Karl Goller erhält Goldenes Brandschutzehrenzeichen

Für 40-jährigen aktiven Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr Körle wurde an Herrn Karl Goller am 29. November 2011 das Goldene Brandschutzehrenzeichen verliehen. In einer kleinen Feierstunde, die in der Kreisverwaltung für insgesamt 12 zu ehrende Feuerwehrleute aus dem gesamten Schwalm-Eder-Kreis stattfand, würdigte Vize-Landrat Winfried Becker die langjährige Tätigkeit in der Feuerwehr zum Schutz der Mitbürgerinnen und Mitbürger. Karl Goller trat im Jahr 1971 der Feuerwehr Körle bei. Im Laufe der Jahre absolvierte er gut ein Dutzend Lehrgänge, u.a. den Zugführerlehrgang und wurde im Jahr 1995 zum Oberbrandmeister befördert. Von 1983 bis 1998 übte er die Funktion des stellvertretenden Wehrführers in Körle aus und war im Vereinsvorstand aktiv. Für die Städte und Gemeinden richtete Bürgermeister Mario Gerhold den Dank an die Geehrten und bezeichnete es als vorbildlich, sich 4 Jahrzehnte für ein und dieselbe Sache einzusetzen.

Bildunterschrift: Karl Goller (vorne mittig) erhielt das Goldene Brandschutzehrenzeichen. Es gratulierten Bürgermeister Mario Gerhold (links), Gemeindebrandinspektor Jens Schenkluhn  (rechts) sowie Kreisbrandinspektor Werner Bähr (links oben) und Erster Kreisbeigeordneter Winfried Becker (rechts oben).

 

Auszeichnung „Vorbildliche Bürger im Ehrenamt“

Im Jahr 2007 fand eine Zukunftskonferenz der Vereinsvorstände statt, in der man sich u.a. mit der Frage befasste, wie Einwohner für die Übernahme eines Ehrenamtes begeistert werden können. Ein Vorschlag war z.B., die vielfältigen ehrenamtlichen Tätigkeiten in das Blickfeld der Öffentlichkeit zu rücken und damit sichtbar zu machen.  Aus diesem Grund wurden Vereine und Bürger dazu aufgerufen, Personen vorzuschlagen, deren besonders verdienstvolle, ehrenamtliche Tätigkeiten gewürdigt werden könnten, die nicht durch die üblichen Ehrenordnungen der Vereine erfasst werden. Es sollte sich um Einzelpersonen handeln, deren außergewöhnliches Engagement aufgefallen ist und damit nachahmenswerten Vorbildcharakter für Mitbürger gewinnt.

Im Rahmen der letzten Sitzung der Gemeindevertretung am 12.12.2011 wurden acht Bürger unserer Gemeinde geehrt und erhielten neben einem Geschenk eine Urkunde „Vorbildliche Bürger im Ehrenamt“. Folgende Personen wurden in kurzen Ansprachen des Bürgermeisters und des Vereinssprechers Bernd Rohleder geehrt:

Marianne Wölling: Nach ihrer fast 30-jährigen Dienstzeit bei der Gemeindeverwaltung hat Marianne Wölling einen nach wie vor sehr guten Kontakt zur Gemeinde und zu ihren Mitmenschen. Über fünf Jahrzehnte engagierte sie sich im DRK Körle/Guxhagen und hat sich um die Finanzen des DRK gekümmert. Seitdem es in Körle Blutspendetermine gibt, kümmert sie sich um die Aufnahme der Daten am Empfangsschalter.  Ihre soziale Ader schlägt seit 23 Jahren auch für den Sozialverband VdK. Schon mehr als zehn Jahre ist Marianne Wölling im Vorstand der Körler Ortsgruppe und seit 2004 die Vorsitzende des Vereins. Unter anderem im Rahmen der Aktion „Rüstige Rentner“ half sie vielen Mitbürgern durch Beratung in sozialen Angelegenheiten und beim Ausfüllen von Anträgen.

Maria Beier: Der Naturschutzbund beschreibt Maria Beier als Naturschützerin mit Leib und Seele. Dies ist sie schon länger als es in Körle eine organisierte Naturschutzgruppe gibt. Mitstreiterinnen und Mitstreiter fand sie im Jahr 1987, als sie mit Achim Gagalik und einigen anderen die AG Natur- und Umweltschutz in Körle gründete, die heute eine Ortsgruppe im Naturschutzbund Deutschland ist. Schon seit vielen Jahren führt Maria Beier die Kasse der Naturschützer und ist neuerdings auch im Vorstandsmitglied im Kreisverband des NABU. Darüber hinaus ist es auch ihrer Mühe zu verdanken, dass man in Empfershausen DSL-Geschwindigkeiten wie in einer Großstadt vorfindet, denn in der DSL-Arbeitsgruppe hat sie sich in den letzten beiden Jahren zusätzlich engagiert.

Heinrich Schmoll: Mit Heinrich Schmoll haben die Lobenhäuser Einwohner einen Bürger in ihrer Mitte haben, der quasi die Funktion des Ortsvorstehers erfüllt und sich um viele Dinge im Dorf kümmert. Seit über 25 Jahren ist er Vorsitzender des Vereins zur künstlerischen Ausgestaltung der Kirche Lobenhausen und ähnlicher Vorhaben und hier nicht nur Techniker, Hausmeister und Betreuungsperson für die Künstler, sondern vielmehr Motor für alles, was dieser Verein bewegt. Die Wurzeln von Heinrich Schmolls Engagement liegen indes eher im Bereich des Schießsports, denn schon in 1987 übernahm er den Vorsitz im Schützenverein Lobenhausen, der mittlerweile von seinen Schwiegersohn Thomas Reinbold geführt wird.  Als Handwerker ist Heinrich Schmoll ebenfalls für das Gemeinwohl tätig, denn die Eingangspfeiler am Lobenhäuser Friedhof hat er, wie viele Arbeiten am Hennerhaus, Schützenhaus und der Kirche, selbst unentgeltlich hergestellt.  

Dieter Zimmermann: Viele Bürger kennen Dieter Zimmermann als ehemaligen Wassermeister und Elektriker der Gemeinde oder von der Feuerwehr. Seit Beginn seiner Altersteilzeit in 2009 ist er aber regelmäßig in einem ganz anderen Bereich tätig: Der Körler Waldkindergarten besteht schon seit acht Jahren und wird sehr gut nachgefragt. Die ca. 20 Kinder müssen in drei Fahrten mit dem Waldbus morgens zum Wald gebracht werden und mittags wieder zurück zum Kindergarten. Bislang ein Job für die Erzieherinnen. Wer aber Dieter Zimmermann kennt, der weiß, dass sich alle Kinder freuen, wenn sie ihn sehen. Deshalb hat er keinen  Moment gezögert, als er gefragt wurde, ob er aushilfsweise den Fahrdienst für den Waldbus übernehmen könne. Bürgermeister Mario Gerhold sagte, was zu Anfang eher als Aushilfe gedacht war, sei mittlerweile schon fester Bestandteil der Personalplanung geworden. Jährlich kommen auf diese Art rund 150 ehrenamtliche Stunden zusammen. Der Kindergarten ergriff deshalb die Initiative und schlug vor, ihrem Waldbus-Fahrer Dieter Zimmermann auf diesem Weg Dank zu sagen.

DSL-Arbeitsgruppe: Dass in Körle und Empfershausen Bandbreiten von 50.000 k/bit verfügbar sind und unsere Gemeinde quasi Vorbildcharakter bei der Glasfasererschließung hat, ist der Verdienst der DSL-Arbeitsgruppe. Den vier aktivsten Mitgliedern Klaus Träbing, Jörg Herrmann und Jochen Boland sowie posthum Herbert Dietrich wurde an diesem Abend die Bezeichnung „Vorbildliche Bürger im Ehrenamt“ verliehen. Bürgermeister Mario Gerhold sagte, in der Gruppe sei Sachverstand der Bürger gesammelt worden, was schließlich zu der sehr guten Lösung für die Einwohner geführt habe. Durch die intensive Werbung für das Projekt sei kein Gemeindezuschuss nötig gewesen. Klaus Träbing hielt an diesem Abend für seine Mitstreiter sogar noch eine Überraschung bereit: Die Mitglieder der DSL-AG erhielten jeweils eine Skulptur in Form eines gespleisten Glasfaserkabels.

Bildunterschrift: Vordere Reihe: Maria Beier, Annelotte Dietrich, Marianne Wölling, Hans-Joachim Boland, Heinrich Schmoll.
Hintere Reihe: Jörg Herrmann, Klaus Träbing, Dieter Zimmermann, Bernd Rohleder, Mario Gerhold


Ehrentitel für Peter Carli und Jochen Albrand

In der Sitzung der Gemeindevertretung am 12. Dezember 2011 wurden vier Kommunalpolitiker verabschiedet. Alle vier waren nach langjähriger ehrenamtlicher Tätigkeit aus Altersgründen oder wegen beruflicher Verpflichtungen nicht mehr zur Kommunalwahl im März diesen Jahres angetreten. Zwei von ihnen wurde für mehr als 20-jährige Tätigkeit eine Ehrenbezeichnung verliehen. Peter Carli gehörte von 1985 bis 2001 dem Gemeindevorstand als Beigeordneter an. Nach der Kommunalwahl im Jahr 2001 wechselte er in die Gemeindevertretung und wurde zum Vorsitzenden des Gremiums gewählt. Dieses Amt übte er bis zum Beginn diesen Jahres aus. Bis heute ist Peter Carli stellvertretender Schiedsmann in Körle. Angesichts seiner insgesamt 26-jährigen Tätigkeit in Gemeindevorstand und Gemeindevertretung beschloss die Gemeindevertretung, ihm die Bezeichnung Ehren-Gemeindevertreters zu verleihen. Vorsitzender Klaus Siemon und Bürgermeister Mario Gerhold überreichten sodann eine Ehrenurkunde an Peter Carli. 22 Jahre war Jochen Albrand Ortsvorsteher in Empfershausen. Schon in 1989 übernahm er diese Aufgabe von Heinrich Dippel und übte diese Funktion für den zweitgrößten Ortsteil unserer Gemeinde bis 2011 aus. Zusätzlich war Jochen Albrand von 1997 bis 2006 in der Gemeindevertretung. Für das lange Engagement für seinen Ort Empfershausen verlieh ihm die Gemeindevertretung per Urkunde die Bezeichnung des Ehren-Ortsvorstehers.

Weiterhin wurden Jörg Brandau und Wilfried Werner verabschiedet. Politisches Engagement wurde dem Empfershäuser Jörg Brandau quasi in die Wiege gelegt, denn sein Vater war in früheren Jahren bereits Mitglied der Gemeindevertretung und des Gemeindevorstandes. In diese Fußstapfen trat Jörg Brandau, als er im Jahr 1993 Mitglied des Ortsbeirats Empfershausen wurde. 18 Jahre war er –bis 2011- als Ortsbeirat tätig und wurde im Jahr 2005 zum stellvertretenden Ortsvorsteher gewählt, nachdem Klaus Kraß leider verstorben war. In der Zeit von 2001 bis 2006 war Jörg Brandau zusätzlich Mitglied der Gemeindevertretung.

Über den Zeitraum von zehn Jahren gehörte Wilfried Werner gleich zwei Gremien an: Ab 2001 bis 2011 war er Mitglied der Gemeindevertretung, in derselben Zeit auch Mitglied im Haupt- und Finanzausschuss. Seine Redebeiträge hätten oft mit den Worten „Nur noch zwei Sätze …“ begonnen, seine erfrischende Art sei für viele Sitzungen eine Bereicherung gewesen, merkten Vorsitzender Klaus Siemon und Bürgermeister Mario Gerhold an.

Allen vier Bürgern dankte Gemeindevertretervorsitzender Klaus Siemon in einer Verabschiedungs-rede für ihre lange Tätigkeit zugunsten der Körler Bürger, überreichte jeweils Goldesel-Gutscheine als Präsente und wünschte Gesundheit und alles Gute.

Foto: Der langjährige Ortsbeirat Jörg Brandau, Ehren-Ortsvorsteher Jochen Albrand, Ehren-Gemeindevertreter Peter Carli und der langjährige Gemeindevertreter Wilfried Werner. Im Hintergrund Vorsitzender Klaus Siemon und Bürgermeister Mario Gerhold.

 

Umwelt-AG der Grundschulkinder mit eigener Homepage

Seit über einem Jahr wird für Grundschulkinder aus Körle eine UmweltAG angeboten. In Zusammenarbeit mit verschiedenen Vereinen und engagierten Privatpersonen erhalten Kinder einen spannenden und aufklärenden Einblick zu unterschiedlichsten Umweltthemen. In der Vergangenheit wurden z.B. Vogel- und Fledermaushäuschen gebaut, die Arbeit eines Harvesters im Wald beobachtet, eine nächtliche Feldermausexkursion inkl. Waldübernachtung durchgeführt, Kartoffeln geerntet und in der Schulküche verarbeitet, der Umwelt-Polizei "auf die Finger geschaut" und vieles mehr. Im Mittelpunkt steht dabei immer die kindgerechte Aufarbeitung der Themen. Seit ca. zwei Monaten wird die UmweltAG nun auch mit Hilfe einer Webseite für die Öffentlichkeit begleitet. Darin enthalten sind Bildergalerien durchgeführter Aktionen, Hinweise auf aktuelle Termine, ein Quiz für Kinder, aktuelle Nachrichten des Nabu und vieles mehr. http://www.umweltag.de/
 

Neue Technik für den Bauhof

Insgesamt drei neue Geräte im Gesamtwert von ca. 210.000 Euro hat die Gemeinde Körle am dortigen Bauhof in Dienst gestellt. Anlässlich einer Fahrzeugübergabe in der vergangenen Woche sagte Bürgermeister Mario Gerhold „Für gute Arbeit braucht der Bauhof auch gutes Werkzeug. Weil viele Straßen in Körle abschüssig sind, muss das einzig vorhandene Winterdienstfahrzeug zuverlässig funktionieren.“ Der neue Unimog ersetzt einen 16 Jahre alten Vorgänger. Die vorhandene Winterdienstausstattung, bestehend aus Schneeräumschild und dem Salzstreuer, konnte vom Vorgängerfahrzeug übernommen werden. Für den Winterdienst auf Gehwegen setzt der Bauhof einen Kommunalschlepper ein, der ebenfalls erneuert wurde. Mit dem Schlepper des italienischen  Herstellers Carraro werden in der Vegetationsperiode außerdem Gemeindeflächen gemulcht oder der Sportplatz gemäht. Als echte Neuerung beschaffte der Gemeindevorstand noch einen so genannten Teleskoplader, der beispielsweise am Sammelplatz für Grünabfälle und an den beiden Heizwerken zur Holzhackschnitzel-Befüllung eingesetzt wird.

 

Netto-Markendiscount: Großer Andrang bei Neueröffnung


Nach dreimonatiger Bauzeit hat die Fa. Netto-Markendiscount am 29.11.2011 einen neuen Lebensmittelmarkt in Körle eröffnet. Viele Bürger der Fuldatalgemeinde erwarteten diesen Tag mit Freude, denn der bisherige Lebensmittelmarkt in der Ortsmitte hatte im September geschlossen. Auf 850 qm Verkaufsfläche finden die Kunden nun in der Nürnberger Straße 40 A  ca. 3.500 verschiedene Artikel sowie einen Bäcker. Der Markt ist Montag bis Samstag von 7 bis 20 Uhr geöffnet. Bürgermeister Mario Gerhold gratulierte zur Eröffnung und sagte, das Sortiment des neuen Marktes ergänze das vorhandene Einkaufsangebot in Körle optimal.  Weitere Informationen zu Netto finden Sie hier.
 

Feuerwehreinsatz wegen PKW-Brand

Am 11.11.2011 gegen 20.00 Uhr wurden die Körler Feuerwehren per Sirene zu einem PKW-Brand am Bahnhof alarmiert. Vermutlich durch eine defekte Batterie hatte ein PKW im Bereich des Motorraums Feuer gefangen. Beim Eintreffen des ersten Fahrzeugs war das Feuer bereits durch Passanten mittels eines Pulverlöschers gelöscht. Die Arbeit der Feuerwehr beschränkte sich auf die Kontrolle nach Glutnestern, das Abklemmen der Batterie, Aufnahme ausgelaufener Batteriesäure und Räumung der Fahrbahn vom nicht mehr fahrbereiten PKW.

Pakettransporter fängt Feuer

   

Am 8.11.2011 gegen 11.30 Uhr wurde die Feuerwehr Körle zum Brand eines PKW zwischen Körle und Empfershausen alarmiert. Vor Ort stellte sich heraus, dass der Transporter eines Paketdienstes im Heckbereich brannte. Kurz nach Ankunft der Feuerwehr zerbarst der Dieseltank, der brennende Kraftstoff verteilte sich unter dem Fahrzeug, so dass ein Totalverlust erfolgte. Fahrzeug und Ladung, welche aus Reifen, Sanitärbedarf, Elektroartikeln und Pappe bestand, wurden von der Feuerwehr Körle gelöscht.
Die Einsatzstelle befand sich im Außenbereich, so dass zusätzliches Löschwasser von einem Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr Melsungen geliefert werden musste. Personen wurden nicht verletzt. Am Fahrzeug, der Ladung sowie der Gemeindestraße entstand Sachschaden von schätzungsweise mehr als 40.000 Euro.

 

Sportplatzerweiterung abgeschlossen

Sportlich gesehen ist der FC Körle die Heimat für 312 Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Mit drei Seniorenmannschaften und 9 Jugendmannschaften bietet der FC für jung und alt sportliche Betätigung. Der rege Spiel- und Trainingsbetrieb der 12 Mannschaften bleibt nicht ohne Auswirkungen auf den Sportplatz: Während der Spielpause im Sommer kann sich der Rasen nicht ausreichend regenerieren, schlechte Platzverhältnisse mit einer Verletzungsgefahr für die Spieler waren in der Vergangenheit die Folge. So wurde vor vielen Jahren die Frage diskutiert, ob ein zweiter Sportplatz für Verbesserung sorgen könnte. Dies war finanziell aber für die Gemeinde Körle als Eigentümer nicht leistbar. Es entstand Idee, die an das Spielfeld angrenzenden Flächen bespielbar zu machen, um eine Verschiebung der Spielfläche zu ermöglichen. Der vordere Bereich des Sportplatzes wurde früher als Parkplatz genutzt und hatte keine Drainage, außerdem trat die alte Schotterschicht stellenweise zu Tage. Auch der hintere Bereich Richtung Aussiedlerhöfe war nicht drainiert, außerdem lag das Gelände unterhalb des Spielfeldniveaus. Im Jahr 2009 brachte das Konjunkturprogramm dann die Möglichkeit, die nötigen Arbeiten durchzuführen. Nach Ausschreibung wurde der Auftrag an die Fa. Klei aus Baunatal vergeben. Für 78.000 Euro wurden durch die Firma ca. 600 m Drainagerohr, 103 Tonnen Kies sowie 291 Tonnen Rasentragschicht auf einer Fläche von 4.300 qm eingebaut. Nochmals 13.000 Euro wurden für den Ballfangzaun und Rollrasen ausgegeben. Der Ballfangzaun wurde durch den gemeindlichen Bauhof montiert, ebenso legten die Bauhofmitarbeiter ca.  800 qm Rollrasen, um das Spielfeldniveau der Strafräume anzupassen.  Die Investition von insgesamt 91.000 Euro wurde mit ca. 45.000 Euro aus dem Konjunkturprogramm finanziert, weitere 20.000 Euro Zuschuss gab es aus dem Programm „Sportland Hessen“, nochmals 7.000 Euro zahlt der Schwalm-Eder-Kreis. Mit der Montage des Ballfangzauns durch den Bauhof Anfang November wurden die Arbeiten am Sportplatz abgeschlossen. Beim Heimspiel des FC am vergangenen Sonntag begutachteten FC-Vorsitzender Berthold Goblirsch, sein Stellvertreter Marco Krass, Sportkreisvorsitzender Ulrich Manthei und Bürgermeister Mario Gerhold die neuen Platzverhältnisse. Dass der FC besonders für Kinder und Jugendliche viel macht, würdigte die Gemeinde Körle an Sonntag nochmal extra. Der Bürgermeister übergab einen Scheck über 250,- Euro aus der Kinder- und Jugendstiftung als Zuschuss für ein neues Jugendfußballtor.

 

Neueröffnung Restaurant "Athena"

Körle ist seit Mitte Oktober um ein gastronomisches Angebot reicher: Das Restaurant "Athena" hat nach mehrwöchiger Renovierungsphase seine Türen geöffnet. In typisch griechischer Atmosphäre bietet die Fam. Papadpoulos ein umfassendes Speisenangebot mit Grill- und Fischgerichten, Salaten und Desserts. Bürgermeister Mario Gerhold gratulierte dem Inhaber der Gaststätte, Herrn Viktor Papadopoulos, im Namen der Gemeinde Körle zur Eröffnung. Das Restaurant in der Nürnberger Str. 5 ist -außer montags- ab 17.30 Uhr geöffnet, sonntags auch von 11.00 bis 14.00 Uhr.
Tel. 05665/9295950

In Körle gibt es ein vergleichsweise sehr gutes gastronomisches Angebot.
Weitere gute Lokale finden Sie hier ...

