
Buchen, Eichen und Platanen auf dem neuen Friedhof
Der in 1995 neu angelegte Friedhofsteil in Körle ist fast komplett belegt,
daher hat die Gemeinde im vergangenen Herbst mit der Erschließung eines weiteren
Teils begonnen. In der vergangenen Woche pflanzte der Bauhof Sträucher als
Einfassung des Geländes und die neuen Bäume, so dass nach Einsaat der
Rasenflächen das Gelände bald nutzbar sein wird. Der neue Abschnitt ist naturnah
angelegt und bietet entsprechend der neuen Friedhofssatzung die bisherigen
Bestattungsformen wie Erd- und Urnengräber mit Grabsteinen und –einfassungen,
aber auch pflegeleichte Rasengrabstätten (nur mit Grabstein) und die Möglichkeit
zur anonymen Bestattung.
Die Gemeindeverwaltung hält ein
Informationsheftchen vor, in dem die neuen Bestattungsformen, aber auch Hinweise
für den Trauerfall, zu finden sind.
Innerhalb der Gemeinde Körle existieren vier kommunale Friedhöfe:
In
Körle, Empfershausen, Lobenhausen und Wagenfurth.
Der Friedhof in der
Kerngemeinde Körle wurde in den Jahren 2004/2005 erweitert.
Mit der
Erweiterung wurden auch die Auswahl der Bestattungsmöglichkeiten vielfältiger.
Es stehen neben den üblichen Erdgräbern (Einzel-, Doppel- und
Familiengräbern), den Urnengräbern nun auch Rasengrabstätten zur Auswahl. Die
Rasengrabstätten wurden mit der am 31. Januar 2005 beschlossenen neuen
Friedhofssatzung eingeführt und sind eine Alternative zur langjährigen
Grabpflege, denn Rasengrabstätten verfügen über keine Grabeinfassung.
Sie werden von der Friedhofsverwaltung eingesät und vom kommunalen Bauhof
über die 30-jährige Nutzungszeit der Grabstätte gemäht.
Die Aufstellung
eines Grabsteines ist nicht nur erwünscht, sondern auch vorgeschrieben.
So
stellen die Rasengrabstätten eine gute Alternative zur anonymen Bestattung
dar.

Ein Beispiel für pflegeleichte Grabstätten auf einem anderen Friedhof