Karl Goller erhält Goldenes Brandschutzehrenzeichen

Für 40-jährigen aktiven Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr Körle wurde an
Herrn Karl Goller am 29. November 2011 das Goldene Brandschutzehrenzeichen
verliehen. In einer kleinen Feierstunde, die in der Kreisverwaltung für
insgesamt 12 zu ehrende Feuerwehrleute aus dem gesamten Schwalm-Eder-Kreis
stattfand, würdigte Vize-Landrat Winfried Becker die langjährige Tätigkeit in
der Feuerwehr zum Schutz der Mitbürgerinnen und Mitbürger. Karl Goller trat im
Jahr 1971 der Feuerwehr Körle bei. Im Laufe der Jahre absolvierte er gut ein
Dutzend Lehrgänge, u.a. den Zugführerlehrgang und wurde im Jahr 1995 zum
Oberbrandmeister befördert. Von 1983 bis 1998 übte er die Funktion des
stellvertretenden Wehrführers in Körle aus und war im Vereinsvorstand aktiv. Für
die Städte und Gemeinden richtete Bürgermeister Mario Gerhold den Dank an die
Geehrten und bezeichnete es als vorbildlich, sich 4 Jahrzehnte für ein und
dieselbe Sache einzusetzen.
Bildunterschrift: Karl Goller (vorne
mittig) erhielt das Goldene Brandschutzehrenzeichen. Es gratulierten
Bürgermeister Mario Gerhold (links), Gemeindebrandinspektor Jens
Schenkluhn (rechts) sowie Kreisbrandinspektor Werner Bähr (links oben) und
Erster Kreisbeigeordneter Winfried Becker (rechts oben).
Auszeichnung „Vorbildliche Bürger im Ehrenamt“
Im Jahr 2007 fand eine Zukunftskonferenz der Vereinsvorstände statt, in der
man sich u.a. mit der Frage befasste, wie Einwohner für die Übernahme eines
Ehrenamtes begeistert werden können. Ein Vorschlag war z.B., die vielfältigen
ehrenamtlichen Tätigkeiten in das Blickfeld der Öffentlichkeit zu rücken und
damit sichtbar zu machen. Aus diesem Grund wurden Vereine und Bürger dazu
aufgerufen, Personen vorzuschlagen, deren besonders verdienstvolle,
ehrenamtliche Tätigkeiten gewürdigt werden könnten, die nicht durch die üblichen
Ehrenordnungen der Vereine erfasst werden. Es sollte sich um Einzelpersonen
handeln, deren außergewöhnliches Engagement aufgefallen ist und damit
nachahmenswerten Vorbildcharakter für Mitbürger gewinnt.
Im Rahmen der
letzten Sitzung der Gemeindevertretung am 12.12.2011 wurden acht Bürger unserer
Gemeinde geehrt und erhielten neben einem Geschenk eine Urkunde „Vorbildliche
Bürger im Ehrenamt“. Folgende Personen wurden in kurzen Ansprachen des
Bürgermeisters und des Vereinssprechers Bernd Rohleder geehrt:
Marianne Wölling: Nach ihrer fast 30-jährigen Dienstzeit bei der
Gemeindeverwaltung hat Marianne Wölling einen nach wie vor sehr guten Kontakt
zur Gemeinde und zu ihren Mitmenschen. Über fünf Jahrzehnte engagierte sie sich
im DRK Körle/Guxhagen und hat sich um die Finanzen des DRK gekümmert. Seitdem es
in Körle Blutspendetermine gibt, kümmert sie sich um die Aufnahme der Daten am
Empfangsschalter. Ihre soziale Ader schlägt seit 23 Jahren auch für den
Sozialverband VdK. Schon mehr als zehn Jahre ist Marianne Wölling im Vorstand
der Körler Ortsgruppe und seit 2004 die Vorsitzende des Vereins. Unter anderem
im Rahmen der Aktion „Rüstige Rentner“ half sie vielen Mitbürgern durch Beratung
in sozialen Angelegenheiten und beim Ausfüllen von Anträgen.
Maria
Beier: Der Naturschutzbund beschreibt Maria Beier als Naturschützerin mit
Leib und Seele. Dies ist sie schon länger als es in Körle eine organisierte
Naturschutzgruppe gibt. Mitstreiterinnen und Mitstreiter fand sie im Jahr 1987,
als sie mit Achim Gagalik und einigen anderen die AG Natur- und Umweltschutz in
Körle gründete, die heute eine Ortsgruppe im Naturschutzbund Deutschland ist.
Schon seit vielen Jahren führt Maria Beier die Kasse der Naturschützer und ist
neuerdings auch im Vorstandsmitglied im Kreisverband des NABU. Darüber hinaus
ist es auch ihrer Mühe zu verdanken, dass man in Empfershausen
DSL-Geschwindigkeiten wie in einer Großstadt vorfindet, denn in der
DSL-Arbeitsgruppe hat sie sich in den letzten beiden Jahren zusätzlich
engagiert.
Heinrich Schmoll: Mit Heinrich Schmoll haben die
Lobenhäuser Einwohner einen Bürger in ihrer Mitte haben, der quasi die Funktion
des Ortsvorstehers erfüllt und sich um viele Dinge im Dorf kümmert. Seit über 25
Jahren ist er Vorsitzender des Vereins zur künstlerischen Ausgestaltung der
Kirche Lobenhausen und ähnlicher Vorhaben und hier nicht nur Techniker,
Hausmeister und Betreuungsperson für die Künstler, sondern vielmehr Motor für
alles, was dieser Verein bewegt. Die Wurzeln von Heinrich Schmolls Engagement
liegen indes eher im Bereich des Schießsports, denn schon in 1987 übernahm er
den Vorsitz im Schützenverein Lobenhausen, der mittlerweile von seinen
Schwiegersohn Thomas Reinbold geführt wird. Als Handwerker ist Heinrich
Schmoll ebenfalls für das Gemeinwohl tätig, denn die Eingangspfeiler am
Lobenhäuser Friedhof hat er, wie viele Arbeiten am Hennerhaus, Schützenhaus und
der Kirche, selbst unentgeltlich hergestellt.
Dieter
Zimmermann: Viele Bürger kennen Dieter Zimmermann als ehemaligen
Wassermeister und Elektriker der Gemeinde oder von der Feuerwehr. Seit Beginn
seiner Altersteilzeit in 2009 ist er aber regelmäßig in einem ganz anderen
Bereich tätig: Der Körler Waldkindergarten besteht schon seit acht Jahren und
wird sehr gut nachgefragt. Die ca. 20 Kinder müssen in drei Fahrten mit dem
Waldbus morgens zum Wald gebracht werden und mittags wieder zurück zum
Kindergarten. Bislang ein Job für die Erzieherinnen. Wer aber Dieter Zimmermann
kennt, der weiß, dass sich alle Kinder freuen, wenn sie ihn sehen. Deshalb hat
er keinen Moment gezögert, als er gefragt wurde, ob er aushilfsweise den
Fahrdienst für den Waldbus übernehmen könne. Bürgermeister Mario Gerhold sagte,
was zu Anfang eher als Aushilfe gedacht war, sei mittlerweile schon fester
Bestandteil der Personalplanung geworden. Jährlich kommen auf diese Art rund 150
ehrenamtliche Stunden zusammen. Der Kindergarten ergriff deshalb die Initiative
und schlug vor, ihrem Waldbus-Fahrer Dieter Zimmermann auf diesem Weg Dank zu
sagen.
DSL-Arbeitsgruppe: Dass in Körle und Empfershausen
Bandbreiten von 50.000 k/bit verfügbar sind und unsere Gemeinde quasi
Vorbildcharakter bei der Glasfasererschließung hat, ist der Verdienst der
DSL-Arbeitsgruppe. Den vier aktivsten Mitgliedern Klaus Träbing, Jörg Herrmann
und Jochen Boland sowie posthum Herbert Dietrich wurde an diesem Abend die
Bezeichnung „Vorbildliche Bürger im Ehrenamt“ verliehen. Bürgermeister Mario
Gerhold sagte, in der Gruppe sei Sachverstand der Bürger gesammelt worden, was
schließlich zu der sehr guten Lösung für die Einwohner geführt habe. Durch die
intensive Werbung für das Projekt sei kein Gemeindezuschuss nötig gewesen. Klaus
Träbing hielt an diesem Abend für seine Mitstreiter sogar noch eine Überraschung
bereit: Die Mitglieder der DSL-AG erhielten jeweils eine Skulptur in Form eines
gespleisten Glasfaserkabels.
Bildunterschrift: Vordere Reihe: Maria
Beier, Annelotte Dietrich, Marianne Wölling, Hans-Joachim Boland, Heinrich
Schmoll. Hintere Reihe: Jörg Herrmann, Klaus Träbing, Dieter Zimmermann,
Bernd Rohleder, Mario Gerhold

Ehrentitel für Peter Carli und Jochen Albrand

In der Sitzung der Gemeindevertretung am 12. Dezember 2011 wurden vier
Kommunalpolitiker verabschiedet. Alle vier waren nach langjähriger
ehrenamtlicher Tätigkeit aus Altersgründen oder wegen beruflicher
Verpflichtungen nicht mehr zur Kommunalwahl im März diesen Jahres angetreten.
Zwei von ihnen wurde für mehr als 20-jährige Tätigkeit eine Ehrenbezeichnung
verliehen. Peter Carli gehörte von 1985 bis 2001 dem Gemeindevorstand als
Beigeordneter an. Nach der Kommunalwahl im Jahr 2001 wechselte er in die
Gemeindevertretung und wurde zum Vorsitzenden des Gremiums gewählt. Dieses Amt
übte er bis zum Beginn diesen Jahres aus. Bis heute ist Peter Carli
stellvertretender Schiedsmann in Körle. Angesichts seiner insgesamt 26-jährigen
Tätigkeit in Gemeindevorstand und Gemeindevertretung beschloss die
Gemeindevertretung, ihm die Bezeichnung Ehren-Gemeindevertreters zu verleihen.
Vorsitzender Klaus Siemon und Bürgermeister Mario Gerhold überreichten sodann
eine Ehrenurkunde an Peter Carli. 22 Jahre war Jochen Albrand Ortsvorsteher in
Empfershausen. Schon in 1989 übernahm er diese Aufgabe von Heinrich Dippel und
übte diese Funktion für den zweitgrößten Ortsteil unserer Gemeinde bis 2011 aus.
Zusätzlich war Jochen Albrand von 1997 bis 2006 in der Gemeindevertretung. Für
das lange Engagement für seinen Ort Empfershausen verlieh ihm die
Gemeindevertretung per Urkunde die Bezeichnung des Ehren-Ortsvorstehers.
Weiterhin wurden Jörg Brandau und Wilfried Werner verabschiedet. Politisches
Engagement wurde dem Empfershäuser Jörg Brandau quasi in die Wiege gelegt, denn
sein Vater war in früheren Jahren bereits Mitglied der Gemeindevertretung und
des Gemeindevorstandes. In diese Fußstapfen trat Jörg Brandau, als er im Jahr
1993 Mitglied des Ortsbeirats Empfershausen wurde. 18 Jahre war er –bis 2011-
als Ortsbeirat tätig und wurde im Jahr 2005 zum stellvertretenden Ortsvorsteher
gewählt, nachdem Klaus Kraß leider verstorben war. In der Zeit von 2001 bis 2006
war Jörg Brandau zusätzlich Mitglied der Gemeindevertretung.
Über den Zeitraum von zehn Jahren gehörte Wilfried Werner gleich zwei Gremien
an: Ab 2001 bis 2011 war er Mitglied der Gemeindevertretung, in derselben Zeit
auch Mitglied im Haupt- und Finanzausschuss. Seine Redebeiträge hätten oft mit
den Worten „Nur noch zwei Sätze …“ begonnen, seine erfrischende Art sei für
viele Sitzungen eine Bereicherung gewesen, merkten Vorsitzender Klaus Siemon und
Bürgermeister Mario Gerhold an.
Allen vier Bürgern dankte Gemeindevertretervorsitzender Klaus Siemon in einer
Verabschiedungs-rede für ihre lange Tätigkeit zugunsten der Körler Bürger,
überreichte jeweils Goldesel-Gutscheine als Präsente und wünschte Gesundheit und
alles Gute.
Foto: Der langjährige Ortsbeirat Jörg Brandau, Ehren-Ortsvorsteher Jochen
Albrand, Ehren-Gemeindevertreter Peter Carli und der langjährige
Gemeindevertreter Wilfried Werner. Im Hintergrund Vorsitzender Klaus Siemon und
Bürgermeister Mario Gerhold.
Umwelt-AG der Grundschulkinder mit eigener Homepage
Seit über einem Jahr wird für Grundschulkinder aus Körle eine UmweltAG
angeboten. In Zusammenarbeit mit verschiedenen Vereinen und engagierten
Privatpersonen erhalten Kinder einen spannenden und aufklärenden Einblick zu
unterschiedlichsten Umweltthemen. In der Vergangenheit wurden z.B. Vogel- und
Fledermaushäuschen gebaut, die Arbeit eines Harvesters im Wald beobachtet, eine
nächtliche Feldermausexkursion inkl. Waldübernachtung durchgeführt, Kartoffeln
geerntet und in der Schulküche verarbeitet, der Umwelt-Polizei "auf die Finger
geschaut" und vieles mehr. Im Mittelpunkt steht dabei immer die kindgerechte
Aufarbeitung der Themen. Seit ca. zwei Monaten wird die UmweltAG nun auch mit
Hilfe einer Webseite für die Öffentlichkeit begleitet. Darin enthalten sind
Bildergalerien durchgeführter Aktionen, Hinweise auf aktuelle Termine, ein Quiz
für Kinder, aktuelle Nachrichten des Nabu und vieles mehr. http://www.umweltag.de/
Neue Technik für den Bauhof

Insgesamt drei neue Geräte im Gesamtwert von ca. 210.000 Euro hat die
Gemeinde Körle am dortigen Bauhof in Dienst gestellt. Anlässlich einer
Fahrzeugübergabe in der vergangenen Woche sagte Bürgermeister Mario Gerhold „Für
gute Arbeit braucht der Bauhof auch gutes Werkzeug. Weil viele Straßen in Körle
abschüssig sind, muss das einzig vorhandene Winterdienstfahrzeug zuverlässig
funktionieren.“ Der neue Unimog ersetzt einen 16 Jahre alten Vorgänger. Die
vorhandene Winterdienstausstattung, bestehend aus Schneeräumschild und dem
Salzstreuer, konnte vom Vorgängerfahrzeug übernommen werden. Für den
Winterdienst auf Gehwegen setzt der Bauhof einen Kommunalschlepper ein, der
ebenfalls erneuert wurde. Mit dem Schlepper des italienischen Herstellers
Carraro werden in der Vegetationsperiode außerdem Gemeindeflächen gemulcht oder
der Sportplatz gemäht. Als echte Neuerung beschaffte der Gemeindevorstand noch
einen so genannten Teleskoplader, der beispielsweise am Sammelplatz für
Grünabfälle und an den beiden Heizwerken zur Holzhackschnitzel-Befüllung
eingesetzt wird.
Netto-Markendiscount: Großer Andrang bei Neueröffnung
Nach dreimonatiger Bauzeit hat die Fa. Netto-Markendiscount
am 29.11.2011 einen neuen Lebensmittelmarkt in Körle eröffnet. Viele Bürger
der Fuldatalgemeinde erwarteten diesen Tag mit Freude, denn der bisherige
Lebensmittelmarkt in der Ortsmitte hatte im September geschlossen. Auf 850 qm
Verkaufsfläche finden die Kunden nun in der Nürnberger Straße 40 A ca.
3.500 verschiedene Artikel sowie einen Bäcker. Der Markt ist Montag
bis Samstag von 7 bis 20 Uhr geöffnet. Bürgermeister Mario Gerhold gratulierte
zur Eröffnung und sagte, das Sortiment des neuen Marktes ergänze das vorhandene
Einkaufsangebot in Körle optimal. Weitere Informationen zu Netto finden Sie
hier.
Feuerwehreinsatz wegen PKW-Brand
Am 11.11.2011 gegen 20.00 Uhr wurden die Körler Feuerwehren per
Sirene zu einem PKW-Brand am Bahnhof alarmiert. Vermutlich durch eine defekte
Batterie hatte ein PKW im Bereich des Motorraums Feuer gefangen. Beim Eintreffen
des ersten Fahrzeugs war das Feuer bereits durch Passanten mittels eines
Pulverlöschers gelöscht. Die Arbeit der Feuerwehr beschränkte sich auf die
Kontrolle nach Glutnestern, das Abklemmen der Batterie, Aufnahme
ausgelaufener Batteriesäure und Räumung der Fahrbahn vom nicht mehr fahrbereiten
PKW.
Pakettransporter fängt Feuer

Am 8.11.2011
gegen 11.30 Uhr wurde die Feuerwehr Körle zum Brand eines PKW zwischen Körle und
Empfershausen alarmiert. Vor Ort stellte sich heraus, dass der Transporter eines
Paketdienstes im Heckbereich brannte. Kurz nach Ankunft der Feuerwehr zerbarst
der Dieseltank, der brennende Kraftstoff verteilte sich unter dem Fahrzeug, so
dass ein Totalverlust erfolgte. Fahrzeug und Ladung, welche aus Reifen,
Sanitärbedarf, Elektroartikeln und Pappe bestand, wurden von der Feuerwehr
Körle gelöscht. Die Einsatzstelle befand sich im Außenbereich, so
dass zusätzliches Löschwasser von einem Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr
Melsungen geliefert werden musste. Personen wurden nicht verletzt. Am Fahrzeug,
der Ladung sowie der Gemeindestraße entstand Sachschaden von schätzungsweise
mehr als 40.000 Euro.
Sportplatzerweiterung abgeschlossen

Sportlich gesehen ist der FC Körle die Heimat für 312 Kinder, Jugendliche und
Erwachsene. Mit drei Seniorenmannschaften und 9 Jugendmannschaften bietet der FC
für jung und alt sportliche Betätigung. Der rege Spiel- und Trainingsbetrieb der
12 Mannschaften bleibt nicht ohne Auswirkungen auf den Sportplatz: Während der
Spielpause im Sommer kann sich der Rasen nicht ausreichend regenerieren,
schlechte Platzverhältnisse mit einer Verletzungsgefahr für die Spieler waren in
der Vergangenheit die Folge. So wurde vor vielen Jahren die Frage diskutiert, ob
ein zweiter Sportplatz für Verbesserung sorgen könnte. Dies war finanziell aber
für die Gemeinde Körle als Eigentümer nicht leistbar. Es entstand Idee, die an
das Spielfeld angrenzenden Flächen bespielbar zu machen, um eine Verschiebung
der Spielfläche zu ermöglichen. Der vordere Bereich des Sportplatzes wurde
früher als Parkplatz genutzt und hatte keine Drainage, außerdem trat die alte
Schotterschicht stellenweise zu Tage. Auch der hintere Bereich Richtung
Aussiedlerhöfe war nicht drainiert, außerdem lag das Gelände unterhalb des
Spielfeldniveaus. Im Jahr 2009 brachte das Konjunkturprogramm dann die
Möglichkeit, die nötigen Arbeiten durchzuführen. Nach Ausschreibung wurde der
Auftrag an die Fa. Klei aus Baunatal vergeben. Für 78.000 Euro wurden durch die
Firma ca. 600 m Drainagerohr, 103 Tonnen Kies sowie 291 Tonnen Rasentragschicht
auf einer Fläche von 4.300 qm eingebaut. Nochmals 13.000 Euro wurden für den
Ballfangzaun und Rollrasen ausgegeben. Der Ballfangzaun wurde durch den
gemeindlichen Bauhof montiert, ebenso legten die Bauhofmitarbeiter ca. 800
qm Rollrasen, um das Spielfeldniveau der Strafräume anzupassen. Die
Investition von insgesamt 91.000 Euro wurde mit ca. 45.000 Euro aus dem
Konjunkturprogramm finanziert, weitere 20.000 Euro Zuschuss gab es aus dem
Programm „Sportland Hessen“, nochmals 7.000 Euro zahlt der Schwalm-Eder-Kreis.
Mit der Montage des Ballfangzauns durch den Bauhof Anfang November wurden die
Arbeiten am Sportplatz abgeschlossen. Beim Heimspiel des FC am vergangenen
Sonntag begutachteten FC-Vorsitzender Berthold Goblirsch, sein Stellvertreter
Marco Krass, Sportkreisvorsitzender Ulrich Manthei und Bürgermeister Mario
Gerhold die neuen Platzverhältnisse. Dass der FC besonders für Kinder und
Jugendliche viel macht, würdigte die Gemeinde Körle an Sonntag nochmal extra.
Der Bürgermeister übergab einen Scheck über 250,- Euro aus der Kinder- und
Jugendstiftung als Zuschuss für ein neues Jugendfußballtor.
Neueröffnung Restaurant "Athena"
Körle ist seit Mitte Oktober um ein gastronomisches Angebot reicher: Das
Restaurant "Athena" hat nach mehrwöchiger Renovierungsphase seine Türen
geöffnet. In typisch griechischer Atmosphäre bietet die Fam. Papadpoulos ein
umfassendes Speisenangebot mit Grill- und Fischgerichten, Salaten und Desserts.
Bürgermeister Mario Gerhold gratulierte dem Inhaber der Gaststätte, Herrn Viktor
Papadopoulos, im Namen der Gemeinde Körle zur Eröffnung. Das Restaurant in der
Nürnberger Str. 5 ist -außer montags- ab 17.30 Uhr geöffnet, sonntags auch
von 11.00 bis 14.00 Uhr. Tel. 05665/9295950
In Körle gibt es ein vergleichsweise sehr gutes gastronomisches Angebot.
Weitere gute Lokale finden Sie hier ...
Heckengrabstätten: Umwandlung in Rasengräber möglich
Heckengräber
In den 90er Jahren wurden viele Gräber auf dem alten Teil des Körler
Friedhofs mit einer Hecke eingefasst. Dies sieht sehr schön aus und erspart den
Angehörigen eine Einfassung aus Stein. Der jährliche notwendige Heckenschnitt
erfolgt durch den Bauhof. Mittlerweile sind viele Grabpflegenden dazu
übergegangen, die Grabflächen teilweise mit Kieselsteinen anzulegen. Dies
erschwert die Reinigung der Gräber nach dem Heckeschneiden, denn die meisten
Leute dulden keine Schnittreste zwischen den Kieselsteinen. Deshalb muss vor dem
Schneiden oft eine aufwendige Abdeckung der Grabflächen erfolgen. Auch das
Nachpflanzen z.B. nach einer Zweitbelegung ist aufwendig.
Als vor
einigen Jahren immer mehr Leute nach anonymen Grabstätten fragten –oft nur wegen
der Grabpflege-, wurden auf Vorschlag des Bürgermeisters so genannte
Rasengrabstätten als pflegeleichte Gräber auf dem neuen Friedhofsteil in Körle
und mittlerweile in allen Ortsteilen eingeführt. Diese Rasengrabstätten sind
mittlerweile sehr gut etabliert. Daher fragen vermehrt Bürger bei der
Friedhofsverwaltung an, ob Heckengrabstätten in Rasengräber umgewandelt werden
können. Sinn macht eine Umwandlung vor allem dann, wenn benachbarte Gräber
zeitgleich umgewandelt werden. Die Friedhofsverwaltung schreibt aus diesem Grund
in den kommenden alle Grabnutzungsberechtigten von Heckengräbern an, ob eine
Umwandlung in Frage kommt. Bei einer Umwandlung wären beispielsweise für die
restliche Nutzungszeit eines Einzelgrabs 40 Euro pro restlichem Nutzungsjahr als
Gebühr für den Rasenschnitt in einer Summe zu bezahlen. Die Nutzungszeit beträgt
insgesamt 30 Jahre. Bei einer verbleibenden Nutzungszeit von noch 12 Jahren
wären beispielsweise 480 Euro zu zahlen. Wir bitten alle Angehörigen, die
in den nächsten Tagen ein entsprechendes Schreiben erhalten, um eine Nachricht,
ob eine Umwandlung in Frage kommt. Je nachdem könnten im Frühjahr 2012 die
ersten Gräber umgewandelt werden.
Geschwindigkeitskontrollen in Körle: 847 waren zu schnell