 

Heckengrabstätten: Umwandlung in Rasengräber möglich


Heckengräber

In den 90er Jahren wurden viele Gräber auf dem alten Teil des Körler Friedhofs mit einer Hecke eingefasst. Dies sieht sehr schön aus und erspart den Angehörigen eine Einfassung aus Stein. Der jährliche notwendige Heckenschnitt erfolgt durch den Bauhof. Mittlerweile sind viele Grabpflegenden dazu übergegangen, die Grabflächen teilweise mit Kieselsteinen anzulegen. Dies erschwert die Reinigung der Gräber nach dem Heckeschneiden, denn die meisten Leute dulden keine Schnittreste zwischen den Kieselsteinen. Deshalb muss vor dem Schneiden oft eine aufwendige Abdeckung der Grabflächen erfolgen. Auch das Nachpflanzen z.B. nach einer Zweitbelegung ist aufwendig.

Als vor einigen Jahren immer mehr Leute nach anonymen Grabstätten fragten –oft nur wegen der Grabpflege-, wurden auf Vorschlag des Bürgermeisters so genannte Rasengrabstätten als pflegeleichte Gräber auf dem neuen Friedhofsteil in Körle und mittlerweile in allen Ortsteilen eingeführt. Diese Rasengrabstätten sind  mittlerweile sehr gut etabliert. Daher fragen vermehrt Bürger bei der Friedhofsverwaltung an, ob Heckengrabstätten in Rasengräber umgewandelt werden können. Sinn macht eine Umwandlung vor allem dann, wenn benachbarte Gräber zeitgleich umgewandelt werden. Die Friedhofsverwaltung schreibt aus diesem Grund in den kommenden alle Grabnutzungsberechtigten von Heckengräbern an, ob eine Umwandlung in Frage kommt. Bei einer Umwandlung wären beispielsweise für die restliche Nutzungszeit eines Einzelgrabs 40 Euro pro restlichem Nutzungsjahr als Gebühr für den Rasenschnitt in einer Summe zu bezahlen. Die Nutzungszeit beträgt insgesamt 30 Jahre. Bei einer verbleibenden Nutzungszeit von noch 12 Jahren wären beispielsweise 480 Euro zu zahlen.  Wir bitten alle Angehörigen, die in den nächsten Tagen ein entsprechendes Schreiben erhalten, um eine Nachricht, ob eine Umwandlung in Frage kommt. Je nachdem könnten im Frühjahr 2012 die ersten Gräber umgewandelt werden.

 

Geschwindigkeitskontrollen in Körle: 847 waren zu schnell


Im Jahr 1995 schlossen sich mehrere Kommunen im Altkreis Melsungen zu einem so genannten Ordnungshebördenbezirk zusammen, um Geschwindigkeitskontrollen durchzuführen. Am 24. Oktober fand das jährliche Treffen der beteiligten Bürgermeister statt. Hier wurde u.a. die Entwicklung der Verstöße dargestellt und Entscheidungen zu Investitionen in neue Messtechnik getroffen. Im Gebiet der Gemeinde Körle waren die Geschwindigkeitskontrolleure im Jahr 2010 insgesamt 75 mal aktiv, sowohl innerörtlich wie auch auf der Ortsumgehung. Bei diesen 75 Kontrollen wurden 847 Überschreitungen festgestellt, was zu 797 Verwarnungsgeldern und zu 50 Bußgeldbescheiden führte. Die meisten Verstöße lagen naturgemäß im Bereich kleiner Überschreitungen:

bis zu 10 km/h = 452 Fahrzeuge
bis zu 15 km/h = 232 Fahrzeuge
bis zu 20 km/h = 113 Fahrzeuge
bis zu 25 km/h =   36 Fahrzeuge
bis zu 30 km/h =   12 Fahrzeuge
bis zu 40 km/h =     2 Fahrzeuge

Die beiden größten Überschreitungen gab es in der Nürnberger Straße (Körler Berg innerorts in Höhe Einmündung Kasseler Straße) mit 86 km/h (zuässig sind 50 km/h) sowie an der Wagenfurther Kreuzung, hier wurde ein Fahrzeug mit 102 km/h gemessen (zulässig sind 70 km/h). Dem Ordnungsbehördenbezirk (OBB) gehören die Gemeinden Edermünde, Felsberg, Guxhagen, Körle, Malsfeld, Melsungen, Morschen, Niedenstein und Spangenberg ab. Mit der mobilen Messanlage Fabrikat „Leica“ wurden im letzten Jahr in Summe 744 Kontrollen durchgeführt. Mit den drei stationären Anlagen in Grifte, Malsfeld und Spangenberg mussten in 2010 insgesamt 15.997 Verfahren bearbeitet werden. Dem Ordnungsbehördenbezirk stehen nur die Einnahmen aus den Verwarnungsgeldern zur Verfügung, die Bußgeldfälle werden zur Bearbeitung an das Regierungspräsidium abgegeben. Mit den Einnahmen bestreitet der Bezirk die Kosten für das Personal und die Technik, jährlich erhält die Verkehrswacht noch einen Zuschuss. Kostenlos können sich die Kommunen Geschwindigkeits-Anzeigetafel und Zählgeräte vom OBB leihen. Finanzielle Ausschüttungen an die beteiligten Kommunen erfolgen nicht. Diese waren auch nie das Ziel des OBB, vielmehr steht die Verkehrssicherheit im Vordergrund.

 

 

Viele Schäden durch Unwetter


Unwetter in Empfershausen

Eines der stärksten Unwetter seit Jahrzehnten tobte am Nachmittag des 11.09.2011 auch über der Gemeinde Körle. Starkregen und heftiger Sturm peitschte gegen 15 Uhr aus Richtung Westen. Zahlreiche Bäume wurden abgeknickt, ca. fünfzehn Keller standen unter Wasser, an vielen Dächern entstanden Schäden. In Empfershausen bahnte sich eine Schlammlawine durch den Ort und sorgte für vollständig überflutete Keller. In Körle stand das Wasser in der Ortsmitte mehr als einen halben Meter hoch. Nachdem die braune Brühe abgelaufen war, bedeckte eine 20 cm hohe Schlammschicht die Straßen. Die Bahnstrecke Richtung Kassel war wegen umgestürzter Bäume gesperrt. Ca. 80 Reisende mussten in Körle aussteigen und warteten am bzw. im Gasthaus "Zur Krone" auf Ersatzbusse. An einer Baustelle stürzte durch den Sturm eine Wand ein. Die Feuerwehren waren mit ca. 40 Kräften im Einsatz, unterstützt durch den Bauhof und weitere Freiwillige.

 

Feuerwehr Wagenfurth wird Vize-Landesmeister

Herzlichen Glückwunsch an die Freiwillige Feuerwehr Körle-Wagenfurth: Beim Landesentscheid der Hess. Feuerwehr-Leistungsübungen am Sonntag in Lorsch errang die Mannschaft den hervorragenden zweiten Platz.
Die Gruppe stellte sich unter der Leitung von Gruppenführer Rainer Jacob einem theoretischen und dem praktischen Übungsteil. Insgesamt hatten sich 21 Feuerwehren für den Landesentscheid qualifiziert. Bürgermeister Mario Gerhold und Gemeindebrandinspektor Jens Schenkluhn gratulierten noch am Sonntagabend der Mannschaft, die im Wagenfurther Cafe Mocca ihren Sieg feierte.

 

Ergebnis der Bürgermeisterwahl

Die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Körle wählten am Sonntag den Bürgermeister. Einziger Kandidat war der bisherige Amtsinhaber Mario Gerhold.
Er erhielt 81,4 Prozent der Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei 49,1 Prozent. 
Mario Gerhold geht damit am 01.02.2012 in seine dritte Amtszeit.
Hier die Ergebnisse der einzelnen Wahlbezirke:

Wahlb. Stimm- Ungült. Gültige Gerhold, Nein
insges. zettel Stimmen Stimmen Mario
1 Körle-Nord 1026 449 15 434 345 89
in % 43,80% 3,30% 96,70% 79,50% 20,50%
2 Empfershausen 222 102 7 95 69 26
in % 45,90% 6,90% 93,10% 72,60% 27,40%
3 Körle-Süd u. Lobenh. 1035 382 9 373 310 63
in % 36,90% 2,40% 97,60% 83,10% 16,90%
4 Wagenfurth 112 44 0 44 30 14
in % 39,30% 0,00% 100,00% 68,20% 31,80%
Summe Urnenwahl 2395 977 31 946 754 192
in % 40,80% 3,20% 96,80% 79,70% 20,30%
Briefwahl 0 198 1 197 176 21
in % 0,00% 0,50% 99,50% 89,30% 10,70%
Summe Briefwahl 0 198 1 197 176 21
in % 0,00% 0,50% 99,50% 89,30% 10,70%
Gesamt 2395 1175 32 1143 930 213
in % 49,10% 2,70% 97,30% 81,40% 18,60%

 

Körle besiegelt Kooperation beim Thema Stromnetze

Einig sind sich neun Städte und Gemeinden aus dem nördlichen Schwalm-Eder-Kreis: Sie werden in Verhandlungen zur Gründung einer neuen Gesellschaft treten, um das Stromnetz zu übernehmen. Zu diesem Zweck gründeten Edermünde, Gudensberg, Guxhagen, Körle, Malsfeld, Melsungen, Morschen, Niedenstein und Spangenberg am 24. August 2011 eine Arbeitsgemeinschaft, die eine Vorstufe für ein neues Energieversorgungsunternehmen sein könnte. Für die kommenden Monate wird der Arbeitsschwerpunkt in Verhandlungen mit sechs regional und überregional tätigen Energieversorgungsunternehmen liegen, die sich im Rahmen eines Interessenbekundungsverfahrens bei den Kommunen beworben hatten. Ein Energieversorger soll als Partner ausgewählt werden, um gemeinsam das Eigentum an den örtlichen Stromnetzen in eine kommunal dominierte Gesellschaft  zu überführen. Eine endgültige Entscheidung –auch zur Auswahl des Partners- werden die Parlamente der neun Städte und Gemeinden voraussichtlich in der ersten Jahreshälfte 2012 fällen.

Für das Stromnetz im nördlichen Schwalm-Eder-Kreis hatten die Kommunen im Jahr 2009 eine Untersuchung in Auftrag gegeben, die eine Wirtschaftlichkeitsprüfung beinhaltete. Im Ergebnis empfiehlt die Untersuchung eine Übernahme des Netzes durch die Kommunen, die für ihr Gebiet eine positive Entwicklung von Arbeitsplätzen, eine Wertschöpfung sowie bessere Einflussmöglichkeiten auf die Nutzung regenerativer Energien sehen.

 

Auftrag für Straßenunterhaltung erteilt

Im Gemeindehaushalt stehen für dieses Jahr 100.000 Euro für Reparaturen an Straßen bereit. Zusätzliche Mittel kommen noch vom Land aus dem so genannten Schlaglochprogramm. Nach Ausschreibung hat der  Gemeindevorstand nun kürzlich einen Auftrag an die Baufirma Grunewald aus Melsungen erteilt. Für ca. 80.000 Euro werden an mehreren Gemeindestraßen die Fahrbahndecken erneuert. Hierfür wird der alte Belag abgefräst und eine neue Asphaltdecke aufgezogen. Diese Arbeiten sind für folgende Straßen geplant: Tannenweg, Steinweg, Kreuzungsbereich Zum Rot/Lutherstraße/Bergstraße, Buchenhain zwischen den Einmündungen Eichendorffstraße und Ulmenweg.

Außerdem erhält die Verbindungsstraße zwischen Körle und Empfershausen auf einer Länge von ca. 200 m eine neue Fahrbahndecke. Die Arbeiten sollen noch im August beginnen. Die Anwohner werden einige Tage vorher über den genauen Termin informiert. Nach den Asphaltarbeiten kann die Straße  für einen Tag nicht benutzt werden, deshalb müssen die Fahrzeuge an anderer Stelle geparkt werden.
Neben der Erneuerung der Fahrbahnbeläge durch die Fa. Grunewald lässt die Gemeinde Körle noch in diesem Jahr durch eine andere Baufirma Setzungen beseitigen sowie Kanalschächte an die Fahrbahnen angleichen.

 

Neubau eines Netto-Lebensmittelmarktes


Die Fa. APP aus Bad Hersfeld hat in der vergangenen Woche die Pläne für den Neubau eines Lebensmittelmarktes vorgestellt. Die Fa. Netto-Markendiscount will möglichst schon zum Jahresende 2011 einen ca. 850 qm großen Markt auf dem ehemaligen CBI-Gelände, unmittelbar neben dem Bauhof, eröffnen. Der Bauantrag wurde bereits eingereicht. Man hofft, im Juli mit dem Bau beginnen zu können. Nach Angaben von Netto werden insgesamt 14 neue Voll- und Teilzeitarbeitsplätze entstehen. Neben ca. 3.500 Artikeln wird man in dem Markt eine Backwaren-Filiale finden. Vor dem Markt entstehen 70 Parkplätze. Ein Zugang für Fußgänger ist in Höhe des Buchenhains geplant. Bürgermeister Mario Gerhold hofft, dass mit dem verbesserten Angebot künftig mehr Kaufkraft in der Gemeinde bleibt, was auch den anderen Geschäften zu Gute kommen würde.

Neuer Biergarten am Gasthaus "Zur Krone"

Der Rathausplatz ist seit letzter Woche noch schöner: Mit einer neuen Biergartenausstattung sorgen der  Förderverein und die Wirtsleute für Urgemütlichkeit im Herzen von Körle. In seiner kurzen Ansprache sagte Vorsitzender Achim Erbeck vor den zahlreichen Gästen, man sehe die Belebung des Ortskerns auch als eine Aufgabe des Fördervereins, wozu der neue Biergarten einen Beitrag leisten werde.  Im Hinblick auf die Lage des Biergartens zwischen Rathaus, Kirche und Gasthaus  formulierte der Vorsitzende „mehr Körle gehe nicht“. Eine eigens erstellte Biergartenkarte bietet Fisch- und Fleischgerichte sowie Salate (Biergarten-Speisekarte). Auch Volker Weide als Vertreter der Hess. Löwenbier-Brauerei richtete Grüße der Familie Bettenhäuser aus, wünschte den Wirtsleuten regen Zuspruch und hinterließ einen Scheck für den Förderverein. Hintergrund: Als vor einigen Jahren über das Vermögen der Brauerei Malsfeld, zu dem auch das Gasthaus Zur Krone gehörte, ein Insolvenzverfahren eröffnet wurde,  gründete sich der Förderverein, um das Traditionsgasthaus zu erhalten. Im Jahr 2006 erwarb der Verein das Gebäude und sorgt seitdem mit den Pächtern für den Erhalt. Die Investition in den Biergarten stellt die neueste Errungenschaft dar, nachdem der Verein bereits in die  Renovierung der Fassade, in neue Bodenbeläge und die Heizung investiert hat.  Kontakt: Förderverein Gasthaus Zur Krone, Vors. Achim Erbeck, Meisenweg 7, 34327 Körle, Tel. 05665/9486-12.

 

Kanalbaustelle Sonnenhang

Unterhalb des Sonnenhangs, am Ortsausgang Richtung Guxhagen, baut die Gemeinde Körle eine neue ca. 200 m lange Kanalleitung. Die Arbeiten sind notwendig, weil der Mischwasserkanal im Sonnenhang bei starkem Niederschlag überlastet ist und nicht alle Wassermengen aufnehmen kann. Dies führte in den letzten Jahren häufiger dazu, dass Keller unter Wasser standen. Grundsätzlich gilt zwar, dass sich Hauseigentümer selbst vor Rückstau schützen müssen. Allerdings ist dies bei mehreren Häusern im Sonnenhang nicht möglich, weil die Kanalleitung über die Privatgrundstücke führt und die Grundmauern direkt neben dieser Leitung stehen.

Bereits im Jahr 2010 wurden die Arbeiten öffentlich ausgeschrieben. Damals beteiligten sich aufgrund hoher Auslastung aber nur zwei Baufirmen an der Ausschreibung, der günstigste Bieter verlangte ca. 212.000 Euro. Dieser Preis lag deutlich über der Kostenberechnung, so dass der Gemeindevorstand im September 2010 diese Ausschreibung wegen Unwirtschaftlichkeit aufhob. Zum Jahresbeginn 2011 wurden die Arbeiten erneut ausgeschrieben, es beteiligten sich sieben Firmen an der Ausschreibung.  Die Baufirma Grunewald aus Melsungen erhielt im März den Auftrag zum Preis von 144.500 Euro.

Es werden verstärkte PVC-Rohre mit einem Durchmesser von 500 mm verlegt. Ursprünglich sollte die neue Kanalleitung direkt unterhalb der Grundstücke gebaut werden. Um bei einer eventuellen Bebauung der Fläche später eine Anschlussmöglichkeit für die berg- und talseitig gelegenen neuen Häuser nutzen zu können, wurde die Kanaltrasse auf halber Höhe des Grundstücks gelegt.

Im Laufe des Jahres ist noch die Erneuerung eines ca. 60 m langen Teilstücks in der Straße Sonnenhang geplant. Insgesamt stehen im Gemeindehaushalt 280.000 Euro zur Verfügung, wobei die Gemeinde noch ein Kanalbau-Förderprogramm des Landes Hessen nutzt. Aufgrund der günstigen Kostensituation ist momentan davon auszugehen, dass die zur Verfügung stehenden Mittel nicht vollständig in Anspruch genommen werden müssen.

 

Deutschlands erstes IQ ++ Energiespeicherhaus entsteht in Körle

Es wird ein Meilenstein in der energetischen Bauweise sein: Deutschlands erstes IQ++ Energiespeicherhaus wird in den nächsten Monaten in Körle entstehen. Unter Mitwirkung des Instituts für Umweltenergie e.V. (IfU) mit Sitz in Baunatal wurde ein Haus entwickelt, welches mehr Energie abgibt als es im Jahr verbraucht. Das Projekt wird wissenschaftlich begleitet vom Kasseler Zentrum für umweltbewusstes Bauen. Das Gebäude wird zunächst als Musterhaus und Seminarzentrum vom IfU genutzt. Anlässlich der Grundsteinlegung am 14. April waren zahlreiche Pressevertreter sowie ein Kamerateam vor Ort. In Kurzvorträgen stellte anschließend das IfU die Gebäudekonzeption und die Städtischen Werke Kassel das Energiemanagement vor. Kontakt: www.ifu-ev.de/news/bauherren-gesucht

 

Klaus Siemon neuer Parlamentsvorsteher


Klaus Siemon

Nach der Kommunalwahl ist die konstituierende Sitzung der erste Schritt, um das neue Gemeindeparlament arbeitsfähig zu machen. Zu dieser Sitzung hatte gemäß Hessischer Gemeindeordnung (HGO) der Bürgermeister für Donnerstag, den 14. April 2011 eingeladen. Die beiden Fraktionen der SPD und der CDU hatten sich bereits im Vorfeld der Sitzung in personellen Fragen geeinigt. Neben der Frage, wer den Vorsitz in der Gemeindevertretung übernehmen soll, war für die einzelnen Fraktionen zu klären, welche Personen in den Gemeindevorstand gewählt werden sollten. Da man nicht gleichzeitig beiden Gremien, nämlich Gemeindevertretung und Gemeindevorstand, angehören kann, mussten die zu wählenden Gemeindevorstandsmitglieder auf ihr Mandat in der Gemeindevertretung verzichten. Daher auch die Bekanntmachung im vorletzten Wochenspiegel, dass mehrere Bewerber auf Ihr Mandat in der Gemeindevertretung verzichtet haben und andere Personen dafür nachrücken.

In der konstituierenden Sitzung vom 14. April 2011 war einer der ersten Punkte die Wahl einer oder eines Vorsitzenden. Der bisherige Gemeindevertretervorsitzende Peter Carli, der zehn Jahre lang Vorsitzender war, hatte aus privaten Gründen nicht mehr für das neue Parlament kandidiert, so dass eine Neubesetzung anstand. Einstimmig wurde Klaus Siemon zum neuen Vorsitzenden gewählt. Klaus Siemon gehört der Gemeindevertretung schon seit 1995 an. Der mittlerweile im Ruhestand befindliche Ingenieur wohnt in der Mühlenfeldstraße und ist leidenschaftlicher Motorradfahrer. Klaus Siemon bedankte sich für das einstimmige Votum und betonte, er werde als Vorsitzender auf die Fortführung der kollegialen und sachorientierten Arbeit der Gemeindevertretung Wert legen.

Nach der Hauptsatzung waren auch zwei Stellvertreter zu wählen. Ebenfalls ohne Gegenstimmen wurden Helmut Teis und Christa Brede als stellvertretende Vorsitzende gewählt.

In der ersten Sitzung des Gemeindeparlaments ist auch über die Bildung von Ausschüssen zu entscheiden. Gesetzlich vorgeschrieben ist lediglich ein Finanzausschuss. So beschloss die Gemeindevertretung mehrheitlich, lediglich einen Haupt- und Finanzausschuss zu bilden, den es auch bisher schon gab. In anderen Angelegenheiten sollen nach dem Vorschlag der SPD-Fraktion Kommissionen gebildet werden. Kommissionen verfügen nach der HGO zwar nicht über eigene Entscheidungskompetenzen, sie haben aber den großen Vorteil, dass sachkundige Bürger einbezogen werden können. Diesem Vorschlag der SPD signalisierte auch die CDU-Fraktion ihre Zustimmung.

