Feuerwehr rettete eingeklemmte Fahrerin


Bildquelle: nh24.de
Zu einem Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person musste die Feuerwehr Körle am 18. August 2010 gegen 11 Uhr ausrücken. In einer Kurve auf der B 83 zwischen Körle und Guxhagen war der VW Golf einer Frau aus Melsungen ins Schleudern geraten und mit der Fahrerseite gegen einen Baum geprallt. Nach der Befreiung mit Hilfe hydraulischer Geräte der Feuerwehr flog Christoph 7 die Verletzte in ein Kasseler Krankenhaus. Einen Bericht finden Sie hier.
 

Straße nach Albshausen ist jetzt Kreisstraße

Mit Einführung der LKW-Maut im Jahr 2005 war in der Ortsdurchfahrt von Körle eine deutliche Zunahme des Schwerlastverkehrs spürbar. Die Gemeinde Körle forderte daraufhin, die Bundesstraße im Ort für LKW zu sperren und eine Umleitung über die Ortsumgehung vorzunehmen. Diese Forderung wurde damals mit der Begründung abgelehnt, bei der Ortsdurchfahrt handele es sich um eine so genannte klassifizierte Straße, eine Sperrung sei nicht möglich. In diesem Zusammenhang legte das Landesamt für Straßenbau ein Umstufungskonzept vor, dem zu Folge die Gemeinde Körle die Ortsdurchfahrt und die Straße über den Körler Berg als Gemeindestraßen übernehmen sollte. Das Umstufungskonzept sah außerdem vor, die L 3221 nach Guxhagen bis zur Autobahn zur Bundesstraße aufzustufen. Mit der Abstufung der Ortsdurchfahrt zur Gemeindestraße erklärten sich die Gemeindevertreter damals bereit, denn nur so konnte die begehrte Sperrung für LKW erreicht werden. Eine Übernahme der Straße am Körler Berg wurde jedoch mit der Begründung abgelehnt, die Verbindung diene nach wie vor dem überörtlichen Verkehr, sie müsse deshalb im Eigentum des Staates bleiben.

Das nachgebesserte Konzept stufte die Straße nach Albshausen dann als Kreisstraße ein, der Schwalm-Eder-Kreis lehnte jedoch die Übernahme dieser Strecke in seine Unterhaltungspflicht ab. Zwischenzeitlich wurde der Streit um die Straßen gerichtlich geklärt. Das Ergebnis: Die Bundesstraße 83 führt aus Richtung Melsungen auf der Ortsumgehung an Körle vorbei bis zur Autobahn nach Guxhagen. Die Straße von Körle nach Albshausen in nun die Kreisstraße 158 bis zum Abzweig nach Wollrode. Ab dort bis nach Kassel ist die frühere Bundesstraße nun die L 3460.


Machbarkeitsstudie zur Kläranlage

Die mehr als 40 Jahre alte Kläranlage der Gemeinde Körle wurde in den Jahren 1989/1990 erweitert. Nachdem diese größere Investition auch schon zwanzig Jahre zurück liegt, sollte vor zwei Jahren der Rechen und das Sandfangbecken neu gebaut werden. Angesichts der hohen Kosten von ca. 600.000 Euro für diesen relativ kleinen Anlagenteil wurde diese Investition zunächst nicht durchgeführt und nach Alternativen gesucht. Eine andere Bauausführung (z.B. in Form einer Kompaktanlage) hätte auch nur unwesentliche Kostenreduzierungen zur Folge gehabt. Alle noch folgenden Investitionen in die Kläranlage wären mit Ausgaben jenseits der Millionengrenze verbunden, so dass als Alternative zum Betrieb der eigenen Kläranlage über einen Anschluss an das Melsunger Klärwerk nachgedacht wurde. Nachdem von der Stadt Melsungen grundsätzliche Bereitschaft signalisiert wurde, gab die Gemeinde Körle eine Machbarkeitsstudie in Auftrag, die in der Sitzung der Gemeindevertretung von Dipl.-Ing. Georg Grodde vom Büro Hesse und Partner aus Kassel vorgestellt wurde.  Das Ingenieurbüro sei zu dem Schluss gekommen, dass der Anschluss der Körler Kanalisation an die Kläranlage Melsungen grundsätzlich machbar ist, denn Erweiterungsbedarf wird durch das zusätzliche Abwasser aus Körle nicht notwendig. Bei den Investitionskosten wirkt sich positiv aus, dass eine Druckleitung aus Richtung Körle nur bis nach Röhrenfurth gebaut werden müsste, denn ab dort könnten die vorhandenen Druckleitungen genutzt werden, wenn größer dimensionierte Pumpen eingebaut werden.

In einem nächsten Schritt will das Ingenieurbüro einen Investitions- und Betriebskostenvergleich zwischen dem Betrieb der eigenen Kläranlage bzw. dem Anschluss an das Melsunger Klärwerk aufstellen. Diese Berechnung werde voraussichtlich im Sommer vorliegen, so Dipl.-Ing. Grodde. Bürgermeister Mario Gerhold unterstrich, dass er die Machbarkeitsstudie und die folgende Wirtschaftlichkeitsuntersuchung für absolut richtig hält, denn für die Entwicklung der Abwassergebühren sei die Suche nach der wirtschaftlichsten Lösung Ausschlag gebend. Seiner Ansicht nach solle zwischen der Stadt Melsungen und der Gemeinde Körle ein Abwasser-Liefervertrag geschlossen werden. Über die Höhe der Kosten pro cbm sei allerdings noch nicht gesprochen worden, allerdings verfolge man eine Lösung, die beiden Kommunen Vorteile bringe, so Gerhold. Nach dem Vortrag wurden Fragen der Gemeindevertreter/Innen beantwortet. Auf die Frage, ob eine größere Kläranlage grundsätzlich wirtschaftlicher zu betreiben sei, als eine kleine Anlage, antwortete Herr Grodde, dass man mit den Betriebskosten mittelgroßer Anlagen die besten Erfahrungen habe. Nach Vorliegen der Wirtschaftlichkeitsuntersuchung werden die Gemeindevertretung und die Öffentlichkeit informiert, eine Entscheidung für oder gegen den Anschluss nach Melsungen soll im Laufe des Jahres 2010 gefällt werden.

 

Gemeindestraße nach Empfershausen wieder frei

Der Sturm vom Sonntag, den 28.02.2010, hat in Körle glücklicherweise nur mäßige Schäden angerichtet. Die Feuerwehren aus Körle und Empfershausen beseitigten an mehreren Stellen umgestürzte Bäume, um Straßen wieder passierbar zu machen. Zeitweise war die L 3228 zwischen der B 83 und Empfershausen gesperrt. Die Gemeindestraße zwischen Körle und Empfershausen war am Montagmorgen wegen umgestürzter Bäume dicht. An einigen Gebäuden fehlen Dachziegeln.

 

Aktion „Körle hilft“: 2.500 Euro für Waisenhaus in Port au Prince

Eine spontane Hilfsaktion zugunsten der Menschen in Haiti hatte die Gemeinde Körle fürSamstag, den 30.01.2010, ins Leben gerufen. Bereits in den vergangenen Jahren konnte mit ähnlichen Aktionen Hilfe z.B. für die Betroffenen der Tsunami-Katastophe in Südostasien oder die Hochwasseropfer an der Elbe geleistet werden. Um den vom Schicksal getroffenen Menschen in Haiti zu helfen, hatte der DRK-Ortsverein Körle/Guxhagen 250 Portionen Erbseneintopf gekocht und für die jüngste Hilfsaktion zur Verfügung gestellt. Diese wurden am Samstag restlos am Stand in der Ortsmitte gegen eine Spende abgegeben. Wenige Tage zuvor hatte die VdK-Ortsgruppe schon bei einem Treffen 450 Euro gesammelt, der Förderverein Gasthaus Zur Krone auch über 300 Euro. Beide Vereine übergaben die Spenden an die Hilfsaktion der Gemeinde. Zum winterlichen Wetter  passend bot die Sparte Jedermänner des TSV am Samstag heißen Apfelwein und Orangensprudel, Katja Hofmann bot Tupperware gegen eine Spende. Die Zählung der Spenden brachte zum Schluss die stolze Summe von ca. 2.500 Euro. Dieser Betrag wird einem Kinderheim in der Hauptstadt Haitis, Port au Prince, zu Gute kommen, zu dem die Körler Bürgerin Miriam Pabst Kontakte unterhält, die auch Mitinitiatorin der Hilfsaktion war. Herzlichen Dank allen Helferinnen und Helfern, vor allem allen Einwohnern, die den Menschen in Haiti durch eine Spende geholfen haben.

 

Winterdienst auf Gehwegen

Die Jahreszeit gibt uns Anlass, auf den durchzuführenden Winterdienst hinzuweisen. Nach der Satzung über die Straßenreinigung der Gemeinde Körle haben Grundstückseigentümer oder die von ihnen vertraglich verpflichteten Personen dafür zu sorgen, dass

1.  Gehwege und Überwege vor ihren Grundstücken bei Schneefall in einer solchen Breite von Schnee geräumt werden, dass der Verkehr nicht mehr als unvermeidbar beeinträchtigt wird;

2. jedes Hausgrundstück einen schneefreien Zugang zur Fahrbahn und zum Grundstückseingang in einer Breite von mind. 1,25 m hat;

3. die Abflussrinnen bei Tauwetter vom Schnee freigehalten werden;

4. bei Schnee- und Eisglätte die Gehwege, die Überwege, sowie die Zugänge zur Fahrbahn und zum Grundstückseingang so rechtzeitig bestreut und abgestumpft werden, dass Gefahren nach allgemeiner Erfahrung nicht entstehen können. Dies gilt auch für sogenannte „Rutschbahnen“.

5. bei Eisglätte Gehwege in voller Breite und Tiefe, Überwege in einer Breite von 2,00 m abgestumpft werden;

6. als Streumaterial vor allem Sand, Splitt oder ähnliches abstumpfendes Material verwendet wird. Salz darf nur in geringer Menge zur Beseitigung festgetretener Eis- oder Schneereste verwendet werden.

Diese Verpflichtungen gelten für die Zeit von 07.00 Uhr bis 20.00 Uhr. Bei Schneefall ist die Räumung jeweils unverzüglich durchzuführen. Bei Straßen mit einseitigem Gehweg sind sowohl die auf der Gehwegseite angrenzenden Anlieger als auch die Gegenüberliegenden zu den genannten Maßnahmen verpflichtet. Es wurde für notwendig gehalten, eine einheitliche Regelung für das Gemeindegebiet zu schaffen, wer zu welcher Zeit den Winterdienst auf einseitigen Gehwegen ausführt, da die Absprache zwischen den Nachbarn manchmal nicht so gut funktioniert hat.

Der Gemeindevorstand hat daraufhin folgende Verfahrensweise festgelegt:
In den ungeraden Jahren sind die Verpflichtungen zum Winterdienst auf einseitigen Gehwegen von den Anliegern auszuführen, auf deren Seite sich der Gehweg befindet.
In den geraden Jahren sind somit die Eigentümer der gegenüberliegenden Grundstücke zum Winterdienst verpflichtet.

Zuwiderhandlungen gegen diese Verpflichtungen können mit einer Geldbuße von
5,00 Euro bis 1.000,00 Euro geahndet werden. Für Fragen oder Beschwerden steht das Ordnungsamt zur Verfügung (Herr Sohl Tel. 05665/9498-15).

Wasser- und Kanalgebühren zum 1.12.2009 teurer

Die Gebühren für die Wasserversorgung und die Abwasserbehandlung steigen zum 1. Dezember 2009 um insgesamt 48 Cent. Nach einem Beschluss der Gemeindevertretung vom 16.11.2009 ist für 1000 Liter Wasser demnächst ein Betrag von 1,83 Euro anstatt bisher 1,65 Euro zu zahlen, für die Ableitung und Reinigung von 1000 Litern Abwasser nun 3,15 Euro anstatt bisher 2,85 Euro.