Im Jahr 1995 schlossen sich mehrere Kommunen im Altkreis Melsungen zu einem
so genannten Ordnungshebördenbezirk zusammen, um Geschwindigkeitskontrollen
durchzuführen. Am 24. Oktober fand das jährliche Treffen der beteiligten
Bürgermeister statt. Hier wurde u.a. die Entwicklung der Verstöße dargestellt
und Entscheidungen zu Investitionen in neue Messtechnik getroffen. Im Gebiet der
Gemeinde Körle waren die Geschwindigkeitskontrolleure im Jahr 2010 insgesamt 75
mal aktiv, sowohl innerörtlich wie auch auf der Ortsumgehung. Bei diesen 75
Kontrollen wurden 847 Überschreitungen festgestellt, was zu 797
Verwarnungsgeldern und zu 50 Bußgeldbescheiden führte. Die meisten Verstöße
lagen naturgemäß im Bereich kleiner Überschreitungen:
bis zu 10 km/h = 452 Fahrzeuge bis zu 15 km/h = 232 Fahrzeuge bis zu 20
km/h = 113 Fahrzeuge bis zu 25 km/h = 36 Fahrzeuge bis zu 30
km/h = 12 Fahrzeuge bis zu 40 km/h = 2
Fahrzeuge
Die beiden größten Überschreitungen gab es in der Nürnberger Straße (Körler
Berg innerorts in Höhe Einmündung Kasseler Straße) mit 86 km/h (zuässig sind 50
km/h) sowie an der Wagenfurther Kreuzung, hier wurde ein Fahrzeug mit 102 km/h
gemessen (zulässig sind 70 km/h). Dem Ordnungsbehördenbezirk (OBB) gehören die
Gemeinden Edermünde, Felsberg, Guxhagen, Körle, Malsfeld, Melsungen, Morschen,
Niedenstein und Spangenberg ab. Mit der mobilen Messanlage Fabrikat „Leica“
wurden im letzten Jahr in Summe 744 Kontrollen durchgeführt. Mit den drei
stationären Anlagen in Grifte, Malsfeld und Spangenberg mussten in 2010
insgesamt 15.997 Verfahren bearbeitet werden. Dem Ordnungsbehördenbezirk stehen
nur die Einnahmen aus den Verwarnungsgeldern zur Verfügung, die Bußgeldfälle
werden zur Bearbeitung an das Regierungspräsidium abgegeben. Mit den Einnahmen
bestreitet der Bezirk die Kosten für das Personal und die Technik, jährlich
erhält die Verkehrswacht noch einen Zuschuss. Kostenlos können sich die Kommunen
Geschwindigkeits-Anzeigetafel und Zählgeräte vom OBB leihen. Finanzielle
Ausschüttungen an die beteiligten Kommunen erfolgen nicht. Diese waren auch nie
das Ziel des OBB, vielmehr steht die Verkehrssicherheit im Vordergrund.
Viele Schäden durch Unwetter
Unwetter in Empfershausen
Eines der stärksten Unwetter seit Jahrzehnten tobte am Nachmittag des
11.09.2011 auch über der Gemeinde Körle. Starkregen und heftiger Sturm peitschte
gegen 15 Uhr aus Richtung Westen. Zahlreiche Bäume wurden abgeknickt, ca.
fünfzehn Keller standen unter Wasser, an vielen Dächern entstanden Schäden. In
Empfershausen bahnte sich eine Schlammlawine durch den Ort und sorgte für
vollständig überflutete Keller. In Körle stand das Wasser in der Ortsmitte mehr
als einen halben Meter hoch. Nachdem die braune Brühe abgelaufen war, bedeckte
eine 20 cm hohe Schlammschicht die Straßen. Die Bahnstrecke Richtung Kassel war
wegen umgestürzter Bäume gesperrt. Ca. 80 Reisende mussten in Körle
aussteigen und warteten am bzw. im Gasthaus "Zur Krone" auf Ersatzbusse. An
einer Baustelle stürzte durch den Sturm eine Wand ein. Die Feuerwehren waren mit
ca. 40 Kräften im Einsatz, unterstützt durch den Bauhof und weitere Freiwillige.
Feuerwehr Wagenfurth wird Vize-Landesmeister
Herzlichen Glückwunsch an die Freiwillige Feuerwehr Körle-Wagenfurth: Beim
Landesentscheid der Hess. Feuerwehr-Leistungsübungen am Sonntag in Lorsch errang
die Mannschaft den hervorragenden zweiten Platz. Die Gruppe stellte
sich unter der Leitung von Gruppenführer Rainer Jacob einem theoretischen und
dem praktischen Übungsteil. Insgesamt hatten sich 21 Feuerwehren für
den Landesentscheid qualifiziert. Bürgermeister Mario Gerhold und
Gemeindebrandinspektor Jens Schenkluhn gratulierten noch am Sonntagabend der
Mannschaft, die im Wagenfurther Cafe Mocca ihren Sieg
feierte.
Ergebnis der Bürgermeisterwahl
Die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Körle wählten am Sonntag den
Bürgermeister. Einziger Kandidat war der bisherige Amtsinhaber Mario Gerhold.
Er erhielt 81,4 Prozent der Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag
bei 49,1 Prozent. Mario Gerhold geht damit am 01.02.2012 in seine
dritte Amtszeit. Hier die Ergebnisse der einzelnen Wahlbezirke:
|
Wahlb. |
Stimm- |
Ungült. |
Gültige |
Gerhold, |
Nein |
| insges. |
zettel |
Stimmen |
Stimmen |
Mario |
|
| 1 Körle-Nord |
1026 |
449 |
15 |
434 |
345 |
89 |
| in % |
|
43,80% |
3,30% |
96,70% |
79,50% |
20,50% |
| 2 Empfershausen |
222 |
102 |
7 |
95 |
69 |
26 |
| in % |
|
45,90% |
6,90% |
93,10% |
72,60% |
27,40% |
| 3 Körle-Süd u. Lobenh. |
1035 |
382 |
9 |
373 |
310 |
63 |
| in % |
|
36,90% |
2,40% |
97,60% |
83,10% |
16,90% |
| 4 Wagenfurth |
112 |
44 |
0 |
44 |
30 |
14 |
| in % |
|
39,30% |
0,00% |
100,00% |
68,20% |
31,80% |
| Summe Urnenwahl |
2395 |
977 |
31 |
946 |
754 |
192 |
| in % |
|
40,80% |
3,20% |
96,80% |
79,70% |
20,30% |
| Briefwahl |
0 |
198 |
1 |
197 |
176 |
21 |
| in % |
|
0,00% |
0,50% |
99,50% |
89,30% |
10,70% |
| Summe Briefwahl |
0 |
198 |
1 |
197 |
176 |
21 |
| in % |
|
0,00% |
0,50% |
99,50% |
89,30% |
10,70% |
| Gesamt |
2395 |
1175 |
32 |
1143 |
930 |
213 |
| in % |
|
49,10% |
2,70% |
97,30% |
81,40% |
18,60% |
Körle besiegelt Kooperation beim Thema Stromnetze

Einig sind sich neun Städte und Gemeinden aus dem nördlichen
Schwalm-Eder-Kreis: Sie werden in Verhandlungen zur Gründung einer neuen
Gesellschaft treten, um das Stromnetz zu übernehmen. Zu diesem Zweck gründeten
Edermünde, Gudensberg, Guxhagen, Körle, Malsfeld, Melsungen, Morschen,
Niedenstein und Spangenberg am 24. August 2011 eine Arbeitsgemeinschaft, die
eine Vorstufe für ein neues Energieversorgungsunternehmen sein könnte. Für die
kommenden Monate wird der Arbeitsschwerpunkt in Verhandlungen mit sechs regional
und überregional tätigen Energieversorgungsunternehmen liegen, die sich im
Rahmen eines Interessenbekundungsverfahrens bei den Kommunen beworben hatten.
Ein Energieversorger soll als Partner ausgewählt werden, um gemeinsam das
Eigentum an den örtlichen Stromnetzen in eine kommunal dominierte
Gesellschaft zu überführen. Eine endgültige Entscheidung –auch zur Auswahl
des Partners- werden die Parlamente der neun Städte und Gemeinden
voraussichtlich in der ersten Jahreshälfte 2012 fällen.
Für das Stromnetz
im nördlichen Schwalm-Eder-Kreis hatten die Kommunen im Jahr 2009 eine
Untersuchung in Auftrag gegeben, die eine Wirtschaftlichkeitsprüfung
beinhaltete. Im Ergebnis empfiehlt die Untersuchung eine Übernahme des Netzes
durch die Kommunen, die für ihr Gebiet eine positive Entwicklung von
Arbeitsplätzen, eine Wertschöpfung sowie bessere Einflussmöglichkeiten auf die
Nutzung regenerativer Energien sehen.
Auftrag für Straßenunterhaltung erteilt

Im Gemeindehaushalt stehen für dieses Jahr 100.000 Euro für Reparaturen an
Straßen bereit. Zusätzliche Mittel kommen noch vom Land aus dem so genannten
Schlaglochprogramm. Nach Ausschreibung hat der Gemeindevorstand nun
kürzlich einen Auftrag an die Baufirma Grunewald aus Melsungen erteilt. Für ca.
80.000 Euro werden an mehreren Gemeindestraßen die Fahrbahndecken erneuert.
Hierfür wird der alte Belag abgefräst und eine neue Asphaltdecke aufgezogen.
Diese Arbeiten sind für folgende Straßen geplant:
Tannenweg, Steinweg, Kreuzungsbereich Zum
Rot/Lutherstraße/Bergstraße, Buchenhain zwischen den Einmündungen
Eichendorffstraße und Ulmenweg.
Außerdem erhält die Verbindungsstraße
zwischen Körle und Empfershausen auf einer Länge von ca. 200 m eine neue
Fahrbahndecke. Die Arbeiten sollen noch im August beginnen. Die Anwohner werden
einige Tage vorher über den genauen Termin informiert. Nach den Asphaltarbeiten
kann die Straße für einen Tag nicht benutzt werden, deshalb müssen die
Fahrzeuge an anderer Stelle geparkt werden. Neben der Erneuerung der
Fahrbahnbeläge durch die Fa. Grunewald lässt die Gemeinde Körle noch in diesem
Jahr durch eine andere Baufirma Setzungen beseitigen sowie Kanalschächte an die
Fahrbahnen angleichen.
Neubau eines Netto-Lebensmittelmarktes

Die Fa. APP aus Bad Hersfeld hat in der vergangenen Woche die Pläne für den
Neubau eines Lebensmittelmarktes vorgestellt. Die Fa. Netto-Markendiscount will
möglichst schon zum Jahresende 2011 einen ca. 850 qm großen Markt auf dem
ehemaligen CBI-Gelände, unmittelbar neben dem Bauhof, eröffnen. Der Bauantrag
wurde bereits eingereicht. Man hofft, im Juli mit dem Bau beginnen zu können.
Nach Angaben von Netto werden insgesamt 14 neue Voll- und Teilzeitarbeitsplätze
entstehen. Neben ca. 3.500 Artikeln wird man in dem Markt eine Backwaren-Filiale
finden. Vor dem Markt entstehen 70 Parkplätze. Ein Zugang für Fußgänger ist in
Höhe des Buchenhains geplant. Bürgermeister Mario Gerhold hofft, dass mit dem
verbesserten Angebot künftig mehr Kaufkraft in der Gemeinde bleibt, was auch den
anderen Geschäften zu Gute kommen würde.
Neuer Biergarten am Gasthaus "Zur Krone"

Der Rathausplatz ist seit letzter Woche noch schöner: Mit einer neuen
Biergartenausstattung sorgen der Förderverein und die Wirtsleute für
Urgemütlichkeit im Herzen von Körle. In seiner kurzen Ansprache sagte
Vorsitzender Achim Erbeck vor den zahlreichen Gästen, man sehe die Belebung des
Ortskerns auch als eine Aufgabe des Fördervereins, wozu der neue Biergarten
einen Beitrag leisten werde. Im Hinblick auf die Lage des Biergartens
zwischen Rathaus, Kirche und Gasthaus formulierte der Vorsitzende „mehr
Körle gehe nicht“. Eine eigens erstellte Biergartenkarte bietet Fisch- und
Fleischgerichte sowie Salate (Biergarten-Speisekarte). Auch Volker Weide als
Vertreter der Hess. Löwenbier-Brauerei richtete Grüße der Familie Bettenhäuser
aus, wünschte den Wirtsleuten regen Zuspruch und hinterließ einen Scheck für den
Förderverein. Hintergrund: Als vor einigen Jahren über das Vermögen der Brauerei
Malsfeld, zu dem auch das Gasthaus Zur Krone gehörte, ein Insolvenzverfahren
eröffnet wurde, gründete sich der Förderverein, um das Traditionsgasthaus
zu erhalten. Im Jahr 2006 erwarb der Verein das Gebäude und sorgt seitdem mit
den Pächtern für den Erhalt. Die Investition in den Biergarten stellt die
neueste Errungenschaft dar, nachdem der Verein bereits in die Renovierung
der Fassade, in neue Bodenbeläge und die Heizung investiert hat. Kontakt:
Förderverein Gasthaus Zur Krone, Vors. Achim Erbeck, Meisenweg 7, 34327 Körle,
Tel. 05665/9486-12.
Kanalbaustelle Sonnenhang