Schließlich stand die Wahl der Gemeindevorstandsmitglieder (Beigeordnete/n) auf der Tagesordnung. Neben dem Bürgermeister gehören in Körle noch sechs Beigeordnete dem Gemeindevorstand an. Der Gemeindevorstand ist nach § 66 HGO die Verwaltungsbehörde der Gemeinde und erledigt die laufenden Geschäfte. Die Mitarbeit im Gemeindevorstand ist relativ zeitaufwändig. Allein in der letzten Legislaturperiode, welche fünf Jahre dauert, fanden 119 Sitzungen statt, die jeweils zwischen ein bis zwei Stunden dauern. Als Beigeordnete wurden gewählt: Günther Döring (Erster Beigeordneter und damit Stellvertreter des Bürgermeisters), Volker Blumenstein, Carmen Schröpfer, Björn Wiegand, Lutz Erbeck und Roland Käding.

Neben diesen formellen Punkten stand an diesem Abend noch ein Beschluss über die Änderung des Flächennutzungsplans auf der Tagesordnung. Im Bereich des Grundstücks Nürnberger Str. 40 (zwischen Bauhof und Fa. Dippel-Transporte) soll im Laufe des Jahres 2011 ein neuer Lebensmittelmarkt gebaut werden. Aus diesem Grund hatte die Gemeindevertretung bereits im November 2010 die Aufstellung eines Bebauungsplans beschlossen. Für diesen neuen Bebauungsplan muss auch der Flächennutzungsplan geändert werden. Diesen Beschluss fasste das neue Parlament mit einer Gegenstimme.

 

Neueröffnung Landgasthaus im Fuldatal

Das ehemalige Dorfgemeinschaftshaus in Wagenfurth ist seit dem 18. März 2011 wieder geöffnet: Unter neuer Leitung von Edeltraud und Helmut Suchy bietet das frisch renovierte  "Landgasthaus im Fuldatal" regionale und österreichische Küche. Der sehr gemütlich eingerichtete Gastraum bietet für bis zu 50 Personen Platz. Das Haus direkt neben der Wagenfurther Kirche verfügt auch über drei Gästezimmer mit zusammen acht Betten. Geöffnet ist das Gasthaus jeweils von Montag bis Freitag ab 14.00 Uhr, am Wochenende bereits ab 11.00 Uhr. Mittwoch ist Ruhetag. Tel. Nr. 0173 5696103. Zur Eröffnung gratulierten Bürgermeister Mario Gerhold (rechts) sowie Dirk Sohl von der Gemeindeverwaltung.
 

Vorläufiges Ergebnis der Gemeindewahl vom 27.03.2011

Die Wahlbeteiligung lag bei 57,7 % (2006: 55,4 % / 2001: 69,6 %). Die Mehrheit der Wählerinnen und Wähler nutzte das Kumulieren und Panaschieren, so dass sich das am Sonntagabend gemeldete Trendergebnis noch deutlich veränderte. Das vorläufige Ergebnis

1 Körle-Nord: CDU 27,4 % / SPD 72,6 %
2 Empfershausen: CDU 31,8 % / SPD 68,2 %
3 Körle-Süd u. Lobenhausen: CDU 27,7 % / SPD 72,3 %
4 Wagenfurth: CDU 58,3 % / SPD 41,7 %
5 Briefwahl: CDU 30,6 % / SPD 69,4 %

Vorläufiges Gesamtergebnis Gemeindevertretung: CDU 30,5 %  /  SPD 69,5 %
Damit gewinnt die SPD drei Prozent hinzu. Sitzverteilung CDU  5 Sitze  /  SPD 10 Sitze

Die Sitzverteilung und die Namen der gewählten Bewerber beruhen auf dem vorläufigen Ergebnis. Bitte bedenken Sie, dass durch die Wahl der Gemeindevorstandsmitglieder noch Ersatzpersonen in die Gemeindevertretung nachrücken werden. Um den fünften Sitz im Ortsbeirat Wagenfurth muss noch ein Losentscheid zwischen dem Bewerber Krell und der Bewerberin Feldbusch erfolgen (wegen Stimmengleichheit).

Vorläufige Liste der gewählten Gemeindevertreter/innen
Vorläufige Liste der Ortsbeiratsmitglieder Empfershausen
Vorläufige Liste der Ortsbeiratsmitglieder Wagenfurth

Vorläufiges Ergebnis der Kreistagswahl

Das vorläufige Ergebnis für den Bereich der Gemeinde Körle zur Kreistagswahl liegt nun auch vor. Für eine vergrößerte Darstellung klicken Sie bitte auf das Diagramm
 

Sprechstunde des Bauaufsichtsamts Schwalm-Eder

Die Sprechstunde des Kreisbauamtes findet ab 01.04.2011 wieder einmal im Monat statt. Die Mitarbeiterin der Kreisverwaltung, Frau Jacob, wird jeden 1. Freitag im Monat in der Zeit vom 10.00 – 10.30 Uhr in der Gemeindeverwaltung Körle für baurechtliche Fragen zur Verfügung stehen. In der übrigen Zeit ist das Kreisbauamt telefonisch unter der Nummer 05681/775-633 erreichbar.

FC-Nachwuchs läuft beim U21-Länderspiel auf

(11.03.2011) Die E-Jugend des FC Körle 69 stellt am 29.03.11 beim U21-Testspiel zwischen Deutschland und Italien im Kasseler Auestadion die Einlaufkinder für die deutsche Nationalmannschaft. Die HNA in Kassel hatte hierzu einen Wettbewerb initiiert, es galt sich möglichst kreativ zu bewerben. Bei den drei Trainern der Mannschaft, Felix Georgi, Andreas Heinemann und Dirk Schaumburg gab es keine langen Überlegungen ob man sich bewerben sollte, es musste nur eine Idee her. Diese hatte dann Felix Georgi: Der Tanz, den die Mannschaft auf der letzten Weihnachtsfeier aufgeführt hatte, sollte als Videobewerbung bei der HNA eingereicht werden ( E-Jugend bei myvideo ). Die Jungs und Mädels der E-Jugend waren vom Vorschlag sich als Einlaufkinder für das Länderspiel zu bewerben begeistert. Die Begeisterung für die Idee den Tanz erneut aufzuführen fiel zwar etwas geringer aus, trotzdem waren alle mit Elan und Spaß dabei. Das von Felix Georgi noch nachbearbeitete Video ging dann an die HNA und nach einer knappen Woche erhielt einer der Trainer den Anruf mit der positiven Nachricht. Noch am selben Tag kamen zwei Reporter der HNA nach Körle ins Training, um den Kindern die Entscheidung der Jury für das FC Körle 69-Video persönlich mitzuteilen. Die Freude war natürlich riesig. Die beiden Reporter machten Fotos und interviewten einige der E-Jugendlichen. Bericht in der HNA vom 10.03.11

Da nicht alle mit einlaufen können musste das Los die 11 Kinder bestimmen. Ausgelost wurden: Francis Winkler, Henrik Ziebe, Johannes Vaupel, Keno Schaumburg, Leon Brendel, Maximilian Winter, Max Heinemann, Moritz Siebeck, Noel Reinbold, Torben Dippel und Valentin Reichert. Diese Elf laufen an der Hand je eines deutschen Nationalspielers mit ein, stellvertretend für die gesamte E-Jugend des FC Körle 69, denn am Erfolg der Bewerbung haben die, die nicht ausgelost wurden, natürlich einen genauso großen Anteil. Das Länderspiel findet am Dienstag, den 29.03.11, im Kasseler Auestadion statt, Anpfiff ist um 18 Uhr, es wird live im Fernsehen (Sport 1) übertragen.

Frühjahrsputz des Körler NABU im Natur- und Lehrgarten

(08.03.2011) Rechtzeitig vor Beginn der im Naturschutzgesetz festgelegten Brut- und Setz-Zeit am 1. März, hatten sich acht fleißige Mitglieder der Körler AG für Natur- und Umweltschutz getroffen, um den Natur- und Lehrgarten aufzuräumen. Neben dem Rückschnitt verschiedener Bäume und Büsche wurde die etwa 20 Jahre alte Trockenmauer freigeschnitten und instandgesetzt. Trockenmauern bietet einen wertvollen Lebensraum für verschiedene wärmeliebende Pflanzen- und Tierarten, beispielsweise für Eidechsen, Erdkröten, Wildbienen und Laufkäfer. Eine  Trockenmauer soll sich in sonniger Lage befinden und  von Zeit zu Zeit von überwuchernden Pflanzen befreit werden.

Ein weiteres Stück Arbeit war für das durchschnittlich 70 Jahre alte Pflegeteam,  das Freischneiden des vor etwa 3 Jahren aufgeschichteten großen Lesesteinhaufens. Dieser besteht aus kleinen und großen Steinen, zwischen denen es wenig Humus und Erde, jedoch viele Hohlräume  geben soll. So entsteht ein interessanter Lebensrum für viele Tierarten, wie Blindschleichen, Kröten, Schnecken, Ameisen, Hummeln, Mäuse, Wiesel, Eidechsen, Molche, Spinnen, Käfer, Bienen, Asseln und Igel. In diesem Bereich siedeln sich gerne folgende Pflanzen an: Kratzdistel, Königskerze, Mauerpfeffer, Huflattich und Beifuß. Der angefallene Baumschnitt wird in die vorhandene Benjeshecke  (benannt nach dem „Erfinder“ Hermann Benjes)  eingebaut. Benjeshecken oder Biotopholz-Hecken sind lockere Ablagerungen von hauptsächlich dünnerem Gehölzschnitt, wie Äste und Zweige. Sie bieten Vögeln und anderen Tieren Schutz und Nahrung, so dass diese mit ihrem Kot oder den Nahrungsdepots das Aussamen von  Gehölzen beschleunigen sollen. Übrigens bietet sich hier eine einfache Möglichkeit, anfallenden Gehölzschnitt sinnvoll zu verwenden und sich ggf. längere Wege zur Deponie zu ersparen.

Die NABU-Gruppe steht  allen Körlerinnen und Körlern mit Rat und Tat zur Seite, wenn es darum geht, das Haus- oder Gartengrundstück mit den beschriebenen Hilfen, besonders für die genannten Tierarten, zu bereichern. Auskünfte erteilt  gerne die Vorsitzende Renate Heitmann, Tel. 05665-2475.

 

Körler Homepage immer beliebter

Im November 2004 startete die Gemeinde Körle mit dieser Homepage. Im Jahr 2005, dem ersten Jahr nach dem Start, zählte die Homepage 18.222 Besucher, in den Folgejahren stiegen die Besuchszahlen durchschnittlich im zweistelligen Prozentbereich.  Seither hat sich die Besucherzahl fast verdreifacht:

2005: 18.222
2006: 22.071 (+ 21,1 %)
2007: 33.284 (+ 50,8 %)
2008: 37.757 (+ 13,4 %)
2009: 40.404 (+ 7,0 %)
2010: 52.042 ( + 28,8 %)

Gemessen an der gemeindlichen Einwohnerzahl rangiert die Besucherzahl im Vergleich zu Webangeboten anderer Gemeinden ganz weit oben. Dabei nutzen nicht nur Einwohner aus Körle oder der Region die Seiten.  Vier Prozent der Besucher klicken aus dem Ausland auf koerle.de, in erster Linie aus den USA, gefolgt von den Niederlanden. Der Wochentag mit den meisten Besuchern ist der Montag, zum Wochenbeginn verzeichnet die Homepage durchschnittlich 221 Gäste pro Tag. Im Jahresverlauf schwankt die monatliche Besucherzahl. Im Winter sitzen die Menschen häufiger am Computer. So war auch der Januar 2011 besonders stark: Fast 6.000 Besucher zählte die gemeindliche Homepage allein im Januar. Für das Jahr 2011 ist eine Überarbeitung der Seite vorgesehen, die dann auch für die Besucher neue Funktionen bieten wird. Kritik oder Anregungen zu dieser Seite ? Hier gelangen Sie zum Online-Formular

Holzhackschnitzel sorgen auch im Dorf für Wärme


Die Hackschnitzel werden in Containern geliefert

(02.02.2011) Bei der Wärmeerzeugung aus Holz verfügt die Gemeinde Körle über eine zehnjährige Erfahrung, denn seit dem Jahr 2001 ist das Heizwerk „Auf dem Hollunder“ in Betrieb. Im Oktober letzten Jahres wurde die neue Heizungsanlage für die Ortsmitte in Betrieb genommen.

Von der Heizzentrale in der ehemaligen Bauhofhalle in der Guxhagener Straße werden seitdem 35 Gebäude mit Wärme versorgt, unter anderem das Rathaus, die Feuerwehr und das Gasthaus „Zur Krone“. Bei den äußerst frostigen Temperaturen im Dezember konnte die Anlage schon zeigen, was in ihr steckt und hat seither die „Feuerprobe“ bestanden. Wenngleich auch bei der neuen Anlage Holzhackschnitzel zur Wärmeerzeugung genutzt werden, sind die Konzeptionen der beiden Heizungsanlagen doch unterschiedlich. Bei der Anlage in der Ortsmitte erfolgt die Brennstoffzuführung mittels einer Federblattaustragung und Förderschnecken, während die Anlage für das Baugebiet „Auf dem Hollunder“ mit hydraulischen Schubböden arbeitet. Die beiden neuen Holzkessel für die Ortsmitte (220 kw und 48 kw) benötigen einen qualitativ hochwertigeren Brennstoff, während die ältere Anlage mit Störstoffen (wie z.B. längeren Holzstücken) problemlos läuft. So wurden in den ersten Betriebswochen des neuen Heizwerks wichtige Erfahrungen gesammelt. Die Auswahl des richtigen Brennstoffs stand auch in Zusammenhang mit der Frage, ob auf die geplante Lagerhalle möglicherweise verzichtet werden kann. Angesichts des frühen Wintereinbruchs Ende November wurde daher auf einen Baubeginn für die Halle im alten Jahr verzichtet, um zunächst verschiedene Brennstoffqualitäten zu testen. Eine Lagerhalle wäre nämlich dann überflüssig gewesen, wenn die Hackschnitzel direkt in den Lagerraum hätten befördert werden können. So bietet z.B. ein großer Holzlieferant aus dem Harz so genannte „Hackschnitzelpumpen“ an, mit denen das Material wie Holzpellets eingeblasen wird. Nach den Probelieferungen der vergangenen Wochen von insgesamt vier verschiedenen Holzlieferanten steht nun fest, dass die geplante Lagerhalle nötig und wirtschaftlich sinnvoll ist. Bis zum Frühjahr dient der Bolzplatz als provisorischer Lagerplatz. Eine offizielle Einweihung mit einem Tag der offenen Tür wird dann nach Fertigstellung der Lagerhalle stattfinden.

 

Feuerwehreinsatz wegen Verkehrsunfall

Am Samstag 29.01.2011 gegen 5.30 Uhr wurden die Körler Feuerwehren, der Rettungsdienst und Polizei wegen eines Verkehrsunfalls alarmiert. Im Bereich der B83/Wagenfurther Kreuzung hatte ein VW Golf einen VW Kombi seitlich voll erfaßt, als dieser die Kreuzung überqueren wollte. Dabei wurde der Fahrer des Golf, als auch die Fahrerin des Kombi, erheblich verletzt. Die Feuerwehr Körle befreite die 43-jährige Fahrerin, die nach Erstversorgung durch den Notarzt in das Klinikum Kassel transportiert wurde, dort aber leider ihren Verletzungen erlag. Auch die Stützpunktfeuerwehr Melsungen war mit einem Flutlichtfahrzeug zur Unterstützung im Einsatz. Die B 83 war wegen des Unfalls und der Arbeit eines Unfallsachverständigen bis ca. 9 Uhr gesperrt. Siehe auch Bericht bei nh24.de
 

Aus den Sitzungen des Gemeindevorstandes (26.01.2011)

Änderungen beim Reinigungsdienst in der Berglandhalle: Im Jahr 2010 schieden zwei gemeindliche Reinigungskräften altersbedingt  aus, so dass eine Umorganisation des Reinigungsdienstes in der Berglandhalle und im Rathaus nötig war. Der Gemeindevorstand hat zum 1. Februar 2011 die Reinigung des Sportlerbereichs in der Berglandhalle an eine Gebäudereinigungsfirma vergeben. Die Firma zahlt den Tariflohn für das Gebäudereinigergewerbe. Während eine bisher in der Halle eingesetzte Mitarbeiterin in Rente ging, konnte die zweite Kraft die Reinigungsaufgaben einer vakanten Stelle im Rathaus übernehmen.

Unimog wegen Reparatur außer Dienst: Bis voraussichtlich in die letzte Januarwoche wird die Reparatur des Winterdienstfahrzeugs andauern. Ein Schaden am Getriebe muss im Unimog-Werk in Gaggenau behoben werden. Für ca. 8.000 Euro muss das Getriebe zerlegt und in Einzelteilen erneuert werden. Sorgen hat das Getriebe schon früher bereitet. Die Ursache liegt nach Auffassung der Gemeinde in der schwachen Motorisierung des 15 Jahre alten Fahrzeugs, die mit 87 PS nur sehr dürftig ist. Für den Fall, dass bis zur Reparatur des Unimog Winterdiensteinsätze notwendig sein sollten, steht ein Ersatzfahrzeug des Straßenreinigungsbetriebs Pflüger aus Albshausen bereit.

DGH Empfershausen erhält bessere Wärmedämmung: Noch aus den Mitteln des Konjunkturprogramms finanziert die Gemeinden Körle die Verbesserung der Wärmedämmung am DGH Empfershausen. Einen Auftrag zum Austausch der Fenster im Saal sowie für ein Wärmedämm-Verbundsystem zu Kosten von insgesamt ca. 62.000 Euro vergab der Gemeindevorstand in der letzten Sitzung des Jahres 2010. Die Arbeiten sollen am April durchgeführt werden.

Bürgerbus kostet mehr: Der Fahrpreis für den Bürgerbus wurde pro Fahrt von 50 Cent auf 75 Cent erhöht. Künftig soll es auch eine Halbjahreskarte zum Preis von 80 Euro geben.

Birken auf dem Lobenhäuser Friedhof werden gefällt: Die beiden Birken auf dem Lobenhäuser Friedhof müssen gefällt werden. Der Gemeindevorstand kam zu dem Entschluss, nachdem eine Begutachtung der Bäume Zweifel an deren Standfestigkeit aufkommen ließ. Die Lobenhäuser Einwohner wurden bei einer Ortsbesichtigung auf dem Friedhof informiert und akzeptierten die Entscheidung. Ersatzpflanzungen sind vorgesehen.

Vermutlich gestohlene Radkappen gefunden

Lt. Mitteilung der Polizei Melsungen vom 26.01.2010 wurden im Bereich des Körler Bahnhofs mehrere Sätze Radkappen gefunden, die vermutlich aus Diebstählen stammen. Es handelt sich um drei Sätze VW-Radkappen, einmal Ford, einmal Renault sowie einen Satz eines unbekannten Herstellers. Wem solche Radabdeckungen in den letzten Tagen oder Wochen gestohlen wurden, sollte sich an die Polizeistation Melsungen Tel. 05661 70890 wenden.

Einwohnerstatistik 1. Halbjahr 2010


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Halbjährlich veröffentlicht das Statistische Landesamt die Einwohnerentwicklung in den 426 Hessischen Kommunen. Ende Dezember wurden die Zahlen für das erste Halbjahr 2010 bekannt gegeben. Der Schwalm-Eder-Kreis verlor in diesen sechs Monaten mehr als 380 Einwohner. Ungewöhnlich war die Entwicklung in der Gemeinde Körle. Nachdem in den Vorjahren die Zahl meistens stagnierte, zeitweise sogar leicht anstieg, verlor Körle nun im ersten Halbjahr 36 Einwohner, wobei die Zahlen der Geburten (12)  und Sterbefälle (14) nur gering voneinander abweichen. Eine negative Einwohnerentwicklung erwartet Bürgermeister Mario Gerhold auch für das gesamte Jahr 2010, wofür folgende Gründe maßgeblich seien: Eine bedeutende Zahl junger Menschen verlässt Körle wegen Ausbildung oder Studium. Weiterhin habe sich der Zuwachs an Einwohnern durch Neubauten verlangsamt, denn das Baugebiet „Auf dem Hollunder“ sei mittlerweile schon zu 90 % belegt und die Auswahl freier Grundstücke deutlich reduziert. Es sei zwar erfreulich, so der Bürgermeister, dass die Gemeinde Körle nach wie vor als attraktiver Wohnort gesehen werde, leider fehle es aber an freien Wohnungen, so dass sich viele Interessenten anderweitig orientierten.

 

Schönstes Winterwetter zum Weihnachtsmarkt

Nach einer Pause im letzten Jahr fand am Sonntag 5.12.2010 wieder ein Weihnachtsmarkt auf dem Rathausplatz statt. Mit einem Gottesdienst eröffnete Pfarrer Ulrich Schmidt-Ropertz unter Mitwirkung des Musikzuges um 14 Uhr die Veranstaltung. Der FC Körle, der TFC, Schulförderverein, SPD und CDU, der Musikzug, Karen Hilgenberg, die Schnuckebude der Fa. Uhl, das Karussell  und die Fleischerei Zilch boten für die Gäste ein rundes Programm. Richtig gut gefüllt war der Platz dann mit Eintritt der Dämmerung. Um 17 Uhr brachte der Weihnachtsmann jedem Kind ein kleines Geschenk. Es gab bunte Leuchtstäbe, die von den Kindern sofort probiert wurden. Zuvor hatte der Musikzug die Besucher noch mit ein paar weihnachtlichen Stücken unterhalten. Danke allen Mitwirkenden und den Organisatoren.