Die Gebührenerhöhung wurde nach einem entsprechenden Vorschlag des Gemeindevorstandes mehrheitlich beschlossen, um die im Jahr 2008 entstandene Lücke von ca. 50.000 Euro zwischen den Einnahmen und Ausgaben bei Wasser und Kanal künftig zu schließen. Zuletzt hatte es im Dezember 2007 eine Gebührenerhöhung gegeben. Seither sind der Preis und die verkaufte Wassermenge weitgehend konstant geblieben, allerdings haben sich die Energiekosten sowie die Kosten für die Klärschlammentsorgung durch größere Abgabemengen deutlich erhöht. Bereits in der Haupt- und Finanzausschusssitzung wurde die Kostenentwicklung betrachtet. Bürgermeister Mario Gerhold erläuterte, dass man durch die Reparatur von Wasserrohrbrüchen durch den Bauhof oder die landwirtschaftliche Verwertung des Klärschlamms den kostengünstigsten Weg beschreite. Er betonte in der Sitzung, dass man die Bereiche Wasser und Kanal nicht aus allgemeinen Steuermitteln subventionieren könne, denn vor dem Hintergrund sinkender Steuereinnahmen erwarte man im nächsten Jahr wieder einen defizitären Haushalt.

Mit den ab Dezember gültigen Gebühren liegt die Gemeinde Körle im Vergleich zu anderen nordhessischen Kommunen im Durchschnitt.

Eingangsbereich des Lobenhäuser Friedhofs neu gestaltet

Die Besucher des Lobenhäuser Friedhofs sehen die Veränderung schon von weitem:
Den Eingangsbereich verzieren seit Mitte Oktober zwei schöne neue Sandsteinpfeiler. Nachdem Andreas Stöbel vom Bauhof vor ca. drei Jahren ein neues zweiflügeliges Eingangstor konstruiert und geschweißt hatte, wurden nun die alten verwitterten und teilweise unförmigen Sandsteinpfeiler ersetzt. Diese Anregung gab Heinrich Schmoll aus Lobenhausen und erklärte sich zugleich bereit, das notwendige Material zu spenden und die Pfeiler ohne Berechnung selbst zu mauern und zu verfugen, was auch auf akkurate Weise geschah. Die Gemeinde Körle sagt Herrn Schmoll und der Firma Fliesen-Schmoll herzlichen Dank für die großzügige Spende.

 

Bundestagswahl: Vorläufiges Ergebnis liegt vor

Die Ergebnisse der Bundestagswahl für die Gemeinde Körle finden Sie hier unter:

Hess. Statistischen Landesamtes HSL

 

Gemeindevertretung beschließt Resolution gegen Gewalt

In Anbetracht der erschütternden Tat vom 12. September 2009, bei der Dominik Brunner in München zu Tode kam, nachdem er sich schützend vor vier bedrohte Kinder stellte, hat die Gemeindevertretung in ihrer Sitzung am Montagabend folgende Resolution gefaßt:

Wir alle sind entsetzt über das brutale und abscheuliche Verbrechen. Dominik Brunner wollte junge Menschen vor Straftätern schützen und hat diese Zivilcourage mit seinem Leben bezahlt. Unser Mitgefühl gilt seinen Angehörigen und Freunden. Dominik Brunner hat nicht weggesehen, als Menschen in Gefahr waren. Sein Verhalten ist Vorbild für eine menschliche Gesellschaft. Sein Tod ist Mahnung gegen Gleichgültigkeit, Brutalität und Gewalt. Alle Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Körle sind aufgerufen, sich gegen Gewalt in der Gesellschaft einzusetzen.

Strom vom Bauhofdach

Strom aus Sonnenlicht – eine ökologisch und wirtschaftlich interessante Technik. Schon seit vielen Jahren betreibt die Gemeinde Körle eine Solarstromanlage auf dem Dach der Berglandhalle. Nun wurde von der Kommune in eine zweite Anlage investiert, denn seit 7. September 2009 fließt auch vom Dach des Bauhofes Strom in das Netz des Energieversorgers EON. Einen knapp sechsstelligen Betrag gab die Gemeinde für eine 29 kw/p starke Photovoltaikanlage aus. Diese Summe wird sich im Laufe der nächsten Jahre über die so genannte Einspeisevergütung refinanzieren und vermehren. Das Geld stammt aus einer Rücklage, die bisher als Festgeld angelegt war. Das niedrige Zinsniveau und die günstigen Modulpreise waren ausschlaggend für die Idee, das Geld in eine PV-Anlage zu investieren.

Zur offiziellen Inbetriebnahme am 7. September waren rd. 50 Bürgerinnen und Bürger gekommen. Bürgermeister Mario Gerhold sagte, die Gemeinde Körle sei ein gutes Beispiel für den häufig geforderten Energiemix, denn hier werde durch die beiden Windkraftanlagen, die Nahwärmeverorgung im Baugebiet "Auf dem Hollunder" und ca. 50 Photovoltaikanlagen das große Potential an regenerativen Energieerzeugungsmöglichkeiten schon stark genutzt.

In Kürze soll die Anlage auch eine Fernüberwachung erhalten. Die Menge des täglich/monatlich bzw. gesamt eingespeisten Stroms ist dann auf dieser Homepage über einen Link erkennnar.

 

Himmelslaternen wegen Brandgefahr verboten


In Hessen sind, wie in einigen anderen Bundesländern auch, so genannte Himmelslaternen ab sofort verboten. Laut einer Pressemitteilung des Landes sind die mit einem Brennstoff versehenen Ballons aus Reispapier für eine zunehmende Zahl von Bränden verantwortlich, zuletzt Mitte Juli in Dieburg.
In der südhessischen Stadt verursachte eine Himmelslaterne am 11. Juli einen Dachstuhlbrand, der Schaden betrug 250.000 Euro.

Insbesondere zum Schutz vor Haus- und Waldbränden hat das Innenministerium nun per Gefahrenabwehrverordnung den Start von ballonartigen Leuchtkörpern, die mit Brennstoffen erwärmt werden, verboten.

Die Missachtung des Verbots kann eine Geldbuße zur Folge haben. Für die Verfolgung von Ordnungswidrigkeiten ist der Bürgermeister als örtliche Ordnungsbehörde zuständig.
Wir bitten um Kenntnisnahme und Beachtung.

 

Feuerwehreinsatz in Albshausen

Die Feuerwehr Körle wurde am Dienstag, den 8.September 2009, zur Unterstützung der Guxhagener Feuerwehren alarmiert.
In Albshausen stand ein Fachwerkhaus in Flammen.

Den Bericht der HNA zu diesem Einsatz finden Sie hier.

 

Rettungsdienste übten Samstagnacht


Eine große Rettungsübung unter Beteiligung vieler Hilfsorganisationen fand in der Nacht von Samstag 22. August auf Sonntag 23. August 2009 an der Schnellbahnstrecke im Bereich des Überholbahnhofs Körle statt. Angenommen wurde ein ICE Unfall im Bereich des Kehrenbergtunnels zwischen Körle und Guxhagen.

Einen Bericht zu der Übung finden Sie hier.

 

Vor 40 Jahren: Unwetterkatastrophe richtet großen Schaden an

In Juli jährt sich zum 40. Mal ein Ereignis, das vielen Einwohnern noch in schlechter Erinnerung ist. Am 17. Juli 1969 wurde nach einem schweren Unwetter weite Teile von Körle und Empfershausen überflutet. Die folgende Darstellung dieser Unwetterkatastrophe ist dem Buch „900 Jahre Körle“ entnommen und wurde damals von Karl Suck verfasst:

Ein Tag voller Angst und Schrecken war für die Körler Einwohnerschaft der 17.Juli 1969. An diesem Donnerstag bewölkte sich nach einem heißen und schwülen Vormittag nachmittags der Himmel. Ein schweres Gewitter zog sich zwischen Quiller und Söhre zusammen. Gegen 15.30 Uhr setzte ein starker Wind ein. Blitze und Donner, Regengüsse und Hagelschauern vereinigten sich zu einem höllischen Inferno. Ein Wolkenbruch außergewöhnlichen Ausmaßes ging über den Einzugsgebieten der Trockenen Mülmisch und der Nassen Mülmisch nieder.
Der Boden konnte die aus den Wolken stürzenden Wassermassen nicht mehr fassen, so dass die Rinnsale, Flutgräben und Feldwege in kurzer Zeit zu Bächen und die beiden Mülmischbäche zu reißenden Flüssen anschwollen. Zweieinhalb Stunden tobte sich das Unwetter zwischen Söhre und Quiller aus. Dreimal hintereinander prasselten gewaltige Regengüsse hernieder. Gegen 16.30 Uhr heulten die Alarmsirenen des Ortes auf. Mit einem 1,30 m hohen Wasserstand wälzten sich die Wasserfluten der Trockenen Mülmisch durch die Ecke über die Bundesstraße hinweg in das untere Dorf. Der Bachweg glich einem wildaufschäumenden tobenden Flusse zur Schneeschmelze. Die Wassermassen vom Busch und vom Kirchplatze suchten in breiter Form ihren Weg durch die Kuhgasse.

Im neuen Weg raste das Wasser aus dem Hainsgraben kommend talwärts über die Nürnberger Straße in den Hilgenweg und zum Bahnhof. In kurzer Zeit war auch hier die B 83 nicht mehr befahrbar, da kniehoch das Wasser die Fahrbahn blockierte. Durch die Schlamm- und Schuttablagerungen an den Seiten des strömenden Wassers bildeten sich Dämme, wodurch auf der B 83 zwischen dem Gasthaus „Zur Krone“ und der Raiffeisenkasse, zwischen der Dorflinde und dem Gasthaus zum Bahnhof, noch nach dem Unwetter das Wasser stand. Die schlimmsten Verheerungen verursachte das Wasser durch Kraterbildungen in der Bachwiese, in der Ecke und im Unterdorf. Das angetriebene Schwemmgut ( Autowracks, Jauchenfässer, Handwagen, Holzscheite , Pfosten, Pfähle, Gartenzäune usw. ) bildeten vor der Bahnbrücke hinter dem Feuerwehrturm eine regelrechte Sperrmauer, so dass im Raume vom Hof Scheffer- Jütte längs des Hilgenweges – Hof Jacob – bis zum Anwesen Geyer ein Stausee entstand.
Am längsten stand das Wasser auf dem Hofe des Bauern Jacob, sowie im Hilgenweg bis zum Hause Werner, da der Durchlass unter der Bahnbrücke durch das angeschwemmte Strandgut vollkommen verstopft war. Die Kraft des ankommenden Wassers aus der Ecke war so groß, dass die Nürnberger Straße unterspült und die Betondecke des regulierten Mülmischbaches längs des unteren Bachweges durch den Druck gehoben und in Stücke gerissen wurde. Weiter wurde der Schotter unter den Eisenbahnschwellen weggeschwemmt und somit die Gleisanlage völlig zerstört.

Am Freitag, dem 18.07. wurden durch Ausschellen alle Männer zum freiwilligen Arbeitseinsatz aufgerufen. Die Herren der Gemeindevertretung gingen mit gutem Beispiel voran. An dieser Stelle soll der selbstlose Einsatz der freiwilligen Arbeitskräfte, die beim Entschlammen der Keller, bei der Beseitigung der Schutt- und Geröllmassen auf den Höfen, Wegen und Straßen, bei der Entleerung des vollkommen verstopften Kanalrohre, bei der Abfahrt des Schwemmgutes, so tatkräftig geholfen haben, anerkennend gewürdigt werden. Auch die Trinkwasserversorgung war gefährdet, da im Quellgebiet der Bachwiese durch Wassereinbrüche die Hauptleitung an zwei Stellen unterbrochen war.

Am 19.07. unterrichtete Bürgermeister Karl Knaust und einige Herren der Gemeindevertretung sowie Verbandsanwalt Konrad Jacob, den Staatsminister Hemsat als auch Landrat Baier über den durch das Unwetter angericheteten Schaden. Außerdem informierte Herr Jacob Herrn Staatssekretär Seiboth vom Landwirtschaftsministerium über die Verwüstung der Feldwege. Der Bahnverkehr nach Melsungen musste wegen der geborstenen Bahnbrücke über der Nassen Mülmisch vorübergehend eingestellt werden. Zur Instandsetzung der vollkommen aufgewühlten Wege in der Ecke und am Bachweg setzte man Räumbagger ein, da Menschenkraft mit Hacke und Schaufel nicht ausreichte. Auch am Sonntag arbeiteten noch die Wehren von Körle, Wagenfurth und Lobenhausen mit den freiwilligen Helfern, um die Straßen und Wege vom letzten Schlamm zu reinigen. Selbst die ältesten Einwohner des Ortes konnten sich an eine Überschwemmung solchen Ausmaßes nicht entsinnen. Ein Glück, dass dieser Wolkenbruch nicht in der Nacht niederging. (Quelle: Chronik "900 Jahre Körle" 1974)

 

Büroleiter Werner Glöckner verlässt das Boot


Der Büroleiter der Gemeindeverwaltung Körle, Herr Amtsrat Werner Glöckner, trat am Freitag, den 31.07.2009, seinen letzten Arbeitstag an. Nach einigen Tagen Resturlaub wird Werner Glöckner dann nach 38 Arbeitsjahren in der Körler Gemeindeverwaltung in Altersteilzeit gehen.