Unterhalb des Sonnenhangs, am Ortsausgang Richtung Guxhagen, baut die
Gemeinde Körle eine neue ca. 200 m lange Kanalleitung. Die Arbeiten sind
notwendig, weil der Mischwasserkanal im Sonnenhang bei starkem Niederschlag
überlastet ist und nicht alle Wassermengen aufnehmen kann. Dies führte in den
letzten Jahren häufiger dazu, dass Keller unter Wasser standen. Grundsätzlich
gilt zwar, dass sich Hauseigentümer selbst vor Rückstau schützen müssen.
Allerdings ist dies bei mehreren Häusern im Sonnenhang nicht möglich, weil die
Kanalleitung über die Privatgrundstücke führt und die Grundmauern direkt neben
dieser Leitung stehen.
Bereits im Jahr 2010 wurden die Arbeiten
öffentlich ausgeschrieben. Damals beteiligten sich aufgrund hoher Auslastung
aber nur zwei Baufirmen an der Ausschreibung, der günstigste Bieter verlangte
ca. 212.000 Euro. Dieser Preis lag deutlich über der Kostenberechnung, so dass
der Gemeindevorstand im September 2010 diese Ausschreibung wegen
Unwirtschaftlichkeit aufhob. Zum Jahresbeginn 2011 wurden die Arbeiten erneut
ausgeschrieben, es beteiligten sich sieben Firmen an der Ausschreibung.
Die Baufirma Grunewald aus Melsungen erhielt im März den Auftrag zum Preis von
144.500 Euro.
Es werden verstärkte PVC-Rohre mit einem Durchmesser von
500 mm verlegt. Ursprünglich sollte die neue Kanalleitung direkt unterhalb der
Grundstücke gebaut werden. Um bei einer eventuellen Bebauung der Fläche später
eine Anschlussmöglichkeit für die berg- und talseitig gelegenen neuen Häuser
nutzen zu können, wurde die Kanaltrasse auf halber Höhe des Grundstücks gelegt.
Im Laufe des Jahres ist noch die Erneuerung eines ca. 60 m langen
Teilstücks in der Straße Sonnenhang geplant. Insgesamt stehen im
Gemeindehaushalt 280.000 Euro zur Verfügung, wobei die Gemeinde noch ein
Kanalbau-Förderprogramm des Landes Hessen nutzt. Aufgrund der günstigen
Kostensituation ist momentan davon auszugehen, dass die zur Verfügung stehenden
Mittel nicht vollständig in Anspruch genommen werden müssen.
Deutschlands erstes IQ ++ Energiespeicherhaus entsteht in Körle
Es wird ein Meilenstein in der energetischen Bauweise sein: Deutschlands
erstes IQ++ Energiespeicherhaus wird in den nächsten Monaten in Körle entstehen.
Unter Mitwirkung des Instituts für Umweltenergie e.V. (IfU) mit Sitz in Baunatal
wurde ein Haus entwickelt, welches mehr Energie abgibt als es im Jahr
verbraucht. Das Projekt wird wissenschaftlich begleitet vom Kasseler
Zentrum für umweltbewusstes Bauen. Das Gebäude wird zunächst als Musterhaus und
Seminarzentrum vom IfU genutzt. Anlässlich der Grundsteinlegung am 14. April
waren zahlreiche Pressevertreter sowie ein Kamerateam vor Ort. In Kurzvorträgen
stellte anschließend das IfU die Gebäudekonzeption und die Städtischen
Werke Kassel das Energiemanagement vor. Kontakt: www.ifu-ev.de/news/bauherren-gesucht
Klaus Siemon neuer Parlamentsvorsteher
Klaus Siemon
Nach der Kommunalwahl ist die konstituierende Sitzung der erste Schritt, um
das neue Gemeindeparlament arbeitsfähig zu machen. Zu dieser Sitzung hatte gemäß
Hessischer Gemeindeordnung (HGO) der Bürgermeister für Donnerstag, den 14. April
2011 eingeladen. Die beiden Fraktionen der SPD und der CDU hatten sich bereits
im Vorfeld der Sitzung in personellen Fragen geeinigt. Neben der Frage, wer den
Vorsitz in der Gemeindevertretung übernehmen soll, war für die einzelnen
Fraktionen zu klären, welche Personen in den Gemeindevorstand gewählt werden
sollten. Da man nicht gleichzeitig beiden Gremien, nämlich Gemeindevertretung
und Gemeindevorstand, angehören kann, mussten die zu wählenden
Gemeindevorstandsmitglieder auf ihr Mandat in der Gemeindevertretung verzichten.
Daher auch die Bekanntmachung im vorletzten Wochenspiegel, dass mehrere Bewerber
auf Ihr Mandat in der Gemeindevertretung verzichtet haben und andere Personen
dafür nachrücken.
In der konstituierenden Sitzung vom 14. April 2011 war
einer der ersten Punkte die Wahl einer oder eines Vorsitzenden. Der bisherige
Gemeindevertretervorsitzende Peter Carli, der zehn Jahre lang Vorsitzender war,
hatte aus privaten Gründen nicht mehr für das neue Parlament kandidiert, so dass
eine Neubesetzung anstand. Einstimmig wurde Klaus Siemon zum neuen Vorsitzenden
gewählt. Klaus Siemon gehört der Gemeindevertretung schon seit 1995 an. Der
mittlerweile im Ruhestand befindliche Ingenieur wohnt in der Mühlenfeldstraße
und ist leidenschaftlicher Motorradfahrer. Klaus Siemon bedankte sich für das
einstimmige Votum und betonte, er werde als Vorsitzender auf die Fortführung der
kollegialen und sachorientierten Arbeit der Gemeindevertretung Wert legen.
Nach der Hauptsatzung waren auch zwei Stellvertreter zu wählen.
Ebenfalls ohne Gegenstimmen wurden Helmut Teis und Christa Brede als
stellvertretende Vorsitzende gewählt.
In der ersten Sitzung des
Gemeindeparlaments ist auch über die Bildung von Ausschüssen zu entscheiden.
Gesetzlich vorgeschrieben ist lediglich ein Finanzausschuss. So beschloss die
Gemeindevertretung mehrheitlich, lediglich einen Haupt- und Finanzausschuss zu
bilden, den es auch bisher schon gab. In anderen Angelegenheiten sollen nach dem
Vorschlag der SPD-Fraktion Kommissionen gebildet werden. Kommissionen verfügen
nach der HGO zwar nicht über eigene Entscheidungskompetenzen, sie haben aber den
großen Vorteil, dass sachkundige Bürger einbezogen werden können. Diesem
Vorschlag der SPD signalisierte auch die CDU-Fraktion ihre Zustimmung.
Schließlich stand die Wahl der Gemeindevorstandsmitglieder
(Beigeordnete/n) auf der Tagesordnung. Neben dem Bürgermeister gehören in Körle
noch sechs Beigeordnete dem Gemeindevorstand an. Der Gemeindevorstand ist nach §
66 HGO die Verwaltungsbehörde der Gemeinde und erledigt die laufenden Geschäfte.
Die Mitarbeit im Gemeindevorstand ist relativ zeitaufwändig. Allein in der
letzten Legislaturperiode, welche fünf Jahre dauert, fanden 119 Sitzungen statt,
die jeweils zwischen ein bis zwei Stunden dauern. Als Beigeordnete wurden
gewählt: Günther Döring (Erster Beigeordneter und damit Stellvertreter des
Bürgermeisters), Volker Blumenstein, Carmen Schröpfer, Björn Wiegand, Lutz
Erbeck und Roland Käding.
Neben diesen formellen Punkten stand an diesem
Abend noch ein Beschluss über die Änderung des Flächennutzungsplans auf der
Tagesordnung. Im Bereich des Grundstücks Nürnberger Str. 40 (zwischen Bauhof und
Fa. Dippel-Transporte) soll im Laufe des Jahres 2011 ein neuer Lebensmittelmarkt
gebaut werden. Aus diesem Grund hatte die Gemeindevertretung bereits im November
2010 die Aufstellung eines Bebauungsplans beschlossen. Für diesen neuen
Bebauungsplan muss auch der Flächennutzungsplan geändert werden. Diesen
Beschluss fasste das neue Parlament mit einer Gegenstimme.
Neueröffnung Landgasthaus im Fuldatal
Das ehemalige Dorfgemeinschaftshaus in Wagenfurth ist seit dem 18. März
2011 wieder geöffnet: Unter neuer Leitung von Edeltraud und Helmut Suchy
bietet das frisch renovierte "Landgasthaus im Fuldatal" regionale und
österreichische Küche. Der sehr gemütlich eingerichtete Gastraum bietet für bis
zu 50 Personen Platz. Das Haus direkt neben der Wagenfurther Kirche verfügt auch
über drei Gästezimmer mit zusammen acht Betten. Geöffnet ist das Gasthaus
jeweils von Montag bis Freitag ab 14.00 Uhr, am Wochenende bereits ab 11.00 Uhr.
Mittwoch ist Ruhetag. Tel. Nr. 0173 5696103. Zur Eröffnung gratulierten
Bürgermeister Mario Gerhold (rechts) sowie Dirk Sohl von der
Gemeindeverwaltung.
Vorläufiges Ergebnis der Gemeindewahl vom 27.03.2011
Die Wahlbeteiligung lag bei 57,7 % (2006: 55,4 % / 2001: 69,6 %). Die
Mehrheit der Wählerinnen und Wähler nutzte das Kumulieren und Panaschieren, so
dass sich das am Sonntagabend gemeldete Trendergebnis noch deutlich veränderte.
Das vorläufige Ergebnis
1 Körle-Nord: CDU 27,4 % / SPD 72,6
% 2 Empfershausen: CDU 31,8 % / SPD 68,2 % 3 Körle-Süd u.
Lobenhausen: CDU 27,7 % / SPD 72,3 % 4 Wagenfurth: CDU 58,3 %
/ SPD 41,7 % 5 Briefwahl: CDU 30,6 % / SPD 69,4
%
Vorläufiges Gesamtergebnis Gemeindevertretung: CDU 30,5 %
/ SPD 69,5 % Damit gewinnt die SPD drei Prozent hinzu.
Sitzverteilung CDU 5 Sitze / SPD 10 Sitze
Die
Sitzverteilung und die Namen der gewählten Bewerber beruhen auf
dem vorläufigen Ergebnis. Bitte bedenken Sie, dass durch die Wahl der
Gemeindevorstandsmitglieder noch Ersatzpersonen in die Gemeindevertretung
nachrücken werden. Um den fünften Sitz im Ortsbeirat Wagenfurth muss noch ein
Losentscheid zwischen dem Bewerber Krell und der Bewerberin Feldbusch erfolgen
(wegen Stimmengleichheit).
Vorläufige Liste der gewählten Gemeindevertreter/innen Vorläufige Liste der Ortsbeiratsmitglieder Empfershausen Vorläufige Liste der Ortsbeiratsmitglieder
Wagenfurth
Vorläufiges Ergebnis der Kreistagswahl
Das vorläufige Ergebnis für den Bereich der Gemeinde Körle zur
Kreistagswahl liegt nun auch vor. Für eine vergrößerte Darstellung klicken Sie
bitte auf das Diagramm
Sprechstunde des Bauaufsichtsamts Schwalm-Eder
Die Sprechstunde des Kreisbauamtes findet ab 01.04.2011 wieder einmal im
Monat statt. Die Mitarbeiterin der Kreisverwaltung, Frau Jacob, wird jeden 1.
Freitag im Monat in der Zeit vom 10.00 – 10.30 Uhr in der Gemeindeverwaltung
Körle für baurechtliche Fragen zur Verfügung stehen. In der übrigen Zeit ist das
Kreisbauamt telefonisch unter der Nummer 05681/775-633
erreichbar.
FC-Nachwuchs läuft beim U21-Länderspiel auf
(11.03.2011) Die E-Jugend des FC Körle 69 stellt am 29.03.11 beim
U21-Testspiel zwischen Deutschland und Italien im Kasseler Auestadion die
Einlaufkinder für die deutsche Nationalmannschaft. Die HNA in Kassel hatte
hierzu einen Wettbewerb initiiert, es galt sich möglichst kreativ zu bewerben.
Bei den drei Trainern der Mannschaft, Felix Georgi, Andreas Heinemann und Dirk
Schaumburg gab es keine langen Überlegungen ob man sich bewerben sollte, es
musste nur eine Idee her. Diese hatte dann Felix Georgi: Der Tanz, den die
Mannschaft auf der letzten Weihnachtsfeier aufgeführt hatte, sollte als
Videobewerbung bei der HNA eingereicht werden ( E-Jugend bei myvideo ). Die Jungs und Mädels der E-Jugend
waren vom Vorschlag sich als Einlaufkinder für das Länderspiel zu bewerben
begeistert. Die Begeisterung für die Idee den Tanz erneut aufzuführen fiel zwar
etwas geringer aus, trotzdem waren alle mit Elan und Spaß dabei. Das von Felix
Georgi noch nachbearbeitete Video ging dann an die HNA und nach einer knappen
Woche erhielt einer der Trainer den Anruf mit der positiven Nachricht. Noch am
selben Tag kamen zwei Reporter der HNA nach Körle ins Training, um den Kindern
die Entscheidung der Jury für das FC Körle 69-Video persönlich mitzuteilen. Die
Freude war natürlich riesig. Die beiden Reporter machten Fotos und interviewten
einige der E-Jugendlichen. Bericht in der HNA vom 10.03.11
Da nicht alle
mit einlaufen können musste das Los die 11 Kinder bestimmen. Ausgelost wurden:
Francis Winkler, Henrik Ziebe, Johannes Vaupel, Keno Schaumburg, Leon Brendel,
Maximilian Winter, Max Heinemann, Moritz Siebeck, Noel Reinbold, Torben Dippel
und Valentin Reichert. Diese Elf laufen an der Hand je eines deutschen
Nationalspielers mit ein, stellvertretend für die gesamte E-Jugend des FC Körle
69, denn am Erfolg der Bewerbung haben die, die nicht ausgelost wurden,
natürlich einen genauso großen Anteil. Das Länderspiel findet am Dienstag, den
29.03.11, im Kasseler Auestadion statt, Anpfiff ist um 18 Uhr, es wird live im
Fernsehen (Sport 1) übertragen.
Frühjahrsputz des Körler NABU im Natur- und Lehrgarten

(08.03.2011) Rechtzeitig vor Beginn der im Naturschutzgesetz festgelegten
Brut- und Setz-Zeit am 1. März, hatten sich acht fleißige Mitglieder der Körler
AG für Natur- und Umweltschutz getroffen, um den Natur- und Lehrgarten
aufzuräumen. Neben dem Rückschnitt verschiedener Bäume und Büsche wurde die etwa
20 Jahre alte Trockenmauer freigeschnitten und instandgesetzt. Trockenmauern
bietet einen wertvollen Lebensraum für verschiedene wärmeliebende Pflanzen- und
Tierarten, beispielsweise für Eidechsen, Erdkröten, Wildbienen und Laufkäfer.
Eine Trockenmauer soll sich in sonniger Lage befinden und von Zeit
zu Zeit von überwuchernden Pflanzen befreit werden.
Ein weiteres Stück
Arbeit war für das durchschnittlich 70 Jahre alte Pflegeteam, das
Freischneiden des vor etwa 3 Jahren aufgeschichteten großen Lesesteinhaufens.
Dieser besteht aus kleinen und großen Steinen, zwischen denen es wenig Humus und
Erde, jedoch viele Hohlräume geben soll. So entsteht ein interessanter
Lebensrum für viele Tierarten, wie Blindschleichen, Kröten, Schnecken, Ameisen,
Hummeln, Mäuse, Wiesel, Eidechsen, Molche, Spinnen, Käfer, Bienen, Asseln und
Igel. In diesem Bereich siedeln sich gerne folgende Pflanzen an: Kratzdistel,
Königskerze, Mauerpfeffer, Huflattich und Beifuß. Der angefallene Baumschnitt
wird in die vorhandene Benjeshecke (benannt nach dem „Erfinder“ Hermann
Benjes) eingebaut. Benjeshecken oder Biotopholz-Hecken sind lockere
Ablagerungen von hauptsächlich dünnerem Gehölzschnitt, wie Äste und Zweige. Sie
bieten Vögeln und anderen Tieren Schutz und Nahrung, so dass diese mit ihrem Kot
oder den Nahrungsdepots das Aussamen von Gehölzen beschleunigen sollen.
Übrigens bietet sich hier eine einfache Möglichkeit, anfallenden Gehölzschnitt
sinnvoll zu verwenden und sich ggf. längere Wege zur Deponie zu
ersparen.
Die NABU-Gruppe steht allen Körlerinnen und Körlern mit
Rat und Tat zur Seite, wenn es darum geht, das Haus- oder Gartengrundstück mit
den beschriebenen Hilfen, besonders für die genannten Tierarten, zu bereichern.
Auskünfte erteilt gerne die Vorsitzende Renate Heitmann, Tel.
05665-2475.
Körler Homepage immer beliebter
Im November 2004 startete die Gemeinde Körle mit dieser Homepage. Im
Jahr 2005, dem ersten Jahr nach dem Start, zählte die Homepage 18.222 Besucher,
in den Folgejahren stiegen die Besuchszahlen durchschnittlich im zweistelligen
Prozentbereich. Seither hat sich die Besucherzahl fast
verdreifacht:
2005: 18.222 2006: 22.071 (+ 21,1 %) 2007: 33.284 (+
50,8 %) 2008: 37.757 (+ 13,4 %) 2009: 40.404 (+ 7,0 %) 2010: 52.042 ( +
28,8 %)
Gemessen an der gemeindlichen Einwohnerzahl rangiert die
Besucherzahl im Vergleich zu Webangeboten anderer Gemeinden ganz weit oben.
Dabei nutzen nicht nur Einwohner aus Körle oder der Region die Seiten.
Vier Prozent der Besucher klicken aus dem Ausland auf koerle.de, in erster
Linie aus den USA, gefolgt von den Niederlanden. Der Wochentag mit den meisten
Besuchern ist der Montag, zum Wochenbeginn verzeichnet die Homepage
durchschnittlich 221 Gäste pro Tag. Im Jahresverlauf schwankt die monatliche
Besucherzahl. Im Winter sitzen die Menschen häufiger am Computer. So war auch
der Januar 2011 besonders stark: Fast 6.000 Besucher zählte die gemeindliche
Homepage allein im Januar. Für das Jahr 2011 ist eine Überarbeitung der Seite
vorgesehen, die dann auch für die Besucher neue Funktionen bieten wird. Kritik
oder Anregungen zu dieser Seite ? Hier gelangen Sie zum Online-Formular
Holzhackschnitzel sorgen auch im Dorf für Wärme
Die Hackschnitzel werden in Containern geliefert
(02.02.2011) Bei der Wärmeerzeugung aus Holz verfügt die Gemeinde Körle über
eine zehnjährige Erfahrung, denn seit dem Jahr 2001 ist das Heizwerk „Auf dem
Hollunder“ in Betrieb. Im Oktober letzten Jahres wurde die neue Heizungsanlage
für die Ortsmitte in Betrieb genommen.
Von der Heizzentrale in der
ehemaligen Bauhofhalle in der Guxhagener Straße werden seitdem 35 Gebäude mit
Wärme versorgt, unter anderem das Rathaus, die Feuerwehr und das Gasthaus „Zur
Krone“. Bei den äußerst frostigen Temperaturen im Dezember konnte die Anlage
schon zeigen, was in ihr steckt und hat seither die „Feuerprobe“ bestanden.
Wenngleich auch bei der neuen Anlage Holzhackschnitzel zur Wärmeerzeugung
genutzt werden, sind die Konzeptionen der beiden Heizungsanlagen doch
unterschiedlich. Bei der Anlage in der Ortsmitte erfolgt die Brennstoffzuführung
mittels einer Federblattaustragung und Förderschnecken, während die Anlage für
das Baugebiet „Auf dem Hollunder“ mit hydraulischen Schubböden arbeitet. Die
beiden neuen Holzkessel für die Ortsmitte (220 kw und 48 kw) benötigen einen
qualitativ hochwertigeren Brennstoff, während die ältere Anlage mit Störstoffen
(wie z.B. längeren Holzstücken) problemlos läuft. So wurden in den ersten
Betriebswochen des neuen Heizwerks wichtige Erfahrungen gesammelt. Die Auswahl
des richtigen Brennstoffs stand auch in Zusammenhang mit der Frage, ob auf die
geplante Lagerhalle möglicherweise verzichtet werden kann. Angesichts des frühen
Wintereinbruchs Ende November wurde daher auf einen Baubeginn für die Halle im
alten Jahr verzichtet, um zunächst verschiedene Brennstoffqualitäten zu testen.
Eine Lagerhalle wäre nämlich dann überflüssig gewesen, wenn die Hackschnitzel
direkt in den Lagerraum hätten befördert werden können. So bietet z.B. ein
großer Holzlieferant aus dem Harz so genannte „Hackschnitzelpumpen“ an, mit
denen das Material wie Holzpellets eingeblasen wird. Nach den Probelieferungen
der vergangenen Wochen von insgesamt vier verschiedenen Holzlieferanten steht
nun fest, dass die geplante Lagerhalle nötig und wirtschaftlich sinnvoll ist.
Bis zum Frühjahr dient der Bolzplatz als provisorischer Lagerplatz. Eine
offizielle Einweihung mit einem Tag der offenen Tür wird dann nach
Fertigstellung der Lagerhalle stattfinden.
Feuerwehreinsatz wegen Verkehrsunfall
Am Samstag 29.01.2011 gegen 5.30 Uhr wurden die Körler Feuerwehren,
der Rettungsdienst und Polizei wegen eines Verkehrsunfalls alarmiert. Im Bereich
der B83/Wagenfurther Kreuzung hatte ein VW Golf einen VW Kombi seitlich voll
erfaßt, als dieser die Kreuzung überqueren wollte. Dabei wurde der Fahrer des
Golf, als auch die Fahrerin des Kombi, erheblich verletzt. Die Feuerwehr Körle
befreite die 43-jährige Fahrerin, die nach Erstversorgung durch den Notarzt in
das Klinikum Kassel transportiert wurde, dort aber leider ihren Verletzungen
erlag. Auch die Stützpunktfeuerwehr Melsungen war mit einem
Flutlichtfahrzeug zur Unterstützung im Einsatz. Die B 83 war wegen des Unfalls
und der Arbeit eines Unfallsachverständigen bis ca. 9 Uhr gesperrt. Siehe auch
Bericht bei nh24.de
Aus den Sitzungen des Gemeindevorstandes (26.01.2011)
Änderungen beim Reinigungsdienst in der Berglandhalle: Im Jahr 2010 schieden
zwei gemeindliche Reinigungskräften altersbedingt aus, so dass eine
Umorganisation des Reinigungsdienstes in der Berglandhalle und im Rathaus nötig
war. Der Gemeindevorstand hat zum 1. Februar 2011 die Reinigung des
Sportlerbereichs in der Berglandhalle an eine Gebäudereinigungsfirma vergeben.
Die Firma zahlt den Tariflohn für das Gebäudereinigergewerbe. Während eine
bisher in der Halle eingesetzte Mitarbeiterin in Rente ging, konnte die zweite
Kraft die Reinigungsaufgaben einer vakanten Stelle im Rathaus übernehmen.
Unimog wegen Reparatur außer Dienst: Bis voraussichtlich in die letzte
Januarwoche wird die Reparatur des Winterdienstfahrzeugs andauern. Ein Schaden
am Getriebe muss im Unimog-Werk in Gaggenau behoben werden. Für ca. 8.000 Euro
muss das Getriebe zerlegt und in Einzelteilen erneuert werden. Sorgen hat das
Getriebe schon früher bereitet. Die Ursache liegt nach Auffassung der Gemeinde
in der schwachen Motorisierung des 15 Jahre alten Fahrzeugs, die mit 87 PS nur
sehr dürftig ist. Für den Fall, dass bis zur Reparatur des Unimog
Winterdiensteinsätze notwendig sein sollten, steht ein Ersatzfahrzeug des
Straßenreinigungsbetriebs Pflüger aus Albshausen bereit.
DGH
Empfershausen erhält bessere Wärmedämmung: Noch aus den Mitteln des
Konjunkturprogramms finanziert die Gemeinden Körle die Verbesserung der
Wärmedämmung am DGH Empfershausen. Einen Auftrag zum Austausch der Fenster im
Saal sowie für ein Wärmedämm-Verbundsystem zu Kosten von insgesamt ca. 62.000
Euro vergab der Gemeindevorstand in der letzten Sitzung des Jahres 2010. Die
Arbeiten sollen am April durchgeführt werden.
Bürgerbus kostet mehr: Der
Fahrpreis für den Bürgerbus wurde pro Fahrt von 50 Cent auf 75 Cent erhöht.
Künftig soll es auch eine Halbjahreskarte zum Preis von 80 Euro geben.
Birken auf dem Lobenhäuser Friedhof werden gefällt: Die beiden Birken
auf dem Lobenhäuser Friedhof müssen gefällt werden. Der Gemeindevorstand kam zu
dem Entschluss, nachdem eine Begutachtung der Bäume Zweifel an deren
Standfestigkeit aufkommen ließ. Die Lobenhäuser Einwohner wurden bei einer
Ortsbesichtigung auf dem Friedhof informiert und akzeptierten die Entscheidung.
Ersatzpflanzungen sind vorgesehen.
Vermutlich gestohlene Radkappen gefunden
Lt. Mitteilung der Polizei Melsungen vom 26.01.2010 wurden im Bereich des
Körler Bahnhofs mehrere Sätze Radkappen gefunden, die vermutlich aus Diebstählen
stammen. Es handelt sich um drei Sätze VW-Radkappen, einmal Ford, einmal Renault
sowie einen Satz eines unbekannten Herstellers. Wem solche Radabdeckungen in den
letzten Tagen oder Wochen gestohlen wurden, sollte sich an die Polizeistation
Melsungen Tel. 05661 70890 wenden.
Einwohnerstatistik 1. Halbjahr 2010
Zum vergrößern bitte anklicken
Halbjährlich veröffentlicht das Statistische Landesamt die
Einwohnerentwicklung in den 426 Hessischen Kommunen. Ende Dezember wurden die
Zahlen für das erste Halbjahr 2010 bekannt gegeben. Der Schwalm-Eder-Kreis
verlor in diesen sechs Monaten mehr als 380 Einwohner. Ungewöhnlich war die
Entwicklung in der Gemeinde Körle. Nachdem in den Vorjahren die Zahl meistens
stagnierte, zeitweise sogar leicht anstieg, verlor Körle nun im ersten Halbjahr
36 Einwohner, wobei die Zahlen der Geburten (12) und Sterbefälle (14) nur
gering voneinander abweichen. Eine negative Einwohnerentwicklung erwartet
Bürgermeister Mario Gerhold auch für das gesamte Jahr 2010, wofür folgende
Gründe maßgeblich seien: Eine bedeutende Zahl junger Menschen verlässt Körle
wegen Ausbildung oder Studium. Weiterhin habe sich der Zuwachs an Einwohnern
durch Neubauten verlangsamt, denn das Baugebiet „Auf dem Hollunder“ sei
mittlerweile schon zu 90 % belegt und die Auswahl freier Grundstücke deutlich
reduziert. Es sei zwar erfreulich, so der Bürgermeister, dass die Gemeinde Körle
nach wie vor als attraktiver Wohnort gesehen werde, leider fehle es aber an
freien Wohnungen, so dass sich viele Interessenten anderweitig
orientierten.
Schönstes Winterwetter zum Weihnachtsmarkt
Nach einer Pause im letzten Jahr fand am Sonntag 5.12.2010 wieder ein
Weihnachtsmarkt auf dem Rathausplatz statt. Mit einem Gottesdienst eröffnete
Pfarrer Ulrich Schmidt-Ropertz unter Mitwirkung des Musikzuges um 14 Uhr die
Veranstaltung. Der FC Körle, der TFC, Schulförderverein, SPD und CDU, der
Musikzug, Karen Hilgenberg, die Schnuckebude der Fa. Uhl, das Karussell
und die Fleischerei Zilch boten für die Gäste ein rundes Programm. Richtig
gut gefüllt war der Platz dann mit Eintritt der Dämmerung. Um 17 Uhr brachte der
Weihnachtsmann jedem Kind ein kleines Geschenk. Es gab bunte Leuchtstäbe, die
von den Kindern sofort probiert wurden. Zuvor hatte der Musikzug die Besucher
noch mit ein paar weihnachtlichen Stücken unterhalten. Danke allen Mitwirkenden
und den Organisatoren.
Neuer Personalausweis
Wer ab 1. November einen Ausweis beantragt, erhält die neue Version in Form
einer Scheckkarte. Er enthält einen Chip, der drei neue Funktionen bietet: die
Speicherung biometrischer Daten, den elektronischer Identitätsnachweis und die
qualifizierte elektronische Signatur. Seit Anfang Mai ist das Informations- und
Serviceportal zum neuen Personalausweis online www.personalausweisportal.de. Hier kann man sich
umfassend über den neuen Ausweis informieren. Die Webseite gibt Auskünfte zu den
neuen Funktionen, zur Handhabung und zum Schutz der persönlichen Daten. Die
alten Ausweise behalten weiterhin Ihre Gültigkeit. Der neue Ausweis ist
erheblich teurer. Zahlte man bisher lediglich 8 Euro, kostet der neue
Personalausweis nun 28,80 Euro.
Neuer Lebensmittelmarkt in Planung
Beispiel eines Netto-Markts
Anlässlich der Gemeindevertretersitzung am 11. Oktober 2010 informierte
Bürgermeister Mario Gerhold über das Vorhaben des Lebensmitteldiscounters Netto,
in Körle einen neuen Einkaufsmarkt zu bauen. Auf dem ehemaligen Gelände der CBI
an der Nürnberger Straße, direkt vor dem Bauhofgelände, soll ein neuer Markt mit
ca. 800 qm Verkaufsfläche entstehen. Nach seiner Einschätzung stelle der neue
Markt eine gute Ergänzung des in Körle vorhandenen Einkaufsangebots dar. In
jedem Fall werde der Markt dazu beitragen, wieder Kaufkraft in die Gemeinde
zurück zu holen, was für alle Geschäfte von Vorteil sei. Die Firma Netto plane
die Eröffnung bis zum Jahresende 2011. Netto ist ein Tochterunternehmen von
Edeka und nach eigenen Angaben der Discounter mit der größten
Artikelauswahl.
Naturnahes Kindergartengelände