 

Neuer Personalausweis


Wer ab 1. November einen Ausweis beantragt, erhält die neue Version in Form einer Scheckkarte. Er enthält einen Chip, der drei neue Funktionen bietet: die Speicherung biometrischer Daten, den elektronischer Identitätsnachweis und die qualifizierte elektronische Signatur. Seit Anfang Mai ist das Informations- und Serviceportal zum neuen Personalausweis online www.personalausweisportal.de. Hier kann man sich umfassend über den neuen Ausweis informieren. Die Webseite gibt Auskünfte zu den neuen Funktionen, zur Handhabung und zum Schutz der persönlichen Daten. Die alten Ausweise behalten weiterhin Ihre Gültigkeit. Der neue Ausweis ist erheblich teurer. Zahlte man bisher lediglich 8 Euro, kostet der neue Personalausweis nun 28,80 Euro.

 

Neuer Lebensmittelmarkt in Planung


Beispiel eines Netto-Markts

Anlässlich der Gemeindevertretersitzung am 11. Oktober 2010 informierte Bürgermeister Mario Gerhold über das Vorhaben des Lebensmitteldiscounters Netto, in Körle einen neuen Einkaufsmarkt zu bauen. Auf dem ehemaligen Gelände der CBI an der Nürnberger Straße, direkt vor dem Bauhofgelände, soll ein neuer Markt mit ca. 800 qm Verkaufsfläche entstehen. Nach seiner Einschätzung stelle der neue Markt eine gute Ergänzung des in Körle vorhandenen Einkaufsangebots dar. In jedem Fall werde der Markt dazu beitragen, wieder Kaufkraft in die Gemeinde zurück zu holen, was für alle Geschäfte von Vorteil sei. Die Firma Netto plane die Eröffnung bis zum Jahresende 2011. Netto ist ein Tochterunternehmen von Edeka und nach eigenen Angaben der Discounter mit der größten Artikelauswahl.

 

Naturnahes Kindergartengelände

Die Besucher der Kindertagesstätte Pfiffikus bekommen im wahrsten Sinne des Wortes einen neuen „Kindergarten“: Das Garten-/Freigelände Richtung Schule wird neu gestaltet. Nachdem die Arbeiten am Anbau für die Hort- bzw. alterübergreifenden Gruppen fast abgeschlossen sind, lässt die Gemeinde Körle den Hang und den Zugang von der Grundschule herrichten. Der Vorschlag eines Landschaftsarchitekten und der Körler AG Natur- und Umweltschutz, das Gelände naturnah zu gestalten, fand beim Gemeindevorstand und der Kindergartenleitung Zustimmung. Nach Ausschreibung der Arbeiten wurde der Auftrag an eine Garten- und Landschaftsbaufirma vergeben. Die Arbeiten starteten in der ersten Novemberwoche. Zunächst wurden Sandsteine als Sitzgelegenheit und Abfangung des Hanges eingebaut. Um den Spiel- und Erlebniswert des Geländes zu erhöhen, bildet eine flach ansteigende Steinlandschaft aus Basalt gute Klettermöglichkeiten. Die Zwischenräume sollen mit Stauden in Zusammenarbeit mit der Naturschutzgruppe und Eltern bepflanzt werden. Der Weg zwischen Schule und Kindergarten wird mit einer Treppenanlage ausgebaut. Die Rutsche bekommt einen neuen Standort und einen Aufgang aus Holzstufen. Die Regeneinläufe und das Pflaster im Hof hinter den Gruppenräumen werden ebenfalls erneuert, weil sich bei Regen stets große Schlammpfützen bildeten. Die Neugestaltung des Außengeländes lässt sich die Gemeinde ca. 38.000 Euro kosten. Noch im November sollen die Arbeiten abgeschlossen werden.

 

Neuer Rutschenturm für die Kleinen Strolche

Neue Errungenschaft im Erlenweg: Die Mädchen und Jungen der Kindergruppe "Die kleinen Strolche e.V." machten große Augen, als ein Bagger auf dem Grundstück anrückte und mehrere Löcher aushob. Es waren die Fundamente für einen neuen Rutschenturm, die Björn Brettschneider und Ingolf Finis vom Körler Bauhof herstellten. Einen Tag später stand der schöne bunte Turm. Nachdem Holzhackschnitzel als Fallschutz ausbreitet waren, konnten die kleinen Strolche das neue Gerät gleich in Beschlag nehmen. Die Kosten für den Rutschenturm von ca. 1.100 Euro wurden aus den Mitteln der Qualitätsverbesserung bezahlt. Diese Mittel stellt die Gemeinde Körle seit dem Jahr 2009 zur Verfügung, nachdem die Gemeindevertretung entschieden hatte, statt einer generellen Kindergebührenbefreiung lieber mehr Geld in die Qualität der Betreuung zu investieren.

 

Achtung Wildschweine !


Ungewöhnlichen Besuch gab es am Abend des 29.09.2010 in Körle. Mehrere Bürger meldeten sich bei der Gemeindeverwaltung und der Polizei, weil Wildschweine auf Gemeindestraßen unterwegs waren. Wie sich später herausstellte, versuchten die Tiere in mindestens drei Fällen, in Wohnungen einzudringen. In einem Fall rammte ein ausgewachsenes Schwein gegen eine Haustür im Lärchenweg. Im zweiten Fall, der im Neuen Weg registriert wurde, saß eine Mutter mit ihren beiden kleinen Kindern beim Abendessen, als ein Wildschwein die Scheibe der Terassentür durchbrach, glücklicherweise aber schnell wieder nach draußen fand. In einem anderen Bereich von Körle, der Langenbergstraße, meldete der Wohnungseigentümer am späten Abend bei der Polizei einen vermeintlichen Wohnungseinbruch. Auch hier drang ein Wildschwein durch eine Fensterscheibe in die Wohnung, während der Eigentümer abwesend war, und verwüstete diese erheblich. Außerdem meldete sich eine Bürgerin, die mit ihrem Fahrrad zu Fall kam, nachdem ein flüchtendes Wildschwein sie gestreift hatte. Nach der ersten Meldung wurde sofort ein Jagdaufseher verständigt, der die Tiere aufspürte. Nach seinen Angaben flüchteten die Schweine in Richtung Feldgemarkung.

 

1.000 Euro für Hochwasseropfer in Pakistan

Unter dem Motto „Körle hilft“ fand am 3. September ein Wohltätigkeitskonzert auf dem Rathausplatz statt. Die Melsunger Band „Ground Zero“ spielte zugunsten der Hochwasseropfer in Pakistan. Die Gemeindeverwaltung hatte sich kurzerhand zu dieser Aktion entschlossen, zumal bereits in den Vorjahren Wohltätigkeitsveranstaltungen z.B. für die Tsunami-Opfer in Südostasien oder die Erdbebenopfer auf Haiti erfolgreich organisiert werden konnten. Am vergangenen Freitagabend spielte die Band zwei Stunden aktuelle Coversongs vor schätzungsweise 80 Zuschauern. Die Mädchen des Show- und Tanzcorps „Dance Devils“ aus Melsungen hatten durch die Zeitung von der Hilfsaktion erfahren und sich für einen Auftritt angeboten. Mit akrobatischen Tanzfiguren, Pyramiden und einer Cheerleader-Einlage hatten sie die Gäste schnell auf ihrer Seite. Der DRK-Ortsverein Körle/Guxhagen sorgte mit Kartoffelpuffern für die Verpflegung und spendete die Einnahmen für die Aktion. In die Spendenkasse floss auch finanzielle Unterstützung vom FC Körle, der CDU sowie dem Schützenverein. Die Hessische Löwenbier-Brauerei spendierte ein 30 Liter-Faß. Der Gesamterlös von ca. 1.000 Euro wird an das Kinderhilfswerk UNICEF für die Hochwasserhilfe in Pakistan überwiesen. Danke an alle Helferinnen und Helfer !

 

Lärm: Bitte Rücksicht nehmen

Beschwerden wegen Ruhestörungen sind häufige Aufgaben, mit denen Polizei und Ordnungsamt konfrontiert werden. Mit diesem Bericht möchten wir die Rechtslage darlegen und um Rücksichtnahme bitten:

Grundregel

Jeder hat sich so zu verhalten, dass andere nicht mehr als nach den Umständen unvermeidbar durch Lärm belästigt und beeinträchtigt werden.

Lärmverbot

Lärmverbot in der Zeit von 07.00 bis 09.00 Uhr, von 13.00 bis 15.00 Uhr und von 17.00 bis 20.00 Uhr in Wohngebieten, Wohnhäusern und in deren unmittelbarer Nähe gilt nun lediglich für Geräte wie Freischneider, Grastrimmer, Graskantenschneider, Laubbläser und Laubsammler, die nicht mit dem EU-Umweltzeichen versehen sind. An Sonn- und Feiertagen herrscht generelles Lärmverbot.

Ausnahme: Firmen dürfen werktags im Rahmen ihrer gewerblichen Tätigkeit auch laute Arbeiten ausführen.

Nachtruhe

Hier wird nicht mehr nach Sommer und Winter unterschieden. Somit ist es verboten, zwischen 20.00 Uhr abends und 7.00 Uhr morgens Lärm zu erzeugen, der andere belästigen kann.

Rasenmäher und andere Arbeitsgeräte

An Werktagen, also von Montag bis Samstag, dürfen Rasenmäher gleich welcher Art in der Zeit von 20.00 Uhr abends bis 7.00 Uhr morgens nicht benutzt werden. Dies gilt auch für gewerbliche Firmen. Privatpersonen dürfen während der Verbotszeiten im Freien auch keine anderen lärm erzeugenden Arbeitsgeräte wie z.B. Kreissägen, Bohrmaschinen, Schleifhexen und ähnliches benutzen. Firmen dürfen solche anderen Geräte allerdings benutzen. Völlig verboten ist die Benutzung von Rasenmähern und anderen Geräten an Sonn- und Feiertagen. Im Umkehrschluss ist Rasenmähen und die Benutzung anderer Geräte im Freien durch Privatpersonen also zu folgenden Zeiten erlaubt: Montag bis Samstag von 7.00 bis 20.00 Uhr.

Fahrzeuge

Verboten ist: Motoren unnötig oder unnötig laut laufen zu lassen, Schallzeichen (Hupen) außer zur Warnung abzugeben, Fahrzeugtüren oder Garagentore unnötig laut zu schließen, Motorräder, Mopeds, Leichtkrafträder oder Mofas ohne Notwendigkeit in unmittelbarer Nähe von Wohnungen oder in freier Natur laufen zu lassen, beim Be- und Entladen von Fahrzeugen unnötig Lärm zu erzeugen.

Tiere

Der Tierhalter ist dafür verantwortlich, dass andere Personen nicht mehr als unvermeidbar durch den Lärm ihres Tieres belästigt werden. Die üblichen Geräusche, die bei der Tierhaltung in landwirtschaftlichen Betrieben entstehen, gelten kraft Gesetzes als unvermeidbar und sind damit zulässig.


Allgemeine Ausnahmen:

Gewerbebetriebe in extra ausgewiesenen Gewerbegebieten sind an die angegebenen Zeiten nicht gebunden.

Landwirtschaftliche Betriebe und auch gewerbliche Betriebe sind an die Ruhezeiten ebenfalls nicht gebunden, wenn die erforderlichen Arbeiten nicht bis zum Ende der Ruhezeit aufschiebbar sind (z.B. bei Erntenotstand oder zum Füttern oder Melken des Viehs. Baufirmen müssen auch nicht ihren Beton hart werden lassen, nur weil Mittagsruhe herrscht).

In Not- und Katastrophenfällen darf natürlich auch während der Ruhezeiten Lärm gemacht werden.

Hi-Fi-Anlagen, Kassettenrecorder, CD-Player, Megaphone und ähnliche elektronische Geräte sowie Musikinstrumente jeder Art dürfen nur so laut betrieben oder gespielt werden, dass unbeteiligte Personen nicht gestört werden können. Wenn andere gestört werden können, ist der Betrieb solcher Geräte und Musikinstrumente auf öffentlichem Gelände oder in öffentlichen Verkehrsmitteln verboten. Ebenso ist laute Musik z. B. auch auf öffentlichen Spielplätzen, Campingplätzen und in Schwimmbädern verboten.

Feiertagsruhe

An Feiertagen herrscht generelles Lärmverbot. Feiertage in Hessen sind:

  • der Neujahrstag,
  • der Karfreitag,
  • der Ostermontag,
  • der 1. Mai,
  • der Himmelfahrtstag,
  • der Pfingstmontag,
  • der Fronleichnamstag,
  • der Tag der deutschen Einheit (3. Oktober)
  • und 1. und 2. Weihnachtstag.

380 kV Leitung


Die Gemeindevertretung hat am 18.08.2010 folgenden Beschluss zur geplanten 380 kV-Leitung gefasst: 

Die geplante 380-kV-Hochspannungsverbindung soll bei Umsetzung der Westtrasse durch das Gebiet der Gemeinde Körle verlaufen. Durch den Verlauf über nicht bewaldetes Gelände in direkter Sichtnähe der Wohnbebauung ergeben sich neben möglichen gesundheitlichen Beeinträchtigungen für die sich in den Naherholungsbereichen der Gemeinde aufhaltenden Menschen insbesondere Auswirkungen auf das Landschaftsbild. Wertverluste der Immobilien werden durch die Eigentümer befürchtet. Darüber hinaus verläuft die Trasse in Körle in nicht hinnehmbarer Nähe zum gemeindlichen Waldkindergarten. Hier halten sich regelmäßig Kinder auf, die somit beinahe täglich einem starken elektromagnetischen Feld ausgesetzt sein werden.

Um diese Auswirkungen auf die Schutzgüter (Mensch, Tiere/Pflanzen/biologische Vielfalt, Landschaft, Kultur-/Sachgüter etc.) zu minimieren, fordern wir, dass die Erdkabeloption nach § 2 EnLAG ausgeschöpft und die Stromleitung auch im Gemeindegebiet Körle als Erdkabel errichtet wird.

Alternativ ist für uns auch eine Trassenverlegung aus der vorgesehenen exponierten Lage in freier Landschaft und der Nähe zur Ortslage hin zu einer Trasse in bewaldeter Lage im Bereich der Söhre sowie deren südlicher Ausläufer denkbar. Damit wäre ein erheblicher Teil der für eine Freileitung auf der bisher geplanten Trasse zu befürchtenden Beeinträchtigungen wie gesundheitliche Schädigung der Menschen (insbesondere im Waldkindergarten), optische Beeinträchtigung des Landschaftsbildes mit Wertverlust bei Immobilien etc. auszuschließen bzw. zu minimieren. Ein Trassenverlauf durch die Waldflächen würde auch eine Verkürzung der Leitungslänge bewirken. Ökologische Beeinträchtigungen bei einer Querung der Söhre ließen sich u.E. dadurch minimieren, dass a) sich der Trassenverlauf an dem bestehenden Forstwegenetz orientiert und b) die zu rodenden Flächen als Versuchsflächen für den Anbau von Energieholz verwendet werden.

Die Pläne für den Leitungsbau sind hier ersichtlich www.rov-wahle-mecklar.de

 

Feuerwehr rettete eingeklemmte Fahrerin


Bildquelle: nh24.de
Zu einem Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person musste die Feuerwehr Körle am 18. August 2010 gegen 11 Uhr ausrücken. In einer Kurve auf der B 83 zwischen Körle und Guxhagen war der VW Golf einer Frau aus Melsungen ins Schleudern geraten und mit der Fahrerseite gegen einen Baum geprallt. Nach der Befreiung mit Hilfe hydraulischer Geräte der Feuerwehr flog Christoph 7 die Verletzte in ein Kasseler Krankenhaus. Einen Bericht finden Sie hier.
 

Straße nach Albshausen ist jetzt Kreisstraße

Mit Einführung der LKW-Maut im Jahr 2005 war in der Ortsdurchfahrt von Körle eine deutliche Zunahme des Schwerlastverkehrs spürbar. Die Gemeinde Körle forderte daraufhin, die Bundesstraße im Ort für LKW zu sperren und eine Umleitung über die Ortsumgehung vorzunehmen. Diese Forderung wurde damals mit der Begründung abgelehnt, bei der Ortsdurchfahrt handele es sich um eine so genannte klassifizierte Straße, eine Sperrung sei nicht möglich. In diesem Zusammenhang legte das Landesamt für Straßenbau ein Umstufungskonzept vor, dem zu Folge die Gemeinde Körle die Ortsdurchfahrt und die Straße über den Körler Berg als Gemeindestraßen übernehmen sollte. Das Umstufungskonzept sah außerdem vor, die L 3221 nach Guxhagen bis zur Autobahn zur Bundesstraße aufzustufen. Mit der Abstufung der Ortsdurchfahrt zur Gemeindestraße erklärten sich die Gemeindevertreter damals bereit, denn nur so konnte die begehrte Sperrung für LKW erreicht werden. Eine Übernahme der Straße am Körler Berg wurde jedoch mit der Begründung abgelehnt, die Verbindung diene nach wie vor dem überörtlichen Verkehr, sie müsse deshalb im Eigentum des Staates bleiben.

Das nachgebesserte Konzept stufte die Straße nach Albshausen dann als Kreisstraße ein, der Schwalm-Eder-Kreis lehnte jedoch die Übernahme dieser Strecke in seine Unterhaltungspflicht ab. Zwischenzeitlich wurde der Streit um die Straßen gerichtlich geklärt. Das Ergebnis: Die Bundesstraße 83 führt aus Richtung Melsungen auf der Ortsumgehung an Körle vorbei bis zur Autobahn nach Guxhagen. Die Straße von Körle nach Albshausen in nun die Kreisstraße 158 bis zum Abzweig nach Wollrode. Ab dort bis nach Kassel ist die frühere Bundesstraße nun die L 3460.

Machbarkeitsstudie zur Kläranlage

Die mehr als 40 Jahre alte Kläranlage der Gemeinde Körle wurde in den Jahren 1989/1990 erweitert. Nachdem diese größere Investition auch schon zwanzig Jahre zurück liegt, sollte vor zwei Jahren der Rechen und das Sandfangbecken neu gebaut werden. Angesichts der hohen Kosten von ca. 600.000 Euro für diesen relativ kleinen Anlagenteil wurde diese Investition zunächst nicht durchgeführt und nach Alternativen gesucht. Eine andere Bauausführung (z.B. in Form einer Kompaktanlage) hätte auch nur unwesentliche Kostenreduzierungen zur Folge gehabt. Alle noch folgenden Investitionen in die Kläranlage wären mit Ausgaben jenseits der Millionengrenze verbunden, so dass als Alternative zum Betrieb der eigenen Kläranlage über einen Anschluss an das Melsunger Klärwerk nachgedacht wurde. Nachdem von der Stadt Melsungen grundsätzliche Bereitschaft signalisiert wurde, gab die Gemeinde Körle eine Machbarkeitsstudie in Auftrag, die in der Sitzung der Gemeindevertretung von Dipl.-Ing. Georg Grodde vom Büro Hesse und Partner aus Kassel vorgestellt wurde.  Das Ingenieurbüro sei zu dem Schluss gekommen, dass der Anschluss der Körler Kanalisation an die Kläranlage Melsungen grundsätzlich machbar ist, denn Erweiterungsbedarf wird durch das zusätzliche Abwasser aus Körle nicht notwendig. Bei den Investitionskosten wirkt sich positiv aus, dass eine Druckleitung aus Richtung Körle nur bis nach Röhrenfurth gebaut werden müsste, denn ab dort könnten die vorhandenen Druckleitungen genutzt werden, wenn größer dimensionierte Pumpen eingebaut werden.

In einem nächsten Schritt will das Ingenieurbüro einen Investitions- und Betriebskostenvergleich zwischen dem Betrieb der eigenen Kläranlage bzw. dem Anschluss an das Melsunger Klärwerk aufstellen. Diese Berechnung werde voraussichtlich im Sommer vorliegen, so Dipl.-Ing. Grodde. Bürgermeister Mario Gerhold unterstrich, dass er die Machbarkeitsstudie und die folgende Wirtschaftlichkeitsuntersuchung für absolut richtig hält, denn für die Entwicklung der Abwassergebühren sei die Suche nach der wirtschaftlichsten Lösung Ausschlag gebend. Seiner Ansicht nach solle zwischen der Stadt Melsungen und der Gemeinde Körle ein Abwasser-Liefervertrag geschlossen werden. Über die Höhe der Kosten pro cbm sei allerdings noch nicht gesprochen worden, allerdings verfolge man eine Lösung, die beiden Kommunen Vorteile bringe, so Gerhold. Nach dem Vortrag wurden Fragen der Gemeindevertreter/Innen beantwortet. Auf die Frage, ob eine größere Kläranlage grundsätzlich wirtschaftlicher zu betreiben sei, als eine kleine Anlage, antwortete Herr Grodde, dass man mit den Betriebskosten mittelgroßer Anlagen die besten Erfahrungen habe. Nach Vorliegen der Wirtschaftlichkeitsuntersuchung werden die Gemeindevertretung und die Öffentlichkeit informiert, eine Entscheidung für oder gegen den Anschluss nach Melsungen soll im Laufe des Jahres 2010 gefällt werden.