Schon am 1. April 2006 konnte er sein 40-jähriges Jubiläum im öffentlichen Dienst feiern, denn bereits  im Jahr 1966 begann er eine Ausbildung beim Landkreis Kassel. Anschließend war er in der Finanz- und Steuerverwaltung des Landkreises tätig bzw. leistete seine Bundeswehrzeit ab. In den Dienst der Gemeinde Körle trat Werner Glöckner zum 01.10.1971 als Inspektoranwärter. Nach Beendigung seiner Ausbildung im gehobenen Dienst im Jahr 1974  blieb er der Gemeinde Körle treu. Zu seinen Aufgaben gehört die Büroleitung und Organisation der Gemeindeverwaltung, die Finanzverwaltung (Aufstellung der Haushaltspläne, Verwaltung von Rücklagen und Krediten, Berechnung von Beiträgen u.a.),  die Bauverwaltung (z.B. Stellungnahmen zu Bauanträgen, baugenehmigungsfreie Vorhaben, Verwaltung der Baugrundstücke, Bauberatung), die Organisation von Wahlen und vieles mehr. Im Laufe der 38 Jahre hat er sich vielen Bürgerinnen und Bürger als kompetenter und bürgernaher Ansprechpartner bewiesen. Dass sich die Gemeinde Körle über einen relativ geringen Schuldenstand freuen kann, darauf hat Werner Glöckner als Kämmerer schon zu Zeiten des ehemaligen Bürgermeisters Fritz Ochs einen positiven Einfluss genommen und stand diesem, genauso wie heutzutage Mario Gerhold, mit Rat und Tat zur Seite.

Das bisherige Aufgabengebiet von Werner Glöckner wird künftig aufgeteilt.
Alle Bauangelegenheiten werden von Herr Dipl.-Ing. Frank Vogel bearbeitet, der im Mai seine Arbeit in der Gemeindeverwaltung aufgenommen hat. Die Finanzplanung obliegt Frau Andrea Grenzebach, um Wahlen kümmert sich Herr Dirk Sohl. Eine genaue Übersicht der neuen Zuständigkeiten wird in Kürze bekannt gegeben.

Wir wünschen an dieser Stelle Werner Glöckner ein gesundes und aktives Dasein als Pensionär und danken herzlich für die Jahre guter und zuverlässiger Arbeit für die Körler Bürger.

 

Neues Regenüberlaufbecken im Hilgenweg

In vielen Gemeinden werden Millionenbeträge in die Ertüchtigung der Kanalisation investiert. Auch in Körle werden, mit finanzieller Unterstützung des Landes, an einigen Stellen Kanäle und Kanalbauwerke in  Ordnung gebracht. Nachdem die Kanalbaustelle in der Auestraße fast abgeschlossen ist, hat die Baufirma Emmeluth im Bereich der Dorflinde an der Kreuzung Nürnberger Straße / Hilgenweg damit begonnen, ein altes Regenüberlaufbecken abzureißen, das nicht mehr den heutigen technischen Anforderungen entsprach. Es wird ersetzt durch ein Fertigteil, welches in Kürze mit einem Autokran an Stelle des alten Beckens gesetzt wird. Das neue Becken sorgt dafür, dass bei starken Niederschlägen ein Teil des Abwassers zur Fulda abgeleitet wird, weil diese Mengen nicht zu 100 % in der Kläranlage verarbeitet werden können. Für den Einbau des neuen Beckens musste die Linde einige Äste lassen. Die Gemeinde Körle geht davon aus, dass der Baum keinen Schaden nimmt, da im Bereich der Baugrube bereits das alte Becken vorhanden war. Eine Verlegung des Standorts wäre nur mit einem finanziell unverhältnismäßigen Mehraufwand möglich gewesen.

Nach Einbau des neuen Beckens unterhalb der Linde wird die Kanal bis zur Bahnhofstraße gegen größere Rohre ausgetauscht, außerdem wird ein weiteres Regenüberlauf-Bauwerk in der Einmündung Bahnhofstraße/Nürnberger Straße erneuert.

 

Konjunkturprogramm: Was kommt in Körle an ?

Mit einem milliardenschweren Konjunkturpaket versucht der Staat, die Folgen der Finanzkrise abzumildern. Ein Teil der Mittel, die von Bund und Ländern bereit gestellt werden,  fließt an die Kommunen. Insgesamt stehen für unsere Gemeinde 276.071 Euro zur Verfügung. Die Mittel werden aber nicht vollständig als Zuschuss gezahlt, sondern sind aufgeteilt nach Bundes- und Landesmittel, die jeweils unterschiedlich bewilligt werden. So erhält die Gemeinde Körle aus Landesmitteln ein Darlehn in Höhe 210.884 Euro, welches zu 5/6 vom Land getilgt wird und nur zu einem Sechstel aus Gemeindemitteln zurück zu zahlen ist. Der Bund zahlt für gemeindliche Investitionen in Körle einen Betrag von 65.187 Euro, die zu 75 % als Zuschuss und mit den restlichen 25 % als Darlehn ausgezahlt werden.

Die Verwendung der Mittel ist auf gewisse Bereiche beschränkt. Die Gemeindevertretung hat beschlossen, maximal 200.000 Euro der Landesmittel in die Erweiterung der Kindertagesstätte Pfiffikus zu investieren. Restliche Mittel sollen der Unterhaltung der Gemeindestraßen zu Gute kommen und die bereits im Gemeindehaushalt bewilligten 50.000 Euro aufstocken. Die Bundesmittel dürfen lt. Gesetz nicht für die Straßenunterhaltung verwendet werden. Gefördert werden aber Investitionen in Sportanlagen, daher stimmte die Gemeindevertretung der Verbesserung des Sportplatzes zu. Durch die Verlegung des Spielfeldes, dem Bau neuer Ballfangzäune und Erweiterung der Flutlichtanlage entsteht ein neuer Trainingsplatz.

Die Mittel wurden durch die Landesbehörden Anfang Juli bewilligt. Der Bauantrag für den Kindergarten ist eingereicht, ein Baubeginn erfolgt in wenigen Wochen. Die Straßenunterhaltungsarbeiten sind ausgeschrieben, die Auftragserteilung noch für Juli geplant.

Auch für die Investition auf dem Sportplatz laufen die Ausschreibungen. Darüber hinaus kommen der Wirtschaft noch größere Investitionen zu Gute, die nichts mit dem Konjunkturprogramm zu tun haben. Hier sind beispielsweise zu nennen die Nahwärmeversorgung „Am alten Schulgarten“ mit 675.000 Euro, Investitionen in die Kanalisation mit rund 800.000 Euro und der Bau einer Photovoltaikanlage auf dem Dach des Bauhofes mit ca. 100.000 Euro.

Neuer Ortsplan erhältlich


Für das Gebiet der Gemeinde Körle liegt seit letzter Woche ein neuer Ortsplan vor. Die Neuerstellung war notwendig geworden, weil die bisherige Auflage vergriffen und durch Neubenennung von Straßen in Teilen nicht mehr aktuell war. Eine Neuheit des neuen Ortsplans, der in Zusammenarbeit mit dem Verwaltungs-Verlag München erstellt wurde, besteht in der Internet-Version, die bis Mitte Februar verfügbar sein wird. Dann wird die Straßensuche auch über diese Homepage möglich sein.

Bis zum 31. März 2009 erhält jeder Haushalt bei der Gemeindeverwaltung ein Exemplar gratis. Ab April werden die Pläne in der Gemeindeverwaltung und in den örtlichen Geschäften, die sich mit einer Werbeanzeige an der Erstellung beteiligt haben, zum Preis von ca. 2 Euro verkauft.

Bei dieser Gelegenheit möchten wir uns bei allen teilnehmenden Firmen bedanken und bitten alle Einwohner um Berücksichtigung bei Einkäufen und Aufträgen.

 

Eselprojekt wird fortgesetzt

Mit der Frage „Wird aus dem Körler Esel eine lebendige Geschichte ?“ hatte der Bürgermeister im vergangenen Jahr die Idee ausgesprochen, für die pädagogische Arbeit im Waldkindergarten einen Esel anzuschaffen. Daraus entstand das so genannte Eselprojekt. Für den Waldkindergarten und mittlerweile auch für die Pfiffikus-Vorschulkinder gibt es seit April 2008 ein tierisches Angebot: Dreimal pro Woche gehen unterschiedliche Gruppen zu je fünf Kindern mit der Dipl.-Sozialpädagogin und Reittherapeutin Cornelia Umbach zu den Eseln, die Carsten Kilian aus Körle gehören. Der Ablauf sieht wie folgt aus:

Hinweg zu den Eseln, Holen des Putzzeugs, Begrüßung der Esel, Frühstückslied / Frühstück in der Nähe der Esel, Esel putzen, Überprüfung des Wassers der Esel, Erkundung der Weide (alles okay, Zäune in Ordnung ?), Massage für die Esel, Spiele mit den Eseln (körpersprachliche Spiele wie zum Beispiel: Grenzen setzen, Grenzen wahren, Wahrnehmungsspiele, Beobachtung von bestimmten Verhaltensweisen der Esel, etc.), Verabschiedung von den Eseln, Weide sichern, Putzzeug zurückbringen, Rückweg in den Kindergarten, Gespräche mit den Kindern.

Die Arbeit mit den Esel macht den Kindern sehr viel Spaß. Im Vordergrund steht aber der pädagogische Nutzen für die Kinder: Verantwortung übernehmen, Grenzen setzen, Gewinn an Selbstvertrauen, Beobachtung von Verhaltensweisen u.a. Das Eselprojekt wurde auch schon im Hessischen Rundfunk vorgestellt. Es ist ein Baustein zur Verbesserung der Kinderbetreuung und wird von der Gemeinde finanziert, damit eine Teilnahme der Kinder nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängig ist. Zunächst war die Arbeit von Frau Umbach bis Ende September 2008 befristet. Aufgrund der guten Erfahrungen hat der Gemeindevorstand nun beschlossen, das Eselprojekt bis zum Sommer 2009 fortzusetzen.

 

Wilhelm Schild zum Ehren-Gemeindebrandinspektor ernannt

Anlässlich des Tages der offenen Tür bei der Feuerwehr Körle am 13. September hielt die Gemeinde Körle für ihren früheren Ortsbrandmeister bzw. Gemeindebrandinspektor eine besondere Überraschung bereit: Wilhelm Schild wurde zum Ehren-Gemeindebrandinspektor ernannt. Der 62-Jährige, der im April diesen Jahres mit dem Goldenen Brandschutzehrenzeichen für 40 Jahre aktiven Feuerwehr ausgezeichnet worden war, trat im Jahr 1968 in seinem Geburtsort Wolfershausen in die Feuerwehr ein. Nach seinem heiratsbedingten Umzug nach Körle wurde Wilhelm Schild in 1971 aktives Mitglied der örtlichen Feuerwehr. Hier war er von 1978 bis 1983 Wehrführer. Im Jahr 1983 stand ein Wechsel in der Leitung der Körler Feuerwehren an, denn der bisherige Ortsbrandmeister Christian Jacob stellte sich altersbedingt nicht mehr zur Wahl. Die Feuerwehren aus Körle, Empfershausen und Wagenfurth betrauten dann Wilhelm Schild mit der Aufgabe des Ortsbrandmeisters.

20 Jahre erfüllte er die Aufgabe, die Feuerwehren der Gemeinde zu leiten und die Einsatzbereitschaft zu verantworten, Koordination zu übernehmen und Bindeglied zwischen Feuerwehren und Gemeinde zu sein. Einen gewollten Generationswechsel vollzog man im Jahr 2003, als Jens Schenkluhn seine Nachfolge antrat und die mitterweile umbenannte Funktion des Gemeinbrandinspektors übernahm.