Die Besucher der Kindertagesstätte Pfiffikus bekommen im wahrsten Sinne des
Wortes einen neuen „Kindergarten“: Das Garten-/Freigelände Richtung Schule wird
neu gestaltet. Nachdem die Arbeiten am Anbau für die Hort- bzw.
alterübergreifenden Gruppen fast abgeschlossen sind, lässt die Gemeinde Körle
den Hang und den Zugang von der Grundschule herrichten. Der Vorschlag eines
Landschaftsarchitekten und der Körler AG Natur- und Umweltschutz, das Gelände
naturnah zu gestalten, fand beim Gemeindevorstand und der Kindergartenleitung
Zustimmung. Nach Ausschreibung der Arbeiten wurde der Auftrag an eine Garten-
und Landschaftsbaufirma vergeben. Die Arbeiten starteten in der ersten
Novemberwoche. Zunächst wurden Sandsteine als Sitzgelegenheit und Abfangung des
Hanges eingebaut. Um den Spiel- und Erlebniswert des Geländes zu erhöhen, bildet
eine flach ansteigende Steinlandschaft aus Basalt gute Klettermöglichkeiten. Die
Zwischenräume sollen mit Stauden in Zusammenarbeit mit der Naturschutzgruppe und
Eltern bepflanzt werden. Der Weg zwischen Schule und Kindergarten wird mit einer
Treppenanlage ausgebaut. Die Rutsche bekommt einen neuen Standort und einen
Aufgang aus Holzstufen. Die Regeneinläufe und das Pflaster im Hof hinter den
Gruppenräumen werden ebenfalls erneuert, weil sich bei Regen stets große
Schlammpfützen bildeten. Die Neugestaltung des Außengeländes lässt sich die
Gemeinde ca. 38.000 Euro kosten. Noch im November sollen die Arbeiten
abgeschlossen werden.
Neuer Rutschenturm für die Kleinen Strolche
Neue Errungenschaft im Erlenweg: Die Mädchen und Jungen der Kindergruppe "Die
kleinen Strolche e.V." machten große Augen, als ein Bagger auf dem Grundstück
anrückte und mehrere Löcher aushob. Es waren die Fundamente für einen neuen
Rutschenturm, die Björn Brettschneider und Ingolf Finis vom Körler Bauhof
herstellten. Einen Tag später stand der schöne bunte Turm. Nachdem
Holzhackschnitzel als Fallschutz ausbreitet waren, konnten die kleinen Strolche
das neue Gerät gleich in Beschlag nehmen. Die Kosten für den Rutschenturm von
ca. 1.100 Euro wurden aus den Mitteln der Qualitätsverbesserung bezahlt. Diese
Mittel stellt die Gemeinde Körle seit dem Jahr 2009 zur Verfügung, nachdem die
Gemeindevertretung entschieden hatte, statt einer generellen
Kindergebührenbefreiung lieber mehr Geld in die Qualität der Betreuung zu
investieren.
Achtung Wildschweine !

Ungewöhnlichen Besuch gab es am Abend des 29.09.2010 in Körle.
Mehrere Bürger meldeten sich bei der Gemeindeverwaltung und der Polizei, weil
Wildschweine auf Gemeindestraßen unterwegs waren. Wie sich später herausstellte,
versuchten die Tiere in mindestens drei Fällen, in Wohnungen einzudringen.
In einem Fall rammte ein ausgewachsenes Schwein gegen eine Haustür im
Lärchenweg. Im zweiten Fall, der im Neuen Weg registriert wurde, saß eine
Mutter mit ihren beiden kleinen Kindern beim Abendessen, als ein Wildschwein die
Scheibe der Terassentür durchbrach, glücklicherweise aber schnell wieder
nach draußen fand. In einem anderen Bereich von Körle,
der Langenbergstraße, meldete der Wohnungseigentümer am späten Abend bei
der Polizei einen vermeintlichen Wohnungseinbruch. Auch hier drang ein
Wildschwein durch eine Fensterscheibe in die Wohnung, während der Eigentümer
abwesend war, und verwüstete diese erheblich. Außerdem meldete sich eine
Bürgerin, die mit ihrem Fahrrad zu Fall kam, nachdem ein flüchtendes Wildschwein
sie gestreift hatte. Nach der ersten Meldung wurde sofort ein Jagdaufseher
verständigt, der die Tiere aufspürte. Nach seinen Angaben flüchteten die
Schweine in Richtung Feldgemarkung.
1.000 Euro für Hochwasseropfer in Pakistan

Unter dem Motto „Körle hilft“ fand am 3. September ein Wohltätigkeitskonzert
auf dem Rathausplatz statt. Die Melsunger Band „Ground Zero“ spielte zugunsten
der Hochwasseropfer in Pakistan. Die Gemeindeverwaltung hatte sich kurzerhand zu
dieser Aktion entschlossen, zumal bereits in den Vorjahren
Wohltätigkeitsveranstaltungen z.B. für die Tsunami-Opfer in Südostasien oder die
Erdbebenopfer auf Haiti erfolgreich organisiert werden konnten. Am vergangenen
Freitagabend spielte die Band zwei Stunden aktuelle Coversongs vor
schätzungsweise 80 Zuschauern. Die Mädchen des Show- und Tanzcorps „Dance
Devils“ aus Melsungen hatten durch die Zeitung von der Hilfsaktion erfahren und
sich für einen Auftritt angeboten. Mit akrobatischen Tanzfiguren, Pyramiden und
einer Cheerleader-Einlage hatten sie die Gäste schnell auf ihrer Seite. Der
DRK-Ortsverein Körle/Guxhagen sorgte mit Kartoffelpuffern für die Verpflegung
und spendete die Einnahmen für die Aktion. In die Spendenkasse floss auch
finanzielle Unterstützung vom FC Körle, der CDU sowie dem Schützenverein. Die
Hessische Löwenbier-Brauerei spendierte ein 30 Liter-Faß. Der Gesamterlös von
ca. 1.000 Euro wird an das Kinderhilfswerk UNICEF für die Hochwasserhilfe in
Pakistan überwiesen. Danke an alle Helferinnen und Helfer !
Lärm: Bitte Rücksicht nehmen
Beschwerden wegen Ruhestörungen sind häufige Aufgaben, mit denen Polizei und
Ordnungsamt konfrontiert werden. Mit diesem Bericht möchten wir die Rechtslage
darlegen und um Rücksichtnahme bitten:
Grundregel
Jeder
hat sich so zu verhalten, dass andere nicht mehr als nach den Umständen
unvermeidbar durch Lärm belästigt und beeinträchtigt werden.
Lärmverbot
Lärmverbot in der Zeit von 07.00 bis 09.00
Uhr, von 13.00 bis 15.00 Uhr und von 17.00 bis 20.00 Uhr in Wohngebieten,
Wohnhäusern und in deren unmittelbarer Nähe gilt nun lediglich für Geräte wie
Freischneider, Grastrimmer, Graskantenschneider, Laubbläser und Laubsammler, die
nicht mit dem EU-Umweltzeichen versehen sind. An Sonn- und Feiertagen herrscht
generelles Lärmverbot.
Ausnahme: Firmen dürfen werktags im Rahmen ihrer
gewerblichen Tätigkeit auch laute Arbeiten ausführen.
Nachtruhe
Hier wird nicht mehr nach Sommer und Winter unterschieden. Somit ist
es verboten, zwischen 20.00 Uhr abends und 7.00 Uhr morgens Lärm zu erzeugen,
der andere belästigen kann.
Rasenmäher und andere Arbeitsgeräte
An Werktagen, also von Montag bis Samstag, dürfen Rasenmäher gleich
welcher Art in der Zeit von 20.00 Uhr abends bis 7.00 Uhr morgens nicht benutzt
werden. Dies gilt auch für gewerbliche Firmen. Privatpersonen dürfen während der
Verbotszeiten im Freien auch keine anderen lärm erzeugenden Arbeitsgeräte wie
z.B. Kreissägen, Bohrmaschinen, Schleifhexen und ähnliches benutzen. Firmen
dürfen solche anderen Geräte allerdings benutzen. Völlig verboten ist die
Benutzung von Rasenmähern und anderen Geräten an Sonn- und Feiertagen. Im
Umkehrschluss ist Rasenmähen und die Benutzung anderer Geräte im Freien durch
Privatpersonen also zu folgenden Zeiten erlaubt: Montag bis Samstag von 7.00 bis
20.00 Uhr.
Fahrzeuge
Verboten ist: Motoren unnötig oder
unnötig laut laufen zu lassen, Schallzeichen (Hupen) außer zur Warnung
abzugeben, Fahrzeugtüren oder Garagentore unnötig laut zu schließen, Motorräder,
Mopeds, Leichtkrafträder oder Mofas ohne Notwendigkeit in unmittelbarer Nähe von
Wohnungen oder in freier Natur laufen zu lassen, beim Be- und Entladen von
Fahrzeugen unnötig Lärm zu erzeugen.
Tiere
Der Tierhalter
ist dafür verantwortlich, dass andere Personen nicht mehr als unvermeidbar durch
den Lärm ihres Tieres belästigt werden. Die üblichen Geräusche, die bei der
Tierhaltung in landwirtschaftlichen Betrieben entstehen, gelten kraft Gesetzes
als unvermeidbar und sind damit zulässig.
Allgemeine
Ausnahmen:
Gewerbebetriebe in extra ausgewiesenen
Gewerbegebieten sind an die angegebenen Zeiten nicht gebunden.
Landwirtschaftliche Betriebe und auch gewerbliche Betriebe sind an die
Ruhezeiten ebenfalls nicht gebunden, wenn die erforderlichen Arbeiten nicht bis
zum Ende der Ruhezeit aufschiebbar sind (z.B. bei Erntenotstand oder zum Füttern
oder Melken des Viehs. Baufirmen müssen auch nicht ihren Beton hart werden
lassen, nur weil Mittagsruhe herrscht).
In Not- und Katastrophenfällen
darf natürlich auch während der Ruhezeiten Lärm gemacht werden.
Hi-Fi-Anlagen, Kassettenrecorder, CD-Player, Megaphone und ähnliche
elektronische Geräte sowie Musikinstrumente jeder Art dürfen nur so laut
betrieben oder gespielt werden, dass unbeteiligte Personen nicht gestört werden
können. Wenn andere gestört werden können, ist der Betrieb solcher Geräte und
Musikinstrumente auf öffentlichem Gelände oder in öffentlichen Verkehrsmitteln
verboten. Ebenso ist laute Musik z. B. auch auf öffentlichen Spielplätzen,
Campingplätzen und in Schwimmbädern verboten.
Feiertagsruhe
An Feiertagen herrscht generelles Lärmverbot. Feiertage in Hessen
sind:
- der Neujahrstag,
- der Karfreitag,
- der Ostermontag,
- der 1. Mai,
- der Himmelfahrtstag,
- der Pfingstmontag,
- der Fronleichnamstag,
- der Tag der deutschen Einheit (3. Oktober)
- und 1. und 2. Weihnachtstag.
380 kV Leitung

Die Gemeindevertretung hat am 18.08.2010 folgenden Beschluss zur geplanten
380 kV-Leitung gefasst:
Die geplante
380-kV-Hochspannungsverbindung soll bei Umsetzung der Westtrasse durch das
Gebiet der Gemeinde Körle verlaufen. Durch den Verlauf über nicht bewaldetes
Gelände in direkter Sichtnähe der Wohnbebauung ergeben sich neben möglichen
gesundheitlichen Beeinträchtigungen für die sich in den Naherholungsbereichen
der Gemeinde aufhaltenden Menschen insbesondere Auswirkungen auf das
Landschaftsbild. Wertverluste der Immobilien werden durch die Eigentümer
befürchtet. Darüber hinaus verläuft die Trasse in Körle in nicht hinnehmbarer
Nähe zum gemeindlichen Waldkindergarten. Hier halten sich regelmäßig Kinder auf,
die somit beinahe täglich einem starken elektromagnetischen Feld ausgesetzt sein
werden.
Um diese Auswirkungen auf die Schutzgüter (Mensch,
Tiere/Pflanzen/biologische Vielfalt, Landschaft, Kultur-/Sachgüter etc.) zu
minimieren, fordern wir, dass die Erdkabeloption nach § 2 EnLAG ausgeschöpft und
die Stromleitung auch im Gemeindegebiet Körle als Erdkabel errichtet
wird.
Alternativ ist für uns auch eine Trassenverlegung aus der
vorgesehenen exponierten Lage in freier Landschaft und der Nähe zur Ortslage hin
zu einer Trasse in bewaldeter Lage im Bereich der Söhre sowie deren südlicher
Ausläufer denkbar. Damit wäre ein erheblicher Teil der für eine Freileitung auf
der bisher geplanten Trasse zu befürchtenden Beeinträchtigungen wie
gesundheitliche Schädigung der Menschen (insbesondere im Waldkindergarten),
optische Beeinträchtigung des Landschaftsbildes mit Wertverlust bei Immobilien
etc. auszuschließen bzw. zu minimieren. Ein Trassenverlauf durch die Waldflächen
würde auch eine Verkürzung der Leitungslänge bewirken. Ökologische
Beeinträchtigungen bei einer Querung der Söhre ließen sich u.E. dadurch
minimieren, dass a) sich der Trassenverlauf an dem bestehenden Forstwegenetz
orientiert und b) die zu rodenden Flächen als Versuchsflächen für den Anbau von
Energieholz verwendet werden.
Die Pläne für den Leitungsbau sind
hier ersichtlich www.rov-wahle-mecklar.de
Feuerwehr rettete eingeklemmte Fahrerin
Bildquelle: nh24.de
Zu einem Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person musste die
Feuerwehr Körle am 18. August 2010 gegen 11 Uhr ausrücken. In einer
Kurve auf der B 83 zwischen Körle und Guxhagen war der VW Golf einer Frau aus
Melsungen ins Schleudern geraten und mit der Fahrerseite gegen einen Baum
geprallt. Nach der Befreiung mit Hilfe hydraulischer Geräte der Feuerwehr flog
Christoph 7 die Verletzte in ein Kasseler Krankenhaus. Einen Bericht finden Sie hier.
Straße nach Albshausen ist jetzt Kreisstraße
Mit Einführung der LKW-Maut im Jahr 2005 war in der Ortsdurchfahrt von Körle
eine deutliche Zunahme des Schwerlastverkehrs spürbar. Die Gemeinde Körle
forderte daraufhin, die Bundesstraße im Ort für LKW zu sperren und eine
Umleitung über die Ortsumgehung vorzunehmen. Diese Forderung wurde damals mit
der Begründung abgelehnt, bei der Ortsdurchfahrt handele es sich um eine so
genannte klassifizierte Straße, eine Sperrung sei nicht möglich. In diesem
Zusammenhang legte das Landesamt für Straßenbau ein Umstufungskonzept vor, dem
zu Folge die Gemeinde Körle die Ortsdurchfahrt und die Straße über den Körler
Berg als Gemeindestraßen übernehmen sollte. Das Umstufungskonzept sah außerdem
vor, die L 3221 nach Guxhagen bis zur Autobahn zur Bundesstraße aufzustufen. Mit
der Abstufung der Ortsdurchfahrt zur Gemeindestraße erklärten sich die
Gemeindevertreter damals bereit, denn nur so konnte die begehrte Sperrung für
LKW erreicht werden. Eine Übernahme der Straße am Körler Berg wurde jedoch mit
der Begründung abgelehnt, die Verbindung diene nach wie vor dem überörtlichen
Verkehr, sie müsse deshalb im Eigentum des Staates bleiben.
Das
nachgebesserte Konzept stufte die Straße nach Albshausen dann als Kreisstraße
ein, der Schwalm-Eder-Kreis lehnte jedoch die Übernahme dieser Strecke in seine
Unterhaltungspflicht ab. Zwischenzeitlich wurde der Streit um die Straßen
gerichtlich geklärt. Das Ergebnis: Die Bundesstraße 83 führt aus Richtung
Melsungen auf der Ortsumgehung an Körle vorbei bis zur Autobahn nach Guxhagen.
Die Straße von Körle nach Albshausen in nun die Kreisstraße 158 bis zum Abzweig
nach Wollrode. Ab dort bis nach Kassel ist die frühere Bundesstraße nun die L
3460.
Machbarkeitsstudie zur Kläranlage

Die mehr als 40 Jahre alte Kläranlage der Gemeinde Körle wurde in den Jahren
1989/1990 erweitert. Nachdem diese größere Investition auch schon zwanzig Jahre
zurück liegt, sollte vor zwei Jahren der Rechen und das Sandfangbecken neu
gebaut werden. Angesichts der hohen Kosten von ca. 600.000 Euro für diesen
relativ kleinen Anlagenteil wurde diese Investition zunächst nicht durchgeführt
und nach Alternativen gesucht. Eine andere Bauausführung (z.B. in Form einer
Kompaktanlage) hätte auch nur unwesentliche Kostenreduzierungen zur Folge
gehabt. Alle noch folgenden Investitionen in die Kläranlage wären mit Ausgaben
jenseits der Millionengrenze verbunden, so dass als Alternative zum Betrieb der
eigenen Kläranlage über einen Anschluss an das Melsunger Klärwerk nachgedacht
wurde. Nachdem von der Stadt Melsungen grundsätzliche Bereitschaft signalisiert
wurde, gab die Gemeinde Körle eine Machbarkeitsstudie in Auftrag, die in der
Sitzung der Gemeindevertretung von Dipl.-Ing. Georg Grodde vom Büro Hesse und
Partner aus Kassel vorgestellt wurde. Das Ingenieurbüro sei zu dem Schluss
gekommen, dass der Anschluss der Körler Kanalisation an die Kläranlage Melsungen
grundsätzlich machbar ist, denn Erweiterungsbedarf wird durch das zusätzliche
Abwasser aus Körle nicht notwendig. Bei den Investitionskosten wirkt sich
positiv aus, dass eine Druckleitung aus Richtung Körle nur bis nach Röhrenfurth
gebaut werden müsste, denn ab dort könnten die vorhandenen Druckleitungen
genutzt werden, wenn größer dimensionierte Pumpen eingebaut werden.
In einem nächsten Schritt will das Ingenieurbüro einen Investitions- und
Betriebskostenvergleich zwischen dem Betrieb der eigenen Kläranlage bzw. dem
Anschluss an das Melsunger Klärwerk aufstellen. Diese Berechnung werde
voraussichtlich im Sommer vorliegen, so Dipl.-Ing. Grodde. Bürgermeister Mario
Gerhold unterstrich, dass er die Machbarkeitsstudie und die folgende
Wirtschaftlichkeitsuntersuchung für absolut richtig hält, denn für die
Entwicklung der Abwassergebühren sei die Suche nach der wirtschaftlichsten
Lösung Ausschlag gebend. Seiner Ansicht nach solle zwischen der Stadt Melsungen
und der Gemeinde Körle ein Abwasser-Liefervertrag geschlossen werden. Über die
Höhe der Kosten pro cbm sei allerdings noch nicht gesprochen worden, allerdings
verfolge man eine Lösung, die beiden Kommunen Vorteile bringe, so Gerhold. Nach
dem Vortrag wurden Fragen der Gemeindevertreter/Innen beantwortet. Auf die
Frage, ob eine größere Kläranlage grundsätzlich wirtschaftlicher zu betreiben
sei, als eine kleine Anlage, antwortete Herr Grodde, dass man mit den
Betriebskosten mittelgroßer Anlagen die besten Erfahrungen habe. Nach Vorliegen
der Wirtschaftlichkeitsuntersuchung werden die Gemeindevertretung und die
Öffentlichkeit informiert, eine Entscheidung für oder gegen den Anschluss nach
Melsungen soll im Laufe des Jahres 2010 gefällt werden.
Gemeindestraße nach Empfershausen wieder frei
Der Sturm vom Sonntag, den 28.02.2010, hat in Körle glücklicherweise nur
mäßige Schäden angerichtet. Die Feuerwehren aus Körle und Empfershausen
beseitigten an mehreren Stellen umgestürzte Bäume, um Straßen wieder passierbar
zu machen. Zeitweise war die L 3228 zwischen der B 83 und Empfershausen
gesperrt. Die Gemeindestraße zwischen Körle und Empfershausen war am
Montagmorgen wegen umgestürzter Bäume dicht. An einigen Gebäuden
fehlen Dachziegeln.
Aktion „Körle hilft“: 2.500 Euro für Waisenhaus in Port au Prince