 

Gemeindestraße nach Empfershausen wieder frei

Der Sturm vom Sonntag, den 28.02.2010, hat in Körle glücklicherweise nur mäßige Schäden angerichtet. Die Feuerwehren aus Körle und Empfershausen beseitigten an mehreren Stellen umgestürzte Bäume, um Straßen wieder passierbar zu machen. Zeitweise war die L 3228 zwischen der B 83 und Empfershausen gesperrt. Die Gemeindestraße zwischen Körle und Empfershausen war am Montagmorgen wegen umgestürzter Bäume dicht. An einigen Gebäuden fehlen Dachziegeln.

 

Aktion „Körle hilft“: 2.500 Euro für Waisenhaus in Port au Prince

Eine spontane Hilfsaktion zugunsten der Menschen in Haiti hatte die Gemeinde Körle fürSamstag, den 30.01.2010, ins Leben gerufen. Bereits in den vergangenen Jahren konnte mit ähnlichen Aktionen Hilfe z.B. für die Betroffenen der Tsunami-Katastophe in Südostasien oder die Hochwasseropfer an der Elbe geleistet werden. Um den vom Schicksal getroffenen Menschen in Haiti zu helfen, hatte der DRK-Ortsverein Körle/Guxhagen 250 Portionen Erbseneintopf gekocht und für die jüngste Hilfsaktion zur Verfügung gestellt. Diese wurden am Samstag restlos am Stand in der Ortsmitte gegen eine Spende abgegeben. Wenige Tage zuvor hatte die VdK-Ortsgruppe schon bei einem Treffen 450 Euro gesammelt, der Förderverein Gasthaus Zur Krone auch über 300 Euro. Beide Vereine übergaben die Spenden an die Hilfsaktion der Gemeinde. Zum winterlichen Wetter  passend bot die Sparte Jedermänner des TSV am Samstag heißen Apfelwein und Orangensprudel, Katja Hofmann bot Tupperware gegen eine Spende. Die Zählung der Spenden brachte zum Schluss die stolze Summe von ca. 2.500 Euro. Dieser Betrag wird einem Kinderheim in der Hauptstadt Haitis, Port au Prince, zu Gute kommen, zu dem die Körler Bürgerin Miriam Pabst Kontakte unterhält, die auch Mitinitiatorin der Hilfsaktion war. Herzlichen Dank allen Helferinnen und Helfern, vor allem allen Einwohnern, die den Menschen in Haiti durch eine Spende geholfen haben.

 

Winterdienst auf Gehwegen

Die Jahreszeit gibt uns Anlass, auf den durchzuführenden Winterdienst hinzuweisen. Nach der Satzung über die Straßenreinigung der Gemeinde Körle haben Grundstückseigentümer oder die von ihnen vertraglich verpflichteten Personen dafür zu sorgen, dass

1.  Gehwege und Überwege vor ihren Grundstücken bei Schneefall in einer solchen Breite von Schnee geräumt werden, dass der Verkehr nicht mehr als unvermeidbar beeinträchtigt wird;

2. jedes Hausgrundstück einen schneefreien Zugang zur Fahrbahn und zum Grundstückseingang in einer Breite von mind. 1,25 m hat;

3. die Abflussrinnen bei Tauwetter vom Schnee freigehalten werden;

4. bei Schnee- und Eisglätte die Gehwege, die Überwege, sowie die Zugänge zur Fahrbahn und zum Grundstückseingang so rechtzeitig bestreut und abgestumpft werden, dass Gefahren nach allgemeiner Erfahrung nicht entstehen können. Dies gilt auch für sogenannte „Rutschbahnen“.

5. bei Eisglätte Gehwege in voller Breite und Tiefe, Überwege in einer Breite von 2,00 m abgestumpft werden;

6. als Streumaterial vor allem Sand, Splitt oder ähnliches abstumpfendes Material verwendet wird. Salz darf nur in geringer Menge zur Beseitigung festgetretener Eis- oder Schneereste verwendet werden.

Diese Verpflichtungen gelten für die Zeit von 07.00 Uhr bis 20.00 Uhr. Bei Schneefall ist die Räumung jeweils unverzüglich durchzuführen. Bei Straßen mit einseitigem Gehweg sind sowohl die auf der Gehwegseite angrenzenden Anlieger als auch die Gegenüberliegenden zu den genannten Maßnahmen verpflichtet. Es wurde für notwendig gehalten, eine einheitliche Regelung für das Gemeindegebiet zu schaffen, wer zu welcher Zeit den Winterdienst auf einseitigen Gehwegen ausführt, da die Absprache zwischen den Nachbarn manchmal nicht so gut funktioniert hat.

Der Gemeindevorstand hat daraufhin folgende Verfahrensweise festgelegt:
In den ungeraden Jahren sind die Verpflichtungen zum Winterdienst auf einseitigen Gehwegen von den Anliegern auszuführen, auf deren Seite sich der Gehweg befindet.
In den geraden Jahren sind somit die Eigentümer der gegenüberliegenden Grundstücke zum Winterdienst verpflichtet.

Zuwiderhandlungen gegen diese Verpflichtungen können mit einer Geldbuße von
5,00 Euro bis 1.000,00 Euro geahndet werden. Für Fragen oder Beschwerden steht das Ordnungsamt zur Verfügung (Herr Sohl Tel. 05665/9498-15).

Wasser- und Kanalgebühren zum 1.12.2009 teurer

Die Gebühren für die Wasserversorgung und die Abwasserbehandlung steigen zum 1. Dezember 2009 um insgesamt 48 Cent. Nach einem Beschluss der Gemeindevertretung vom 16.11.2009 ist für 1000 Liter Wasser demnächst ein Betrag von 1,83 Euro anstatt bisher 1,65 Euro zu zahlen, für die Ableitung und Reinigung von 1000 Litern Abwasser nun 3,15 Euro anstatt bisher 2,85 Euro.

Die Gebührenerhöhung wurde nach einem entsprechenden Vorschlag des Gemeindevorstandes mehrheitlich beschlossen, um die im Jahr 2008 entstandene Lücke von ca. 50.000 Euro zwischen den Einnahmen und Ausgaben bei Wasser und Kanal künftig zu schließen. Zuletzt hatte es im Dezember 2007 eine Gebührenerhöhung gegeben. Seither sind der Preis und die verkaufte Wassermenge weitgehend konstant geblieben, allerdings haben sich die Energiekosten sowie die Kosten für die Klärschlammentsorgung durch größere Abgabemengen deutlich erhöht. Bereits in der Haupt- und Finanzausschusssitzung wurde die Kostenentwicklung betrachtet. Bürgermeister Mario Gerhold erläuterte, dass man durch die Reparatur von Wasserrohrbrüchen durch den Bauhof oder die landwirtschaftliche Verwertung des Klärschlamms den kostengünstigsten Weg beschreite. Er betonte in der Sitzung, dass man die Bereiche Wasser und Kanal nicht aus allgemeinen Steuermitteln subventionieren könne, denn vor dem Hintergrund sinkender Steuereinnahmen erwarte man im nächsten Jahr wieder einen defizitären Haushalt.

Mit den ab Dezember gültigen Gebühren liegt die Gemeinde Körle im Vergleich zu anderen nordhessischen Kommunen im Durchschnitt.

Eingangsbereich des Lobenhäuser Friedhofs neu gestaltet

Die Besucher des Lobenhäuser Friedhofs sehen die Veränderung schon von weitem:
Den Eingangsbereich verzieren seit Mitte Oktober zwei schöne neue Sandsteinpfeiler. Nachdem Andreas Stöbel vom Bauhof vor ca. drei Jahren ein neues zweiflügeliges Eingangstor konstruiert und geschweißt hatte, wurden nun die alten verwitterten und teilweise unförmigen Sandsteinpfeiler ersetzt. Diese Anregung gab Heinrich Schmoll aus Lobenhausen und erklärte sich zugleich bereit, das notwendige Material zu spenden und die Pfeiler ohne Berechnung selbst zu mauern und zu verfugen, was auch auf akkurate Weise geschah. Die Gemeinde Körle sagt Herrn Schmoll und der Firma Fliesen-Schmoll herzlichen Dank für die großzügige Spende.

 

Bundestagswahl: Vorläufiges Ergebnis liegt vor

Die Ergebnisse der Bundestagswahl für die Gemeinde Körle finden Sie hier unter:

Hess. Statistischen Landesamtes HSL

 

Gemeindevertretung beschließt Resolution gegen Gewalt

In Anbetracht der erschütternden Tat vom 12. September 2009, bei der Dominik Brunner in München zu Tode kam, nachdem er sich schützend vor vier bedrohte Kinder stellte, hat die Gemeindevertretung in ihrer Sitzung am Montagabend folgende Resolution gefaßt:

Wir alle sind entsetzt über das brutale und abscheuliche Verbrechen. Dominik Brunner wollte junge Menschen vor Straftätern schützen und hat diese Zivilcourage mit seinem Leben bezahlt. Unser Mitgefühl gilt seinen Angehörigen und Freunden. Dominik Brunner hat nicht weggesehen, als Menschen in Gefahr waren. Sein Verhalten ist Vorbild für eine menschliche Gesellschaft. Sein Tod ist Mahnung gegen Gleichgültigkeit, Brutalität und Gewalt. Alle Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Körle sind aufgerufen, sich gegen Gewalt in der Gesellschaft einzusetzen.

Strom vom Bauhofdach

Strom aus Sonnenlicht – eine ökologisch und wirtschaftlich interessante Technik. Schon seit vielen Jahren betreibt die Gemeinde Körle eine Solarstromanlage auf dem Dach der Berglandhalle. Nun wurde von der Kommune in eine zweite Anlage investiert, denn seit 7. September 2009 fließt auch vom Dach des Bauhofes Strom in das Netz des Energieversorgers EON. Einen knapp sechsstelligen Betrag gab die Gemeinde für eine 29 kw/p starke Photovoltaikanlage aus. Diese Summe wird sich im Laufe der nächsten Jahre über die so genannte Einspeisevergütung refinanzieren und vermehren. Das Geld stammt aus einer Rücklage, die bisher als Festgeld angelegt war. Das niedrige Zinsniveau und die günstigen Modulpreise waren ausschlaggend für die Idee, das Geld in eine PV-Anlage zu investieren.

Zur offiziellen Inbetriebnahme am 7. September waren rd. 50 Bürgerinnen und Bürger gekommen. Bürgermeister Mario Gerhold sagte, die Gemeinde Körle sei ein gutes Beispiel für den häufig geforderten Energiemix, denn hier werde durch die beiden Windkraftanlagen, die Nahwärmeverorgung im Baugebiet "Auf dem Hollunder" und ca. 50 Photovoltaikanlagen das große Potential an regenerativen Energieerzeugungsmöglichkeiten schon stark genutzt.

In Kürze soll die Anlage auch eine Fernüberwachung erhalten. Die Menge des täglich/monatlich bzw. gesamt eingespeisten Stroms ist dann auf dieser Homepage über einen Link erkennnar.

 

Himmelslaternen wegen Brandgefahr verboten


In Hessen sind, wie in einigen anderen Bundesländern auch, so genannte Himmelslaternen ab sofort verboten. Laut einer Pressemitteilung des Landes sind die mit einem Brennstoff versehenen Ballons aus Reispapier für eine zunehmende Zahl von Bränden verantwortlich, zuletzt Mitte Juli in Dieburg.
In der südhessischen Stadt verursachte eine Himmelslaterne am 11. Juli einen Dachstuhlbrand, der Schaden betrug 250.000 Euro.

Insbesondere zum Schutz vor Haus- und Waldbränden hat das Innenministerium nun per Gefahrenabwehrverordnung den Start von ballonartigen Leuchtkörpern, die mit Brennstoffen erwärmt werden, verboten.

Die Missachtung des Verbots kann eine Geldbuße zur Folge haben. Für die Verfolgung von Ordnungswidrigkeiten ist der Bürgermeister als örtliche Ordnungsbehörde zuständig.
Wir bitten um Kenntnisnahme und Beachtung.

 

Feuerwehreinsatz in Albshausen

Die Feuerwehr Körle wurde am Dienstag, den 8.September 2009, zur Unterstützung der Guxhagener Feuerwehren alarmiert.
In Albshausen stand ein Fachwerkhaus in Flammen.

Den Bericht der HNA zu diesem Einsatz finden Sie hier.

 

Rettungsdienste übten Samstagnacht


Eine große Rettungsübung unter Beteiligung vieler Hilfsorganisationen fand in der Nacht von Samstag 22. August auf Sonntag 23. August 2009 an der Schnellbahnstrecke im Bereich des Überholbahnhofs Körle statt. Angenommen wurde ein ICE Unfall im Bereich des Kehrenbergtunnels zwischen Körle und Guxhagen.

Einen Bericht zu der Übung finden Sie hier.

 

Vor 40 Jahren: Unwetterkatastrophe richtet großen Schaden an

In Juli jährt sich zum 40. Mal ein Ereignis, das vielen Einwohnern noch in schlechter Erinnerung ist. Am 17. Juli 1969 wurde nach einem schweren Unwetter weite Teile von Körle und Empfershausen überflutet. Die folgende Darstellung dieser Unwetterkatastrophe ist dem Buch „900 Jahre Körle“ entnommen und wurde damals von Karl Suck verfasst:

Ein Tag voller Angst und Schrecken war für die Körler Einwohnerschaft der 17.Juli 1969. An diesem Donnerstag bewölkte sich nach einem heißen und schwülen Vormittag nachmittags der Himmel. Ein schweres Gewitter zog sich zwischen Quiller und Söhre zusammen. Gegen 15.30 Uhr setzte ein starker Wind ein. Blitze und Donner, Regengüsse und Hagelschauern vereinigten sich zu einem höllischen Inferno. Ein Wolkenbruch außergewöhnlichen Ausmaßes ging über den Einzugsgebieten der Trockenen Mülmisch und der Nassen Mülmisch nieder.
Der Boden konnte die aus den Wolken stürzenden Wassermassen nicht mehr fassen, so dass die Rinnsale, Flutgräben und Feldwege in kurzer Zeit zu Bächen und die beiden Mülmischbäche zu reißenden Flüssen anschwollen. Zweieinhalb Stunden tobte sich das Unwetter zwischen Söhre und Quiller aus. Dreimal hintereinander prasselten gewaltige Regengüsse hernieder. Gegen 16.30 Uhr heulten die Alarmsirenen des Ortes auf. Mit einem 1,30 m hohen Wasserstand wälzten sich die Wasserfluten der Trockenen Mülmisch durch die Ecke über die Bundesstraße hinweg in das untere Dorf. Der Bachweg glich einem wildaufschäumenden tobenden Flusse zur Schneeschmelze. Die Wassermassen vom Busch und vom Kirchplatze suchten in breiter Form ihren Weg durch die Kuhgasse.

Im neuen Weg raste das Wasser aus dem Hainsgraben kommend talwärts über die Nürnberger Straße in den Hilgenweg und zum Bahnhof. In kurzer Zeit war auch hier die B 83 nicht mehr befahrbar, da kniehoch das Wasser die Fahrbahn blockierte. Durch die Schlamm- und Schuttablagerungen an den Seiten des strömenden Wassers bildeten sich Dämme, wodurch auf der B 83 zwischen dem Gasthaus „Zur Krone“ und der Raiffeisenkasse, zwischen der Dorflinde und dem Gasthaus zum Bahnhof, noch nach dem Unwetter das Wasser stand. Die schlimmsten Verheerungen verursachte das Wasser durch Kraterbildungen in der Bachwiese, in der Ecke und im Unterdorf. Das angetriebene Schwemmgut ( Autowracks, Jauchenfässer, Handwagen, Holzscheite , Pfosten, Pfähle, Gartenzäune usw. ) bildeten vor der Bahnbrücke hinter dem Feuerwehrturm eine regelrechte Sperrmauer, so dass im Raume vom Hof Scheffer- Jütte längs des Hilgenweges – Hof Jacob – bis zum Anwesen Geyer ein Stausee entstand.
Am längsten stand das Wasser auf dem Hofe des Bauern Jacob, sowie im Hilgenweg bis zum Hause Werner, da der Durchlass unter der Bahnbrücke durch das angeschwemmte Strandgut vollkommen verstopft war. Die Kraft des ankommenden Wassers aus der Ecke war so groß, dass die Nürnberger Straße unterspült und die Betondecke des regulierten Mülmischbaches längs des unteren Bachweges durch den Druck gehoben und in Stücke gerissen wurde. Weiter wurde der Schotter unter den Eisenbahnschwellen weggeschwemmt und somit die Gleisanlage völlig zerstört.

Am Freitag, dem 18.07. wurden durch Ausschellen alle Männer zum freiwilligen Arbeitseinsatz aufgerufen. Die Herren der Gemeindevertretung gingen mit gutem Beispiel voran. An dieser Stelle soll der selbstlose Einsatz der freiwilligen Arbeitskräfte, die beim Entschlammen der Keller, bei der Beseitigung der Schutt- und Geröllmassen auf den Höfen, Wegen und Straßen, bei der Entleerung des vollkommen verstopften Kanalrohre, bei der Abfahrt des Schwemmgutes, so tatkräftig geholfen haben, anerkennend gewürdigt werden. Auch die Trinkwasserversorgung war gefährdet, da im Quellgebiet der Bachwiese durch Wassereinbrüche die Hauptleitung an zwei Stellen unterbrochen war.

Am 19.07. unterrichtete Bürgermeister Karl Knaust und einige Herren der Gemeindevertretung sowie Verbandsanwalt Konrad Jacob, den Staatsminister Hemsat als auch Landrat Baier über den durch das Unwetter angericheteten Schaden. Außerdem informierte Herr Jacob Herrn Staatssekretär Seiboth vom Landwirtschaftsministerium über die Verwüstung der Feldwege. Der Bahnverkehr nach Melsungen musste wegen der geborstenen Bahnbrücke über der Nassen Mülmisch vorübergehend eingestellt werden. Zur Instandsetzung der vollkommen aufgewühlten Wege in der Ecke und am Bachweg setzte man Räumbagger ein, da Menschenkraft mit Hacke und Schaufel nicht ausreichte. Auch am Sonntag arbeiteten noch die Wehren von Körle, Wagenfurth und Lobenhausen mit den freiwilligen Helfern, um die Straßen und Wege vom letzten Schlamm zu reinigen. Selbst die ältesten Einwohner des Ortes konnten sich an eine Überschwemmung solchen Ausmaßes nicht entsinnen. Ein Glück, dass dieser Wolkenbruch nicht in der Nacht niederging. (Quelle: Chronik "900 Jahre Körle" 1974)

 

Büroleiter Werner Glöckner verlässt das Boot


Der Büroleiter der Gemeindeverwaltung Körle, Herr Amtsrat Werner Glöckner, trat am Freitag, den 31.07.2009, seinen letzten Arbeitstag an. Nach einigen Tagen Resturlaub wird Werner Glöckner dann nach 38 Arbeitsjahren in der Körler Gemeindeverwaltung in Altersteilzeit gehen.

Schon am 1. April 2006 konnte er sein 40-jähriges Jubiläum im öffentlichen Dienst feiern, denn bereits  im Jahr 1966 begann er eine Ausbildung beim Landkreis Kassel. Anschließend war er in der Finanz- und Steuerverwaltung des Landkreises tätig bzw. leistete seine Bundeswehrzeit ab. In den Dienst der Gemeinde Körle trat Werner Glöckner zum 01.10.1971 als Inspektoranwärter. Nach Beendigung seiner Ausbildung im gehobenen Dienst im Jahr 1974  blieb er der Gemeinde Körle treu. Zu seinen Aufgaben gehört die Büroleitung und Organisation der Gemeindeverwaltung, die Finanzverwaltung (Aufstellung der Haushaltspläne, Verwaltung von Rücklagen und Krediten, Berechnung von Beiträgen u.a.),  die Bauverwaltung (z.B. Stellungnahmen zu Bauanträgen, baugenehmigungsfreie Vorhaben, Verwaltung der Baugrundstücke, Bauberatung), die Organisation von Wahlen und vieles mehr. Im Laufe der 38 Jahre hat er sich vielen Bürgerinnen und Bürger als kompetenter und bürgernaher Ansprechpartner bewiesen. Dass sich die Gemeinde Körle über einen relativ geringen Schuldenstand freuen kann, darauf hat Werner Glöckner als Kämmerer schon zu Zeiten des ehemaligen Bürgermeisters Fritz Ochs einen positiven Einfluss genommen und stand diesem, genauso wie heutzutage Mario Gerhold, mit Rat und Tat zur Seite.

Das bisherige Aufgabengebiet von Werner Glöckner wird künftig aufgeteilt.
Alle Bauangelegenheiten werden von Herr Dipl.-Ing. Frank Vogel bearbeitet, der im Mai seine Arbeit in der Gemeindeverwaltung aufgenommen hat. Die Finanzplanung obliegt Frau Andrea Grenzebach, um Wahlen kümmert sich Herr Dirk Sohl. Eine genaue Übersicht der neuen Zuständigkeiten wird in Kürze bekannt gegeben.

Wir wünschen an dieser Stelle Werner Glöckner ein gesundes und aktives Dasein als Pensionär und danken herzlich für die Jahre guter und zuverlässiger Arbeit für die Körler Bürger.