In seiner Ansprache ging Bürgermeister Mario Gerhold auf die Verdienste Wilhelm Schilds für die Körler Feuerwehren ein. Er sagte, Wilhelm Schild gehöre in Körle genauso zur Feuerwehr wie der Herkules zu Kassel. Leider sei der Dienst in der Einsatzabteilung durch Erreichen der Altersgrenze für ihn nicht mehr möglich, durch die Führung der Alters- und Ehrenabteilung bleibe er der Feuerwehr aber erhalten. Im Namen der Körler Bürgerinnen und Bürger dankte er Wilhelm Schild für dessen langjährige gute und vertrauensvolle Arbeit für den Brandschutz in der Gemeinde Körle.

Bildbeschreibung: Überreichung der Ernennungsurkunde zum Ehren-Gemeindebrandinspektor an Wilhelm Schild (vierter von links). Es gratulieren Wehrführer Sergij Drießen, Gemeindebrandinspektor Jens Schenkluhn, Bürgermeister Mario Gerhold, Vereinsvorsitzender Dieter Zimmermann und stellv. Wehrführer Mirco Hofmann.

 

Ballonwettflug: Einer kam bis zur Ostsee

Zum Fuldaradeln am 6. Juli hatte die Gemeinde Körle einen Luftballonwettflug für Kinder organisiert. In der vergangenen Woche wurden die beiden Gewinnerinnen ermittelt. Den längsten Flug hatte der Ballon von Annika Wohlrab hinter sich gebracht. Gefunden wurde er 360 km entfernt am Weissenhäuser Strand, kurz vor der Insel Fehmarn. Sie gewann damit den ersten Preis, einen Gutschein des Zweiradhauses Bischoff aus Melsungen. Den zweiten Preis, ebenfalls ein Gutschein des Zweiradhauses Bischoff, überreichte Bürgermeister Mario Gerhold an Lilly Stolzenberger. Ihr Ballon war in Neustadt an der Dosse, nordwestlich von Berlin gefunden worden. Der Fundort liegt in ca. 300 km Entfernung von Körle. Mario Gerhold gratulierte den beiden jungen Damen zu ihren Gewinnen und bedankte sich bei dem Juniorchef des Zweiradhauses, Axel Bischoff, der die Preise für das Fuldaradeln gespendet hatte. Insgesamt hatten sich bei dem Ballonwettflug zum Fuldaradeln 180 Kinder beteiligt.

Auf dem Foto sind zu sehen: Lilly und Christina Stolzenberger, Axel Bischoff vom Zweiradhaus Bischoff, Annika und Carsten Wohlrab, Bürgermeister Mario Gerhold

 

Tourismus-Service „Erlebnisregion Mittleres Fuldatal e.V.“ gegründet


Einen wichtigen Schritt in Sachen Fremdenverkehr unternahmen am 26. August rund 100 Akteure aus Gemeinden, Gastronomie, Hotelbetrieben, Zimmervermietern und anderen Geschäftsleute: Der Tourismus-Service für das Mittlere Fuldatal wurde als Verein gegründet. Damit kümmert sich ein einheitlicher Verband künftig um die touristische Vermarktung der Mittleren Fuldatals, in dem aktuell ca. 3.000 Gästebetten vorhanden sind. Das Gebiet erstreckt sich auf die Städte Melsungen, Felsberg, Spangenberg, Rotenburg und Bebra sowie die Gemeinden Guxhagen, Körle, Malsfeld, Morschen, Alheim und Ronshausen, in denen zusammen  rund 85.000 Einwohner leben.
Zunächst 54 Quartiergeber, Gastronomen, Geschäftsleute und weitere Mitgründer erklärten ihren Beitritt und wählten einen Vorstand, dem der Rotenburger Bürgermeister Manfred Fehr vorsteht. Man wolle im zweiten Schritt nun möglichst viele Gastgeber mit ins Boot holen, sagte Melsungens Bürgermeister Dieter Runzheimer: "Die Politik kann nur den Anstoß geben."

In den vergangenen drei Jahren arbeiteten die Kommunen rein auf Verwaltungsebene zusammen. Ergebnisse auf dieser Zusammenarbeit waren z.B. die Urlaubskataloge für die Jahre 2007 und 2008, ein gemeinsamer Internetauftritt und einige Präsentationen bei Messen.

Mit der Vereinsgründung wurde die Möglichkeit geschaffen, die Privatwirtschaft und Bürgerinnen und Bürger mit ins Boot zu holen. Alle überörtlichen touristischen Aktivitäten werden dann, auch für den Bereich der Gemeinde Körle, von dem neuen Verein organisiert. Die Gemeinde Körle wurde ebenfalls Mitglied des Vereins. Für weitere Informationen steht die Tourist-Info Melsungen  Tel. 05661/921100 zur Verfügung.

 

Bericht aus der Gemeindevertretersitzung vom 25.08.2008

Nachtragshaushalt für 2008 beschlossen

Um eine Aktualisierung der finanziellen Planungen vorzunehmen, wurde der Nachtragshaushalt für das Jahr 2008 beschlossen. Wesentliche Änderungen ergeben sich in folgenden Punkten: Für den Kanalbau wird die Gemeinde ein Darlehn von 442.000 Euro aufnehmen. Das Land Hessen bietet als Förderung an, ca. ein Drittel der Tilgung zu übernehmen. Weil diese Möglichkeit nur noch in diesem Jahr besteht, wurde der Gemeindevorstand ermächtigt, hiervon Gebrauch zu machen.

Eine weitere wichtige Veränderung stellt die vorzeitige Erschließung des 3. Abschnitts im Baugebiet „Auf dem Hollunder“ dar. Ursprünglich sollte mit der Maßnahme erst 2009 begonnen werden, nun wird die Erschließung noch 2008 ausgeführt, weil Bauinteressenten vorhanden sind.

Ja zur Nahwärmeversorgung „Am alten Schulgarten“

Für weitere Schritte bei der neuen Nahwärmeversorgung sprach sich die Gemeindevertretung einstimmig aus. Im Bereich der Straßen Aueweg, Nürnberger Straße und Sonnenhang werden nach derzeitigem Stand zehn Gebäude einen Anschluss an ein Nahwärmenetz erhalten, das die Gemeinde Körle zeitgleich mit Kanalbauarbeiten installieren will. Eine neue Heizzentrale für Holzhackschnitzel soll am ehemaligen Bauhof an der Guxhagener Straße entstehen. Eine Ausweitung der Planungen in Richtung Gemeindeverwaltung wird in den kommenden Wochen geprüft.

Neue Küche und Außentreppe für den Kindergarten

Einen Betrag von 17.000 Euro stellte die Gemeindevertretung für die Erneuerung der Küche und die Erweiterung des Eingangs um eine Kinderwagentreppe am Kindergarten Pfiffikus bereit. Die Jahrzehnte alte Küche ist mittlerweile den Anforderungen nicht mehr gewachsen. Täglich wird dort für 40 bis 50 Kinder das Mittagessen portioniert.

Kinderbetreuung: Qualität soll Vorrang haben

Die aktuelle Diskussion in Deutschland um die Kinderbetreuung wird wesentlich durch den Aspekt einer Gebührenbefreiung für den Kindergartenbesuch beeinflusst. Zu der Frage, wie die Betreuung besser werden kann, sind sich alle Fachleute einig, dass angesichts aktueller Erkenntnisse um frühkindliche Bildung mehr in den Kindertagesstätten getan werden muss. Hierzu zwei Zitate aus dem Hessischen Bildungs- und Erziehungsplan:

„Neueste Ergebnisse aus Wissenschaft und Forschung haben die Bedeutung der frühen Kindheit für das Lernen sehr deutlich gemacht. Die Erfahrungen und die Lernprozesse der Kinder schon von Geburt an sind maßgeblich und wichtig für ihre gesamte Entwicklung. Daher ist es ein grundlegendes Ziel, Kinder früher, nachhaltiger, individueller und intensiver zu fördern und ihnen somit optimale Entwicklungschancen zu ermöglichen.“ ….. „Denn: Nie ist die Neugier, die Lust am Forschen und die wunderbare Offenheit für neue Erfahrungen so groß wie bei Kindern in den frühen Lebens- und Lernabschnitten!“

Anstatt sich um den Wissensdurst der Kinder zu kümmern, überwiegt die Diskussion um die finanzielle Entlastung der Familien. Diese führt aber nicht zu besserer Qualität bei der Betreuung, ganz im Gegenteil: Ein Verzicht auf Gebühren wird über kurz oder lang zu einer Verschlechterung der Betreuungsqualität führen, weil dem gesamten Bildungs- und Erziehungssystem Millionenbeträge entzogen werden.
Um das Image als familienfreundliche Kommune zu verbessern, befassen sich einige Gemeinden mit dem Thema "Gebührenfreier Kindergarten". Nach dem Beschluss der Gemeindevertretung wird Körle einen anderen Weg einschlagen:
Anstatt über den Preis wird Familien- bzw. Kinderfreundlichkeit über Qualität definiert. Der Gemeindevorstand schlägt deshalb vor, ab Januar 2009 ein Viertel der Gebühreneinnahmen den Kindergartengruppen zusätzlich zur Verfügung zu stellen.
Dies entspricht nach heutigem Stand einem Betrag von insgesamt ca. 26.000 Euro bzw. ca. 200 Euro pro Kind und Jahr.

Das Geld soll den Kindern direkt zu Gute kommen und könnte wie folgt verwendet werden

·      Beschaffung von Lernpaketen (Mathematik, Naturwissenschaften o.ä.)
·      Intensivierung der Vorschularbeit
·      Projekte zu Themen wie gesunde Ernährung, Umweltbildung, Technik
·      Exkursionen zu Ausstellungen, Museen
·      Musikalische Früherziehung
·      Fortbildung der Fachkräfte u.a.

Der Gemeindevorstand wurde beauftragt, bis zum Jahresende eine Richtlinie zur genauen Verwendung vorzulegen.

Gemeinde Körle unterstützt Schulsozialarbeit

Im August 2007 beschloss die Gemeindevertretung, sich finanziell an einer kleinen Lösung zur Schulsozialarbeit (SSA) an der Gesamtschule Guxhagen zu beteiligen. Es wurden max. 1.500 Euro
für ein Schuljahr bereit gestellt, wobei nach einem Jahr ein Erfahrungsbericht folgen sollte. Zwischenzeitlich haben der Landkreis Schwalm-Eder sowie das Staatliche Schulamt jeweils 100.000 Euro für die SSA bewilligt und die Gesamtschule Guxhagen für eine Förderung ausgewählt.
Die bisherige kleine Lösung mit der Guxhagener Jugendpflegerin läuft zum Ende August 2008 aus.

Die Schule will dann eine/n Schulsozialarbeiter/in fest einstellen. Die Kommunen sollen sich an der Finanzierung dauerhaft beteiligen. Auf die Gemeinde Körle entfällt ein jährlicher Betrag von 2.130 Euro, wofür die Gemeindevertreterinnen und –vertreter grünes Licht gaben.

Doris Gildhoff-Knauf als Schöffin vorgeschlagen

Einstimmig votierte die Gemeindevertretung für Frau Doris Gildhoff-Knauf. Sie wurde als Schöffin für die Strafkammer beim Landgericht Kassel vorgeschlagen.

Neue Gebühren am Abfall-Sammelplatz

Bei den Gebühren für die Annahme von Abfällen am Bauhof gibt es leichte Veränderungen: Die Gebühr für Bauschutt wurden leicht erhöht und es gibt nun eine Festlegung für die Entsorgung von Abfällen im Großraumcontainer der Gemeinde

Ab sofort gelten folgende Gebühren:

Menge

Bauschutt

Großraum-container

Grünabfälle
Rasen, Sträucher, Baumschnitt usw.