Eine spontane Hilfsaktion zugunsten der Menschen in Haiti hatte die Gemeinde
Körle fürSamstag, den 30.01.2010, ins Leben gerufen. Bereits in den vergangenen
Jahren konnte mit ähnlichen Aktionen Hilfe z.B. für die Betroffenen der
Tsunami-Katastophe in Südostasien oder die Hochwasseropfer an der Elbe geleistet
werden. Um den vom Schicksal getroffenen Menschen in Haiti zu helfen, hatte der
DRK-Ortsverein Körle/Guxhagen 250 Portionen Erbseneintopf gekocht und für die
jüngste Hilfsaktion zur Verfügung gestellt. Diese wurden am Samstag restlos am
Stand in der Ortsmitte gegen eine Spende abgegeben. Wenige Tage zuvor hatte die
VdK-Ortsgruppe schon bei einem Treffen 450 Euro gesammelt, der Förderverein
Gasthaus Zur Krone auch über 300 Euro. Beide Vereine übergaben die Spenden an
die Hilfsaktion der Gemeinde. Zum winterlichen Wetter passend bot die
Sparte Jedermänner des TSV am Samstag heißen Apfelwein und Orangensprudel, Katja
Hofmann bot Tupperware gegen eine Spende. Die Zählung der Spenden brachte zum
Schluss die stolze Summe von ca. 2.500 Euro. Dieser Betrag wird einem Kinderheim
in der Hauptstadt Haitis, Port au Prince, zu Gute kommen, zu dem die Körler
Bürgerin Miriam Pabst Kontakte unterhält, die auch Mitinitiatorin der
Hilfsaktion war. Herzlichen Dank allen Helferinnen und Helfern, vor allem allen
Einwohnern, die den Menschen in Haiti durch eine Spende geholfen haben.
Winterdienst auf Gehwegen
Die Jahreszeit gibt uns Anlass, auf den durchzuführenden Winterdienst
hinzuweisen. Nach der Satzung über die Straßenreinigung der Gemeinde Körle haben
Grundstückseigentümer oder die von ihnen vertraglich verpflichteten Personen
dafür zu sorgen, dass
1. Gehwege und Überwege vor ihren
Grundstücken bei Schneefall in einer solchen Breite von Schnee geräumt werden,
dass der Verkehr nicht mehr als unvermeidbar beeinträchtigt wird;
2.
jedes Hausgrundstück einen schneefreien Zugang zur Fahrbahn und zum
Grundstückseingang in einer Breite von mind. 1,25 m hat;
3. die
Abflussrinnen bei Tauwetter vom Schnee freigehalten werden;
4. bei
Schnee- und Eisglätte die Gehwege, die Überwege, sowie die Zugänge zur Fahrbahn
und zum Grundstückseingang so rechtzeitig bestreut und abgestumpft werden, dass
Gefahren nach allgemeiner Erfahrung nicht entstehen können. Dies gilt auch für
sogenannte „Rutschbahnen“.
5. bei Eisglätte Gehwege in voller Breite und
Tiefe, Überwege in einer Breite von 2,00 m abgestumpft werden;
6. als
Streumaterial vor allem Sand, Splitt oder ähnliches abstumpfendes Material
verwendet wird. Salz darf nur in geringer Menge zur Beseitigung festgetretener
Eis- oder Schneereste verwendet werden.
Diese Verpflichtungen gelten für
die Zeit von 07.00 Uhr bis 20.00 Uhr. Bei Schneefall ist die Räumung jeweils
unverzüglich durchzuführen. Bei Straßen mit einseitigem Gehweg sind sowohl die
auf der Gehwegseite angrenzenden Anlieger als auch die Gegenüberliegenden zu den
genannten Maßnahmen verpflichtet. Es wurde für notwendig gehalten, eine
einheitliche Regelung für das Gemeindegebiet zu schaffen, wer zu welcher Zeit
den Winterdienst auf einseitigen Gehwegen ausführt, da die Absprache zwischen
den Nachbarn manchmal nicht so gut funktioniert hat.
Der Gemeindevorstand
hat daraufhin folgende Verfahrensweise festgelegt: In den ungeraden Jahren
sind die Verpflichtungen zum Winterdienst auf einseitigen Gehwegen von den
Anliegern auszuführen, auf deren Seite sich der Gehweg befindet. In den
geraden Jahren sind somit die Eigentümer der gegenüberliegenden Grundstücke zum
Winterdienst verpflichtet.
Zuwiderhandlungen gegen diese Verpflichtungen
können mit einer Geldbuße von 5,00 Euro bis 1.000,00 Euro geahndet werden.
Für Fragen oder Beschwerden steht das Ordnungsamt zur Verfügung (Herr Sohl Tel.
05665/9498-15).
Wasser- und Kanalgebühren zum 1.12.2009 teurer
Die Gebühren für die Wasserversorgung und die Abwasserbehandlung steigen zum
1. Dezember 2009 um insgesamt 48 Cent. Nach einem Beschluss der
Gemeindevertretung vom 16.11.2009 ist für 1000 Liter Wasser demnächst ein Betrag
von 1,83 Euro anstatt bisher 1,65 Euro zu zahlen, für die Ableitung und
Reinigung von 1000 Litern Abwasser nun 3,15 Euro anstatt bisher 2,85 Euro.
Die Gebührenerhöhung wurde nach einem entsprechenden Vorschlag des
Gemeindevorstandes mehrheitlich beschlossen, um die im Jahr 2008 entstandene
Lücke von ca. 50.000 Euro zwischen den Einnahmen und Ausgaben bei Wasser und
Kanal künftig zu schließen. Zuletzt hatte es im Dezember 2007 eine
Gebührenerhöhung gegeben. Seither sind der Preis und die verkaufte Wassermenge
weitgehend konstant geblieben, allerdings haben sich die Energiekosten sowie die
Kosten für die Klärschlammentsorgung durch größere Abgabemengen deutlich erhöht.
Bereits in der Haupt- und Finanzausschusssitzung wurde die Kostenentwicklung
betrachtet. Bürgermeister Mario Gerhold erläuterte, dass man durch die Reparatur
von Wasserrohrbrüchen durch den Bauhof oder die landwirtschaftliche Verwertung
des Klärschlamms den kostengünstigsten Weg beschreite. Er betonte in der
Sitzung, dass man die Bereiche Wasser und Kanal nicht aus allgemeinen
Steuermitteln subventionieren könne, denn vor dem Hintergrund sinkender
Steuereinnahmen erwarte man im nächsten Jahr wieder einen defizitären Haushalt.
Mit den ab Dezember gültigen Gebühren liegt die Gemeinde Körle im
Vergleich zu anderen nordhessischen Kommunen im Durchschnitt.
Eingangsbereich des Lobenhäuser Friedhofs neu gestaltet
Die Besucher des Lobenhäuser Friedhofs sehen die Veränderung schon von
weitem: Den Eingangsbereich verzieren seit Mitte Oktober zwei schöne neue
Sandsteinpfeiler. Nachdem Andreas Stöbel vom Bauhof vor ca. drei Jahren ein
neues zweiflügeliges Eingangstor konstruiert und geschweißt hatte, wurden nun
die alten verwitterten und teilweise unförmigen Sandsteinpfeiler ersetzt. Diese
Anregung gab Heinrich Schmoll aus Lobenhausen und erklärte sich zugleich bereit,
das notwendige Material zu spenden und die Pfeiler ohne Berechnung selbst zu
mauern und zu verfugen, was auch auf akkurate Weise geschah. Die Gemeinde Körle
sagt Herrn Schmoll und der Firma Fliesen-Schmoll herzlichen Dank für die
großzügige Spende.
Bundestagswahl: Vorläufiges Ergebnis liegt vor
Gemeindevertretung beschließt Resolution gegen Gewalt
In Anbetracht der erschütternden Tat vom 12. September 2009, bei der Dominik Brunner in München zu Tode kam, nachdem er sich schützend
vor vier bedrohte Kinder stellte, hat die Gemeindevertretung in ihrer
Sitzung am Montagabend folgende Resolution gefaßt:
Wir alle sind entsetzt
über das brutale und abscheuliche Verbrechen. Dominik Brunner wollte junge
Menschen vor Straftätern schützen und hat diese Zivilcourage mit seinem Leben
bezahlt. Unser Mitgefühl gilt seinen Angehörigen und Freunden. Dominik Brunner
hat nicht weggesehen, als Menschen in Gefahr waren. Sein Verhalten ist Vorbild
für eine menschliche Gesellschaft. Sein Tod ist Mahnung gegen Gleichgültigkeit,
Brutalität und Gewalt. Alle Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Körle sind
aufgerufen, sich gegen Gewalt in der Gesellschaft einzusetzen.
Strom vom Bauhofdach

Strom aus Sonnenlicht – eine ökologisch und wirtschaftlich interessante
Technik. Schon seit vielen Jahren betreibt die Gemeinde Körle eine
Solarstromanlage auf dem Dach der Berglandhalle. Nun wurde von der Kommune in
eine zweite Anlage investiert, denn seit 7. September 2009 fließt auch vom
Dach des Bauhofes Strom in das Netz des Energieversorgers EON. Einen knapp
sechsstelligen Betrag gab die Gemeinde für eine 29 kw/p starke
Photovoltaikanlage aus. Diese Summe wird sich im Laufe der nächsten Jahre
über die so genannte Einspeisevergütung refinanzieren und vermehren. Das Geld
stammt aus einer Rücklage, die bisher als Festgeld angelegt war. Das niedrige
Zinsniveau und die günstigen Modulpreise waren ausschlaggend für die Idee, das
Geld in eine PV-Anlage zu investieren.
Zur offiziellen Inbetriebnahme am
7. September waren rd. 50 Bürgerinnen und Bürger gekommen. Bürgermeister Mario
Gerhold sagte, die Gemeinde Körle sei ein gutes Beispiel für den häufig
geforderten Energiemix, denn hier werde durch die beiden Windkraftanlagen,
die Nahwärmeverorgung im Baugebiet "Auf dem Hollunder" und ca. 50
Photovoltaikanlagen das große Potential an regenerativen
Energieerzeugungsmöglichkeiten schon stark genutzt.
In Kürze soll
die Anlage auch eine Fernüberwachung erhalten. Die Menge des täglich/monatlich
bzw. gesamt eingespeisten Stroms ist dann auf dieser Homepage über einen Link
erkennnar.
Himmelslaternen wegen Brandgefahr verboten
In Hessen sind, wie in einigen anderen Bundesländern auch, so genannte
Himmelslaternen ab sofort verboten. Laut einer Pressemitteilung des Landes sind
die mit einem Brennstoff versehenen Ballons aus Reispapier für eine zunehmende
Zahl von Bränden verantwortlich, zuletzt Mitte Juli in Dieburg. In der
südhessischen Stadt verursachte eine Himmelslaterne am 11. Juli einen
Dachstuhlbrand, der Schaden betrug 250.000 Euro.
Insbesondere zum Schutz
vor Haus- und Waldbränden hat das Innenministerium nun per
Gefahrenabwehrverordnung den Start von ballonartigen Leuchtkörpern, die mit
Brennstoffen erwärmt werden, verboten.
Die Missachtung des Verbots kann
eine Geldbuße zur Folge haben. Für die Verfolgung von Ordnungswidrigkeiten ist
der Bürgermeister als örtliche Ordnungsbehörde zuständig. Wir bitten um
Kenntnisnahme und Beachtung.
Feuerwehreinsatz in Albshausen
Rettungsdienste übten Samstagnacht
Eine große Rettungsübung unter Beteiligung vieler Hilfsorganisationen fand in
der Nacht von Samstag 22. August auf Sonntag 23. August 2009 an der
Schnellbahnstrecke im Bereich des Überholbahnhofs Körle statt. Angenommen wurde
ein ICE Unfall im Bereich des Kehrenbergtunnels zwischen Körle und Guxhagen.
Einen Bericht zu der Übung finden Sie hier.
Vor 40 Jahren: Unwetterkatastrophe richtet großen Schaden an

In Juli jährt sich zum 40. Mal ein Ereignis, das vielen Einwohnern noch in
schlechter Erinnerung ist. Am 17. Juli 1969 wurde nach einem schweren Unwetter
weite Teile von Körle und Empfershausen überflutet. Die folgende Darstellung
dieser Unwetterkatastrophe ist dem Buch „900 Jahre Körle“ entnommen und wurde
damals von Karl Suck verfasst:
Ein Tag voller Angst und Schrecken war für
die Körler Einwohnerschaft der 17.Juli 1969. An diesem Donnerstag bewölkte sich
nach einem heißen und schwülen Vormittag nachmittags der Himmel. Ein schweres
Gewitter zog sich zwischen Quiller und Söhre zusammen. Gegen 15.30 Uhr setzte
ein starker Wind ein. Blitze und Donner, Regengüsse und Hagelschauern
vereinigten sich zu einem höllischen Inferno. Ein Wolkenbruch außergewöhnlichen
Ausmaßes ging über den Einzugsgebieten der Trockenen Mülmisch und der Nassen
Mülmisch nieder. Der Boden konnte die aus den Wolken stürzenden Wassermassen
nicht mehr fassen, so dass die Rinnsale, Flutgräben und Feldwege in kurzer Zeit
zu Bächen und die beiden Mülmischbäche zu reißenden Flüssen anschwollen.
Zweieinhalb Stunden tobte sich das Unwetter zwischen Söhre und Quiller aus.
Dreimal hintereinander prasselten gewaltige Regengüsse hernieder. Gegen 16.30
Uhr heulten die Alarmsirenen des Ortes auf. Mit einem 1,30 m hohen Wasserstand
wälzten sich die Wasserfluten der Trockenen Mülmisch durch die Ecke über die
Bundesstraße hinweg in das untere Dorf. Der Bachweg glich einem
wildaufschäumenden tobenden Flusse zur Schneeschmelze. Die Wassermassen vom
Busch und vom Kirchplatze suchten in breiter Form ihren Weg durch die
Kuhgasse.
Im neuen Weg raste das Wasser aus dem Hainsgraben kommend talwärts über die
Nürnberger Straße in den Hilgenweg und zum Bahnhof. In kurzer Zeit war auch hier
die B 83 nicht mehr befahrbar, da kniehoch das Wasser die Fahrbahn blockierte.
Durch die Schlamm- und Schuttablagerungen an den Seiten des strömenden Wassers
bildeten sich Dämme, wodurch auf der B 83 zwischen dem Gasthaus „Zur Krone“ und
der Raiffeisenkasse, zwischen der Dorflinde und dem Gasthaus zum Bahnhof, noch
nach dem Unwetter das Wasser stand. Die schlimmsten Verheerungen verursachte das
Wasser durch Kraterbildungen in der Bachwiese, in der Ecke und im Unterdorf. Das
angetriebene Schwemmgut ( Autowracks, Jauchenfässer, Handwagen, Holzscheite ,
Pfosten, Pfähle, Gartenzäune usw. ) bildeten vor der Bahnbrücke hinter dem
Feuerwehrturm eine regelrechte Sperrmauer, so dass im Raume vom Hof Scheffer-
Jütte längs des Hilgenweges – Hof Jacob – bis zum Anwesen Geyer ein Stausee
entstand. Am längsten stand das Wasser auf dem Hofe des Bauern Jacob, sowie
im Hilgenweg bis zum Hause Werner, da der Durchlass unter der Bahnbrücke durch
das angeschwemmte Strandgut vollkommen verstopft war. Die Kraft des ankommenden
Wassers aus der Ecke war so groß, dass die Nürnberger Straße unterspült und die
Betondecke des regulierten Mülmischbaches längs des unteren Bachweges durch den
Druck gehoben und in Stücke gerissen wurde. Weiter wurde der Schotter unter den
Eisenbahnschwellen weggeschwemmt und somit die Gleisanlage völlig
zerstört.
Am Freitag, dem 18.07. wurden durch Ausschellen alle Männer zum
freiwilligen Arbeitseinsatz aufgerufen. Die Herren der Gemeindevertretung gingen
mit gutem Beispiel voran. An dieser Stelle soll der selbstlose Einsatz der
freiwilligen Arbeitskräfte, die beim Entschlammen der Keller, bei der
Beseitigung der Schutt- und Geröllmassen auf den Höfen, Wegen und Straßen, bei
der Entleerung des vollkommen verstopften Kanalrohre, bei der Abfahrt des
Schwemmgutes, so tatkräftig geholfen haben, anerkennend gewürdigt werden. Auch
die Trinkwasserversorgung war gefährdet, da im Quellgebiet der Bachwiese durch
Wassereinbrüche die Hauptleitung an zwei Stellen unterbrochen war.
Am
19.07. unterrichtete Bürgermeister Karl Knaust und einige Herren der
Gemeindevertretung sowie Verbandsanwalt Konrad Jacob, den Staatsminister Hemsat
als auch Landrat Baier über den durch das Unwetter angericheteten Schaden.
Außerdem informierte Herr Jacob Herrn Staatssekretär Seiboth vom
Landwirtschaftsministerium über die Verwüstung der Feldwege. Der Bahnverkehr
nach Melsungen musste wegen der geborstenen Bahnbrücke über der Nassen Mülmisch
vorübergehend eingestellt werden. Zur Instandsetzung der vollkommen aufgewühlten
Wege in der Ecke und am Bachweg setzte man Räumbagger ein, da Menschenkraft mit
Hacke und Schaufel nicht ausreichte. Auch am Sonntag arbeiteten noch die Wehren
von Körle, Wagenfurth und Lobenhausen mit den freiwilligen Helfern, um die
Straßen und Wege vom letzten Schlamm zu reinigen. Selbst die ältesten Einwohner
des Ortes konnten sich an eine Überschwemmung solchen Ausmaßes nicht entsinnen.
Ein Glück, dass dieser Wolkenbruch nicht in der Nacht niederging. (Quelle:
Chronik "900 Jahre Körle" 1974)
Büroleiter Werner Glöckner verlässt das Boot

Der Büroleiter der Gemeindeverwaltung Körle, Herr Amtsrat Werner Glöckner,
trat am Freitag, den 31.07.2009, seinen letzten Arbeitstag an. Nach einigen
Tagen Resturlaub wird Werner Glöckner dann nach 38 Arbeitsjahren in der Körler
Gemeindeverwaltung in Altersteilzeit gehen.
Schon am 1. April 2006
konnte er sein 40-jähriges Jubiläum im öffentlichen Dienst feiern, denn
bereits im Jahr 1966 begann er eine Ausbildung beim Landkreis Kassel.
Anschließend war er in der Finanz- und Steuerverwaltung des Landkreises tätig
bzw. leistete seine Bundeswehrzeit ab. In den Dienst der Gemeinde Körle trat
Werner Glöckner zum 01.10.1971 als Inspektoranwärter. Nach Beendigung seiner
Ausbildung im gehobenen Dienst im Jahr 1974 blieb er der Gemeinde Körle
treu. Zu seinen Aufgaben gehört die Büroleitung und Organisation der
Gemeindeverwaltung, die Finanzverwaltung (Aufstellung der Haushaltspläne,
Verwaltung von Rücklagen und Krediten, Berechnung von Beiträgen u.a.), die
Bauverwaltung (z.B. Stellungnahmen zu Bauanträgen, baugenehmigungsfreie
Vorhaben, Verwaltung der Baugrundstücke, Bauberatung), die Organisation von
Wahlen und vieles mehr. Im Laufe der 38 Jahre hat er sich vielen Bürgerinnen und
Bürger als kompetenter und bürgernaher Ansprechpartner bewiesen. Dass sich die
Gemeinde Körle über einen relativ geringen Schuldenstand freuen kann, darauf hat
Werner Glöckner als Kämmerer schon zu Zeiten des ehemaligen Bürgermeisters Fritz
Ochs einen positiven Einfluss genommen und stand diesem, genauso wie heutzutage
Mario Gerhold, mit Rat und Tat zur Seite.
Das bisherige Aufgabengebiet
von Werner Glöckner wird künftig aufgeteilt. Alle Bauangelegenheiten
werden von Herr Dipl.-Ing. Frank Vogel bearbeitet, der im Mai seine Arbeit in
der Gemeindeverwaltung aufgenommen hat. Die Finanzplanung obliegt Frau Andrea
Grenzebach, um Wahlen kümmert sich Herr Dirk Sohl. Eine genaue Übersicht der
neuen Zuständigkeiten wird in Kürze bekannt gegeben.
Wir wünschen an
dieser Stelle Werner Glöckner ein gesundes und aktives Dasein als Pensionär und
danken herzlich für die Jahre guter und zuverlässiger Arbeit für die Körler
Bürger.
Neues Regenüberlaufbecken im Hilgenweg