 

Neues Regenüberlaufbecken im Hilgenweg

In vielen Gemeinden werden Millionenbeträge in die Ertüchtigung der Kanalisation investiert. Auch in Körle werden, mit finanzieller Unterstützung des Landes, an einigen Stellen Kanäle und Kanalbauwerke in  Ordnung gebracht. Nachdem die Kanalbaustelle in der Auestraße fast abgeschlossen ist, hat die Baufirma Emmeluth im Bereich der Dorflinde an der Kreuzung Nürnberger Straße / Hilgenweg damit begonnen, ein altes Regenüberlaufbecken abzureißen, das nicht mehr den heutigen technischen Anforderungen entsprach. Es wird ersetzt durch ein Fertigteil, welches in Kürze mit einem Autokran an Stelle des alten Beckens gesetzt wird. Das neue Becken sorgt dafür, dass bei starken Niederschlägen ein Teil des Abwassers zur Fulda abgeleitet wird, weil diese Mengen nicht zu 100 % in der Kläranlage verarbeitet werden können. Für den Einbau des neuen Beckens musste die Linde einige Äste lassen. Die Gemeinde Körle geht davon aus, dass der Baum keinen Schaden nimmt, da im Bereich der Baugrube bereits das alte Becken vorhanden war. Eine Verlegung des Standorts wäre nur mit einem finanziell unverhältnismäßigen Mehraufwand möglich gewesen.

Nach Einbau des neuen Beckens unterhalb der Linde wird die Kanal bis zur Bahnhofstraße gegen größere Rohre ausgetauscht, außerdem wird ein weiteres Regenüberlauf-Bauwerk in der Einmündung Bahnhofstraße/Nürnberger Straße erneuert.

 

Konjunkturprogramm: Was kommt in Körle an ?

Mit einem milliardenschweren Konjunkturpaket versucht der Staat, die Folgen der Finanzkrise abzumildern. Ein Teil der Mittel, die von Bund und Ländern bereit gestellt werden,  fließt an die Kommunen. Insgesamt stehen für unsere Gemeinde 276.071 Euro zur Verfügung. Die Mittel werden aber nicht vollständig als Zuschuss gezahlt, sondern sind aufgeteilt nach Bundes- und Landesmittel, die jeweils unterschiedlich bewilligt werden. So erhält die Gemeinde Körle aus Landesmitteln ein Darlehn in Höhe 210.884 Euro, welches zu 5/6 vom Land getilgt wird und nur zu einem Sechstel aus Gemeindemitteln zurück zu zahlen ist. Der Bund zahlt für gemeindliche Investitionen in Körle einen Betrag von 65.187 Euro, die zu 75 % als Zuschuss und mit den restlichen 25 % als Darlehn ausgezahlt werden.

Die Verwendung der Mittel ist auf gewisse Bereiche beschränkt. Die Gemeindevertretung hat beschlossen, maximal 200.000 Euro der Landesmittel in die Erweiterung der Kindertagesstätte Pfiffikus zu investieren. Restliche Mittel sollen der Unterhaltung der Gemeindestraßen zu Gute kommen und die bereits im Gemeindehaushalt bewilligten 50.000 Euro aufstocken. Die Bundesmittel dürfen lt. Gesetz nicht für die Straßenunterhaltung verwendet werden. Gefördert werden aber Investitionen in Sportanlagen, daher stimmte die Gemeindevertretung der Verbesserung des Sportplatzes zu. Durch die Verlegung des Spielfeldes, dem Bau neuer Ballfangzäune und Erweiterung der Flutlichtanlage entsteht ein neuer Trainingsplatz.

Die Mittel wurden durch die Landesbehörden Anfang Juli bewilligt. Der Bauantrag für den Kindergarten ist eingereicht, ein Baubeginn erfolgt in wenigen Wochen. Die Straßenunterhaltungsarbeiten sind ausgeschrieben, die Auftragserteilung noch für Juli geplant.

Auch für die Investition auf dem Sportplatz laufen die Ausschreibungen. Darüber hinaus kommen der Wirtschaft noch größere Investitionen zu Gute, die nichts mit dem Konjunkturprogramm zu tun haben. Hier sind beispielsweise zu nennen die Nahwärmeversorgung „Am alten Schulgarten“ mit 675.000 Euro, Investitionen in die Kanalisation mit rund 800.000 Euro und der Bau einer Photovoltaikanlage auf dem Dach des Bauhofes mit ca. 100.000 Euro.

Neuer Ortsplan erhältlich


Für das Gebiet der Gemeinde Körle liegt seit letzter Woche ein neuer Ortsplan vor. Die Neuerstellung war notwendig geworden, weil die bisherige Auflage vergriffen und durch Neubenennung von Straßen in Teilen nicht mehr aktuell war. Eine Neuheit des neuen Ortsplans, der in Zusammenarbeit mit dem Verwaltungs-Verlag München erstellt wurde, besteht in der Internet-Version, die bis Mitte Februar verfügbar sein wird. Dann wird die Straßensuche auch über diese Homepage möglich sein.

Bis zum 31. März 2009 erhält jeder Haushalt bei der Gemeindeverwaltung ein Exemplar gratis. Ab April werden die Pläne in der Gemeindeverwaltung und in den örtlichen Geschäften, die sich mit einer Werbeanzeige an der Erstellung beteiligt haben, zum Preis von ca. 2 Euro verkauft.

Bei dieser Gelegenheit möchten wir uns bei allen teilnehmenden Firmen bedanken und bitten alle Einwohner um Berücksichtigung bei Einkäufen und Aufträgen.

 

Eselprojekt wird fortgesetzt

Mit der Frage „Wird aus dem Körler Esel eine lebendige Geschichte ?“ hatte der Bürgermeister im vergangenen Jahr die Idee ausgesprochen, für die pädagogische Arbeit im Waldkindergarten einen Esel anzuschaffen. Daraus entstand das so genannte Eselprojekt. Für den Waldkindergarten und mittlerweile auch für die Pfiffikus-Vorschulkinder gibt es seit April 2008 ein tierisches Angebot: Dreimal pro Woche gehen unterschiedliche Gruppen zu je fünf Kindern mit der Dipl.-Sozialpädagogin und Reittherapeutin Cornelia Umbach zu den Eseln, die Carsten Kilian aus Körle gehören. Der Ablauf sieht wie folgt aus:

Hinweg zu den Eseln, Holen des Putzzeugs, Begrüßung der Esel, Frühstückslied / Frühstück in der Nähe der Esel, Esel putzen, Überprüfung des Wassers der Esel, Erkundung der Weide (alles okay, Zäune in Ordnung ?), Massage für die Esel, Spiele mit den Eseln (körpersprachliche Spiele wie zum Beispiel: Grenzen setzen, Grenzen wahren, Wahrnehmungsspiele, Beobachtung von bestimmten Verhaltensweisen der Esel, etc.), Verabschiedung von den Eseln, Weide sichern, Putzzeug zurückbringen, Rückweg in den Kindergarten, Gespräche mit den Kindern.

Die Arbeit mit den Esel macht den Kindern sehr viel Spaß. Im Vordergrund steht aber der pädagogische Nutzen für die Kinder: Verantwortung übernehmen, Grenzen setzen, Gewinn an Selbstvertrauen, Beobachtung von Verhaltensweisen u.a. Das Eselprojekt wurde auch schon im Hessischen Rundfunk vorgestellt. Es ist ein Baustein zur Verbesserung der Kinderbetreuung und wird von der Gemeinde finanziert, damit eine Teilnahme der Kinder nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängig ist. Zunächst war die Arbeit von Frau Umbach bis Ende September 2008 befristet. Aufgrund der guten Erfahrungen hat der Gemeindevorstand nun beschlossen, das Eselprojekt bis zum Sommer 2009 fortzusetzen.

 

Wilhelm Schild zum Ehren-Gemeindebrandinspektor ernannt

Anlässlich des Tages der offenen Tür bei der Feuerwehr Körle am 13. September hielt die Gemeinde Körle für ihren früheren Ortsbrandmeister bzw. Gemeindebrandinspektor eine besondere Überraschung bereit: Wilhelm Schild wurde zum Ehren-Gemeindebrandinspektor ernannt. Der 62-Jährige, der im April diesen Jahres mit dem Goldenen Brandschutzehrenzeichen für 40 Jahre aktiven Feuerwehr ausgezeichnet worden war, trat im Jahr 1968 in seinem Geburtsort Wolfershausen in die Feuerwehr ein. Nach seinem heiratsbedingten Umzug nach Körle wurde Wilhelm Schild in 1971 aktives Mitglied der örtlichen Feuerwehr. Hier war er von 1978 bis 1983 Wehrführer. Im Jahr 1983 stand ein Wechsel in der Leitung der Körler Feuerwehren an, denn der bisherige Ortsbrandmeister Christian Jacob stellte sich altersbedingt nicht mehr zur Wahl. Die Feuerwehren aus Körle, Empfershausen und Wagenfurth betrauten dann Wilhelm Schild mit der Aufgabe des Ortsbrandmeisters.

20 Jahre erfüllte er die Aufgabe, die Feuerwehren der Gemeinde zu leiten und die Einsatzbereitschaft zu verantworten, Koordination zu übernehmen und Bindeglied zwischen Feuerwehren und Gemeinde zu sein. Einen gewollten Generationswechsel vollzog man im Jahr 2003, als Jens Schenkluhn seine Nachfolge antrat und die mitterweile umbenannte Funktion des Gemeinbrandinspektors übernahm.

In seiner Ansprache ging Bürgermeister Mario Gerhold auf die Verdienste Wilhelm Schilds für die Körler Feuerwehren ein. Er sagte, Wilhelm Schild gehöre in Körle genauso zur Feuerwehr wie der Herkules zu Kassel. Leider sei der Dienst in der Einsatzabteilung durch Erreichen der Altersgrenze für ihn nicht mehr möglich, durch die Führung der Alters- und Ehrenabteilung bleibe er der Feuerwehr aber erhalten. Im Namen der Körler Bürgerinnen und Bürger dankte er Wilhelm Schild für dessen langjährige gute und vertrauensvolle Arbeit für den Brandschutz in der Gemeinde Körle.

Bildbeschreibung: Überreichung der Ernennungsurkunde zum Ehren-Gemeindebrandinspektor an Wilhelm Schild (vierter von links). Es gratulieren Wehrführer Sergij Drießen, Gemeindebrandinspektor Jens Schenkluhn, Bürgermeister Mario Gerhold, Vereinsvorsitzender Dieter Zimmermann und stellv. Wehrführer Mirco Hofmann.

 

Ballonwettflug: Einer kam bis zur Ostsee

Zum Fuldaradeln am 6. Juli hatte die Gemeinde Körle einen Luftballonwettflug für Kinder organisiert. In der vergangenen Woche wurden die beiden Gewinnerinnen ermittelt. Den längsten Flug hatte der Ballon von Annika Wohlrab hinter sich gebracht. Gefunden wurde er 360 km entfernt am Weissenhäuser Strand, kurz vor der Insel Fehmarn. Sie gewann damit den ersten Preis, einen Gutschein des Zweiradhauses Bischoff aus Melsungen. Den zweiten Preis, ebenfalls ein Gutschein des Zweiradhauses Bischoff, überreichte Bürgermeister Mario Gerhold an Lilly Stolzenberger. Ihr Ballon war in Neustadt an der Dosse, nordwestlich von Berlin gefunden worden. Der Fundort liegt in ca. 300 km Entfernung von Körle. Mario Gerhold gratulierte den beiden jungen Damen zu ihren Gewinnen und bedankte sich bei dem Juniorchef des Zweiradhauses, Axel Bischoff, der die Preise für das Fuldaradeln gespendet hatte. Insgesamt hatten sich bei dem Ballonwettflug zum Fuldaradeln 180 Kinder beteiligt.

Auf dem Foto sind zu sehen: Lilly und Christina Stolzenberger, Axel Bischoff vom Zweiradhaus Bischoff, Annika und Carsten Wohlrab, Bürgermeister Mario Gerhold

 

Tourismus-Service „Erlebnisregion Mittleres Fuldatal e.V.“ gegründet


Einen wichtigen Schritt in Sachen Fremdenverkehr unternahmen am 26. August rund 100 Akteure aus Gemeinden, Gastronomie, Hotelbetrieben, Zimmervermietern und anderen Geschäftsleute: Der Tourismus-Service für das Mittlere Fuldatal wurde als Verein gegründet. Damit kümmert sich ein einheitlicher Verband künftig um die touristische Vermarktung der Mittleren Fuldatals, in dem aktuell ca. 3.000 Gästebetten vorhanden sind. Das Gebiet erstreckt sich auf die Städte Melsungen, Felsberg, Spangenberg, Rotenburg und Bebra sowie die Gemeinden Guxhagen, Körle, Malsfeld, Morschen, Alheim und Ronshausen, in denen zusammen  rund 85.000 Einwohner leben.
Zunächst 54 Quartiergeber, Gastronomen, Geschäftsleute und weitere Mitgründer erklärten ihren Beitritt und wählten einen Vorstand, dem der Rotenburger Bürgermeister Manfred Fehr vorsteht. Man wolle im zweiten Schritt nun möglichst viele Gastgeber mit ins Boot holen, sagte Melsungens Bürgermeister Dieter Runzheimer: "Die Politik kann nur den Anstoß geben."

In den vergangenen drei Jahren arbeiteten die Kommunen rein auf Verwaltungsebene zusammen. Ergebnisse auf dieser Zusammenarbeit waren z.B. die Urlaubskataloge für die Jahre 2007 und 2008, ein gemeinsamer Internetauftritt und einige Präsentationen bei Messen.

Mit der Vereinsgründung wurde die Möglichkeit geschaffen, die Privatwirtschaft und Bürgerinnen und Bürger mit ins Boot zu holen. Alle überörtlichen touristischen Aktivitäten werden dann, auch für den Bereich der Gemeinde Körle, von dem neuen Verein organisiert. Die Gemeinde Körle wurde ebenfalls Mitglied des Vereins. Für weitere Informationen steht die Tourist-Info Melsungen  Tel. 05661/921100 zur Verfügung.

 

Bericht aus der Gemeindevertretersitzung vom 25.08.2008

Nachtragshaushalt für 2008 beschlossen

Um eine Aktualisierung der finanziellen Planungen vorzunehmen, wurde der Nachtragshaushalt für das Jahr 2008 beschlossen. Wesentliche Änderungen ergeben sich in folgenden Punkten: Für den Kanalbau wird die Gemeinde ein Darlehn von 442.000 Euro aufnehmen. Das Land Hessen bietet als Förderung an, ca. ein Drittel der Tilgung zu übernehmen. Weil diese Möglichkeit nur noch in diesem Jahr besteht, wurde der Gemeindevorstand ermächtigt, hiervon Gebrauch zu machen.

Eine weitere wichtige Veränderung stellt die vorzeitige Erschließung des 3. Abschnitts im Baugebiet „Auf dem Hollunder“ dar. Ursprünglich sollte mit der Maßnahme erst 2009 begonnen werden, nun wird die Erschließung noch 2008 ausgeführt, weil Bauinteressenten vorhanden sind.

Ja zur Nahwärmeversorgung „Am alten Schulgarten“

Für weitere Schritte bei der neuen Nahwärmeversorgung sprach sich die Gemeindevertretung einstimmig aus. Im Bereich der Straßen Aueweg, Nürnberger Straße und Sonnenhang werden nach derzeitigem Stand zehn Gebäude einen Anschluss an ein Nahwärmenetz erhalten, das die Gemeinde Körle zeitgleich mit Kanalbauarbeiten installieren will. Eine neue Heizzentrale für Holzhackschnitzel soll am ehemaligen Bauhof an der Guxhagener Straße entstehen. Eine Ausweitung der Planungen in Richtung Gemeindeverwaltung wird in den kommenden Wochen geprüft.

Neue Küche und Außentreppe für den Kindergarten

Einen Betrag von 17.000 Euro stellte die Gemeindevertretung für die Erneuerung der Küche und die Erweiterung des Eingangs um eine Kinderwagentreppe am Kindergarten Pfiffikus bereit. Die Jahrzehnte alte Küche ist mittlerweile den Anforderungen nicht mehr gewachsen. Täglich wird dort für 40 bis 50 Kinder das Mittagessen portioniert.

Kinderbetreuung: Qualität soll Vorrang haben

Die aktuelle Diskussion in Deutschland um die Kinderbetreuung wird wesentlich durch den Aspekt einer Gebührenbefreiung für den Kindergartenbesuch beeinflusst. Zu der Frage, wie die Betreuung besser werden kann, sind sich alle Fachleute einig, dass angesichts aktueller Erkenntnisse um frühkindliche Bildung mehr in den Kindertagesstätten getan werden muss. Hierzu zwei Zitate aus dem Hessischen Bildungs- und Erziehungsplan:

„Neueste Ergebnisse aus Wissenschaft und Forschung haben die Bedeutung der frühen Kindheit für das Lernen sehr deutlich gemacht. Die Erfahrungen und die Lernprozesse der Kinder schon von Geburt an sind maßgeblich und wichtig für ihre gesamte Entwicklung. Daher ist es ein grundlegendes Ziel, Kinder früher, nachhaltiger, individueller und intensiver zu fördern und ihnen somit optimale Entwicklungschancen zu ermöglichen.“ ….. „Denn: Nie ist die Neugier, die Lust am Forschen und die wunderbare Offenheit für neue Erfahrungen so groß wie bei Kindern in den frühen Lebens- und Lernabschnitten!“

Anstatt sich um den Wissensdurst der Kinder zu kümmern, überwiegt die Diskussion um die finanzielle Entlastung der Familien. Diese führt aber nicht zu besserer Qualität bei der Betreuung, ganz im Gegenteil: Ein Verzicht auf Gebühren wird über kurz oder lang zu einer Verschlechterung der Betreuungsqualität führen, weil dem gesamten Bildungs- und Erziehungssystem Millionenbeträge entzogen werden.
Um das Image als familienfreundliche Kommune zu verbessern, befassen sich einige Gemeinden mit dem Thema "Gebührenfreier Kindergarten". Nach dem Beschluss der Gemeindevertretung wird Körle einen anderen Weg einschlagen:
Anstatt über den Preis wird Familien- bzw. Kinderfreundlichkeit über Qualität definiert. Der Gemeindevorstand schlägt deshalb vor, ab Januar 2009 ein Viertel der Gebühreneinnahmen den Kindergartengruppen zusätzlich zur Verfügung zu stellen.
Dies entspricht nach heutigem Stand einem Betrag von insgesamt ca. 26.000 Euro bzw. ca. 200 Euro pro Kind und Jahr.

Das Geld soll den Kindern direkt zu Gute kommen und könnte wie folgt verwendet werden

·      Beschaffung von Lernpaketen (Mathematik, Naturwissenschaften o.ä.)
·      Intensivierung der Vorschularbeit
·      Projekte zu Themen wie gesunde Ernährung, Umweltbildung, Technik
·      Exkursionen zu Ausstellungen, Museen
·      Musikalische Früherziehung
·      Fortbildung der Fachkräfte u.a.

Der Gemeindevorstand wurde beauftragt, bis zum Jahresende eine Richtlinie zur genauen Verwendung vorzulegen.

Gemeinde Körle unterstützt Schulsozialarbeit

Im August 2007 beschloss die Gemeindevertretung, sich finanziell an einer kleinen Lösung zur Schulsozialarbeit (SSA) an der Gesamtschule Guxhagen zu beteiligen. Es wurden max. 1.500 Euro
für ein Schuljahr bereit gestellt, wobei nach einem Jahr ein Erfahrungsbericht folgen sollte. Zwischenzeitlich haben der Landkreis Schwalm-Eder sowie das Staatliche Schulamt jeweils 100.000 Euro für die SSA bewilligt und die Gesamtschule Guxhagen für eine Förderung ausgewählt.
Die bisherige kleine Lösung mit der Guxhagener Jugendpflegerin läuft zum Ende August 2008 aus.

Die Schule will dann eine/n Schulsozialarbeiter/in fest einstellen. Die Kommunen sollen sich an der Finanzierung dauerhaft beteiligen. Auf die Gemeinde Körle entfällt ein jährlicher Betrag von 2.130 Euro, wofür die Gemeindevertreterinnen und –vertreter grünes Licht gaben.

Doris Gildhoff-Knauf als Schöffin vorgeschlagen

Einstimmig votierte die Gemeindevertretung für Frau Doris Gildhoff-Knauf. Sie wurde als Schöffin für die Strafkammer beim Landgericht Kassel vorgeschlagen.

Neue Gebühren am Abfall-Sammelplatz

Bei den Gebühren für die Annahme von Abfällen am Bauhof gibt es leichte Veränderungen: Die Gebühr für Bauschutt wurden leicht erhöht und es gibt nun eine Festlegung für die Entsorgung von Abfällen im Großraumcontainer der Gemeinde

Ab sofort gelten folgende Gebühren:

Menge

Bauschutt

Großraum-container

Grünabfälle
Rasen, Sträucher, Baumschnitt usw.