Wurzelstöcke

bis   100 Liter - Kleinmenge

  4,00 Euro

  6,00 Euro

1,00 Euro

  5,00 Euro

bis   250 Liter -
1/4 cbm

  8,00 Euro

15,00 Euro

2,00 Euro

10,00 Euro

bis   500 Liter -
1/2 cbm

16,00 Euro

30,00 Euro

3,00 Euro

20,00 Euro

bis 1000 Liter -
1/1  cbm

32,00 Euro

60,00 Euro

4,00 Euro

40,00 Euro

 

22 Kinder starten in das Schulleben

Für 22 Mädchen und Jungen begann der Start in die Schule mit einer Feier am 5. August 2008 in der Berglandhalle. Zu dieser Einschulungsfeier führten die Klassen 2 bis 4 Tänze und Gesangsstücke auf, die in den Gottesdienst von Pfarrer Schmidt-Ropertz eingebunden waren. Zu der Veranstaltung konnte Schulleiterin Gisela Kaminski außer den Schulanfängerinnen und -anfängern rund 200 Gäste wie Eltern, Großeltern und Geschwister begrüßen. Nach der Feier gingen die Kinder mit dem Klassenlehrer Herrn Dietrich in die Grundschule, um das Klassenzimmer anzusehen und einige organisatorische Dinge zu regeln.

 

Sprechstunde der Bauaufsicht

Die Sprechzeit des Bauaufsichtsamts Schwalm-Eder in der Körler Gemeindeverwaltung ändert sich ab 1. August 2008: Künftig steht Herr Riebeling für baurechtliche Fragen und Beratungen jeden ersten Freitag im Monat von 11.00 bis 12.00 Uhr in der Gemeindeverwaltung zur Verfügung. In der übrigen Zeit ist er in der Kreisverwaltung unter der Rufnummer 05681/775-627 zu erreichen.

Neupärtl gewinnt Landratswahl


Mit einem Ergebnis von  61,4 % entschieden sich die Wählerinnen und Wähler im Schwalm-Eder-Kreis klar für Amtsinhaber Frank-Martin Neupärtl. Die Wahlbeteiligung lag kreisweit bei nur 36,6 %.

Im Bereich der Gemeinde Körle stimmten 63,77 % für Neupärtl, auf seine Herausforderin Jutta Rüddenklau entfielen 36,23 %.

.....................

 

Körle nimmt teil am Wettbewerb "Unser Dorf"

In Hessen findet im Jahr 2008 wieder ein Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ statt. Hierbei gilt es, besonderes Engagement und außergewöhnliche Beiträge zur zukunftsfähigen Entwicklung der hessischen Dörfer herauszustellen. Orte mit dörflichem Charakter werden angesprochen, ihren eigenen Lebensraum eigenverantwortlich mitzugestalten und damit die Lebensqualität für alle auf Dauer zu sichern. Der Wettbewerb geht dabei von der Unverwechselbarkeit eines jeden Ortes aus.

Um die Teilnahme an diesem Wettbewerb vorzubereiten, ist die Bildung eines Arbeitskreises vorgesehen. Dessen Aufgabe besteht in erster Linie darin, den Ort Körle und das bürgerschaftliche Engagement herauszustellen und eine Präsentation vorzubereiten.

Alle Bürger/innen, die Interesse an der Mitarbeit haben, sind herzlich eingeladen zu einer Besprechung am Dienstag, den 15. April 2008 um 19.00 Uhr in den Sitzungssaal des Rathauses. 

Weitere Informationen zu dem Thema sind im Internet zu finden unter www.dorfwettbewerb.bund.de

Bericht aus der Sitzung der Gemeindevertretung vom 25.02.2008

Information über die geplante Nahwärmeversorgung „Am alten Schulgarten“
Bürgermeister Gerhold informiert die Gemeindevertreter mit einer Power Point Präsentation über die geplante Nahwärmeversorgung für das Gebiet „Am alten Schulgarten“ mit Auestraße und Teilen des Sonnenhangs. Im Anschluss an die Informationen von Bürgermeister Gerhold übernimmt Ingenieur Bakowies das Wort und gibt Informationen über die voraussichtlichen Kosten der Anlage, die Zuschussmöglichkeiten durch Bund und Land sowie über die Wirtschaftlichkeit der Anlage. Es ergeht noch kein Beschluß.

Investitionsprogramm für die Jahr 2007 bis 2011
Haupt- und Finanzausschuss, SPD und CDU Fraktion sprechen sich für das vorgelegte Investitionsprogramm für die Jahre 2007 bis 2011 aus. Das Investitionsprogramm wird von allen Seiten als sehr positiv angesehen. Die Gemeindevertretung beschließt das vorgelegte Investitionsprogramm für die Jahr 2007 bis 2011 einstimmig.

Haushaltssatzung mit Haushaltsplan für das Jahr 2008
Haupt- und Finanzausschuss, SPD und CDU Fraktion sprechen sich für den Haushaltsplan für das Jahr 2008 aus. Von beiden Fraktionen wird die positive Entwicklung des Haushaltes 2008 gelobt. Bürgermeister Gerhold gibt Erläuterungen zu den im Haushalt aufgeführten Investitionen. Die Gemeindevertretung beschließt einstimmig den Haushaltsplan für das Jahr 2008.

Erweiterung des Gewerbegebietes Lobenhausen
Die Gemeindevertretung beschließt ohne Gegenstimmen die Änderung des Flächennutzungsplanes und des Bebauungsplanes und damit die Erweiterung des Gewerbegebietes Lobenhausen um ca. 1.500 qm in den Bereich der bereits abgerissenen Feldscheune Werner. Ca. zwei Drittel der zur Verfügung stehenden Gewerbefläche in Lobenhausen ist bereits verkauft.

Besetzung des Ortsgerichts
SPD und CDU Fraktion sprechen sich für die Wahl von Horst Jacob als Ortsgerichtsschöffen aus. Die Gemeindevertretung wählt Herrn Horst Jacob als Ortsgerichtsschöffen und schlägt hiermit diesen zur Ernennung durch das Amtsgericht vor. Die Wahl erfolgt einstimmig.

Im Anschluss an die Sitzung informierte der Bürgermeister über folgende Punkte:

a) Die Gemeinde Körle hatte sich zusammen mit der Gemeinde Guxhagen und dem Zweckverband Gewerbegebiet „Mittleres Fuldatal“ um die Teilnahme an einem EU-Förderporgramm „Leader plus“ beworben. Dafür musste ein Regionales Entwicklungskonzept erarbeitet werden, welches als Bewerbung eingereicht wurde.
Für dieses Förderprogramm erhielten diese Gemeinden nach Auswahl im Hess. Umweltministerium allerdings keinen Zuschlag, allerdings erfolgte eine Aufnahme in die so genannte ELER-Förderung.  Ein Regionalforum macht sich derzeit Gedanken über Förderprojekte.

b) Die Gemeinde Körle beteiligt sich an dem hessischen Wettbewerb „Unser Dorf“. Hierbei geht es um die Herausstellung bürgerschaftlichen Engagements und eine Präsentation des Dorfes. Eine Bewertungskommission wird aus diesem Grund im Sommer den Ort besichtigen. Mit der Teilnahme erhofft sich die Gemeinde positive Aspekte für die Aufnahme in das Dorferneuerungsprogramm.

c) Im April startet das Eselprojekt für die Kindergartenkinder. Für ein halbes Jahr befristet wird sich die Dipl. Soz. Pädagogin  und  ausgebildete Reittherapeutin Cornelia Umbach mit den Waldkindern und Pfiffikus-Kindern um die Pflege von Eseln kümmern. Die Arbeit mit den Tieren soll für die Kinder entwicklungsfördernd sein und ihnen außerdem Spaß bereiten. Die entstehenden Kosten werden aus Spenden, einem Zuschuss der Kinder- und Jugendstiftung sowie aus allgemeinen Finanzmitteln der Gemeinde bestritten.

Reparatur von Straßenlampen

Für die Beleuchtung der Straßen ist die Gemeinde zuständig. Im Jahr 2008 werden in Körle voraussichtlich ca. 30.000 Euro für die Unterhaltung der Lampen aufgewendet, wobei die Stromkosten mit 21.000 Euro den größten Anteil darstellen. In der dunklen Jahreszeit fällt es besonders auf, wenn eine Straßenlampe einmal nicht brennt. Dies kommt in der Gemeinde Körle ca. 70 Mal pro Jahr vor. Meistens liegt es an nur an der Leuchtröhre, manchmal an anderen elektrischen Bauteilen wie dem Zündgerät oder einem Vorschaltgerät, selten am Straßenbeleuchtungskabel.

Der Bauhof repariert mindestens einmal pro Monat die defekten Straßenlampen -vorausgesetzt, der Defekt ist bekannt. Ein Anruf bei der Gemeindeverwaltung, eine Email oder die Mängelmeldung auf dieser Internetseite ist die wichtigste Voraussetzung dafür, dass eine Lampe schnellstmöglich repariert wird.

Die meisten der heutzutage eingesetzten Straßenlampen sind so genannte Kofferleuchten (Mastaufsatzleuchten) mit zwei Neonröhren je 11 Watt. Es passiert häufig, dass die Leuchtkraft dieser Lampen deshalb nachlässt, weil nur eine der beiden Röhren ausgefallen ist (durch die transparente Abdeckung auch für Laien von unten erkennbar). Wir bitten, auch solche Ausfälle zu melden. An manchen Stellen sind noch alte Pilzleuchten im Einsatz. Diese werden in aller Regel dann gegen moderne und energiesparende Kofferleuchten ersetzt, wenn sie defekt sind.

Die beste Straßenlampe nützt aber nichts, wenn sie zugewachsen ist. Ein gut ausgeleuchteter Straßenbereich ist auch im Interesse jeden Anwohners. Darum bitten wir,  die Lampen stets von überhängenden Ästen und anderem Bewuchs frei zu halten.

Neuer Schnaps eingetroffen: Körler Ladderhans


Neben der bewährten und beliebten Sorte „Körler Esel“ wird ab sofort im Rathaus noch eine zweite Likörsorte vertrieben: Der „Körler Ladderhans“. Dieser aus der Calmuswurzel gewonnene Tropfen wird in Nordhessen hergestellt und gehört zu den Kräuterlikören. Seine goldfarbene Ausmischung und sein milder Geschmack kommt bei Damen und Herren gleichermaßen gut an. Vorrätig sind 0,35 l-Flaschen zu 6,50 Euro sowie 0,7 l-Flaschen zu 11,50 Euro.

 

Landtagswahl: Körle hat gewählt

Die Landtagswahl am vergangenen Sonntag lockte in Körle trotz des schlechten Wetters verhältnismäßig viele Bürgerinnen und Bürger in die Wahllokale. Mit 71,3 % Wahlbeteiligung ist zwar ein leichter Rückgang gegenüber dem Jahr 2003 zu verzeichnen, trotzdem zeigten sich die Einwohner von Empfershausen, Körle, Lobenhausen und Wagenfurth stärker interessiert als andernorts (durchschnittliche Wahlbeteiligung im Wahlkreis: 68,4 % ). Im Ergebnis entsprach Körle weitestgehend dem Landestrend. Die CDU verlor 12 %, die SPD gewann 7,6 % hinzu, die Grünen mussten sich mit einem Minus von 2,5 % zufriedengeben. Die F.D.P. verbesserte sich ganz leicht um 0,5 %.

In den Wahllokalen im DRK-Raum am Rathaus, in der Berglandhalle, im DGH Empfershausen sowie im Wagenfurther Gasthaus "Zum Fuldatal" waren jeweils sechs Wahlhelferinnen und -helfer eingesetzt. Hinzu kam im Sitzungssaal des Rathauses der Briefwahlvorstand. Ab 18.00 Uhr erfolgte durch die Wahlhelfer die Auszählung. Um ca. 19.30 Uhr standen alle Ergebnisse fest und konnten online an der Land übermittelt werden.
An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle Helferinnen und Helfer für die reibungslose Abwicklung.

Die Ergebnisse für die einzelnen Wahlbezirke können sie hier als pdf ansehen.