In vielen Gemeinden werden Millionenbeträge in die Ertüchtigung der
Kanalisation investiert. Auch in Körle werden, mit finanzieller Unterstützung
des Landes, an einigen Stellen Kanäle und Kanalbauwerke in Ordnung
gebracht. Nachdem die Kanalbaustelle in der Auestraße fast abgeschlossen ist,
hat die Baufirma Emmeluth im Bereich der Dorflinde an der Kreuzung Nürnberger
Straße / Hilgenweg damit begonnen, ein altes Regenüberlaufbecken abzureißen, das
nicht mehr den heutigen technischen Anforderungen entsprach. Es wird ersetzt
durch ein Fertigteil, welches in Kürze mit einem Autokran an Stelle des alten
Beckens gesetzt wird. Das neue Becken sorgt dafür, dass bei starken
Niederschlägen ein Teil des Abwassers zur Fulda abgeleitet wird, weil diese
Mengen nicht zu 100 % in der Kläranlage verarbeitet werden können. Für den
Einbau des neuen Beckens musste die Linde einige Äste lassen. Die Gemeinde Körle
geht davon aus, dass der Baum keinen Schaden nimmt, da im Bereich der Baugrube
bereits das alte Becken vorhanden war. Eine Verlegung des Standorts wäre nur mit
einem finanziell unverhältnismäßigen Mehraufwand möglich gewesen.
Nach
Einbau des neuen Beckens unterhalb der Linde wird die Kanal bis zur
Bahnhofstraße gegen größere Rohre ausgetauscht, außerdem wird ein weiteres
Regenüberlauf-Bauwerk in der Einmündung Bahnhofstraße/Nürnberger Straße
erneuert.
Konjunkturprogramm: Was kommt in Körle an ?
Mit einem milliardenschweren Konjunkturpaket versucht der Staat, die Folgen
der Finanzkrise abzumildern. Ein Teil der Mittel, die von Bund und Ländern
bereit gestellt werden, fließt an die Kommunen. Insgesamt stehen für
unsere Gemeinde 276.071 Euro zur Verfügung. Die Mittel werden aber nicht
vollständig als Zuschuss gezahlt, sondern sind aufgeteilt nach Bundes- und
Landesmittel, die jeweils unterschiedlich bewilligt werden. So erhält die
Gemeinde Körle aus Landesmitteln ein Darlehn in Höhe 210.884 Euro, welches zu
5/6 vom Land getilgt wird und nur zu einem Sechstel aus Gemeindemitteln zurück
zu zahlen ist. Der Bund zahlt für gemeindliche Investitionen in Körle einen
Betrag von 65.187 Euro, die zu 75 % als Zuschuss und mit den restlichen 25 % als
Darlehn ausgezahlt werden.
Die Verwendung der Mittel ist auf gewisse
Bereiche beschränkt. Die Gemeindevertretung hat beschlossen, maximal 200.000
Euro der Landesmittel in die Erweiterung der Kindertagesstätte Pfiffikus zu
investieren. Restliche Mittel sollen der Unterhaltung der Gemeindestraßen zu
Gute kommen und die bereits im Gemeindehaushalt bewilligten 50.000 Euro
aufstocken. Die Bundesmittel dürfen lt. Gesetz nicht für die Straßenunterhaltung
verwendet werden. Gefördert werden aber Investitionen in Sportanlagen, daher
stimmte die Gemeindevertretung der Verbesserung des Sportplatzes zu. Durch die
Verlegung des Spielfeldes, dem Bau neuer Ballfangzäune und Erweiterung der
Flutlichtanlage entsteht ein neuer Trainingsplatz.
Die Mittel wurden
durch die Landesbehörden Anfang Juli bewilligt. Der Bauantrag für den
Kindergarten ist eingereicht, ein Baubeginn erfolgt in wenigen Wochen. Die
Straßenunterhaltungsarbeiten sind ausgeschrieben, die Auftragserteilung noch für
Juli geplant.
Auch für die Investition auf dem Sportplatz laufen die
Ausschreibungen. Darüber hinaus kommen der Wirtschaft noch größere Investitionen
zu Gute, die nichts mit dem Konjunkturprogramm zu tun haben. Hier sind
beispielsweise zu nennen die Nahwärmeversorgung „Am alten Schulgarten“ mit
675.000 Euro, Investitionen in die Kanalisation mit rund 800.000 Euro und der
Bau einer Photovoltaikanlage auf dem Dach des Bauhofes mit ca. 100.000 Euro.
Neuer Ortsplan erhältlich
Für das Gebiet der Gemeinde Körle liegt seit letzter Woche ein neuer Ortsplan
vor. Die Neuerstellung war notwendig geworden, weil die bisherige Auflage
vergriffen und durch Neubenennung von Straßen in Teilen nicht mehr aktuell war.
Eine Neuheit des neuen Ortsplans, der in Zusammenarbeit mit dem
Verwaltungs-Verlag München erstellt wurde, besteht in der Internet-Version, die
bis Mitte Februar verfügbar sein wird. Dann wird die Straßensuche auch über
diese Homepage möglich sein.
Bis zum 31. März 2009 erhält jeder Haushalt bei der Gemeindeverwaltung ein
Exemplar gratis. Ab April werden die Pläne in der Gemeindeverwaltung und in den
örtlichen Geschäften, die sich mit einer Werbeanzeige an der Erstellung
beteiligt haben, zum Preis von ca. 2 Euro verkauft.
Bei dieser
Gelegenheit möchten wir uns bei allen teilnehmenden Firmen bedanken und bitten
alle Einwohner um Berücksichtigung bei Einkäufen und
Aufträgen.
Eselprojekt wird fortgesetzt
Mit der Frage „Wird aus dem Körler Esel eine lebendige Geschichte ?“ hatte
der Bürgermeister im vergangenen Jahr die Idee ausgesprochen, für die
pädagogische Arbeit im Waldkindergarten einen Esel anzuschaffen. Daraus entstand
das so genannte Eselprojekt. Für den Waldkindergarten und mittlerweile auch für
die Pfiffikus-Vorschulkinder gibt es seit April 2008 ein tierisches Angebot:
Dreimal pro Woche gehen unterschiedliche Gruppen zu je fünf Kindern mit der
Dipl.-Sozialpädagogin und Reittherapeutin Cornelia Umbach zu den Eseln, die
Carsten Kilian aus Körle gehören. Der Ablauf sieht wie folgt aus:
Hinweg
zu den Eseln, Holen des Putzzeugs, Begrüßung der Esel, Frühstückslied /
Frühstück in der Nähe der Esel, Esel putzen, Überprüfung des Wassers der Esel,
Erkundung der Weide (alles okay, Zäune in Ordnung ?), Massage für die Esel,
Spiele mit den Eseln (körpersprachliche Spiele wie zum Beispiel: Grenzen setzen,
Grenzen wahren, Wahrnehmungsspiele, Beobachtung von bestimmten Verhaltensweisen
der Esel, etc.), Verabschiedung von den Eseln, Weide sichern, Putzzeug
zurückbringen, Rückweg in den Kindergarten, Gespräche mit den
Kindern.
Die Arbeit mit den Esel macht den Kindern sehr viel Spaß. Im
Vordergrund steht aber der pädagogische Nutzen für die Kinder: Verantwortung
übernehmen, Grenzen setzen, Gewinn an Selbstvertrauen, Beobachtung von
Verhaltensweisen u.a. Das Eselprojekt wurde auch schon im Hessischen Rundfunk
vorgestellt. Es ist ein Baustein zur Verbesserung der Kinderbetreuung und wird
von der Gemeinde finanziert, damit eine Teilnahme der Kinder nicht vom
Geldbeutel der Eltern abhängig ist. Zunächst war die Arbeit von Frau Umbach bis
Ende September 2008 befristet. Aufgrund der guten Erfahrungen hat der
Gemeindevorstand nun beschlossen, das Eselprojekt bis zum Sommer 2009
fortzusetzen.
Wilhelm Schild zum Ehren-Gemeindebrandinspektor ernannt

Anlässlich des Tages der offenen Tür bei der Feuerwehr Körle am 13. September
hielt die Gemeinde Körle für ihren früheren Ortsbrandmeister bzw.
Gemeindebrandinspektor eine besondere Überraschung bereit: Wilhelm Schild wurde
zum Ehren-Gemeindebrandinspektor ernannt. Der 62-Jährige, der im April diesen
Jahres mit dem Goldenen Brandschutzehrenzeichen für 40 Jahre aktiven Feuerwehr
ausgezeichnet worden war, trat im Jahr 1968 in seinem Geburtsort Wolfershausen
in die Feuerwehr ein. Nach seinem heiratsbedingten Umzug nach Körle wurde
Wilhelm Schild in 1971 aktives Mitglied der örtlichen Feuerwehr. Hier war er von
1978 bis 1983 Wehrführer. Im Jahr 1983 stand ein Wechsel in der Leitung der
Körler Feuerwehren an, denn der bisherige Ortsbrandmeister Christian Jacob
stellte sich altersbedingt nicht mehr zur Wahl. Die Feuerwehren aus Körle,
Empfershausen und Wagenfurth betrauten dann Wilhelm Schild mit der Aufgabe des
Ortsbrandmeisters.
20 Jahre erfüllte er die Aufgabe, die Feuerwehren der
Gemeinde zu leiten und die Einsatzbereitschaft zu verantworten, Koordination zu
übernehmen und Bindeglied zwischen Feuerwehren und Gemeinde zu sein. Einen
gewollten Generationswechsel vollzog man im Jahr 2003, als Jens Schenkluhn seine
Nachfolge antrat und die mitterweile umbenannte Funktion des
Gemeinbrandinspektors übernahm.
In seiner Ansprache ging Bürgermeister
Mario Gerhold auf die Verdienste Wilhelm Schilds für die Körler Feuerwehren ein.
Er sagte, Wilhelm Schild gehöre in Körle genauso zur Feuerwehr wie der Herkules
zu Kassel. Leider sei der Dienst in der Einsatzabteilung durch Erreichen der
Altersgrenze für ihn nicht mehr möglich, durch die Führung der Alters- und
Ehrenabteilung bleibe er der Feuerwehr aber erhalten. Im Namen der Körler
Bürgerinnen und Bürger dankte er Wilhelm Schild für dessen langjährige gute und
vertrauensvolle Arbeit für den Brandschutz in der Gemeinde
Körle.
Bildbeschreibung: Überreichung der Ernennungsurkunde zum
Ehren-Gemeindebrandinspektor an Wilhelm Schild (vierter von links). Es
gratulieren Wehrführer Sergij Drießen, Gemeindebrandinspektor Jens Schenkluhn,
Bürgermeister Mario Gerhold, Vereinsvorsitzender Dieter Zimmermann und stellv.
Wehrführer Mirco Hofmann.
Ballonwettflug: Einer kam bis zur Ostsee

Zum Fuldaradeln am 6. Juli hatte die Gemeinde Körle einen Luftballonwettflug
für Kinder organisiert. In der vergangenen Woche wurden die beiden Gewinnerinnen
ermittelt. Den längsten Flug hatte der Ballon von Annika Wohlrab hinter sich
gebracht. Gefunden wurde er 360 km entfernt am Weissenhäuser Strand, kurz vor
der Insel Fehmarn. Sie gewann damit den ersten Preis, einen Gutschein des
Zweiradhauses Bischoff aus Melsungen. Den zweiten Preis, ebenfalls ein Gutschein
des Zweiradhauses Bischoff, überreichte Bürgermeister Mario Gerhold an Lilly
Stolzenberger. Ihr Ballon war in Neustadt an der Dosse, nordwestlich von Berlin
gefunden worden. Der Fundort liegt in ca. 300 km Entfernung von Körle. Mario
Gerhold gratulierte den beiden jungen Damen zu ihren Gewinnen und bedankte sich
bei dem Juniorchef des Zweiradhauses, Axel Bischoff, der die Preise für das
Fuldaradeln gespendet hatte. Insgesamt hatten sich bei dem Ballonwettflug zum
Fuldaradeln 180 Kinder beteiligt.
Auf dem Foto sind zu sehen: Lilly und
Christina Stolzenberger, Axel Bischoff vom Zweiradhaus Bischoff, Annika und
Carsten Wohlrab, Bürgermeister Mario Gerhold
Tourismus-Service „Erlebnisregion Mittleres Fuldatal e.V.“ gegründet