Wurzelstöcke

bis   100 Liter - Kleinmenge

  4,00 Euro

  6,00 Euro

1,00 Euro

  5,00 Euro

bis   250 Liter -
1/4 cbm

  8,00 Euro

15,00 Euro

2,00 Euro

10,00 Euro

bis   500 Liter -
1/2 cbm

16,00 Euro

30,00 Euro

3,00 Euro

20,00 Euro

bis 1000 Liter -
1/1  cbm

32,00 Euro

60,00 Euro

4,00 Euro

40,00 Euro

 

22 Kinder starten in das Schulleben

Für 22 Mädchen und Jungen begann der Start in die Schule mit einer Feier am 5. August 2008 in der Berglandhalle. Zu dieser Einschulungsfeier führten die Klassen 2 bis 4 Tänze und Gesangsstücke auf, die in den Gottesdienst von Pfarrer Schmidt-Ropertz eingebunden waren. Zu der Veranstaltung konnte Schulleiterin Gisela Kaminski außer den Schulanfängerinnen und -anfängern rund 200 Gäste wie Eltern, Großeltern und Geschwister begrüßen. Nach der Feier gingen die Kinder mit dem Klassenlehrer Herrn Dietrich in die Grundschule, um das Klassenzimmer anzusehen und einige organisatorische Dinge zu regeln.

 

Sprechstunde der Bauaufsicht

Die Sprechzeit des Bauaufsichtsamts Schwalm-Eder in der Körler Gemeindeverwaltung ändert sich ab 1. August 2008: Künftig steht Herr Riebeling für baurechtliche Fragen und Beratungen jeden ersten Freitag im Monat von 11.00 bis 12.00 Uhr in der Gemeindeverwaltung zur Verfügung. In der übrigen Zeit ist er in der Kreisverwaltung unter der Rufnummer 05681/775-627 zu erreichen.

Neupärtl gewinnt Landratswahl


Mit einem Ergebnis von  61,4 % entschieden sich die Wählerinnen und Wähler im Schwalm-Eder-Kreis klar für Amtsinhaber Frank-Martin Neupärtl. Die Wahlbeteiligung lag kreisweit bei nur 36,6 %.

Im Bereich der Gemeinde Körle stimmten 63,77 % für Neupärtl, auf seine Herausforderin Jutta Rüddenklau entfielen 36,23 %.

.....................

 

Körle nimmt teil am Wettbewerb "Unser Dorf"

In Hessen findet im Jahr 2008 wieder ein Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ statt. Hierbei gilt es, besonderes Engagement und außergewöhnliche Beiträge zur zukunftsfähigen Entwicklung der hessischen Dörfer herauszustellen. Orte mit dörflichem Charakter werden angesprochen, ihren eigenen Lebensraum eigenverantwortlich mitzugestalten und damit die Lebensqualität für alle auf Dauer zu sichern. Der Wettbewerb geht dabei von der Unverwechselbarkeit eines jeden Ortes aus.

Um die Teilnahme an diesem Wettbewerb vorzubereiten, ist die Bildung eines Arbeitskreises vorgesehen. Dessen Aufgabe besteht in erster Linie darin, den Ort Körle und das bürgerschaftliche Engagement herauszustellen und eine Präsentation vorzubereiten.

Alle Bürger/innen, die Interesse an der Mitarbeit haben, sind herzlich eingeladen zu einer Besprechung am Dienstag, den 15. April 2008 um 19.00 Uhr in den Sitzungssaal des Rathauses. 

Weitere Informationen zu dem Thema sind im Internet zu finden unter www.dorfwettbewerb.bund.de

Bericht aus der Sitzung der Gemeindevertretung vom 25.02.2008

Information über die geplante Nahwärmeversorgung „Am alten Schulgarten“
Bürgermeister Gerhold informiert die Gemeindevertreter mit einer Power Point Präsentation über die geplante Nahwärmeversorgung für das Gebiet „Am alten Schulgarten“ mit Auestraße und Teilen des Sonnenhangs. Im Anschluss an die Informationen von Bürgermeister Gerhold übernimmt Ingenieur Bakowies das Wort und gibt Informationen über die voraussichtlichen Kosten der Anlage, die Zuschussmöglichkeiten durch Bund und Land sowie über die Wirtschaftlichkeit der Anlage. Es ergeht noch kein Beschluß.

Investitionsprogramm für die Jahr 2007 bis 2011
Haupt- und Finanzausschuss, SPD und CDU Fraktion sprechen sich für das vorgelegte Investitionsprogramm für die Jahre 2007 bis 2011 aus. Das Investitionsprogramm wird von allen Seiten als sehr positiv angesehen. Die Gemeindevertretung beschließt das vorgelegte Investitionsprogramm für die Jahr 2007 bis 2011 einstimmig.

Haushaltssatzung mit Haushaltsplan für das Jahr 2008
Haupt- und Finanzausschuss, SPD und CDU Fraktion sprechen sich für den Haushaltsplan für das Jahr 2008 aus. Von beiden Fraktionen wird die positive Entwicklung des Haushaltes 2008 gelobt. Bürgermeister Gerhold gibt Erläuterungen zu den im Haushalt aufgeführten Investitionen. Die Gemeindevertretung beschließt einstimmig den Haushaltsplan für das Jahr 2008.

Erweiterung des Gewerbegebietes Lobenhausen
Die Gemeindevertretung beschließt ohne Gegenstimmen die Änderung des Flächennutzungsplanes und des Bebauungsplanes und damit die Erweiterung des Gewerbegebietes Lobenhausen um ca. 1.500 qm in den Bereich der bereits abgerissenen Feldscheune Werner. Ca. zwei Drittel der zur Verfügung stehenden Gewerbefläche in Lobenhausen ist bereits verkauft.

Besetzung des Ortsgerichts
SPD und CDU Fraktion sprechen sich für die Wahl von Horst Jacob als Ortsgerichtsschöffen aus. Die Gemeindevertretung wählt Herrn Horst Jacob als Ortsgerichtsschöffen und schlägt hiermit diesen zur Ernennung durch das Amtsgericht vor. Die Wahl erfolgt einstimmig.

Im Anschluss an die Sitzung informierte der Bürgermeister über folgende Punkte:

a) Die Gemeinde Körle hatte sich zusammen mit der Gemeinde Guxhagen und dem Zweckverband Gewerbegebiet „Mittleres Fuldatal“ um die Teilnahme an einem EU-Förderporgramm „Leader plus“ beworben. Dafür musste ein Regionales Entwicklungskonzept erarbeitet werden, welches als Bewerbung eingereicht wurde.
Für dieses Förderprogramm erhielten diese Gemeinden nach Auswahl im Hess. Umweltministerium allerdings keinen Zuschlag, allerdings erfolgte eine Aufnahme in die so genannte ELER-Förderung.  Ein Regionalforum macht sich derzeit Gedanken über Förderprojekte.

b) Die Gemeinde Körle beteiligt sich an dem hessischen Wettbewerb „Unser Dorf“. Hierbei geht es um die Herausstellung bürgerschaftlichen Engagements und eine Präsentation des Dorfes. Eine Bewertungskommission wird aus diesem Grund im Sommer den Ort besichtigen. Mit der Teilnahme erhofft sich die Gemeinde positive Aspekte für die Aufnahme in das Dorferneuerungsprogramm.

c) Im April startet das Eselprojekt für die Kindergartenkinder. Für ein halbes Jahr befristet wird sich die Dipl. Soz. Pädagogin  und  ausgebildete Reittherapeutin Cornelia Umbach mit den Waldkindern und Pfiffikus-Kindern um die Pflege von Eseln kümmern. Die Arbeit mit den Tieren soll für die Kinder entwicklungsfördernd sein und ihnen außerdem Spaß bereiten. Die entstehenden Kosten werden aus Spenden, einem Zuschuss der Kinder- und Jugendstiftung sowie aus allgemeinen Finanzmitteln der Gemeinde bestritten.

Reparatur von Straßenlampen

Für die Beleuchtung der Straßen ist die Gemeinde zuständig. Im Jahr 2008 werden in Körle voraussichtlich ca. 30.000 Euro für die Unterhaltung der Lampen aufgewendet, wobei die Stromkosten mit 21.000 Euro den größten Anteil darstellen. In der dunklen Jahreszeit fällt es besonders auf, wenn eine Straßenlampe einmal nicht brennt. Dies kommt in der Gemeinde Körle ca. 70 Mal pro Jahr vor. Meistens liegt es an nur an der Leuchtröhre, manchmal an anderen elektrischen Bauteilen wie dem Zündgerät oder einem Vorschaltgerät, selten am Straßenbeleuchtungskabel.

Der Bauhof repariert mindestens einmal pro Monat die defekten Straßenlampen -vorausgesetzt, der Defekt ist bekannt. Ein Anruf bei der Gemeindeverwaltung, eine Email oder die Mängelmeldung auf dieser Internetseite ist die wichtigste Voraussetzung dafür, dass eine Lampe schnellstmöglich repariert wird.

Die meisten der heutzutage eingesetzten Straßenlampen sind so genannte Kofferleuchten (Mastaufsatzleuchten) mit zwei Neonröhren je 11 Watt. Es passiert häufig, dass die Leuchtkraft dieser Lampen deshalb nachlässt, weil nur eine der beiden Röhren ausgefallen ist (durch die transparente Abdeckung auch für Laien von unten erkennbar). Wir bitten, auch solche Ausfälle zu melden. An manchen Stellen sind noch alte Pilzleuchten im Einsatz. Diese werden in aller Regel dann gegen moderne und energiesparende Kofferleuchten ersetzt, wenn sie defekt sind.

Die beste Straßenlampe nützt aber nichts, wenn sie zugewachsen ist. Ein gut ausgeleuchteter Straßenbereich ist auch im Interesse jeden Anwohners. Darum bitten wir,  die Lampen stets von überhängenden Ästen und anderem Bewuchs frei zu halten.

Neuer Schnaps eingetroffen: Körler Ladderhans


Neben der bewährten und beliebten Sorte „Körler Esel“ wird ab sofort im Rathaus noch eine zweite Likörsorte vertrieben: Der „Körler Ladderhans“. Dieser aus der Calmuswurzel gewonnene Tropfen wird in Nordhessen hergestellt und gehört zu den Kräuterlikören. Seine goldfarbene Ausmischung und sein milder Geschmack kommt bei Damen und Herren gleichermaßen gut an. Vorrätig sind 0,35 l-Flaschen zu 6,50 Euro sowie 0,7 l-Flaschen zu 11,50 Euro.

 

Landtagswahl: Körle hat gewählt

Die Landtagswahl am vergangenen Sonntag lockte in Körle trotz des schlechten Wetters verhältnismäßig viele Bürgerinnen und Bürger in die Wahllokale. Mit 71,3 % Wahlbeteiligung ist zwar ein leichter Rückgang gegenüber dem Jahr 2003 zu verzeichnen, trotzdem zeigten sich die Einwohner von Empfershausen, Körle, Lobenhausen und Wagenfurth stärker interessiert als andernorts (durchschnittliche Wahlbeteiligung im Wahlkreis: 68,4 % ). Im Ergebnis entsprach Körle weitestgehend dem Landestrend. Die CDU verlor 12 %, die SPD gewann 7,6 % hinzu, die Grünen mussten sich mit einem Minus von 2,5 % zufriedengeben. Die F.D.P. verbesserte sich ganz leicht um 0,5 %.

In den Wahllokalen im DRK-Raum am Rathaus, in der Berglandhalle, im DGH Empfershausen sowie im Wagenfurther Gasthaus "Zum Fuldatal" waren jeweils sechs Wahlhelferinnen und -helfer eingesetzt. Hinzu kam im Sitzungssaal des Rathauses der Briefwahlvorstand. Ab 18.00 Uhr erfolgte durch die Wahlhelfer die Auszählung. Um ca. 19.30 Uhr standen alle Ergebnisse fest und konnten online an der Land übermittelt werden.
An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle Helferinnen und Helfer für die reibungslose Abwicklung.

Die Ergebnisse für die einzelnen Wahlbezirke können sie hier als pdf ansehen.

Die Tabelle gibt das Gesamtergebnis für Körle wieder:

Vorl. Ergebnis Körle

2008

 

2003

 

 

-

Anzahl

Anzahl

%

Anzahl

%

+ / -

 %

Wahlberechtigte

2 397

-

2 309

-

88

-

Wähler

1 708

-

1 673

-

35

-

Wahlbeteiligung

-

71,3

-

72,5

-

-1,2

Ungültige Stimmen

63

3,7

49

2,9

14

0,8

Gültige Stimmen

1 645

96,3

1 624

97,1

21

-0,8

davon entfielen auf

CDU

407

24,7

596

36,7

-189

-12,0

SPD

848

51,6

715

44,0

133

7,6

GRÜNE

98

6,0

138

8,5

-40

-2,5

FDP

142

8,6

131

8,1

11

0,5

REP

11

0,7

19

1,2

-8

-0,5

Die Tierschutzpartei

10

0,6

5

0,3

5

0,3

BüSo

0

0,0

1

0,1

-1

-0,1

PSG

0

0,0

1

0,1

-1

-0,1

Volksabstimmung

3

0,2

-

-

-

-

GRAUE

1

0,1

-

-

-

-

DIE LINKE

89

5,4

-

-

-

-

Die Violetten

1

0,1

-

-

-

-

FAMILIE

8

0,5

-

-

-

-

FREIE WÄHLER

11

0,7

-

-

-

-

NPD

13

0,8

-

-

-

-

PIRATEN Hessen

3

0,2

-

-

-

-

UB

0

0,0

-

-

-

-

Schill

-

-

11

0,7

-

-

DIE FRAUEN

-

-

4

0,2

-

-

ödp

-

-

1

0,1

-

-

DKP

-

-

1

0,1

-

-

FAG Hessen

-

-

1

0,1

-

-


 

Gemeinde lässt Kanäle sanieren

Die Kontrolle und Sanierung der Kanalisation ist nach der so genannten Eigenkontroll-Verordnung eine Aufgabe der Gemeinde, der wegen möglicher Grundwasserverunreinigungen eine hohe Bedeutung zukommt. Eine Zustandsbewertung des ca. 33 km langen Kanalnetzes innerhalb der Gemeinde Körle konnte nach einer Videountersuchung erfolgen, die in den vergangenen Jahres Stück für Stück erfolgte.

Nachdem einige Schäden schon in offener Bauweise repariert wurden, kann die überwiegende Anzahl der festgestellten Mängel (gerissene Rohre, undichte Muffen, Scherbenbildung) mit einem Rohr-in-Rohr-System repariert werden. Einen 40.000 Euro umfassenden Auftrag erhielt nach öffentlicher Ausschreibung nun die Firma Hilker Kanal Point aus Borchen in der Nähe von Lippstadt.

Die Sanierung schadhafter Stellen erfolgt mit so genannten Longlinern. Das sind mit 2-Komponenten-Harz bestrichene Glasfasermatten. Diese Matten werden um einen ca. 3 m langen Gummischlauch gewickelt und in den Kanal eingebracht werden. In Höhe der Schadstelle wird der Gummischlauch mit Druckluft aufgeblasen, die Glasfasermatten pressen sich an die Kanal-Innenwand und härten dank des Harzes in kürzester Zeit aus. Voraussetzung für dieses Verfahren ist, dass der Kanalabschnitt vorher mit einem Hochdruck-Spülwagen gereinigt wurde. Die Stabilität dieser Longliner entspricht mindestens denen von KG-Rohren. Die Schadstelle wird dabei vorher und nach der Sanierung per Videokamera aufgenommen, so dass eine ordnungsgemäße Arbeit dokumentiert wird.

Die Firma wird noch einige Tage im Bereich der Straßen Söhrestraße, Herkulesstraße, Kehrenbergstraße, Langenbergstraße und Am Ehrenmal zu tun haben. Im Frühjahr soll ein weiterer Teilbereich für nochmals 40.000 Euro saniert werden. Die Sanierung der Kanäle in der gesamten  Gemeinde wird noch einige Jahre in Anspruch nehmen. Vor diesem Problem stehen aber alle Gemeinden, denn besonders die in den 60er und 70er Jahren gebauten Kanalleitungen weisen häufig Schäden auf.

 

Mit dem Goldesel-Gutschein Freude schenken


Wer kennt das nicht ? Man sucht ein Geschenk und weiß, der Betreffende hat eigentlich alles. Ab sofort bietet sich für solche Probleme eine Lösung, die vielfach Vorteile bringt: Der Körler Goldesel. Mit diesem Geschenk-Gutschein kann man in ca. 25 Geschäften und Firmen bezahlen. Erhältlich ist der Gutschein für die Kunden im Wert von 5, 10, 20 und 50 Euro bei der Gemeindeverwaltung und den Körler Geschäftsstellen der Kreissparkasse und der VR-Bank. Zu jedem Gutschein gibt es ein Faltblatt mit der Geschichte des Esels. Welche Firmen an der Aktion Goldesel beteiligt sind, sehen Sie hier ...
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Baunataler Sommer

Suchen Sie ein Geschenk für liebe Freunde und Verwandte, für gute Kunden und Geschäftspartner, für nette Kollegen und Nachbarn, oder vielleicht für jemanden, der „eigentlich schon alles hat“? Ob zum Geburtstag, als kleines Dankeschön, statt Blumen, … Anlässe gibt es genug und der nächste Sommer kommt bestimmt! Verschenken Sie Kabarett, Comedy, Musik mit einem Gutschein für den 7. Baunataler Sommer. Karten für die einzelnen Veranstaltungen werden u.a. bei der Gemeindeverwaltung Körle verkauft. Für weitere Informationen  klicken Sie bitte auf das Bild.

 

Mängelmeldung über unsere Internetseite

Straßenlampe defekt, Kanaldeckel klappert ? Ab sofort können Sie Mängel dieser Art auch online mit diesem Formular melden.
Ein entsprechendes Feld finden Sie künftig auf dieser Startseite in den Artikeln rechts.

Die Steigerwälder kommen !

Veranstaltungshinweis: Aus Anlass des 25-jährigen Bestehens der Bergland-halle spielen Winfried Stark und seine Orig. Steigerwälder Musikanten am Samstag, den 6.10. in der Berglandhalle Körle. Karten sind ab Sommer bei der Gemeindeverwaltung erhältlich.

 

 

Neues vom Multi-Ticket

Der Wegfall des Multi-Tickets zum Fahrplanwechsel 2006 hatte in der Region für Unmut gesorgt. Familien konnten das beliebte Angebot nicht mehr nutzen und mußten auf die z.T. deutlich teureren Gruppenkarten umsteigen. Nun will der NVV reagieren. Nach Aussage des Geschäfts-führers Wolfgang Dippel wird sich der Aufsichtsrat in Kürze mit der Wiedereinführung zum Fahrplanwechsel 2007 befassen. Mit dem Multi-Ticket können zwei Erwachsene und max. drei Kinder 24 Stunden lang Busse und Bahnen im NVV-Bereich nutzen.

Woher kommt der Körler Esel ?

Mit dieser Frage ist nicht etwa die Bronzefigur vor dem Rathaus gemeint, sondern der gut schmeckende Kräuterlikör, den die Gemeinde Körle seit mehr als 20 Jahren im Angebot hat. Hergestellt wird der Likör in Bad Arolsen bei der Firma Kirchner und Menge. Einen Film-bericht über die traditionsreiche Likörfabrik sendete das hr-Fernsehen am Mittwoch, den 14. März 2007. Den Kräuterlikör erhalten Sie übrigens in Körle im Rathaus, beim Getränkemarkt Brunner sowie im Rewe-Nahkauf. Klicken Sie bitte auf das Bild, um mehr zur Sendung zu erfahren.

 

 

Körle hat neues "Postamt"

Die Post hat eine Agentur in den Räumen der Getränke-Quelle, Nürnberger Str. 21, eröffnet. Dort werden alle bisherigen Postdienst-leistungen mit Ausnahme der Postbank angeboten. Geöffnet ist die Agentur

Mo.-Do.  08.30 -12.30 sowie 14.30-18.00 Uhr
Fr.   08.30-18.00 Uhr
Sa.  08.00-13.00 Uhr

Die Postagentur ist tel. erreichbar unter der Nr. 921096.

 

Kinder- und Jugendstiftung

Die im Jahr 2006 gegründete Kinder- und Jugendstiftung der Gemeinde Körle ist kürzlich vom Finanzamt als gemeinnützig anerkannt worden. So können Spenden und Zustiftungen ab sofort steuerlich geltend gemacht werden. Die Stiftung besteht aus einem Barvermögen von 50.000 Euro. Die Erträge müssen gemäß der Satzung zur Förderung der Bildung und Erziehung, in erster Linie für Kinder und Jugendliche mit Wohnsitz in der Gemeinde Körle, verwendet werden. Das kann beispielsweise erreicht werden durch

  • Finanzielle Unterstützung von Projekten der Kinder- und Jugendarbeit
  • Über die Pflichtaufgaben der Gemeinde hinausgehende Verbesserung der Betreuungssituation von Kindern und Jugendlichen in den örtlichen Kindertagesstätten oder den Einrichtungen der Jugendpflege
  • Auslobung eines Jugendförderpreises
  • Durchführung von Fortbildungsveranstaltungen für Kinder und Jugendliche

Hier finden Sie die Satzung der Stiftung im pdf-Format . Wenn Sie Fragen haben, wenden Sie sich bitte an den Bürgermeister.