Die Tabelle gibt das Gesamtergebnis für Körle wieder:

Vorl. Ergebnis Körle

2008

 

2003

 

 

-

Anzahl

Anzahl

%

Anzahl

%

+ / -

 %

Wahlberechtigte

2 397

-

2 309

-

88

-

Wähler

1 708

-

1 673

-

35

-

Wahlbeteiligung

-

71,3

-

72,5

-

-1,2

Ungültige Stimmen

63

3,7

49

2,9

14

0,8

Gültige Stimmen

1 645

96,3

1 624

97,1

21

-0,8

davon entfielen auf

CDU

407

24,7

596

36,7

-189

-12,0

SPD

848

51,6

715

44,0

133

7,6

GRÜNE

98

6,0

138

8,5

-40

-2,5

FDP

142

8,6

131

8,1

11

0,5

REP

11

0,7

19

1,2

-8

-0,5

Die Tierschutzpartei

10

0,6

5

0,3

5

0,3

BüSo

0

0,0

1

0,1

-1

-0,1

PSG

0

0,0

1

0,1

-1

-0,1

Volksabstimmung

3

0,2

-

-

-

-

GRAUE

1

0,1

-

-

-

-

DIE LINKE

89

5,4

-

-

-

-

Die Violetten

1

0,1

-

-

-

-

FAMILIE

8

0,5

-

-

-

-

FREIE WÄHLER

11

0,7

-

-

-

-

NPD

13

0,8

-

-

-

-

PIRATEN Hessen

3

0,2

-

-

-

-

UB

0

0,0

-

-

-

-

Schill

-

-

11

0,7

-

-

DIE FRAUEN

-

-

4

0,2

-

-

ödp

-

-

1

0,1

-

-

DKP

-

-

1

0,1

-

-

FAG Hessen

-

-

1

0,1

-

-


 

Gemeinde lässt Kanäle sanieren

Die Kontrolle und Sanierung der Kanalisation ist nach der so genannten Eigenkontroll-Verordnung eine Aufgabe der Gemeinde, der wegen möglicher Grundwasserverunreinigungen eine hohe Bedeutung zukommt. Eine Zustandsbewertung des ca. 33 km langen Kanalnetzes innerhalb der Gemeinde Körle konnte nach einer Videountersuchung erfolgen, die in den vergangenen Jahres Stück für Stück erfolgte.

Nachdem einige Schäden schon in offener Bauweise repariert wurden, kann die überwiegende Anzahl der festgestellten Mängel (gerissene Rohre, undichte Muffen, Scherbenbildung) mit einem Rohr-in-Rohr-System repariert werden. Einen 40.000 Euro umfassenden Auftrag erhielt nach öffentlicher Ausschreibung nun die Firma Hilker Kanal Point aus Borchen in der Nähe von Lippstadt.

Die Sanierung schadhafter Stellen erfolgt mit so genannten Longlinern. Das sind mit 2-Komponenten-Harz bestrichene Glasfasermatten. Diese Matten werden um einen ca. 3 m langen Gummischlauch gewickelt und in den Kanal eingebracht werden. In Höhe der Schadstelle wird der Gummischlauch mit Druckluft aufgeblasen, die Glasfasermatten pressen sich an die Kanal-Innenwand und härten dank des Harzes in kürzester Zeit aus. Voraussetzung für dieses Verfahren ist, dass der Kanalabschnitt vorher mit einem Hochdruck-Spülwagen gereinigt wurde. Die Stabilität dieser Longliner entspricht mindestens denen von KG-Rohren. Die Schadstelle wird dabei vorher und nach der Sanierung per Videokamera aufgenommen, so dass eine ordnungsgemäße Arbeit dokumentiert wird.

Die Firma wird noch einige Tage im Bereich der Straßen Söhrestraße, Herkulesstraße, Kehrenbergstraße, Langenbergstraße und Am Ehrenmal zu tun haben. Im Frühjahr soll ein weiterer Teilbereich für nochmals 40.000 Euro saniert werden. Die Sanierung der Kanäle in der gesamten  Gemeinde wird noch einige Jahre in Anspruch nehmen. Vor diesem Problem stehen aber alle Gemeinden, denn besonders die in den 60er und 70er Jahren gebauten Kanalleitungen weisen häufig Schäden auf.

 

Mit dem Goldesel-Gutschein Freude schenken


Wer kennt das nicht ? Man sucht ein Geschenk und weiß, der Betreffende hat eigentlich alles. Ab sofort bietet sich für solche Probleme eine Lösung, die vielfach Vorteile bringt: Der Körler Goldesel. Mit diesem Geschenk-Gutschein kann man in ca. 25 Geschäften und Firmen bezahlen. Erhältlich ist der Gutschein für die Kunden im Wert von 5, 10, 20 und 50 Euro bei der Gemeindeverwaltung und den Körler Geschäftsstellen der Kreissparkasse und der VR-Bank. Zu jedem Gutschein gibt es ein Faltblatt mit der Geschichte des Esels. Welche Firmen an der Aktion Goldesel beteiligt sind, sehen Sie hier ...
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Baunataler Sommer

Suchen Sie ein Geschenk für liebe Freunde und Verwandte, für gute Kunden und Geschäftspartner, für nette Kollegen und Nachbarn, oder vielleicht für jemanden, der „eigentlich schon alles hat“? Ob zum Geburtstag, als kleines Dankeschön, statt Blumen, … Anlässe gibt es genug und der nächste Sommer kommt bestimmt! Verschenken Sie Kabarett, Comedy, Musik mit einem Gutschein für den 7. Baunataler Sommer. Karten für die einzelnen Veranstaltungen werden u.a. bei der Gemeindeverwaltung Körle verkauft. Für weitere Informationen  klicken Sie bitte auf das Bild.

 

Mängelmeldung über unsere Internetseite

Straßenlampe defekt, Kanaldeckel klappert ? Ab sofort können Sie Mängel dieser Art auch online mit diesem Formular melden.
Ein entsprechendes Feld finden Sie künftig auf dieser Startseite in den Artikeln rechts.

Die Steigerwälder kommen !

Veranstaltungshinweis: Aus Anlass des 25-jährigen Bestehens der Bergland-halle spielen Winfried Stark und seine Orig. Steigerwälder Musikanten am Samstag, den 6.10. in der Berglandhalle Körle. Karten sind ab Sommer bei der Gemeindeverwaltung erhältlich.

 

 

Neues vom Multi-Ticket

Der Wegfall des Multi-Tickets zum Fahrplanwechsel 2006 hatte in der Region für Unmut gesorgt. Familien konnten das beliebte Angebot nicht mehr nutzen und mußten auf die z.T. deutlich teureren Gruppenkarten umsteigen. Nun will der NVV reagieren. Nach Aussage des Geschäfts-führers Wolfgang Dippel wird sich der Aufsichtsrat in Kürze mit der Wiedereinführung zum Fahrplanwechsel 2007 befassen. Mit dem Multi-Ticket können zwei Erwachsene und max. drei Kinder 24 Stunden lang Busse und Bahnen im NVV-Bereich nutzen.

Woher kommt der Körler Esel ?

Mit dieser Frage ist nicht etwa die Bronzefigur vor dem Rathaus gemeint, sondern der gut schmeckende Kräuterlikör, den die Gemeinde Körle seit mehr als 20 Jahren im Angebot hat. Hergestellt wird der Likör in Bad Arolsen bei der Firma Kirchner und Menge. Einen Film-bericht über die traditionsreiche Likörfabrik sendete das hr-Fernsehen am Mittwoch, den 14. März 2007. Den Kräuterlikör erhalten Sie übrigens in Körle im Rathaus, beim Getränkemarkt Brunner sowie im Rewe-Nahkauf. Klicken Sie bitte auf das Bild, um mehr zur Sendung zu erfahren.

 

 

Körle hat neues "Postamt"

Die Post hat eine Agentur in den Räumen der Getränke-Quelle, Nürnberger Str. 21, eröffnet. Dort werden alle bisherigen Postdienst-leistungen mit Ausnahme der Postbank angeboten. Geöffnet ist die Agentur

Mo.-Do.  08.30 -12.30 sowie 14.30-18.00 Uhr
Fr.   08.30-18.00 Uhr
Sa.  08.00-13.00 Uhr

Die Postagentur ist tel. erreichbar unter der Nr. 921096.

 

Kinder- und Jugendstiftung

Die im Jahr 2006 gegründete Kinder- und Jugendstiftung der Gemeinde Körle ist kürzlich vom Finanzamt als gemeinnützig anerkannt worden. So können Spenden und Zustiftungen ab sofort steuerlich geltend gemacht werden. Die Stiftung besteht aus einem Barvermögen von 50.000 Euro. Die Erträge müssen gemäß der Satzung zur Förderung der Bildung und Erziehung, in erster Linie für Kinder und Jugendliche mit Wohnsitz in der Gemeinde Körle, verwendet werden. Das kann beispielsweise erreicht werden durch

  • Finanzielle Unterstützung von Projekten der Kinder- und Jugendarbeit
  • Über die Pflichtaufgaben der Gemeinde hinausgehende Verbesserung der Betreuungssituation von Kindern und Jugendlichen in den örtlichen Kindertagesstätten oder den Einrichtungen der Jugendpflege
  • Auslobung eines Jugendförderpreises
  • Durchführung von Fortbildungsveranstaltungen für Kinder und Jugendliche

Hier finden Sie die Satzung der Stiftung im pdf-Format . Wenn Sie Fragen haben, wenden Sie sich bitte an den Bürgermeister.

Gebührenerhöhung bei der Wasserversorgung

Zum 01.01.2007 stieg die Gebühr für die Wasserversorgung um 35 Cent pro Kubikmeter. Einige Bürger fragten daraufhin nach den Gründen für den Preisanstieg. Das Antwortschreiben des Bürgermeisters geben wir nachstehend zur allgemeinen Kenntnis:

Guten Tag,
um Ihre Frage zu beantworten, möchte ich zunächst Ihren Blick auf die Entwicklung der Wassergebühr lenken. Die Gebühr für einen Kubikmeter Frischwasser betrug zum

01.01.2002 = 1,50 Euro
01.01.2003 = 1,35 Euro
01.12.2004 = 1,15 Euro
01.01.2007 = 1,50 Euro
jeweils inklusive 7 % Mehrwertsteuer

Die Verringerung der Gebühr war in den Jahren 2002 bis 2004 aufgrund niedriger Energie- und Unterhaltungsaufwendungen sowie durch Wegfall der Grundwasserabgabe möglich. Insbesondere ab dem Jahr 2005 stiegen die Unterhaltungs- und Personalkosten sowie die kalkulatorischen Kosten bei gleichzeitig sinkenden Gebühreneinnahmen. Dies führte dazu, dass der Bereich der Wasserversorgung zum Jahresende 2005 mit einem Defizit von 45.153 Euro abgerechnet wurde. Dieser Betrag musste aus allgemeinen Steuereinnahmen gedeckt werden. Bekannterweise hat sich auch die Gemeinde Körle in den letzten Jahren mit sinkenden Steuereinnahmen zurecht finden müssen, so dass eine Bezuschussung der Wasserversorgung aus allgemeinen Mitteln nicht weiter möglich war. So reifte im Jahr 2006 die Erkenntnis, dass eine Anhebung der Gebühren unumgänglich sein würde. Man hätte evtl. schon früher eine Erhöhung der Gebühr in Betracht ziehen können (evtl. in zwei Schritten), doch die Ablesung am Jahresende ist aus Abrechnungsgründen die einzige Möglichkeit.

Die nun vollzogene Erhöhung um 0,35 Euro kostet einen 2-Personen-Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 80 Kubikmetern jährlich 28 Euro, also im Monat 2,33 Euro. Angesichts der oben beschriebenen Gebührenentwicklung und der Tatsache, dass die Gemeinde Körle schon immer ein recht günstiges Gebührenniveau hatte (Baunatal=1,67 Euro, Felsberg=1,77 Euro, Fuldabrück=2,09 Euro, Kassel=2,14 Euro), halten wir die (prozentual recht hohe) Steigerung für vertretbar.

Unsere Gebührenkalkulation bezieht sich immer auf die aktuelle Kostensituation. Eine Gewinnerzielung ist weder gewollt noch zulässig. Sollte sich in diesem Jahr oder folgenden Jahren eine Kostenverringerung andeuten, wird die Gemeindevertretung sicher auch wieder eine Verringerung der Gebühr in Betracht ziehen.