Einen wichtigen Schritt in Sachen Fremdenverkehr unternahmen am 26. August
rund 100 Akteure aus Gemeinden, Gastronomie, Hotelbetrieben, Zimmervermietern
und anderen Geschäftsleute: Der Tourismus-Service für das Mittlere Fuldatal
wurde als Verein gegründet. Damit kümmert sich ein einheitlicher Verband künftig
um die touristische Vermarktung der Mittleren Fuldatals, in dem aktuell ca.
3.000 Gästebetten vorhanden sind. Das Gebiet erstreckt sich auf die Städte
Melsungen, Felsberg, Spangenberg, Rotenburg und Bebra sowie die Gemeinden
Guxhagen, Körle, Malsfeld, Morschen, Alheim und Ronshausen, in denen
zusammen rund 85.000 Einwohner leben. Zunächst 54 Quartiergeber,
Gastronomen, Geschäftsleute und weitere Mitgründer erklärten ihren Beitritt und
wählten einen Vorstand, dem der Rotenburger Bürgermeister Manfred Fehr vorsteht.
Man wolle im zweiten Schritt nun möglichst viele Gastgeber mit ins Boot holen,
sagte Melsungens Bürgermeister Dieter Runzheimer: "Die Politik kann nur den
Anstoß geben."
In den vergangenen drei Jahren arbeiteten die Kommunen
rein auf Verwaltungsebene zusammen. Ergebnisse auf dieser Zusammenarbeit waren
z.B. die Urlaubskataloge für die Jahre 2007 und 2008, ein gemeinsamer
Internetauftritt und einige Präsentationen bei Messen.
Mit der
Vereinsgründung wurde die Möglichkeit geschaffen, die Privatwirtschaft und
Bürgerinnen und Bürger mit ins Boot zu holen. Alle überörtlichen touristischen
Aktivitäten werden dann, auch für den Bereich der Gemeinde Körle, von dem neuen
Verein organisiert. Die Gemeinde Körle wurde ebenfalls Mitglied des Vereins. Für
weitere Informationen steht die Tourist-Info Melsungen Tel. 05661/921100
zur Verfügung.
Bericht aus der Gemeindevertretersitzung vom 25.08.2008
Nachtragshaushalt für 2008 beschlossen
Um eine Aktualisierung
der finanziellen Planungen vorzunehmen, wurde der Nachtragshaushalt für das Jahr
2008 beschlossen. Wesentliche Änderungen ergeben sich in folgenden Punkten: Für
den Kanalbau wird die Gemeinde ein Darlehn von 442.000 Euro aufnehmen. Das Land
Hessen bietet als Förderung an, ca. ein Drittel der Tilgung zu übernehmen. Weil
diese Möglichkeit nur noch in diesem Jahr besteht, wurde der Gemeindevorstand
ermächtigt, hiervon Gebrauch zu machen.
Eine weitere wichtige Veränderung stellt die vorzeitige Erschließung des 3.
Abschnitts im Baugebiet „Auf dem Hollunder“ dar. Ursprünglich sollte mit der
Maßnahme erst 2009 begonnen werden, nun wird die Erschließung noch 2008
ausgeführt, weil Bauinteressenten vorhanden sind.
Ja zur
Nahwärmeversorgung „Am alten Schulgarten“
Für weitere Schritte bei
der neuen Nahwärmeversorgung sprach sich die Gemeindevertretung einstimmig aus.
Im Bereich der Straßen Aueweg, Nürnberger Straße und Sonnenhang werden nach
derzeitigem Stand zehn Gebäude einen Anschluss an ein Nahwärmenetz erhalten, das
die Gemeinde Körle zeitgleich mit Kanalbauarbeiten installieren will. Eine neue
Heizzentrale für Holzhackschnitzel soll am ehemaligen Bauhof an der Guxhagener
Straße entstehen. Eine Ausweitung der Planungen in Richtung Gemeindeverwaltung
wird in den kommenden Wochen geprüft.
Neue Küche und Außentreppe für
den Kindergarten
Einen Betrag von 17.000 Euro stellte die
Gemeindevertretung für die Erneuerung der Küche und die Erweiterung des Eingangs
um eine Kinderwagentreppe am Kindergarten Pfiffikus bereit. Die Jahrzehnte alte
Küche ist mittlerweile den Anforderungen nicht mehr gewachsen. Täglich wird dort
für 40 bis 50 Kinder das Mittagessen portioniert.
Kinderbetreuung:
Qualität soll Vorrang haben
Die aktuelle Diskussion in Deutschland um
die Kinderbetreuung wird wesentlich durch den Aspekt einer Gebührenbefreiung für
den Kindergartenbesuch beeinflusst. Zu der Frage, wie die Betreuung besser
werden kann, sind sich alle Fachleute einig, dass angesichts aktueller
Erkenntnisse um frühkindliche Bildung mehr in den Kindertagesstätten getan
werden muss. Hierzu zwei Zitate aus dem Hessischen Bildungs- und
Erziehungsplan:
„Neueste Ergebnisse aus Wissenschaft und
Forschung haben die Bedeutung der frühen Kindheit für das Lernen sehr deutlich
gemacht. Die Erfahrungen und die Lernprozesse der Kinder schon von Geburt an
sind maßgeblich und wichtig für ihre gesamte Entwicklung. Daher ist es ein
grundlegendes Ziel, Kinder früher, nachhaltiger, individueller und intensiver zu
fördern und ihnen somit optimale Entwicklungschancen zu ermöglichen.“ ….. „Denn:
Nie ist die Neugier, die Lust am Forschen und die wunderbare Offenheit für neue
Erfahrungen so groß wie bei Kindern in den frühen Lebens- und
Lernabschnitten!“
Anstatt sich um den Wissensdurst der Kinder zu kümmern,
überwiegt die Diskussion um die finanzielle Entlastung der Familien. Diese führt
aber nicht zu besserer Qualität bei der Betreuung, ganz im Gegenteil: Ein
Verzicht auf Gebühren wird über kurz oder lang zu einer Verschlechterung der
Betreuungsqualität führen, weil dem gesamten Bildungs- und Erziehungssystem
Millionenbeträge entzogen werden. Um das Image als familienfreundliche
Kommune zu verbessern, befassen sich einige Gemeinden mit dem Thema
"Gebührenfreier Kindergarten". Nach dem Beschluss der Gemeindevertretung
wird Körle einen anderen Weg einschlagen: Anstatt über den Preis
wird Familien- bzw. Kinderfreundlichkeit über Qualität definiert. Der
Gemeindevorstand schlägt deshalb vor, ab Januar 2009 ein Viertel der
Gebühreneinnahmen den Kindergartengruppen zusätzlich zur Verfügung zu stellen.
Dies entspricht nach heutigem Stand einem Betrag von insgesamt ca. 26.000
Euro bzw. ca. 200 Euro pro Kind und Jahr.
Das Geld soll den Kindern
direkt zu Gute kommen und könnte wie folgt verwendet werden
· Beschaffung von Lernpaketen (Mathematik,
Naturwissenschaften o.ä.) · Intensivierung der
Vorschularbeit · Projekte zu Themen wie
gesunde Ernährung, Umweltbildung, Technik ·
Exkursionen zu Ausstellungen, Museen ·
Musikalische Früherziehung · Fortbildung der
Fachkräfte u.a.
Der Gemeindevorstand wurde beauftragt, bis zum Jahresende eine Richtlinie zur
genauen Verwendung vorzulegen.
Gemeinde Körle unterstützt
Schulsozialarbeit
Im August 2007 beschloss die Gemeindevertretung,
sich finanziell an einer kleinen Lösung zur Schulsozialarbeit (SSA) an der
Gesamtschule Guxhagen zu beteiligen. Es wurden max. 1.500 Euro für ein
Schuljahr bereit gestellt, wobei nach einem Jahr ein Erfahrungsbericht folgen
sollte. Zwischenzeitlich haben der Landkreis Schwalm-Eder sowie das Staatliche
Schulamt jeweils 100.000 Euro für die SSA bewilligt und die Gesamtschule
Guxhagen für eine Förderung ausgewählt. Die bisherige kleine Lösung mit der
Guxhagener Jugendpflegerin läuft zum Ende August 2008 aus.
Die Schule
will dann eine/n Schulsozialarbeiter/in fest einstellen. Die Kommunen sollen
sich an der Finanzierung dauerhaft beteiligen. Auf die Gemeinde Körle entfällt
ein jährlicher Betrag von 2.130 Euro, wofür die Gemeindevertreterinnen und
–vertreter grünes Licht gaben.
Doris Gildhoff-Knauf als Schöffin
vorgeschlagen
Einstimmig votierte die Gemeindevertretung für Frau
Doris Gildhoff-Knauf. Sie wurde als Schöffin für die Strafkammer beim
Landgericht Kassel vorgeschlagen.
Neue Gebühren am Abfall-Sammelplatz
Bei den Gebühren für die Annahme von Abfällen am Bauhof gibt es leichte
Veränderungen: Die Gebühr für Bauschutt wurden leicht erhöht und es gibt nun
eine Festlegung für die Entsorgung von Abfällen im Großraumcontainer der
Gemeinde
Ab sofort gelten folgende Gebühren:
|
Menge |
Bauschutt |
Großraum-container |
Grünabfälle Rasen, Sträucher, Baumschnitt usw. |
Wurzelstöcke |
|
bis 100 Liter - Kleinmenge |
4,00 Euro |
6,00 Euro |
1,00 Euro |
5,00 Euro |
|
bis 250 Liter - 1/4 cbm |
8,00 Euro |
15,00 Euro |
2,00 Euro |
10,00 Euro |
|
bis 500 Liter - 1/2 cbm |
16,00 Euro |
30,00 Euro |
3,00 Euro |
20,00 Euro |
|
bis 1000 Liter - 1/1 cbm |
32,00 Euro |
60,00 Euro |
4,00 Euro |
40,00 Euro |
22 Kinder starten in das Schulleben
Für 22 Mädchen und Jungen begann der Start in die Schule mit einer Feier
am 5. August 2008 in der Berglandhalle. Zu
dieser Einschulungsfeier führten die Klassen 2 bis 4 Tänze und
Gesangsstücke auf, die in den Gottesdienst von Pfarrer Schmidt-Ropertz
eingebunden waren. Zu der Veranstaltung konnte Schulleiterin Gisela Kaminski
außer den Schulanfängerinnen und -anfängern rund 200 Gäste wie Eltern,
Großeltern und Geschwister begrüßen. Nach der Feier gingen die Kinder mit dem
Klassenlehrer Herrn Dietrich in die Grundschule, um das Klassenzimmer anzusehen
und einige organisatorische Dinge zu regeln.
Sprechstunde der Bauaufsicht
Die Sprechzeit des Bauaufsichtsamts Schwalm-Eder in der Körler
Gemeindeverwaltung ändert sich ab 1. August 2008: Künftig steht Herr
Riebeling für baurechtliche Fragen und Beratungen jeden ersten Freitag im Monat
von 11.00 bis 12.00 Uhr in der Gemeindeverwaltung zur Verfügung. In der übrigen
Zeit ist er in der Kreisverwaltung unter der Rufnummer 05681/775-627 zu
erreichen.
Neupärtl gewinnt Landratswahl
Mit einem Ergebnis von 61,4 % entschieden sich die Wählerinnen und
Wähler im Schwalm-Eder-Kreis klar für Amtsinhaber Frank-Martin Neupärtl. Die
Wahlbeteiligung lag kreisweit bei nur 36,6 %.
Im Bereich der Gemeinde Körle stimmten 63,77 % für Neupärtl, auf seine
Herausforderin Jutta Rüddenklau entfielen 36,23 %.
.....................
Körle nimmt teil am Wettbewerb "Unser Dorf"
In Hessen findet im Jahr 2008 wieder ein Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“
statt. Hierbei gilt es, besonderes Engagement und außergewöhnliche Beiträge zur
zukunftsfähigen Entwicklung der hessischen Dörfer herauszustellen. Orte mit
dörflichem Charakter werden angesprochen, ihren eigenen Lebensraum
eigenverantwortlich mitzugestalten und damit die Lebensqualität für alle auf
Dauer zu sichern. Der Wettbewerb geht dabei von der Unverwechselbarkeit eines
jeden Ortes aus.
Um die Teilnahme an diesem Wettbewerb vorzubereiten, ist
die Bildung eines Arbeitskreises vorgesehen. Dessen Aufgabe besteht in erster
Linie darin, den Ort Körle und das bürgerschaftliche Engagement herauszustellen
und eine Präsentation vorzubereiten.
Alle Bürger/innen, die Interesse an
der Mitarbeit haben, sind herzlich eingeladen zu einer Besprechung am Dienstag,
den 15. April 2008 um 19.00 Uhr in den Sitzungssaal des Rathauses.
Weitere Informationen zu dem Thema sind im Internet zu finden unter www.dorfwettbewerb.bund.de
Bericht aus der Sitzung der Gemeindevertretung vom 25.02.2008
Information über die geplante Nahwärmeversorgung „Am alten
Schulgarten“ Bürgermeister Gerhold informiert die Gemeindevertreter mit
einer Power Point Präsentation über die geplante Nahwärmeversorgung für das
Gebiet „Am alten Schulgarten“ mit Auestraße und Teilen des Sonnenhangs. Im
Anschluss an die Informationen von Bürgermeister Gerhold übernimmt Ingenieur
Bakowies das Wort und gibt Informationen über die voraussichtlichen Kosten der
Anlage, die Zuschussmöglichkeiten durch Bund und Land sowie über die
Wirtschaftlichkeit der Anlage. Es ergeht noch kein
Beschluß.
Investitionsprogramm für die Jahr 2007 bis
2011 Haupt- und Finanzausschuss, SPD und CDU Fraktion sprechen sich für
das vorgelegte Investitionsprogramm für die Jahre 2007 bis 2011 aus. Das
Investitionsprogramm wird von allen Seiten als sehr positiv angesehen. Die
Gemeindevertretung beschließt das vorgelegte Investitionsprogramm für die Jahr
2007 bis 2011 einstimmig.
Haushaltssatzung mit Haushaltsplan für das Jahr
2008 Haupt- und Finanzausschuss, SPD und CDU Fraktion sprechen sich für
den Haushaltsplan für das Jahr 2008 aus. Von beiden Fraktionen wird die positive
Entwicklung des Haushaltes 2008 gelobt. Bürgermeister Gerhold gibt Erläuterungen
zu den im Haushalt aufgeführten Investitionen. Die Gemeindevertretung beschließt
einstimmig den Haushaltsplan für das Jahr 2008.
Erweiterung des Gewerbegebietes Lobenhausen Die Gemeindevertretung
beschließt ohne Gegenstimmen die Änderung des Flächennutzungsplanes und des
Bebauungsplanes und damit die Erweiterung des Gewerbegebietes Lobenhausen um ca.
1.500 qm in den Bereich der bereits abgerissenen Feldscheune Werner. Ca. zwei
Drittel der zur Verfügung stehenden Gewerbefläche in Lobenhausen ist bereits
verkauft.
Besetzung des Ortsgerichts SPD und CDU Fraktion sprechen sich für
die Wahl von Horst Jacob als Ortsgerichtsschöffen aus. Die Gemeindevertretung
wählt Herrn Horst Jacob als Ortsgerichtsschöffen und schlägt hiermit diesen zur
Ernennung durch das Amtsgericht vor. Die Wahl erfolgt einstimmig.
Im
Anschluss an die Sitzung informierte der Bürgermeister über folgende
Punkte:
a) Die Gemeinde Körle hatte sich zusammen mit der Gemeinde
Guxhagen und dem Zweckverband Gewerbegebiet „Mittleres Fuldatal“ um die
Teilnahme an einem EU-Förderporgramm „Leader plus“ beworben. Dafür musste ein
Regionales Entwicklungskonzept erarbeitet werden, welches als Bewerbung
eingereicht wurde. Für dieses Förderprogramm erhielten diese Gemeinden nach
Auswahl im Hess. Umweltministerium allerdings keinen Zuschlag, allerdings
erfolgte eine Aufnahme in die so genannte ELER-Förderung. Ein
Regionalforum macht sich derzeit Gedanken über Förderprojekte.
b) Die
Gemeinde Körle beteiligt sich an dem hessischen Wettbewerb „Unser Dorf“. Hierbei
geht es um die Herausstellung bürgerschaftlichen Engagements und eine
Präsentation des Dorfes. Eine Bewertungskommission wird aus diesem Grund im
Sommer den Ort besichtigen. Mit der Teilnahme erhofft sich die Gemeinde positive
Aspekte für die Aufnahme in das Dorferneuerungsprogramm.
c) Im April
startet das Eselprojekt für die Kindergartenkinder. Für ein halbes Jahr
befristet wird sich die Dipl. Soz. Pädagogin und ausgebildete
Reittherapeutin Cornelia Umbach mit den Waldkindern und Pfiffikus-Kindern um die
Pflege von Eseln kümmern. Die Arbeit mit den Tieren soll für die Kinder
entwicklungsfördernd sein und ihnen außerdem Spaß bereiten. Die entstehenden
Kosten werden aus Spenden, einem Zuschuss der Kinder- und Jugendstiftung sowie
aus allgemeinen Finanzmitteln der Gemeinde bestritten.
Reparatur von Straßenlampen
Für die Beleuchtung der Straßen ist die Gemeinde zuständig. Im Jahr 2008
werden in Körle voraussichtlich ca. 30.000 Euro für die Unterhaltung der Lampen
aufgewendet, wobei die Stromkosten mit 21.000 Euro den größten Anteil
darstellen. In der dunklen Jahreszeit fällt es besonders auf, wenn eine
Straßenlampe einmal nicht brennt. Dies kommt in der Gemeinde Körle ca. 70 Mal
pro Jahr vor. Meistens liegt es an nur an der Leuchtröhre, manchmal an anderen
elektrischen Bauteilen wie dem Zündgerät oder einem Vorschaltgerät, selten am
Straßenbeleuchtungskabel.
Der Bauhof repariert mindestens einmal pro
Monat die defekten Straßenlampen -vorausgesetzt, der Defekt ist bekannt. Ein
Anruf bei der Gemeindeverwaltung, eine Email oder die Mängelmeldung auf dieser Internetseite ist die wichtigste
Voraussetzung dafür, dass eine Lampe schnellstmöglich repariert wird.
Die
meisten der heutzutage eingesetzten Straßenlampen sind so genannte
Kofferleuchten (Mastaufsatzleuchten) mit zwei Neonröhren je 11 Watt. Es passiert
häufig, dass die Leuchtkraft dieser Lampen deshalb nachlässt, weil nur eine der
beiden Röhren ausgefallen ist (durch die transparente Abdeckung auch für Laien
von unten erkennbar). Wir bitten, auch solche Ausfälle zu melden. An manchen
Stellen sind noch alte Pilzleuchten im Einsatz. Diese werden in aller Regel dann
gegen moderne und energiesparende Kofferleuchten ersetzt, wenn sie defekt sind.
Die beste Straßenlampe nützt aber nichts, wenn sie zugewachsen ist. Ein
gut ausgeleuchteter Straßenbereich ist auch im Interesse jeden Anwohners. Darum
bitten wir, die Lampen stets von überhängenden Ästen und anderem Bewuchs
frei zu halten.
Neuer Schnaps eingetroffen: Körler Ladderhans
Neben der bewährten und beliebten Sorte „Körler Esel“ wird ab sofort im
Rathaus noch eine zweite Likörsorte vertrieben: Der „Körler Ladderhans“. Dieser
aus der Calmuswurzel gewonnene Tropfen wird in Nordhessen hergestellt und gehört
zu den Kräuterlikören. Seine goldfarbene Ausmischung und sein milder Geschmack
kommt bei Damen und Herren gleichermaßen gut an. Vorrätig sind 0,35 l-Flaschen
zu 6,50 Euro sowie 0,7 l-Flaschen zu 11,50 Euro.
Landtagswahl: Körle hat gewählt
Die Landtagswahl am vergangenen Sonntag lockte in Körle trotz des schlechten
Wetters verhältnismäßig viele Bürgerinnen und Bürger in die Wahllokale. Mit 71,3
% Wahlbeteiligung ist zwar ein leichter Rückgang gegenüber dem Jahr 2003 zu
verzeichnen, trotzdem zeigten sich die Einwohner von Empfershausen, Körle,
Lobenhausen und Wagenfurth stärker interessiert als andernorts
(durchschnittliche Wahlbeteiligung im Wahlkreis: 68,4 % ). Im Ergebnis entsprach
Körle weitestgehend dem Landestrend. Die CDU verlor 12 %, die SPD gewann 7,6 %
hinzu, die Grünen mussten sich mit einem Minus von 2,5 % zufriedengeben. Die
F.D.P. verbesserte sich ganz leicht um 0,5 %.
In den Wahllokalen im
DRK-Raum am Rathaus, in der Berglandhalle, im DGH Empfershausen sowie im
Wagenfurther Gasthaus "Zum Fuldatal" waren jeweils sechs Wahlhelferinnen und
-helfer eingesetzt. Hinzu kam im Sitzungssaal des Rathauses der
Briefwahlvorstand. Ab 18.00 Uhr erfolgte durch die Wahlhelfer die Auszählung. Um
ca. 19.30 Uhr standen alle Ergebnisse fest und konnten online an der Land
übermittelt werden. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle
Helferinnen und Helfer für die reibungslose Abwicklung.
Die Ergebnisse
für die einzelnen Wahlbezirke können sie hier als pdf ansehen.
Die
Tabelle gibt das Gesamtergebnis für Körle wieder:
|
Vorl. Ergebnis Körle |
2008 |
|
2003 |
|
|
- |
|
Anzahl |
Anzahl |
% |
Anzahl |
% |
+ / - |
% |
|
Wahlberechtigte |
2 397 |
- |
2 309 |
- |
88 |
- |
|
Wähler |
1 708 |
- |
1 673 |
- |
35 |
- |
|
Wahlbeteiligung |
- |
71,3 |
- |
72,5 |
- |
-1,2 |
|
Ungültige Stimmen |
63 |
3,7 |
49 |
2,9 |
14 |
0,8 |
|
Gültige Stimmen |
1 645 |
96,3 |
1 624 |
97,1 |
21 |
-0,8 |
|
davon entfielen auf |
|
CDU |
407 |
24,7 |
596 |
36,7 |
-189 |
-12,0 |
|
SPD |
848 |
51,6 |
715 |
44,0 |
133 |
7,6 |
|
GRÜNE |
98 |
6,0 |
138 |
8,5 |
-40 |
-2,5 |
|
FDP |
142 |
8,6 |
131 |
8,1 |
11 |
0,5 |
|
REP |
11 |
0,7 |
19 |
1,2 |
-8 |
-0,5 |
|
Die Tierschutzpartei |
10 |
0,6 |
5 |
0,3 |
5 |
0,3 |
|
BüSo |
0 |
0,0 |
1 |
0,1 |
-1 |
-0,1 |
|
PSG |
0 |
0,0 |
1 |
0,1 |
-1 |
-0,1 |
|
Volksabstimmung |
3 |
0,2 |
- |
- |
- |
- |
|
GRAUE |
1 |
0,1 |
- |
- |
- |
- |
|
DIE LINKE |
89 |
5,4 |
- |
- |
- |
- |
|
Die Violetten |
1 |
0,1 |
- |
- |
- |
- |
|
FAMILIE |
8 |
0,5 |
- |
- |
- |
- |
|
FREIE WÄHLER |
11 |
0,7 |
- |
- |
- |
- |
|
NPD |
13 |
0,8 |
- |
- |
- |
- |
|
PIRATEN Hessen |
3 |
0,2 |
- |
- |
- |
- |
|
UB |
0 |
0,0 |
- |
- |
- |
- |
|
Schill |
- |
- |
11 |
0,7 |
- |
- |
|
DIE FRAUEN |
- |
- |
4 |
0,2 |
- |
- |
|
ödp |
- |
- |
1 |
0,1 |
- |
- |
|
DKP |
- |
- |
1 |
0,1 |
- |
- |
|
FAG Hessen |
- |
- |
1 |
0,1 |
- |
- |
Gemeinde lässt Kanäle sanieren

Die Kontrolle und Sanierung der Kanalisation ist nach der so genannten
Eigenkontroll-Verordnung eine Aufgabe der Gemeinde, der wegen möglicher
Grundwasserverunreinigungen eine hohe Bedeutung zukommt. Eine Zustandsbewertung
des ca. 33 km langen Kanalnetzes innerhalb der Gemeinde Körle konnte nach einer
Videountersuchung erfolgen, die in den vergangenen Jahres Stück für Stück
erfolgte.
Nachdem einige Schäden schon in offener Bauweise repariert
wurden, kann die überwiegende Anzahl der festgestellten Mängel (gerissene Rohre,
undichte Muffen, Scherbenbildung) mit einem Rohr-in-Rohr-System repariert
werden. Einen 40.000 Euro umfassenden Auftrag erhielt nach öffentlicher
Ausschreibung nun die Firma Hilker Kanal Point aus Borchen in der Nähe von
Lippstadt.
Die Sanierung schadhafter Stellen erfolgt mit so genannten
Longlinern. Das sind mit 2-Komponenten-Harz bestrichene Glasfasermatten. Diese
Matten werden um einen ca. 3 m langen Gummischlauch gewickelt und in den Kanal
eingebracht werden. In Höhe der Schadstelle wird der Gummischlauch mit Druckluft
aufgeblasen, die Glasfasermatten pressen sich an die Kanal-Innenwand und härten
dank des Harzes in kürzester Zeit aus. Voraussetzung für dieses Verfahren ist,
dass der Kanalabschnitt vorher mit einem Hochdruck-Spülwagen gereinigt wurde.
Die Stabilität dieser Longliner entspricht mindestens denen von KG-Rohren. Die
Schadstelle wird dabei vorher und nach der Sanierung per Videokamera
aufgenommen, so dass eine ordnungsgemäße Arbeit dokumentiert wird.
Die
Firma wird noch einige Tage im Bereich der Straßen Söhrestraße, Herkulesstraße,
Kehrenbergstraße, Langenbergstraße und Am Ehrenmal zu tun haben. Im Frühjahr
soll ein weiterer Teilbereich für nochmals 40.000 Euro saniert werden. Die
Sanierung der Kanäle in der gesamten Gemeinde wird noch einige Jahre in
Anspruch nehmen. Vor diesem Problem stehen aber alle Gemeinden, denn besonders
die in den 60er und 70er Jahren gebauten Kanalleitungen weisen häufig Schäden
auf.
Mit dem Goldesel-Gutschein Freude schenken
Wer kennt das nicht ? Man sucht ein Geschenk und weiß, der Betreffende hat
eigentlich alles. Ab sofort bietet sich für solche Probleme eine Lösung, die
vielfach Vorteile bringt: Der Körler Goldesel. Mit diesem Geschenk-Gutschein
kann man in ca. 25 Geschäften und Firmen bezahlen. Erhältlich ist der Gutschein
für die Kunden im Wert von 5, 10, 20 und 50 Euro bei der Gemeindeverwaltung und
den Körler Geschäftsstellen der Kreissparkasse und der VR-Bank. Zu jedem
Gutschein gibt es ein Faltblatt mit der Geschichte des Esels. Welche
Firmen an der Aktion Goldesel beteiligt sind, sehen Sie hier
... ------------------------------------------------------
Baunataler Sommer
Suchen Sie ein Geschenk für liebe Freunde und Verwandte, für gute Kunden und
Geschäftspartner, für nette Kollegen und Nachbarn, oder vielleicht für jemanden,
der „eigentlich schon alles hat“? Ob zum Geburtstag, als kleines Dankeschön,
statt Blumen, … Anlässe gibt es genug und der nächste Sommer kommt bestimmt!
Verschenken Sie Kabarett, Comedy, Musik mit einem Gutschein für den 7.
Baunataler Sommer. Karten für die einzelnen Veranstaltungen werden u.a. bei der
Gemeindeverwaltung Körle verkauft. Für weitere Informationen klicken Sie
bitte auf das Bild.
Mängelmeldung über unsere Internetseite
Straßenlampe defekt, Kanaldeckel klappert ? Ab sofort können Sie Mängel
dieser Art auch online mit diesem Formular melden. Ein entsprechendes Feld finden Sie künftig
auf dieser Startseite in den Artikeln rechts.
Die Steigerwälder kommen !
Veranstaltungshinweis: Aus Anlass des 25-jährigen Bestehens der
Bergland-halle spielen Winfried Stark und seine Orig. Steigerwälder Musikanten
am Samstag, den 6.10. in der Berglandhalle Körle. Karten sind ab Sommer bei der
Gemeindeverwaltung erhältlich.
Neues vom Multi-Ticket
Der Wegfall des Multi-Tickets zum Fahrplanwechsel 2006 hatte in der Region
für Unmut gesorgt. Familien konnten das beliebte Angebot nicht mehr nutzen
und mußten auf die z.T. deutlich teureren Gruppenkarten umsteigen. Nun will der
NVV reagieren. Nach Aussage des Geschäfts-führers Wolfgang Dippel wird sich der
Aufsichtsrat in Kürze mit der Wiedereinführung zum Fahrplanwechsel 2007
befassen. Mit dem Multi-Ticket können zwei Erwachsene und max. drei Kinder 24
Stunden lang Busse und Bahnen im NVV-Bereich nutzen.
Woher kommt der Körler Esel ?
Mit dieser Frage ist nicht etwa die Bronzefigur vor dem Rathaus gemeint,
sondern der gut schmeckende Kräuterlikör, den die Gemeinde Körle seit mehr als
20 Jahren im Angebot hat. Hergestellt wird der Likör in Bad Arolsen bei der
Firma Kirchner und Menge. Einen Film-bericht über die traditionsreiche
Likörfabrik sendete das hr-Fernsehen am Mittwoch, den 14. März 2007. Den
Kräuterlikör erhalten Sie übrigens in Körle im Rathaus, beim Getränkemarkt
Brunner sowie im Rewe-Nahkauf. Klicken Sie bitte auf das Bild, um mehr zur
Sendung zu erfahren.
Körle hat neues "Postamt"
Die Post hat eine Agentur in den Räumen der Getränke-Quelle, Nürnberger Str.
21, eröffnet. Dort werden alle bisherigen Postdienst-leistungen mit Ausnahme der
Postbank angeboten. Geöffnet ist die Agentur
| Mo.-Do. |
08.30 -12.30 sowie 14.30-18.00 Uhr |
| Fr. |
08.30-18.00 Uhr |
| Sa. |
08.00-13.00 Uhr | Die Postagentur ist tel.
erreichbar unter der Nr. 921096.
Kinder- und Jugendstiftung
Die im Jahr 2006 gegründete Kinder- und Jugendstiftung der Gemeinde Körle ist
kürzlich vom Finanzamt als gemeinnützig anerkannt worden. So können Spenden und
Zustiftungen ab sofort steuerlich geltend gemacht werden. Die Stiftung besteht
aus einem Barvermögen von 50.000 Euro. Die Erträge müssen gemäß der Satzung zur
Förderung der Bildung und Erziehung, in erster Linie für Kinder und Jugendliche
mit Wohnsitz in der Gemeinde Körle, verwendet werden. Das kann beispielsweise
erreicht werden durch
- Finanzielle Unterstützung von Projekten der Kinder- und Jugendarbeit
- Über die Pflichtaufgaben der Gemeinde hinausgehende Verbesserung der
Betreuungssituation von Kindern und Jugendlichen in den örtlichen
Kindertagesstätten oder den Einrichtungen der Jugendpflege
- Auslobung eines Jugendförderpreises
- Durchführung von Fortbildungsveranstaltungen für Kinder und Jugendliche
Hier finden Sie die Satzung der Stiftung im pdf-Format . Wenn Sie Fragen haben,
wenden Sie sich bitte an den Bürgermeister.
Gebührenerhöhung bei der Wasserversorgung
Zum 01.01.2007 stieg die Gebühr für die Wasserversorgung um 35 Cent pro
Kubikmeter. Einige Bürger fragten daraufhin nach den Gründen für den
Preisanstieg. Das Antwortschreiben des Bürgermeisters geben wir nachstehend zur
allgemeinen Kenntnis:
Guten Tag, um Ihre Frage zu beantworten,
möchte ich zunächst Ihren Blick auf die Entwicklung der Wassergebühr lenken. Die
Gebühr für einen Kubikmeter Frischwasser betrug zum
01.01.2002 = 1,50
Euro 01.01.2003 = 1,35 Euro 01.12.2004 = 1,15 Euro 01.01.2007 = 1,50
Euro jeweils inklusive 7 % Mehrwertsteuer
Die Verringerung der Gebühr
war in den Jahren 2002 bis 2004 aufgrund niedriger Energie- und
Unterhaltungsaufwendungen sowie durch Wegfall der Grundwasserabgabe möglich.
Insbesondere ab dem Jahr 2005 stiegen die Unterhaltungs- und Personalkosten
sowie die kalkulatorischen Kosten bei gleichzeitig sinkenden Gebühreneinnahmen.
Dies führte dazu, dass der Bereich der Wasserversorgung zum Jahresende 2005 mit
einem Defizit von 45.153 Euro abgerechnet wurde. Dieser Betrag musste aus
allgemeinen Steuereinnahmen gedeckt werden. Bekannterweise hat sich auch die
Gemeinde Körle in den letzten Jahren mit sinkenden Steuereinnahmen zurecht
finden müssen, so dass eine Bezuschussung der Wasserversorgung aus allgemeinen
Mitteln nicht weiter möglich war. So reifte im Jahr 2006 die Erkenntnis, dass
eine Anhebung der Gebühren unumgänglich sein würde. Man hätte evtl. schon früher
eine Erhöhung der Gebühr in Betracht ziehen können (evtl. in zwei Schritten),
doch die Ablesung am Jahresende ist aus Abrechnungsgründen die einzige
Möglichkeit.
Die nun vollzogene Erhöhung um 0,35 Euro kostet einen
2-Personen-Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 80 Kubikmetern jährlich 28
Euro, also im Monat 2,33 Euro. Angesichts der oben beschriebenen
Gebührenentwicklung und der Tatsache, dass die Gemeinde Körle schon immer ein
recht günstiges Gebührenniveau hatte (Baunatal=1,67 Euro, Felsberg=1,77 Euro,
Fuldabrück=2,09 Euro, Kassel=2,14 Euro), halten wir die (prozentual recht hohe)
Steigerung für vertretbar.
Unsere Gebührenkalkulation bezieht sich immer
auf die aktuelle Kostensituation. Eine Gewinnerzielung ist weder gewollt noch
zulässig. Sollte sich in diesem Jahr oder folgenden Jahren eine
Kostenverringerung andeuten, wird die Gemeindevertretung sicher auch wieder eine
Verringerung der Gebühr in Betracht ziehen.
Wir hoffen, damit die
wesentlichen Gründe für die Gebührenerhöhung dargelegt zu haben und hoffen auf
Ihr Verständnis. Bei weiteren Fragen können Sie mich auch gern anrufen. Mit
freundlichen Grüßen Mario Gerhold (Bürgermeister)
Kindergartenbesuch ein Jahr kostenlos
Der Kindergarten Pfiffikus
Bei den Gebühren für den Besuch der Kindertages-stätte Pfiffikus, des
Waldkindergartens und der Kindergruppe „Die kleinen Strolche“ gibt es für die
Eltern eine erfreuliche Veränderung: Ab 01. Januar 2007 ist für das letzte
Kindergartenjahr vor der Einschulung keine Gebühr mehr zu zahlen. Die
Gemeindevertretung hat am 4. Dezember eine solche Änderung der Gebührensatzung
für die Kindertagesstätten beschlossen. Das bedeutet, dass die Eltern, deren
Kinder im Sommer 2007 eingeschult werden, ab Januar keine Gebühren mehr von der
Gemeinde abgebucht bekommen, ein Antrag ist hierfür nicht nötig. Für die Kinder,
die im Sommer 2008 eingeschult werden, ist dann mit Beginn des neuen
Kindergartenjahres ab 01.08.2007 keine Gebühr mehr zu zahlen. Für Fragen zum
Thema „Gebührenfreistellung im letzten Kindergartenjahr“ wenden Sie sich bitte
an Herrn Glöckner 05665/9498-16.
Ehrungen für ehemalige Mandatsträger