Gebührenerhöhung bei der Wasserversorgung

Zum 01.01.2007 stieg die Gebühr für die Wasserversorgung um 35 Cent pro Kubikmeter. Einige Bürger fragten daraufhin nach den Gründen für den Preisanstieg. Das Antwortschreiben des Bürgermeisters geben wir nachstehend zur allgemeinen Kenntnis:

Guten Tag,
um Ihre Frage zu beantworten, möchte ich zunächst Ihren Blick auf die Entwicklung der Wassergebühr lenken. Die Gebühr für einen Kubikmeter Frischwasser betrug zum

01.01.2002 = 1,50 Euro
01.01.2003 = 1,35 Euro
01.12.2004 = 1,15 Euro
01.01.2007 = 1,50 Euro
jeweils inklusive 7 % Mehrwertsteuer

Die Verringerung der Gebühr war in den Jahren 2002 bis 2004 aufgrund niedriger Energie- und Unterhaltungsaufwendungen sowie durch Wegfall der Grundwasserabgabe möglich. Insbesondere ab dem Jahr 2005 stiegen die Unterhaltungs- und Personalkosten sowie die kalkulatorischen Kosten bei gleichzeitig sinkenden Gebühreneinnahmen. Dies führte dazu, dass der Bereich der Wasserversorgung zum Jahresende 2005 mit einem Defizit von 45.153 Euro abgerechnet wurde. Dieser Betrag musste aus allgemeinen Steuereinnahmen gedeckt werden. Bekannterweise hat sich auch die Gemeinde Körle in den letzten Jahren mit sinkenden Steuereinnahmen zurecht finden müssen, so dass eine Bezuschussung der Wasserversorgung aus allgemeinen Mitteln nicht weiter möglich war. So reifte im Jahr 2006 die Erkenntnis, dass eine Anhebung der Gebühren unumgänglich sein würde. Man hätte evtl. schon früher eine Erhöhung der Gebühr in Betracht ziehen können (evtl. in zwei Schritten), doch die Ablesung am Jahresende ist aus Abrechnungsgründen die einzige Möglichkeit.

Die nun vollzogene Erhöhung um 0,35 Euro kostet einen 2-Personen-Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 80 Kubikmetern jährlich 28 Euro, also im Monat 2,33 Euro. Angesichts der oben beschriebenen Gebührenentwicklung und der Tatsache, dass die Gemeinde Körle schon immer ein recht günstiges Gebührenniveau hatte (Baunatal=1,67 Euro, Felsberg=1,77 Euro, Fuldabrück=2,09 Euro, Kassel=2,14 Euro), halten wir die (prozentual recht hohe) Steigerung für vertretbar.

Unsere Gebührenkalkulation bezieht sich immer auf die aktuelle Kostensituation. Eine Gewinnerzielung ist weder gewollt noch zulässig. Sollte sich in diesem Jahr oder folgenden Jahren eine Kostenverringerung andeuten, wird die Gemeindevertretung sicher auch wieder eine Verringerung der Gebühr in Betracht ziehen.

Wir hoffen, damit die wesentlichen Gründe für die Gebührenerhöhung dargelegt zu haben und hoffen auf Ihr Verständnis. Bei weiteren Fragen können Sie mich auch gern anrufen. Mit freundlichen Grüßen
Mario Gerhold (Bürgermeister)

Kindergartenbesuch ein Jahr kostenlos


Der Kindergarten Pfiffikus

Bei den Gebühren für den Besuch der Kindertages-stätte Pfiffikus, des Waldkindergartens und der Kindergruppe „Die kleinen Strolche“ gibt es für die Eltern eine erfreuliche Veränderung: Ab 01. Januar 2007 ist für das letzte Kindergartenjahr vor der Einschulung keine Gebühr mehr zu zahlen.
Die Gemeindevertretung hat am 4. Dezember eine solche Änderung der Gebührensatzung für die Kindertagesstätten beschlossen. Das bedeutet, dass die Eltern, deren Kinder im Sommer 2007 eingeschult werden, ab Januar keine Gebühren mehr von der Gemeinde abgebucht bekommen, ein Antrag ist hierfür nicht nötig. Für die Kinder, die im Sommer 2008 eingeschult werden, ist dann mit Beginn des neuen Kindergartenjahres ab 01.08.2007 keine Gebühr mehr zu zahlen. Für Fragen zum Thema „Gebührenfreistellung im letzten Kindergartenjahr“ wenden Sie sich bitte an Herrn Glöckner 05665/9498-16.

 

Ehrungen für ehemalige Mandatsträger

Die letzte Sitzung des Jahres 2006 nutzte die Gemeindevertretung, die anlässlich der Kommunalwahl im Frühjahr ausgeschiedenen Gemeindevertreter und Ortsbeiräte zu ehren. Der Vorsitzende der Gemeindevertretung, Peter Carli, konnte in seiner Ansprache fünf ehemalige Mandatsträger begrüßen. Die längste Zeit für die Bürger aktiv waren Rolf Dudszus und Bodo Bockskopf. Rolf Dudszus war von 1989 bis 1993 im Ortsbeirat Empfershausen und wechselte danach in den Gemeindevorstand (1993 bis 1997). Von 1997 bis 2001 war Herr Dudszus in der Gemeindevertretung und im Haupt- und Finanzausschuss. Schließlich arbeitete er von 2001 bis zur Kommunalwahl 2006 im Ortsbeirat mit. Bodo Bockskopf war von 1981 bis 1985 sowie 1993 bis 1997 und vom November 2002 bis 2006 Mitglied der Gemeindevertretung bzw. früher auch im Haupt- und Finanzausschuss sowie im Bau-, Umwelt- und Friedhofsausschuss.

Insgesamt 17 Jahre engagierte sich bis jetzt Jochen Albrand im Ortsbeirat Empfershausen bzw. der Gemeindevertretung. Schon von 1989 an bis heute ist er Ortsvorsteher in Emfershausen. Nicht mehr kandidiert hat er anlässlich der Kommunalwahl im Frühjahr für die Gemeindevertretung, der er von 1997 an angehörte.

Auch Jörg Brandau aus Empfershausen ist schon in 1993 in den Ortsbeirat gewählt worden und arbeitet bis heute nach wie vor in diesem Gremium. Als Gemeindevertreter war er von 2001 bis 2006 für die Allgemeinheit tätig.

An diesem Abend terminlich verhindert waren Sabine Geher und Heiko Hillwig. Sabine Geher war Gemeindevertreterin von 1997 bis 2006 und arbeitete in dieser Zeit auch im Haupt- und Finanzausschuss mit. Heiko Hillwig war in der letzten Legislaturperiode von 2001 bis 2006 Mitglied der Gemeindevertretung.

Auch aus den Reihen des Ortbeirats Wagenfurth waren Verabschiedungen vorzunehmen. Bernd Krell war von 1997 bis 2001 sowie vom Januar 2004 bis zur Kommunalwahl 2006 im Ortsbeirat Wagenfurth aktiv, ebenso wie Andreas Böhnert, der Ortsbeirat von 2001 bis 2006 war. Als Schriftführer des Wagenfurther Ortsbeirats wurde schließlich noch Mark Freudenstein verabschiedet.

Zur Verabschiedung dankten der Gemeindevertreter-Vorsitzende Peter Carli (links) und Bürgermeister Mario Gerhold den ehemaligen Gemeindevertretern und Ortsbeiratsmitgliedern Jörg Brandau (zweiter von links stehend), daneben Bernd Krell und Jochen Albrand sowie Rolf Dudszus und Bodo Bockskopf (sitzend)

 

Wasser um 0,35 Euro teurer

Die Gemeindevertretung hat eine deutliche Erhöhung des Wasserpreises beschlossen. Bislang kosteten 1000 Liter 1,15 Euro, ab diesem Wochenende müssen die Bürger 1,50 Euro zahlen. Die Preiserhöhung begründete Bürgermeister Mario Gerhold mit höheren Unterhaltungs- und Reparaturaufwendungen am Leitungsnetz und gestiegenen Energiekosten. Andererseits fehlen Einnahmen aufgrund geringerer Wasserverbräuche durch das sparsame Verhalten der Bürger. So sei im Jahr 2005 schon ein Defizit von rund 40.000 Euro bei der Wasser-versorgung entstanden, in 2006 und voraussichtlich 2007 sehe es nicht besser aus, so Gerhold. Dem gesetzlichen Auftrag, die Gebühren kostendeckend zu gestalten, komme man mit der Erhöhung nach, zumal ohnehin ungefähr 165.000 Euro im Gemeindehaushalt mehr ausgegeben als eingenommen werden. Mit den neuen Preisen liegt man noch deutlich unter dem Landesdurchschnitt von 1,85 Euro pro Kubikmeter.

Abholung von Elektrogeräten

Der Recycling- und Umweltdienst bietet ein Online-Verfahren an, um die Abholung von Elektrogeräten wie Geschirrspüler, Fernseher, Abzugshauben etc. zu beantragen. Den Link zur die Beantragung finden Sie rechts in der Rubrik "Wichtiges in Kürze".
Kleine Elektrogeräte bis zur Größe 30x30 cm nimmt der Bauhof jeweils samstags von 10.00 bis 12.00 Uhr entgegen (in den Monaten Dezember bis März jeweils nur an einem Samstag pro Monat). Die nächste Annahme findet am Samstag, den 09. Dezember statt.

Ortsdurchfahrt ist jetzt Gemeindestraße


Die B 83 in der Ortsdurchfahrt

Zu Beginn des Jahres 2005 hatte die Gemeinde Körle beim Land Hessen den Antrag gestellt, die Ortsdurchfahrt der B 83 für den Schwerverkehr zu sperren, weil durch die Maut mehr LKW den kürzeren Weg über die Bundesstraße suchten.
Mit dem Hinweis, eine Bundesstraße müsste durch-gängig für LKW befahrbar sein, wurde der Antrag abgelehnt und statt dessen ein Umstufungskonzept vorgelegt. Zum 1. Juli diesen Jahres trat nun abschnitts-weise die neue Zuständigkeit für verschiedene Straßen in Kraft. Die Ortsdurchfahrt der B 83 vom Ahornweg bis zur Guxhagener Straße gehört in Körle nun der Gemeinde, die Landesstraße nach Guxhagen ist nun die neue B 83. Die alte Bundesstraße über den Körler Berg will das Land an den Schwalm-Eder-Kreis übergeben, dieser lehnt aber die Übertragung ab.

Zur Sperrung der Ortsdurchfahrt in Körle für den LKW-Duchgangsverkehr findet auf Einladung des Bürgermeisters Ende Juli noch eine Besichtigung mit der Polizei statt, dann soll eine zügige Aufstellung der Sperrschilder erfolgen.

 

Körle als Solargemeinde ausgezeichnet

Am vergangenen Samstag fand das Solarfest des Schwalm-Eder-Kreises in Körle statt. Neben Grußworten von Bürgermeister Mario Gerhold und Landrat Frank-Martin Neupärtl stand ein Vortrag des Journalisten Dr. Franz Alt auf dem Programm. Leider hatten sich nur ca. 60 Zuhörer im Saal des Gasthauses „Zur Krone“ versammelt, um einen sehr brillanten Vortrag des ehemaligen Report-Moderators zu hören. Zuvor hatte der Landrat des Gemeinde Körle die Auszeichnung „Solargemeinde des Schwalm-Eder-Kreises“ verliehen und ein entsprechendes Schild überreicht. Körle wurde deshalb Solargemeinde, weil hier im Vergleich die meisten Solaranlagen in 2005 neu installiert wurden. Mit einem Wert von über 4 neu installierten Anlagen pro 1000 Einwohner hat Körle einen Spitzenplatz eingenommen. Als Überraschung gab es zu dieser Auszeichnung noch eine Einladung zur Besichtigung der Viessmann-Werke. Bürgermeister Mario Gerhold sagte, dass zu dieser Besichtigung in erster Linie diejenigen mitfahren sollten, die im letzten Jahr eine Solaranlage installiert haben und damit zu dieser Auszeichnung einen Beitrag leisteten. Entsprechende Einladungen wird die Gemeinde Körle zu gegebener Zeit versenden. Musikalisch umrahmt wurde der Nachmittag vom Musikzug des TSV Rot-Weiss Körle. Die Besucher konnten sich an Ausstellungen von Eon, der Fa. Viessmann sowie der regionalen Solarkampagne informieren.

 

Neu: Einzelergebnisse der Kommunalwahl

Die Ergebnisse der Wahl zur Gemeindevertretung nach Bewerberinnen und Bewerbern sowie nach Stimmbezirken finden Sie als pdf-Datei hier.

 

B 83 soll Kreisstraße werden


Für die Unterhaltung der Bundesstraße Richtung Kassel soll künftig nicht mehr der Bund, sondern der Schwalm-Eder-Kreis zuständig sein. So ist die neueste Entwicklung im so genannten Abstufungs-verfahren, in dem auch die Landesstraße Richtung Guxhagen bis zur Autobahn-Anschlußstelle zur Bundesstraße werden soll. Ursprünglich hatte das Land vorgesehen, die B 83 in die Zuständigkeit der Gemeinde zu geben. Dies hatte Körle abgelehnt mit Ausnahme der Ortsdurchfahrt, die als Gemeindestraße dann für den Schwerverkehr gesperrt werden kann.
Pressemitteilung des Landkreises hier als pdf ansehen
 

Hessenschau berichtete über Kirche


Mit einem Gottesdienst wurde am letzten Sonn-tag die Renovierung der Körler Kirche gefeiert. Mit dabei war ein Team des hr. Den  Bericht aus der Hessenschau
finden Sie hier.

  
  

 

Grundstücke in Körle immer noch preiswert

Ein Blick in den ersten Abschnitt des Baugebietes

Die Streichung der Eigen-heimzulage ab 1.1.2006 erschwert vielen Bauherrn die Finanzierung der eigenen vier Wände, daher sind bezahlbare Lösungen derzeit stark gefragt. Ein schönes Grundstück zu finden, das für den Normalverdiener auch zu bezahlen ist, ist meist der Anfang des Weges zum eigenen Haus. Wir stellen zwei Grundstücke vor, die von Größe und Preis sehr attraktiv sind. Bitte klicken Sie hier !

 

 

SPD und CDU treten zur Kommunalwahl an

Der Wahlausschuss zur Kommunalwahl am 26. März 2006 hat zwei Wahlvorschläge zugelassen: Die SPD tritt ebenso wie die CDU mit einer Liste an. Die F.D.P. ist nicht mehr mit dabei, ebenso wie die Grünen, die schon bei der Kommunalwahl 2001 keine Liste aufstellten.
Die Liste der Bewerber finden Sie als pdf hier.

Kinderbetreuung in der Diskussion

Bei einem Elternabend am 09. Februar wurden die Ergebnisse der Elternbefragung aus der Kindertagesstätte Pfiffikus vorgestellt und diskutiert. Die Gemeindeverwalt-ung hatte im November an 75 Eltern Fragebögen verteilt, um mehr über deren Sichtweise und Wünsche zu erfahren. In der Diskussion wurde deutlich, dass für die Eltern ein wesentliches Qualitätskriterium ist, wie viele Erzieherinnen pro Gruppe arbeiten. Der hessische Mindeststandart sieht 1,5 Fachkräfte pro Gruppe vor. In der KiTa Pfiffikus arbeiten in den Hauptzeiten zwei Erzieherinnen pro Gruppe (zur Zeit ca. 20 Kinder pro Gruppe). Durch Urlaub oder Erkrankung sind Gruppen manchmal nur mit einer Kraft besetzt, was nach Meinung der Eltern eine sinnvolle Arbeit unmöglich macht.

Ein weiterer Punkt, der anlässlich des Elternabends diskutiert wurde, war die Öffnungszeit der Kindertagesstätte (aktuell von 07.00 bis 15.15 Uhr). Den Wunsch einiger Eltern nach längeren Öffnungszeiten will die Gemeinde prüfen und nach den Sommerferien eine Betreuung bis 17.00 Uhr anbieten, insofern eine gewisse Anzahl an Anmeldungen hierfür eingeht.

Den Vortrag anläßlich des Elternabends mit den Umfrageergebnissen können Sie hier als pdf ansehen.

Prüfungspflicht für Heizöltanks

Wenn Sie Eigentümer eines Heizöltanks sind, der vor dem 01.10.1993 errichtet wurde und der ein Fassungsvermögen zwischen 1.000 und 10.000 Litern hat, müssen Sie diesen bis bis 13. Februar 2006 durch einen anerkannten Sachverständigen prüfen lassen. Ein Faltblatt des Hessischen Umweltministeriums können Sie
hier als pdf-Dokument herunterladen.

Bundestagswahl 2005: Körle hat gewählt

Das vorläufige Ergebnis in der Gemeinde Körle

 

BT-Wahl 2005

BT-Wahl 2002

Differenz

Wahlbeteiligung

85,0 %

86,7 %

- 1,7 %

Erststimmen

 

 

 

SPD

56,5 %

57,8 %

- 1,3 %

CDU

28,9 %

28,8 %

+ 0,1 %

Grüne

4,9 %

6,1 %

- 1,2 %

FDP

4,1 %

6,3 %

- 2,2 %

Linke

4,5 %

1,0 %

+ 3,5 %

NPD

1,1 %

-

-

Zweistimmen

 

 

 

SPD

50,1 %

54,1 %

- 4,0 %

CDU

24,8 %

26,8 %

-2,0 %

Grüne

8,4 %

8,1 %

+ 0,3 %

FDP

8,9 %

7,7 %

+ 1,2 %

Linke

5,6 %

0,9 %

 +4,7 %

REP

0,5 %

0,6 %

- 0,1 %

Tierschutz

0,5 %

0,4 %

+ 0,1 %

NPD

1,0 %

0,5 %

+ 0,5 %

Graue

0,2 %

0,1 %

+ 0,1, %

BüSo

0,1 %

0

+ ,1 %

MLPD

0,1 %

0

+ 0,1 %

PSG

0,2 %

0

+ 0,2 %

 

Einwohnerzahl rauf, Einnahmen runter !

Mit diesen knappen Worten könnte man die Entwicklung der Gemeinde Körle in den Jahren 2004 und 2005 beschreiben. Anlässlich der Haushaltseinbringung in der Gemeindevertretersitzung am 31. Januar konnte Bürgermeister Mario Gerhold keine positiven Nachrichten verbreiten. Der Fehlbetrag (=Differenz zwischen den laufenden Ausgaben der Gemeinde und den zur Verfügung stehenden Einnahmen im Verwaltungshaushalt) steigt im Jahr 2005 auf 261.100 Euro. Den Vorbericht zum Haushalt mit vielen Informationen gibt es hier als pdf-Dokument


Abfallgebührenerhöhung zum 01.01.2005

Warum schon wieder höhere Gebühren ?

Ab 01.06.2005 ist es gesetzlich verboten, Abfälle auf Deponien abzulagern. Daher mussten und müssen andere Wege der Beseitigung und Verwertung gefunden werden. Der Schwalm-Eder-Kreis und der Zweckverband Abfallwirtschaft Schwalm-Eder (ZVA) haben vorausschauend geplant und sich bereits im Jahre 1998 durch einen Vertrag mit dem Müllheizkraftwerk Kassel Entsorgungskapazitäten in ausreichendem Umfang gesichert. Aufgrund gesetzlicher Vorgaben sollen die durch die Ablagerung von Abfällen entstehenden Belastungen für Luft, Boden und Wasser zum Schutz zukünftiger Generationen vermieden werden.

Leider sind diese neuen Entsorgungs- und Verwertungswege mit höheren Kosten verbunden. So erhöhen sich die Beseitigungsgebühren und damit auch die Ausgaben des ZVA von derzeit 83,34 € pro Tonne auf 180,00 € pro Tonne Hausmüll.

Die monatlichen Gebühren ab 01.01.2005

 Behältergröße Gebühr neu  Gebühr alt 
 80 Liter  12,70 Euro 10,15 Euro 
 120 Liter  16,70 Euro 13,35 Euro 
 240 Liter 28,70 Euro  22,95 Euro 
 1100 Liter 114,70 Euro  91,75 Euro 

Gebührenzusammensetzung:
Die Gebühren setzen sich zusammen aus einer Grundgebühr pro Wohneinheit und der Behältergebühr für den jeweils genutzten Müllgroßbehälter.

Die Grundgebühr deckt dabei teilweise die Kosten, die unabhängig von der tatsächlichen
Nutzung für die Bereitstellung des Entsorgungssystems entstehen. Um eine gerechtere
Verteilung der Gesamtkosten zu erreichen, wurde die Grundgebühr so festgesetzt, dass sie 30 % der Gesamtkosten abdeckt. Die verbleibenden Kosten werden auf die Behältergebühr umgelegt.

In diesen Gebühren sind alle Entsorgungskosten für Hausmüll, Altpapier, Sondermüll, Braune und Weiße Ware, Sperrmüll usw. enthalten.

Körle gründet Kinder- und Jugendstiftung

Die Gemeindevertretung hat in ihrer Sitzung am 19. Juni die Gründung einer Kinder- und Jugendstiftung beschlossen. Sie erhält als Anfangsvermögen einen Betrag von 50.000 Euro, der aus dem Verkauf eines Hauses stammt, welches der Gemeinde von einem Körler Bürger übertragen wurde. Die Stiftung hat folgende Ziele

  • finanzielle Unterstützung von Projekten der Kinder- und Jugendarbeit
  • über die Pflichtaufgaben der Gemeinde hinausgehende Verbesserung der Betreuungssituation von Kindern und Jugendlichen in den örtlichen Kindertagesstätten oder den Einrichtungen der Jugendpflege
  • Auslobung eines Jugendförderpreises
  • Durchführung von Fortbildungsveranstaltungen für Kinder und Jugendliche

Die Gemeinde Körle als Trägerin der Stiftung wird sich um weitere Zustiftungen und Spenden bemühen. Bei Fragen zur Stiftung wenden Sie sich an den Bürgermeister.
Die Gemeinnützigkeit der Stiftung wird beantragt.

Aktualisiert am 01.02.2012