Wir hoffen, damit die wesentlichen Gründe für die Gebührenerhöhung dargelegt zu haben und hoffen auf Ihr Verständnis. Bei weiteren Fragen können Sie mich auch gern anrufen. Mit freundlichen Grüßen
Mario Gerhold (Bürgermeister)

Kindergartenbesuch ein Jahr kostenlos


Der Kindergarten Pfiffikus

Bei den Gebühren für den Besuch der Kindertages-stätte Pfiffikus, des Waldkindergartens und der Kindergruppe „Die kleinen Strolche“ gibt es für die Eltern eine erfreuliche Veränderung: Ab 01. Januar 2007 ist für das letzte Kindergartenjahr vor der Einschulung keine Gebühr mehr zu zahlen.
Die Gemeindevertretung hat am 4. Dezember eine solche Änderung der Gebührensatzung für die Kindertagesstätten beschlossen. Das bedeutet, dass die Eltern, deren Kinder im Sommer 2007 eingeschult werden, ab Januar keine Gebühren mehr von der Gemeinde abgebucht bekommen, ein Antrag ist hierfür nicht nötig. Für die Kinder, die im Sommer 2008 eingeschult werden, ist dann mit Beginn des neuen Kindergartenjahres ab 01.08.2007 keine Gebühr mehr zu zahlen. Für Fragen zum Thema „Gebührenfreistellung im letzten Kindergartenjahr“ wenden Sie sich bitte an Herrn Glöckner 05665/9498-16.

 

Ehrungen für ehemalige Mandatsträger

Die letzte Sitzung des Jahres 2006 nutzte die Gemeindevertretung, die anlässlich der Kommunalwahl im Frühjahr ausgeschiedenen Gemeindevertreter und Ortsbeiräte zu ehren. Der Vorsitzende der Gemeindevertretung, Peter Carli, konnte in seiner Ansprache fünf ehemalige Mandatsträger begrüßen. Die längste Zeit für die Bürger aktiv waren Rolf Dudszus und Bodo Bockskopf. Rolf Dudszus war von 1989 bis 1993 im Ortsbeirat Empfershausen und wechselte danach in den Gemeindevorstand (1993 bis 1997). Von 1997 bis 2001 war Herr Dudszus in der Gemeindevertretung und im Haupt- und Finanzausschuss. Schließlich arbeitete er von 2001 bis zur Kommunalwahl 2006 im Ortsbeirat mit. Bodo Bockskopf war von 1981 bis 1985 sowie 1993 bis 1997 und vom November 2002 bis 2006 Mitglied der Gemeindevertretung bzw. früher auch im Haupt- und Finanzausschuss sowie im Bau-, Umwelt- und Friedhofsausschuss.

Insgesamt 17 Jahre engagierte sich bis jetzt Jochen Albrand im Ortsbeirat Empfershausen bzw. der Gemeindevertretung. Schon von 1989 an bis heute ist er Ortsvorsteher in Emfershausen. Nicht mehr kandidiert hat er anlässlich der Kommunalwahl im Frühjahr für die Gemeindevertretung, der er von 1997 an angehörte.

Auch Jörg Brandau aus Empfershausen ist schon in 1993 in den Ortsbeirat gewählt worden und arbeitet bis heute nach wie vor in diesem Gremium. Als Gemeindevertreter war er von 2001 bis 2006 für die Allgemeinheit tätig.

An diesem Abend terminlich verhindert waren Sabine Geher und Heiko Hillwig. Sabine Geher war Gemeindevertreterin von 1997 bis 2006 und arbeitete in dieser Zeit auch im Haupt- und Finanzausschuss mit. Heiko Hillwig war in der letzten Legislaturperiode von 2001 bis 2006 Mitglied der Gemeindevertretung.

Auch aus den Reihen des Ortbeirats Wagenfurth waren Verabschiedungen vorzunehmen. Bernd Krell war von 1997 bis 2001 sowie vom Januar 2004 bis zur Kommunalwahl 2006 im Ortsbeirat Wagenfurth aktiv, ebenso wie Andreas Böhnert, der Ortsbeirat von 2001 bis 2006 war. Als Schriftführer des Wagenfurther Ortsbeirats wurde schließlich noch Mark Freudenstein verabschiedet.

Zur Verabschiedung dankten der Gemeindevertreter-Vorsitzende Peter Carli (links) und Bürgermeister Mario Gerhold den ehemaligen Gemeindevertretern und Ortsbeiratsmitgliedern Jörg Brandau (zweiter von links stehend), daneben Bernd Krell und Jochen Albrand sowie Rolf Dudszus und Bodo Bockskopf (sitzend)

 

Wasser um 0,35 Euro teurer

Die Gemeindevertretung hat eine deutliche Erhöhung des Wasserpreises beschlossen. Bislang kosteten 1000 Liter 1,15 Euro, ab diesem Wochenende müssen die Bürger 1,50 Euro zahlen. Die Preiserhöhung begründete Bürgermeister Mario Gerhold mit höheren Unterhaltungs- und Reparaturaufwendungen am Leitungsnetz und gestiegenen Energiekosten. Andererseits fehlen Einnahmen aufgrund geringerer Wasserverbräuche durch das sparsame Verhalten der Bürger. So sei im Jahr 2005 schon ein Defizit von rund 40.000 Euro bei der Wasser-versorgung entstanden, in 2006 und voraussichtlich 2007 sehe es nicht besser aus, so Gerhold. Dem gesetzlichen Auftrag, die Gebühren kostendeckend zu gestalten, komme man mit der Erhöhung nach, zumal ohnehin ungefähr 165.000 Euro im Gemeindehaushalt mehr ausgegeben als eingenommen werden. Mit den neuen Preisen liegt man noch deutlich unter dem Landesdurchschnitt von 1,85 Euro pro Kubikmeter.

Abholung von Elektrogeräten

Der Recycling- und Umweltdienst bietet ein Online-Verfahren an, um die Abholung von Elektrogeräten wie Geschirrspüler, Fernseher, Abzugshauben etc. zu beantragen. Den Link zur die Beantragung finden Sie rechts in der Rubrik "Wichtiges in Kürze".
Kleine Elektrogeräte bis zur Größe 30x30 cm nimmt der Bauhof jeweils samstags von 10.00 bis 12.00 Uhr entgegen (in den Monaten Dezember bis März jeweils nur an einem Samstag pro Monat). Die nächste Annahme findet am Samstag, den 09. Dezember statt.

Ortsdurchfahrt ist jetzt Gemeindestraße


Die B 83 in der Ortsdurchfahrt

Zu Beginn des Jahres 2005 hatte die Gemeinde Körle beim Land Hessen den Antrag gestellt, die Ortsdurchfahrt der B 83 für den Schwerverkehr zu sperren, weil durch die Maut mehr LKW den kürzeren Weg über die Bundesstraße suchten.
Mit dem Hinweis, eine Bundesstraße müsste durch-gängig für LKW befahrbar sein, wurde der Antrag abgelehnt und statt dessen ein Umstufungskonzept vorgelegt. Zum 1. Juli diesen Jahres trat nun abschnitts-weise die neue Zuständigkeit für verschiedene Straßen in Kraft. Die Ortsdurchfahrt der B 83 vom Ahornweg bis zur Guxhagener Straße gehört in Körle nun der Gemeinde, die Landesstraße nach Guxhagen ist nun die neue B 83. Die alte Bundesstraße über den Körler Berg will das Land an den Schwalm-Eder-Kreis übergeben, dieser lehnt aber die Übertragung ab.

Zur Sperrung der Ortsdurchfahrt in Körle für den LKW-Duchgangsverkehr findet auf Einladung des Bürgermeisters Ende Juli noch eine Besichtigung mit der Polizei statt, dann soll eine zügige Aufstellung der Sperrschilder erfolgen.

 

Körle als Solargemeinde ausgezeichnet

Am vergangenen Samstag fand das Solarfest des Schwalm-Eder-Kreises in Körle statt. Neben Grußworten von Bürgermeister Mario Gerhold und Landrat Frank-Martin Neupärtl stand ein Vortrag des Journalisten Dr. Franz Alt auf dem Programm. Leider hatten sich nur ca. 60 Zuhörer im Saal des Gasthauses „Zur Krone“ versammelt, um einen sehr brillanten Vortrag des ehemaligen Report-Moderators zu hören. Zuvor hatte der Landrat des Gemeinde Körle die Auszeichnung „Solargemeinde des Schwalm-Eder-Kreises“ verliehen und ein entsprechendes Schild überreicht. Körle wurde deshalb Solargemeinde, weil hier im Vergleich die meisten Solaranlagen in 2005 neu installiert wurden. Mit einem Wert von über 4 neu installierten Anlagen pro 1000 Einwohner hat Körle einen Spitzenplatz eingenommen. Als Überraschung gab es zu dieser Auszeichnung noch eine Einladung zur Besichtigung der Viessmann-Werke. Bürgermeister Mario Gerhold sagte, dass zu dieser Besichtigung in erster Linie diejenigen mitfahren sollten, die im letzten Jahr eine Solaranlage installiert haben und damit zu dieser Auszeichnung einen Beitrag leisteten. Entsprechende Einladungen wird die Gemeinde Körle zu gegebener Zeit versenden. Musikalisch umrahmt wurde der Nachmittag vom Musikzug des TSV Rot-Weiss Körle. Die Besucher konnten sich an Ausstellungen von Eon, der Fa. Viessmann sowie der regionalen Solarkampagne informieren.

 

Neu: Einzelergebnisse der Kommunalwahl

Die Ergebnisse der Wahl zur Gemeindevertretung nach Bewerberinnen und Bewerbern sowie nach Stimmbezirken finden Sie als pdf-Datei hier.

 

B 83 soll Kreisstraße werden


Für die Unterhaltung der Bundesstraße Richtung Kassel soll künftig nicht mehr der Bund, sondern der Schwalm-Eder-Kreis zuständig sein. So ist die neueste Entwicklung im so genannten Abstufungs-verfahren, in dem auch die Landesstraße Richtung Guxhagen bis zur Autobahn-Anschlußstelle zur Bundesstraße werden soll. Ursprünglich hatte das Land vorgesehen, die B 83 in die Zuständigkeit der Gemeinde zu geben. Dies hatte Körle abgelehnt mit Ausnahme der Ortsdurchfahrt, die als Gemeindestraße dann für den Schwerverkehr gesperrt werden kann.
Pressemitteilung des Landkreises hier als pdf ansehen
 

Hessenschau berichtete über Kirche


Mit einem Gottesdienst wurde am letzten Sonn-tag die Renovierung der Körler Kirche gefeiert. Mit dabei war ein Team des hr. Den  Bericht aus der Hessenschau
finden Sie hier.

  
  

 

Grundstücke in Körle immer noch preiswert

Ein Blick in den ersten Abschnitt des Baugebietes

Die Streichung der Eigen-heimzulage ab 1.1.2006 erschwert vielen Bauherrn die Finanzierung der eigenen vier Wände, daher sind bezahlbare Lösungen derzeit stark gefragt. Ein schönes Grundstück zu finden, das für den Normalverdiener auch zu bezahlen ist, ist meist der Anfang des Weges zum eigenen Haus. Wir stellen zwei Grundstücke vor, die von Größe und Preis sehr attraktiv sind. Bitte klicken Sie hier !

 

 

SPD und CDU treten zur Kommunalwahl an

Der Wahlausschuss zur Kommunalwahl am 26. März 2006 hat zwei Wahlvorschläge zugelassen: Die SPD tritt ebenso wie die CDU mit einer Liste an. Die F.D.P. ist nicht mehr mit dabei, ebenso wie die Grünen, die schon bei der Kommunalwahl 2001 keine Liste aufstellten.
Die Liste der Bewerber finden Sie als pdf hier.

Kinderbetreuung in der Diskussion

Bei einem Elternabend am 09. Februar wurden die Ergebnisse der Elternbefragung aus der Kindertagesstätte Pfiffikus vorgestellt und diskutiert. Die Gemeindeverwalt-ung hatte im November an 75 Eltern Fragebögen verteilt, um mehr über deren Sichtweise und Wünsche zu erfahren. In der Diskussion wurde deutlich, dass für die Eltern ein wesentliches Qualitätskriterium ist, wie viele Erzieherinnen pro Gruppe arbeiten. Der hessische Mindeststandart sieht 1,5 Fachkräfte pro Gruppe vor. In der KiTa Pfiffikus arbeiten in den Hauptzeiten zwei Erzieherinnen pro Gruppe (zur Zeit ca. 20 Kinder pro Gruppe). Durch Urlaub oder Erkrankung sind Gruppen manchmal nur mit einer Kraft besetzt, was nach Meinung der Eltern eine sinnvolle Arbeit unmöglich macht.