Die letzte Sitzung des Jahres 2006 nutzte die Gemeindevertretung, die
anlässlich der Kommunalwahl im Frühjahr ausgeschiedenen Gemeindevertreter und
Ortsbeiräte zu ehren. Der Vorsitzende der Gemeindevertretung, Peter Carli,
konnte in seiner Ansprache fünf ehemalige Mandatsträger begrüßen. Die längste
Zeit für die Bürger aktiv waren Rolf Dudszus und Bodo Bockskopf. Rolf Dudszus
war von 1989 bis 1993 im Ortsbeirat Empfershausen und wechselte danach in den
Gemeindevorstand (1993 bis 1997). Von 1997 bis 2001 war Herr Dudszus in der
Gemeindevertretung und im Haupt- und Finanzausschuss. Schließlich arbeitete er
von 2001 bis zur Kommunalwahl 2006 im Ortsbeirat mit. Bodo Bockskopf war von
1981 bis 1985 sowie 1993 bis 1997 und vom November 2002 bis 2006 Mitglied der
Gemeindevertretung bzw. früher auch im Haupt- und Finanzausschuss sowie im Bau-,
Umwelt- und Friedhofsausschuss.
Insgesamt 17 Jahre engagierte sich bis
jetzt Jochen Albrand im Ortsbeirat Empfershausen bzw. der Gemeindevertretung.
Schon von 1989 an bis heute ist er Ortsvorsteher in Emfershausen. Nicht mehr
kandidiert hat er anlässlich der Kommunalwahl im Frühjahr für die
Gemeindevertretung, der er von 1997 an angehörte.
Auch Jörg Brandau aus
Empfershausen ist schon in 1993 in den Ortsbeirat gewählt worden und arbeitet
bis heute nach wie vor in diesem Gremium. Als Gemeindevertreter war er von 2001
bis 2006 für die Allgemeinheit tätig.
An diesem Abend terminlich
verhindert waren Sabine Geher und Heiko Hillwig. Sabine Geher war
Gemeindevertreterin von 1997 bis 2006 und arbeitete in dieser Zeit auch im
Haupt- und Finanzausschuss mit. Heiko Hillwig war in der letzten
Legislaturperiode von 2001 bis 2006 Mitglied der Gemeindevertretung.
Auch
aus den Reihen des Ortbeirats Wagenfurth waren Verabschiedungen vorzunehmen.
Bernd Krell war von 1997 bis 2001 sowie vom Januar 2004 bis zur Kommunalwahl
2006 im Ortsbeirat Wagenfurth aktiv, ebenso wie Andreas Böhnert, der Ortsbeirat
von 2001 bis 2006 war. Als Schriftführer des Wagenfurther Ortsbeirats wurde
schließlich noch Mark Freudenstein verabschiedet.
Zur Verabschiedung
dankten der Gemeindevertreter-Vorsitzende Peter Carli (links) und Bürgermeister
Mario Gerhold den ehemaligen Gemeindevertretern und Ortsbeiratsmitgliedern Jörg
Brandau (zweiter von links stehend), daneben Bernd Krell und Jochen Albrand
sowie Rolf Dudszus und Bodo Bockskopf (sitzend)
Wasser um 0,35 Euro teurer
Die Gemeindevertretung hat eine deutliche Erhöhung des Wasserpreises
beschlossen. Bislang kosteten 1000 Liter 1,15 Euro, ab diesem Wochenende müssen
die Bürger 1,50 Euro zahlen. Die Preiserhöhung begründete Bürgermeister Mario
Gerhold mit höheren Unterhaltungs- und Reparaturaufwendungen am Leitungsnetz und
gestiegenen Energiekosten. Andererseits fehlen Einnahmen aufgrund geringerer
Wasserverbräuche durch das sparsame Verhalten der Bürger. So sei im Jahr 2005
schon ein Defizit von rund 40.000 Euro bei der Wasser-versorgung entstanden, in
2006 und voraussichtlich 2007 sehe es nicht besser aus, so Gerhold. Dem
gesetzlichen Auftrag, die Gebühren kostendeckend zu gestalten, komme man mit der
Erhöhung nach, zumal ohnehin ungefähr 165.000 Euro im Gemeindehaushalt mehr
ausgegeben als eingenommen werden. Mit den neuen Preisen liegt man noch deutlich
unter dem Landesdurchschnitt von 1,85 Euro pro Kubikmeter.
Abholung von Elektrogeräten
Der Recycling- und Umweltdienst bietet ein Online-Verfahren an, um die
Abholung von Elektrogeräten wie Geschirrspüler, Fernseher, Abzugshauben etc. zu
beantragen. Den Link zur die Beantragung finden Sie rechts in der Rubrik
"Wichtiges in Kürze". Kleine Elektrogeräte bis zur Größe 30x30 cm nimmt der
Bauhof jeweils samstags von 10.00 bis 12.00 Uhr entgegen (in den Monaten
Dezember bis März jeweils nur an einem Samstag pro Monat). Die nächste Annahme
findet am Samstag, den 09. Dezember statt.
Ortsdurchfahrt ist jetzt Gemeindestraße
Die B 83 in der Ortsdurchfahrt
Zu Beginn des Jahres 2005 hatte die Gemeinde Körle beim Land Hessen den
Antrag gestellt, die Ortsdurchfahrt der B 83 für den Schwerverkehr zu sperren,
weil durch die Maut mehr LKW den kürzeren Weg über die Bundesstraße suchten.
Mit dem Hinweis, eine Bundesstraße müsste durch-gängig für LKW
befahrbar sein, wurde der Antrag abgelehnt und statt dessen ein
Umstufungskonzept vorgelegt. Zum 1. Juli diesen Jahres trat nun abschnitts-weise
die neue Zuständigkeit für verschiedene Straßen in Kraft. Die Ortsdurchfahrt der
B 83 vom Ahornweg bis zur Guxhagener Straße gehört in Körle nun der Gemeinde,
die Landesstraße nach Guxhagen ist nun die neue B 83. Die alte Bundesstraße über
den Körler Berg will das Land an den Schwalm-Eder-Kreis übergeben, dieser lehnt
aber die Übertragung ab.
Zur Sperrung der Ortsdurchfahrt in Körle für
den LKW-Duchgangsverkehr findet auf Einladung des Bürgermeisters Ende Juli noch
eine Besichtigung mit der Polizei statt, dann soll eine zügige Aufstellung der
Sperrschilder erfolgen.
Körle als Solargemeinde ausgezeichnet

Am vergangenen Samstag fand das Solarfest des Schwalm-Eder-Kreises in Körle
statt. Neben Grußworten von Bürgermeister Mario Gerhold und Landrat Frank-Martin
Neupärtl stand ein Vortrag des Journalisten Dr. Franz Alt auf dem Programm.
Leider hatten sich nur ca. 60 Zuhörer im Saal des Gasthauses „Zur Krone“
versammelt, um einen sehr brillanten Vortrag des ehemaligen Report-Moderators zu
hören. Zuvor hatte der Landrat des Gemeinde Körle die Auszeichnung
„Solargemeinde des Schwalm-Eder-Kreises“ verliehen und ein entsprechendes Schild
überreicht. Körle wurde deshalb Solargemeinde, weil hier im Vergleich die
meisten Solaranlagen in 2005 neu installiert wurden. Mit einem Wert von über 4
neu installierten Anlagen pro 1000 Einwohner hat Körle einen Spitzenplatz
eingenommen. Als Überraschung gab es zu dieser Auszeichnung noch eine Einladung
zur Besichtigung der Viessmann-Werke. Bürgermeister Mario Gerhold sagte, dass zu
dieser Besichtigung in erster Linie diejenigen mitfahren sollten, die im letzten
Jahr eine Solaranlage installiert haben und damit zu dieser Auszeichnung einen
Beitrag leisteten. Entsprechende Einladungen wird die Gemeinde Körle zu
gegebener Zeit versenden. Musikalisch umrahmt wurde der Nachmittag vom Musikzug
des TSV Rot-Weiss Körle. Die Besucher konnten sich an Ausstellungen von Eon, der
Fa. Viessmann sowie der regionalen Solarkampagne informieren.
Neu: Einzelergebnisse der Kommunalwahl
Die Ergebnisse der Wahl zur Gemeindevertretung nach Bewerberinnen und
Bewerbern sowie nach Stimmbezirken finden Sie als pdf-Datei hier.
B 83 soll Kreisstraße werden
Für die Unterhaltung der Bundesstraße Richtung Kassel soll künftig nicht
mehr der Bund, sondern der Schwalm-Eder-Kreis zuständig sein. So ist die neueste
Entwicklung im so genannten Abstufungs-verfahren, in dem auch die Landesstraße
Richtung Guxhagen bis zur Autobahn-Anschlußstelle zur Bundesstraße werden soll.
Ursprünglich hatte das Land vorgesehen, die B 83 in die Zuständigkeit der
Gemeinde zu geben. Dies hatte Körle abgelehnt mit Ausnahme der Ortsdurchfahrt,
die als Gemeindestraße dann für den Schwerverkehr gesperrt werden kann.
Pressemitteilung des Landkreises hier als
pdf ansehen
Hessenschau berichtete über Kirche
Mit einem Gottesdienst wurde am letzten Sonn-tag die Renovierung der
Körler Kirche gefeiert. Mit dabei war ein Team des hr. Den Bericht aus der
Hessenschau finden Sie hier.
Grundstücke in Körle immer noch preiswert
Die Streichung der Eigen-heimzulage ab 1.1.2006 erschwert vielen
Bauherrn die Finanzierung der eigenen vier Wände, daher sind bezahlbare
Lösungen derzeit stark gefragt. Ein schönes Grundstück zu finden, das für den
Normalverdiener auch zu bezahlen ist, ist meist der Anfang des Weges zum eigenen
Haus. Wir stellen zwei Grundstücke vor, die von Größe und Preis sehr
attraktiv sind. Bitte
klicken Sie hier !
SPD und CDU treten zur Kommunalwahl an
Der Wahlausschuss zur Kommunalwahl am 26. März 2006 hat zwei
Wahlvorschläge zugelassen: Die SPD tritt ebenso wie die CDU mit einer Liste an.
Die F.D.P. ist nicht mehr mit dabei, ebenso wie die Grünen, die schon bei der
Kommunalwahl 2001 keine Liste aufstellten. Die Liste der Bewerber finden Sie als pdf hier.
Kinderbetreuung in der Diskussion
Bei einem Elternabend am 09. Februar wurden die Ergebnisse der
Elternbefragung aus der Kindertagesstätte Pfiffikus vorgestellt und diskutiert.
Die Gemeindeverwalt-ung hatte im November an 75 Eltern Fragebögen verteilt, um
mehr über deren Sichtweise und Wünsche zu erfahren. In der Diskussion wurde
deutlich, dass für die Eltern ein wesentliches Qualitätskriterium ist, wie viele
Erzieherinnen pro Gruppe arbeiten. Der hessische Mindeststandart sieht 1,5
Fachkräfte pro Gruppe vor. In der KiTa Pfiffikus arbeiten in den Hauptzeiten
zwei Erzieherinnen pro Gruppe (zur Zeit ca. 20 Kinder pro Gruppe). Durch
Urlaub oder Erkrankung sind Gruppen manchmal nur mit einer Kraft besetzt,
was nach Meinung der Eltern eine sinnvolle Arbeit unmöglich macht.
Ein
weiterer Punkt, der anlässlich des Elternabends diskutiert wurde, war die
Öffnungszeit der Kindertagesstätte (aktuell von 07.00 bis 15.15 Uhr). Den Wunsch
einiger Eltern nach längeren Öffnungszeiten will die Gemeinde prüfen und nach
den Sommerferien eine Betreuung bis 17.00 Uhr anbieten, insofern eine gewisse
Anzahl an Anmeldungen hierfür eingeht.
Den Vortrag anläßlich des
Elternabends mit den Umfrageergebnissen können Sie hier als
pdf ansehen.
Prüfungspflicht für Heizöltanks
Wenn Sie Eigentümer eines Heizöltanks sind, der vor dem 01.10.1993
errichtet wurde und der ein Fassungsvermögen zwischen 1.000 und 10.000 Litern
hat, müssen Sie diesen bis bis 13. Februar 2006 durch einen anerkannten
Sachverständigen prüfen lassen. Ein Faltblatt des Hessischen Umweltministeriums
können Sie hier als pdf-Dokument herunterladen.
Bundestagswahl 2005: Körle hat gewählt
Das vorläufige Ergebnis in der Gemeinde Körle
|
|
BT-Wahl 2005 |
BT-Wahl 2002 |
Differenz |
|
Wahlbeteiligung |
85,0 % |
86,7 % |
- 1,7 % |
|
Erststimmen |
|
|
|
|
SPD |
56,5 % |
57,8 % |
- 1,3 % |
|
CDU |
28,9 % |
28,8 % |
+ 0,1 % |
|
Grüne |
4,9 % |
6,1 % |
- 1,2 % |
|
FDP |
4,1 % |
6,3 % |
- 2,2 % |
|
Linke |
4,5 % |
1,0 % |
+ 3,5 % |
|
NPD |
1,1 % |
- |
- |
|
Zweistimmen |
|
|
|
|
SPD |
50,1 % |
54,1 % |
- 4,0 % |
|
CDU |
24,8 % |
26,8 % |
-2,0 % |
|
Grüne |
8,4 % |
8,1 % |
+ 0,3 % |
|
FDP |
8,9 % |
7,7 % |
+ 1,2 % |
|
Linke |
5,6 % |
0,9 % |
+4,7 % |
|
REP |
0,5 % |
0,6 % |
- 0,1 % |
|
Tierschutz |
0,5 % |
0,4 % |
+ 0,1 % |
|
NPD |
1,0 % |
0,5 % |
+ 0,5 % |
|
Graue |
0,2 % |
0,1 % |
+ 0,1, % |
|
BüSo |
0,1 % |
0 |
+ ,1 % |
|
MLPD |
0,1 % |
0 |
+ 0,1 % |
|
PSG |
0,2 % |
0 |
+ 0,2 % |
Einwohnerzahl rauf, Einnahmen runter !
Mit diesen knappen Worten könnte man die Entwicklung der Gemeinde Körle in
den Jahren 2004 und 2005 beschreiben. Anlässlich der Haushaltseinbringung in der
Gemeindevertretersitzung am 31. Januar konnte Bürgermeister Mario Gerhold keine
positiven Nachrichten verbreiten. Der Fehlbetrag (=Differenz zwischen den
laufenden Ausgaben der Gemeinde und den zur Verfügung stehenden Einnahmen im
Verwaltungshaushalt) steigt im Jahr 2005 auf 261.100 Euro. Den
Vorbericht zum Haushalt mit vielen Informationen gibt es hier als
pdf-Dokument

Abfallgebührenerhöhung zum 01.01.2005
Warum schon wieder höhere Gebühren ?
Ab 01.06.2005 ist es gesetzlich verboten, Abfälle auf Deponien abzulagern.
Daher mussten und müssen andere Wege der Beseitigung und Verwertung gefunden
werden. Der Schwalm-Eder-Kreis und der Zweckverband Abfallwirtschaft
Schwalm-Eder (ZVA) haben vorausschauend geplant und sich bereits im Jahre 1998
durch einen Vertrag mit dem Müllheizkraftwerk Kassel Entsorgungskapazitäten in
ausreichendem Umfang gesichert. Aufgrund gesetzlicher Vorgaben sollen die durch
die Ablagerung von Abfällen entstehenden Belastungen für Luft, Boden und Wasser
zum Schutz zukünftiger Generationen vermieden werden.
Leider sind diese
neuen Entsorgungs- und Verwertungswege mit höheren Kosten verbunden. So erhöhen
sich die Beseitigungsgebühren und damit auch die Ausgaben des ZVA von derzeit
83,34 € pro Tonne auf 180,00 € pro Tonne Hausmüll.
Die monatlichen
Gebühren ab 01.01.2005
| Behältergröße |
Gebühr neu |
Gebühr alt |
| 80 Liter |
12,70 Euro |
10,15 Euro |
| 120 Liter |
16,70 Euro |
13,35 Euro |
| 240 Liter |
28,70 Euro |
22,95 Euro |
| 1100 Liter |
114,70 Euro |
91,75 Euro |
Gebührenzusammensetzung: Die Gebühren setzen sich zusammen aus einer
Grundgebühr pro Wohneinheit und der Behältergebühr für den jeweils genutzten
Müllgroßbehälter.
Die Grundgebühr deckt dabei teilweise die Kosten, die
unabhängig von der tatsächlichen Nutzung für die Bereitstellung des
Entsorgungssystems entstehen. Um eine gerechtere Verteilung der Gesamtkosten
zu erreichen, wurde die Grundgebühr so festgesetzt, dass sie 30 % der
Gesamtkosten abdeckt. Die verbleibenden Kosten werden auf die Behältergebühr
umgelegt.
In diesen Gebühren sind alle Entsorgungskosten für Hausmüll,
Altpapier, Sondermüll, Braune und Weiße Ware, Sperrmüll usw.
enthalten.
Körle gründet Kinder- und Jugendstiftung
Die Gemeindevertretung hat in ihrer Sitzung am 19. Juni die Gründung einer
Kinder- und Jugendstiftung beschlossen. Sie erhält als Anfangsvermögen einen
Betrag von 50.000 Euro, der aus dem Verkauf eines Hauses stammt, welches der
Gemeinde von einem Körler Bürger übertragen wurde. Die Stiftung hat folgende
Ziele
- finanzielle Unterstützung von Projekten der Kinder- und Jugendarbeit
- über die Pflichtaufgaben der Gemeinde hinausgehende Verbesserung der
Betreuungssituation von Kindern und Jugendlichen in den örtlichen
Kindertagesstätten oder den Einrichtungen der Jugendpflege
- Auslobung eines Jugendförderpreises
- Durchführung von Fortbildungsveranstaltungen für Kinder und Jugendliche
Die Gemeinde Körle als Trägerin der Stiftung wird sich um weitere
Zustiftungen und Spenden bemühen. Bei Fragen zur Stiftung wenden Sie sich an den
Bürgermeister. Die Gemeinnützigkeit der Stiftung wird beantragt.
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