Ein weiterer Punkt, der anlässlich des Elternabends diskutiert wurde, war die Öffnungszeit der Kindertagesstätte (aktuell von 07.00 bis 15.15 Uhr). Den Wunsch einiger Eltern nach längeren Öffnungszeiten will die Gemeinde prüfen und nach den Sommerferien eine Betreuung bis 17.00 Uhr anbieten, insofern eine gewisse Anzahl an Anmeldungen hierfür eingeht.

Den Vortrag anläßlich des Elternabends mit den Umfrageergebnissen können Sie hier als pdf ansehen.

Prüfungspflicht für Heizöltanks

Wenn Sie Eigentümer eines Heizöltanks sind, der vor dem 01.10.1993 errichtet wurde und der ein Fassungsvermögen zwischen 1.000 und 10.000 Litern hat, müssen Sie diesen bis bis 13. Februar 2006 durch einen anerkannten Sachverständigen prüfen lassen. Ein Faltblatt des Hessischen Umweltministeriums können Sie
hier als pdf-Dokument herunterladen.

Bundestagswahl 2005: Körle hat gewählt

Das vorläufige Ergebnis in der Gemeinde Körle

 

BT-Wahl 2005

BT-Wahl 2002

Differenz

Wahlbeteiligung

85,0 %

86,7 %

- 1,7 %

Erststimmen

 

 

 

SPD

56,5 %

57,8 %

- 1,3 %

CDU

28,9 %

28,8 %

+ 0,1 %

Grüne

4,9 %

6,1 %

- 1,2 %

FDP

4,1 %

6,3 %

- 2,2 %

Linke

4,5 %

1,0 %

+ 3,5 %

NPD

1,1 %

-

-

Zweistimmen

 

 

 

SPD

50,1 %

54,1 %

- 4,0 %

CDU

24,8 %

26,8 %

-2,0 %

Grüne

8,4 %

8,1 %

+ 0,3 %

FDP

8,9 %

7,7 %

+ 1,2 %

Linke

5,6 %

0,9 %

 +4,7 %

REP

0,5 %

0,6 %

- 0,1 %

Tierschutz

0,5 %

0,4 %

+ 0,1 %

NPD

1,0 %

0,5 %

+ 0,5 %

Graue

0,2 %

0,1 %

+ 0,1, %

BüSo

0,1 %

0

+ ,1 %

MLPD

0,1 %

0

+ 0,1 %

PSG

0,2 %

0

+ 0,2 %

 

Informationen zum Thema Lärm

Was ist erlaubt? Was ist verboten?

Mit Wirkung zum 01.01.2005 wurde die Lärmschutzverordnung des Landes Hessen aufgehoben, weil der Gesetzgeber davon ausgeht, dass zum einen das Gesetz über Ordnungswidrigkeiten zum anderen z. B. das Bundes-Immissionsschutzgesetz bzw. -verordnung umfassende Regelungen treffen, die ein Einschreiten gegen alle Arten der Lärmbelästigung ermöglichen.
Um vielen Mitbürgerinnen und Mitbürgern das große Suchen nach den neuen Vorschriften zu ersparen, insbesondere im Hinblick auf die Rasenmäher-Saison, werden Ihnen hier die einschlägigen Vorschriften in geraffter und hoffentlich einigermaßen verständlicher Form nahe gebracht.

Bitte nehmen Sie Rücksicht auf das Ruhebedürfnis Ihrer Nachbarn und halten Sie sich an die Vorschriften. Wenn Sie weitere Fragen haben, rufen Sie einfach an beim Ordnungsamt der Gemeinde Körle: Tel. 05665/9498-15

Grundregel

Jeder hat sich so zu verhalten, dass andere nicht mehr als nach den Umständen unvermeidbar durch Lärm belästigt und beeinträchtigt werden.

Lärmverbot

Lärmverbot in der Zeit von 07.00 bis 09.00 Uhr, von 13.00 bis 15.00 Uhr und von 17.00 bis 20.00 Uhr in Wohngebieten, Wohnhäusern und in deren unmittelbarer Nähe gilt nun lediglich für Geräte wie Freischneider, Grastrimmer, Graskantenschneider, Laubbläser und Laubsammler, die nicht mit dem EU-Umweltzeichen versehen sind. An Sonn- und Feiertagen herrscht generelles Lärmverbot.

Ausnahme: Firmen dürfen werktags im Rahmen ihrer gewerblichen Tätigkeit auch laute Arbeiten ausführen.

Nachtruhe

Hier wird nicht mehr nach Sommer und Winter unterschieden. Somit ist es verboten, zwischen 20.00 Uhr abends und 7.00 Uhr morgens Lärm zu erzeugen, der andere belästigen kann.

Rasenmäher und andere Arbeitsgeräte

An Werktagen, also von Montag bis Samstag, dürfen Rasenmäher gleich welcher Art in der Zeit von 20.00 Uhr abends bis 7.00 Uhr morgens nicht benutzt werden. Dies gilt auch für gewerbliche Firmen. Privatpersonen dürfen während der Verbotszeiten im Freien auch keine anderen lärm erzeugenden Arbeitsgeräte wie z.B. Kreissägen, Bohrmaschinen, Schleifhexen und ähnliches benutzen. Firmen dürfen solche anderen Geräte allerdings benutzen. Völlig verboten ist die Benutzung von Rasenmähern und anderen Geräten an Sonn- und Feiertagen. Im Umkehrschluss ist Rasenmähen und die Benutzung anderer Geräte im Freien durch Privatpersonen also zu folgenden Zeiten erlaubt: Montag bis Samstag von 7.00 bis 20.00 Uhr.

Fahrzeuge

Verboten ist: Motoren unnötig oder unnötig laut laufen zu lassen, Schallzeichen (Hupen) außer zur Warnung abzugeben, Fahrzeugtüren oder Garagentore unnötig laut zu schließen, Motorräder, Mopeds, Leichtkrafträder oder Mofas ohne Notwendigkeit in unmittelbarer Nähe von Wohnungen oder in freier Natur laufen zu lassen, beim Be- und Entladen von Fahrzeugen unnötig Lärm zu erzeugen.

Tiere

Der Tierhalter ist dafür verantwortlich, dass andere Personen nicht mehr als unvermeidbar durch den Lärm ihres Tieres belästigt werden. Die üblichen Geräusche, die bei der Tierhaltung in landwirtschaftlichen Betrieben entstehen, gelten kraft Gesetzes als unvermeidbar und sind damit zulässig.


Allgemeine Ausnahmen:

Gewerbebetriebe in extra ausgewiesenen Gewerbegebieten sind an die angegebenen Zeiten nicht gebunden.

Landwirtschaftliche Betriebe und auch gewerbliche Betriebe sind an die Ruhezeiten ebenfalls nicht gebunden, wenn die erforderlichen Arbeiten nicht bis zum Ende der Ruhezeit aufschiebbar sind (z.B. bei Erntenotstand oder zum Füttern oder Melken des Viehs. Baufirmen müssen auch nicht ihren Beton hart werden lassen, nur weil Mittagsruhe herrscht).

In Not- und Katastrophenfällen darf natürlich auch während der Ruhezeiten Lärm gemacht werden.

Hi-Fi-Anlagen, Kassettenrecorder, CD-Player, Megaphone und ähnliche elektronische Geräte sowie Musikinstrumente jeder Art dürfen nur so laut betrieben oder gespielt werden, dass unbeteiligte Personen nicht gestört werden können. Wenn andere gestört werden können, ist der Betrieb solcher Geräte und Musikinstrumente auf öffentlichem Gelände oder in öffentlichen Verkehrsmitteln verboten. Ebenso ist laute Musik z. B. auch auf öffentlichen Spielplätzen, Campingplätzen und in Schwimmbädern verboten.

Feiertagsruhe

An Feiertagen herrscht generelles Lärmverbot. Feiertage in Hessen sind:

  • der Neujahrstag,
  • der Karfreitag,
  • der Ostermontag,
  • der 1. Mai,
  • der Himmelfahrtstag,
  • der Pfingstmontag,
  • der Fronleichnamstag,
  • der Tag der deutschen Einheit (3. Oktober)
  • und 1. und 2. Weihnachtstag.

Einwohnerzahl rauf, Einnahmen runter !

Mit diesen knappen Worten könnte man die Entwicklung der Gemeinde Körle in den Jahren 2004 und 2005 beschreiben. Anlässlich der Haushaltseinbringung in der Gemeindevertretersitzung am 31. Januar konnte Bürgermeister Mario Gerhold keine positiven Nachrichten verbreiten. Der Fehlbetrag (=Differenz zwischen den laufenden Ausgaben der Gemeinde und den zur Verfügung stehenden Einnahmen im Verwaltungshaushalt) steigt im Jahr 2005 auf 261.100 Euro. Den Vorbericht zum Haushalt mit vielen Informationen gibt es hier als pdf-Dokument


Abfallgebührenerhöhung zum 01.01.2005

Warum schon wieder höhere Gebühren ?

Ab 01.06.2005 ist es gesetzlich verboten, Abfälle auf Deponien abzulagern. Daher mussten und müssen andere Wege der Beseitigung und Verwertung gefunden werden. Der Schwalm-Eder-Kreis und der Zweckverband Abfallwirtschaft Schwalm-Eder (ZVA) haben vorausschauend geplant und sich bereits im Jahre 1998 durch einen Vertrag mit dem Müllheizkraftwerk Kassel Entsorgungskapazitäten in ausreichendem Umfang gesichert. Aufgrund gesetzlicher Vorgaben sollen die durch die Ablagerung von Abfällen entstehenden Belastungen für Luft, Boden und Wasser zum Schutz zukünftiger Generationen vermieden werden.

Leider sind diese neuen Entsorgungs- und Verwertungswege mit höheren Kosten verbunden. So erhöhen sich die Beseitigungsgebühren und damit auch die Ausgaben des ZVA von derzeit 83,34 € pro Tonne auf 180,00 € pro Tonne Hausmüll.

Die monatlichen Gebühren ab 01.01.2005

 Behältergröße Gebühr neu  Gebühr alt 
 80 Liter  12,70 Euro 10,15 Euro 
 120 Liter  16,70 Euro 13,35 Euro 
 240 Liter 28,70 Euro  22,95 Euro 
 1100 Liter 114,70 Euro  91,75 Euro 

Gebührenzusammensetzung:
Die Gebühren setzen sich zusammen aus einer Grundgebühr pro Wohneinheit und der Behältergebühr für den jeweils genutzten Müllgroßbehälter.

Die Grundgebühr deckt dabei teilweise die Kosten, die unabhängig von der tatsächlichen
Nutzung für die Bereitstellung des Entsorgungssystems entstehen. Um eine gerechtere
Verteilung der Gesamtkosten zu erreichen, wurde die Grundgebühr so festgesetzt, dass sie 30 % der Gesamtkosten abdeckt. Die verbleibenden Kosten werden auf die Behältergebühr umgelegt.

In diesen Gebühren sind alle Entsorgungskosten für Hausmüll, Altpapier, Sondermüll, Braune und Weiße Ware, Sperrmüll usw. enthalten.

Körle gründet Kinder- und Jugendstiftung

Die Gemeindevertretung hat in ihrer Sitzung am 19. Juni die Gründung einer Kinder- und Jugendstiftung beschlossen. Sie erhält als Anfangsvermögen einen Betrag von 50.000 Euro, der aus dem Verkauf eines Hauses stammt, welches der Gemeinde von einem Körler Bürger übertragen wurde. Die Stiftung hat folgende Ziele

  • finanzielle Unterstützung von Projekten der Kinder- und Jugendarbeit
  • über die Pflichtaufgaben der Gemeinde hinausgehende Verbesserung der Betreuungssituation von Kindern und Jugendlichen in den örtlichen Kindertagesstätten oder den Einrichtungen der Jugendpflege
  • Auslobung eines Jugendförderpreises
  • Durchführung von Fortbildungsveranstaltungen für Kinder und Jugendliche

Die Gemeinde Körle als Trägerin der Stiftung wird sich um weitere Zustiftungen und Spenden bemühen. Bei Fragen zur Stiftung wenden Sie sich an den Bürgermeister.
Die Gemeinnützigkeit der Stiftung wird beantragt.

Aktualisiert am 06.09.2010